Vögel und die Vogeluhr    und Informationen aus der Welt der Vögel

Deutschland

Rote Liste = German categories:

NRW



0 Ausgestorben oder verschollen 0
1 Vom Aussterben bedroht 1
2 Stark gefährdet 2
3 Gefährdet 3
G Gefährdung anzunehmen, aber Status unbekannt G
R Sehr seltene Art bzw. Art mit geographischer Restriktion R
V Arten der Vorwarnliste V
D Daten defizitär D
N Von Naturschutzmaßnahmen abhängig N

  

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Der Uhu ist die größte Eulenart. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war er fast ausgerottet. Seit den 70er Jahren ist er dank besonderer Schutzmaßnahmen wieder häufiger anzutreffen. Drähte und der zunehmende Straßenverkehr machen ihm das Leben schwer. Auch im Vest Recklinghausen ist der Uhu wieder anzutreffen.

Uhu (Bubo bubu)

 

Rote Liste 3 Deutschland

Rote Liste 3 N NRW

Uhu (Bubo bubo)

 

Die Sumpfohreule ist etwa Taubengroß und hält sich oft auf dem Boden auf. Hier befindet sich auch ihr Nest. Der Bestand ist stark gefährdet.

Sumpfohreule (Asio flammeus)

 

Rote Liste 1 Deutschland

Rote Liste 0 NRW

Sumpfohreule (Asio flammeus)

 

Sie zählt zu den mittelgroßen Eulen. In Abhängigkeit des Mäusebestandes ist auch die Dichte der Waldohreule zu sehen. Im Winter sieht man nicht selten Trupps von bis zu 30 Tieren in Parks und auch auf Friedhöfen. Die Tiere verstehen sich perfekt zu tarnen und sind dementsprechend schwer auszumachen.

Waldohreule (Asio otus)

 

Rote Liste V NRW

 

Waldohreule (Asio otus)

 

Durch die Abdichtung von Türmen und Böden sind die Brutplätze sehr gering geworden. Hier können Landwirte und Küster durch die Öffnung Abhilfe schaffen.

Schleiereule (Tyto alba)

 

Rote Liste N NRW

 

Schleiereule (Tyto alba)

Fotos: Fotofee

Die Schneeeule erreicht fast die Größe des Uhus. Die Körperlänge ausgewachsener Vögel beträgt etwa 55 bis 66 cm. Die Männchen sind dabei wie bei vielen anderen Eulenarten etwas kleiner als die Weibchen. Sie erreichen im Durchschnitt eine Länge von 58 cm, Weibchen werden dagegen durchschnittlich 63 cm groß. Die Flügelspannweite beträgt 145 bis 157 Zentimeter. Das Federkleid ausgewachsener Männchen wird mit zunehmendem Alter fast völlig weiß. Weibchen und jüngere Vögel haben dagegen dunkle Flecken und Bänder oder Querlinien auf ihrem weißen Gefieder.  Ähnlich wie der Uhu verfügt auch die Schnee-Eule über Federohren; diese sind jedoch deutlich weniger ausgeprägt und werden nur selten aufgerichtet. Die Füße und Zehen sind dicht befiedert – diese dichte, schneeschuhartige Befiederung dient der Wärmeisolation und verhindert, dass die Eule im Schnee einsinkt.

Schneeeule (Nyctea scandiaca)

 

  Schneeeule (Nyctea scandiaca)

 

 
Waldkauz (Strix aluco)

Foto: Karl-Heinz Ochlast

 

Brauner Waldkauz (Strix leptogrammica)

Foto Udo Kirchhoff

Sehr abhängig von Kopfbäumen und alten Bäumen mit "Höhlen. Grünland benötigt er um an Beutetiere zu kommen. Auf dem Speiseplan stehen Mäuse, Schnecken und Insekten. Im Vest Recklinghausen und in der Umgebung gibt es gute Vorkommen. Nisten aber meistens in Steinkauzröhren die vom Menschen zur Verfügung gestellt werden.

Steinkauz (Athene noctua)

 

Rote Liste 2 Deutschland

Rote Liste 3 N NRW

Steinkauz (Athene noctua)

 

Beringung von Steinkäuzen in Olfen.

Beringung (v.l. Bömke, Sander, Jöbkes)

 

 

Steinkauzberingung

 

Zur Brutzeit werden waldumsäumte Gewässer bevorzugt, weil Baumhöhlen als Brutplätze dienen. In den Wintermonaten sind sie in großen Ansammlungen in den Niederlanden anzutreffen.

Zwergsäger (Mergus albellus)

 

 

Zwergsäger (Mergus albellus)

 

Der Eisvogel hat wie alle Vertreter der Gattung einen kurzen und gedrungenen Körper mit kurzen Beinen, kurze Schwanzfedern und breite Flügel. Der große Kopf mit einen etwa 4 cm langen, spitzen Schnabel sitzt an einem kurzen Hals. Die Oberseite wirkt je nach Helligkeit kobaltblau bis türkisfarben; auf dem Rücken befindet sich ein leuchtend blauer Streif. Eisvögel haben ein Körperlänge von etwa 16 bis 18 cm und wiegen 35 g bis 40 g. Die Flügelspannweite beträgt etwa 25 cm. Je nach Lichteinfall wirkt die Oberseite kobaltblau bis türkisfarben. Vor allem im Abflug fällt der leuchtend blaue Hinterrücken auf. Die Kopfzeichnung ist durch rotbraune Ohrdecken, scharf abgesetzte weiße Halsseitenflecken und einen blaugrünen oder blauen Bartstreif charakterisiert. Auf der Stirn befindet sich vor jedem Auge ein kastanienbrauner Fleck, der von vorn gesehen weiß erscheint. Zur Brutzeit sind die Füße orangerot.

Eisvogel (Alcedo atthis)

Fotos: Fotofee

Rote Liste V Deutschland Eisvogel (Alcedo atthis)

Fotos: Fotofee

Sie lebt vor allem in feuchten Wäldern mit Weiden und anderen Weichhölzern, aber auch in trockeneren Waldbeständen, sofern Totholz vorhanden ist.

Sumpfmeise (Parus palustris)

 

 

Sumpfmeise (Parus palustris)

Foto: sechsbeine

Die Blaumeise bewegt sich gewandter in den Zweigen als die Kohlmeise. Ihre geringe Körpergröße gestattet ihr auch die Nutzung von Nisthöhlen, deren Öffnung mit einem Durchmesser von 28 - 30 mm für Kohlmeisen zu eng ist.

Blaumeise (Parus caeruleus)

 

 

Blaumeise (Parus caeruleus)

Foto: sechsbeine

Sie ist die größte Meisenart und fast überall anzutreffen. In Parks ist sie mit Menschen  als Futterspender oft sehr vertraut, dass sie bis auf die Hand kommt. Die große Zahl ungewöhnlicher Neststandorte - von der Verkehrsampel bis zum Jalousiekasten - belegt ihre Flexibilität.

Kohlmeise (Parus major)

 

  Kohlmeise (Parus major) Platz ist im kleinsten Bierfass

Foto: Udo Kirchhoff  /  Arthur Swiatek Junior

In Abhängigkeit der Totholzmasse in den Wäldern ist diese Meisenart anzutreffen. Sie zimmert ihre Bruthöhle selbst.

Haubenmeise (Parus cristatus)

 

 

Haubenmeise (Parus cristatus)

 

 
Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes)

 

  Schwanzmeise (Aegithalos caudatus)

Foto: Fotofee

 
 

 

  Naturfotografen im Einsatz

Karl-Heinz Ochlast und Detlef Eveding

   
Kolkrabe

Foto: Detlef Everding

   

Im Gegensatz zur Nebel- und Rabenkrähe ist die Saatkrähe ein Koloniebrüter. Die Baumnester die in den Spitzen der Bäume anzufinden sind haben früher tausende von Nestern umfasst, heute nur noch einige Dutzend. Zur Überwinterung komm zu uns aus dem osteuropäischen Raum in jedem Jahr tausende dieser Vögel.

 

Saatkrähe (Corvus frugilegus)

Foto: Fotofee

Albino Rabenkrähe

 

Saatkrähe (Corvus frugilegus)

Foto: Fotofee

   

Saatkrähe im Landeanflug( Corvus frugilegus)

Foto: Joachim Jürgens

   

 

 

Sie benutzt Baumhöhlen und Mauerlöcher für ihren Brutplatz. Dohlen sind in den Städten mit historischen Gebäuden und alten Mauern jedem Touristen geläufig. Dächer, Kamine und Nischen bieten ihnen hervorragende Möglichkeiten auch zur Bildung von "Kolonien".

Dohle (Corvus monedula)

 

 

Dohle (Corvus monedula)

Fotos: Fotofee

Er ist der Baumeister des Waldes. 1000de von Eicheln werden im Winter vergraben, nicht alle findet er wieder, und so sorgt er für die Vermehrung der Eichen. Nestplündereien zählen zu den, wie manche Vogelfreunde meinen, negativen Seiten. Trotz allem ist er ein schützenswerten Vogel.

Eichelhäher (Garrulus glandarius)

Foto: Fotofee

  Eichelhäher (Garrulus glandarius)

Foto: Udo Kirchhoff

 
 

 

   

 

Sein Vorkommen ist selten. Sein Verbreitungsgebiet ist weit zerstreut. Er schließ sich dem Menschen nicht gerne an. Der Bestand ist Rückläufig.

Alpenkrähe (Pyrrhocorax pyrrhocorax)

 

 

Alpenkrähe (Pyrrhocorax pyrrhocorax)

 

Ihr Rücken und ihre Bauchseite sind grau Rest schwarz. Ruf wie Rabenkrähe. Verbreitung mehr östlich der Elbe und an der Küste.

Nebelkrähe (Corvus corone cornix)

Fotos: Reinhard Bömke / Karl-Heinz Ochlast

Nebelkrähe (Corvus corone cornix)

 

Nebelkrähe (Corvus corone cornix)

Foto: Horst Göbel / Fritz Fengels

Sehr melodisch, schwermütiger Gesang. Ein dem Menschen gegenüber sehr zutraulicher Vogel. Jedes Kind erkennt ihn schnell. Fliegt auf die Hand die ihm Futter gibt. Beliebter Vogel, der in Parks und Gärten sehr häufig und in großen Populationen anzutreffen ist.

Rotkehlchen (Erithacus rubecula)

Foto: Reinhard Bömke / Fotofee

Rotkehlchen (Erithacus rubecula)

Foto: Renate Röhren

Rotkehlchen (Erithacus rubecula)

 

  Das Schwarzkehlchen ist ein kleiner Singvogel aus der Gattung der Wiesenschmätzer und der Familie der Fliegenschnäpper. Das Schwarzkehlchen ist ein stark gefährdeter Vogel. Das Schwarzkehlchen ist etwa zwölf Zentimeter lang und wiegt zehn bis dreizehn Gramm. Das Männchen hat einen schwarzen Kopf und einen weißen Halsring. Die Vorderseite ist orangerot gefärbt. Beim Weibchen ist alles etwas matter gefärbt. Er lebt auf offenen Flächen mit einzelnen Büschen, zum Beispiel auf Hochmooren und Heiden. Das Schwarzkehlchen ernährt sich von Insekten, Spinnen und Würmern, die meist auf dem Boden gefangen werden. Das Nest wird gut versteckt, vertieft im Boden, aus Gras, Halmen, Moos und Wurzeln gebaut. Das Weibchen legt fünf bis sechs Eier.
  Rote Liste 3 Deutschland Schwarzkehlchen (Saxicola torquata)

Foto: Fotofee

Der Rückgang der Rauchschwalben hat viele Gründe. Pestizide und Trockenlegung von Feuchtgebieten zählen ebenso wie die "Versiegelung" von Gebäuden. Auch der Mangel an Lehmböden gehört dazu.

Rauchschwalbe (Hirundo rustica)

 

Rote Liste V Deutschland Rauchschwalbe (Hirundo rustica)

Foto: Udo Kirchhoff

Die Uferschwalbe ist die kleinste Schwalbe in Europa mit einer Länge von 13 cm. Sie hat einen nur leicht gegabelten kleinen Schwanz, einen verhältnismäßig langen, flachen Schnabel und zarte unbefiederte Zehen. Die Oberseite ist erdbraun, die Unterseite weiß mit graubraunem Brustband. Die Tiere sind sehr gesellig. Die Art kommt in Nordamerika und Eurasien bis zu einer Höhe von 750 m vor. Sie bleibt von Mai bis September im Brutgebiet. Als Zugvogel (Weitstreckenzieher) verlässt die Uferschwalbe ihr Brutgebiet im August
Uferschwalbe (Riparia riparia)

Foto: Fotofee

Rote Liste 2 Deutschland Uferschwalbe (Riparia riparia)

Foto: Fotofee

und überwintert in Zentralafrika, Nordwestafrika bzw. in Südamerika. Aufgrund ihrer Ansprüche an den Nistplatz, der Bedingungen in den Überwinterungsgebieten und der dichten Besiedlung in Mitteleuropa ist sie mittlerweile sehr lückenhaft verbreitet und nur noch als Durchzügler zu beobachten. Uferschwalben findet man in offenem Gelände mit Teichen, Flüssen und in Sand- oder Kiesgruben. Sie benötigen lehmige oder sandige Steilufer. Getrunken und gebadet wird im Flug.
Uferschwalbe (Riparia riparia)

Foto: Fotofee

Rote Liste 2 Deutschland Uferschwalbe (Riparia riparia)

Foto: Fotofee

Der Grünspecht wird bis zu 31 Zentimeter lang und hat eine Spannweite von bis zu 52 Zentimetern. Die Oberseite ist dunkelgrün, die Unterseite ist blass hell- bis graugrün gefärbt. Der Kopf ist an den Seiten durch eine schwarze Gesichtsmaske gezeichnet, die vom Schnabel bis hinter die Augen reicht. Der Oberkopf und der Nacken sind rot, der Bürzel grüngelb. Die Augen des Grünspechts sind bläulichweiß, Schnabel und Füße sind bleigrau.  
Grünspecht

Foto: Udo Kirchhoff

   

Einst ein allerwelts Vogel der zu hunderten durch die Gärten flog. Durch den Rückgang der Bergmannssiedlungen und durch den damit weggefallenen Hühnerställen, sowie durch das verminderte Angebot an Nistplätzen ist sein Bestand stark rückläufig. Pestizide und Gärten die wie Parks aussehen tun das Restliche.

Haussperling (Passer domesticus)

 

 

Haussperling (Passer domesticus)

Fotos: Fotofee

 
Kuckuck (Cuculus canorus)

Foto: Fotofee

Rote Liste V Deutschland Weidensperling

Foto: Fotofee

 
Rotschwanzfamilie

Foto: Fotofee

Rote Liste V Deutschland Dornrgrasmücke (Sylvia communis)

Foto: Fotofee

 
Baumpieper (Anthus trivialis)

Foto: Fotofee

   

Foto: Fotofee

 
Fitis (Phylloscopus trochilus)

Fotos: Fotofee

  Zilpzalp (Phylloscopus collybita)

Foto: Fotofee

  

Sie ist wohl die prächtigste Ente der Welt. Dies war für sie verhängnisvoll. In ihrer Ursprungsgebiet ist sie vielerorts vom Aussterben bedroht. In England gibt es wohl den größten Bestand. Bei uns leben sie an Teichen und Seen mit ausgehöhlten Bäumen in denen sie ihre Nester bauen. Im Kreis Recklinghausen an vielen Stellen zu sehen.

Mandarinente (Aix galericulata)

 

 

Mandarinente (Aix galericulata)

 

   
Mandarinente (Aix galericulata)

Foto: Monika Burmeister

   

Die Brautente steht bei dem "Schönheitswettbewerb" an zweiter Stelle. Auch sie zählt, wie die Mandarinente, zu den Tieren die aus der Gefangenschaft des Menschen sich befreit haben, und nun in den Parks anzutreffen sind.  Wie die Mandarinente nistet auch sie in Baumhöhlen und teilweise in Nistkästen.  

Brautente (Aix sponsa)

 

   

 

Beide Geschlechter sehen gleich aus, damit ist eine Geschlechtsbestimmung im Freien nicht möglich. Die Schnäbel sind immer graublau mit einem leuchtend rotem Flecken. Sie ist in Küstennähe, Flussmündungen und in flachen Süßwasserseen  anzutreffen.

Bahamaente (Anas bahamensis)

 

 

Bahamaente (Anas bahamensis)

 

Größere Brutvorkommen sind am Bodensee anzutreffen. Hat sich als Brutvogel erst im letzten Jahrhundert angesiedelt.

Kolbenente (Netta rufina)

 

Rote Liste 2 Deutschland

Kolbenente (Netta rufina)

 

Auffallend ist der rote leuchtende Schnabel und der braune kräftige Kopf. Für eine Tauchente liegt sie hoch auf dem Wasser.  
Kolbenente (Netta rufina)

Foto: Fotofee

Rote Liste 2 Deutschland  

 

Hier sind die Unterschiede bei den Geschlechtern gut zu erkennen. Ansiedlungen auf den britischen Inseln sind häufig anzutreffen. Es ist eine kleine gesellige Ente, die sich sowohl auf Binnenseen wie auch in Brackwasserlagunen aufhält.

Schwarzkopf Ruderente (Oxyura jamaicensis)

 

 

Schwarzkopf Ruderente (Oxyura jamaicensis)

 

Der große Löffelschnabel ist ein speziell ausgebildeter und gut funktionierender Seihapparat, schwimmend kann sie mit seiner Hilfe das Gewässer nach tierischen und pflanzlichen Organismen aussieben.

Löffelente (Anas clypeata)

 

Rote Liste 2 NRW

Löffelente (Anas clypeata)

Foto: Heike Everding

Sie zählt zu den Tauchenten. Ihre überwiegend tierische Nahrung holt sie aus metertiefen Seen. Wandermuscheln zählen hier zu ihrer Lieblingsnahrung. Sie taucht schon beim schwimmen, tief im Wasser liegend taucht sie mühelos unter. Tauchzeiten von bis zu 30 Sekunden sind keine Seltenheit.
Reiherente (Aythya fuligula)

 

  Reiherente (Aythya fuligula)

 

Die 45 bis 50 cm große Schellente wiegt 500 bis 1300 g und erreicht eine Flügelspannweite bis zu 80 cm. Was als Erstes auffällt, sind die leuchtend gelben Augen, die auch der Grund für den englischen Namen "Goldeneye" sind. Die Schellente kann bis 17 Jahre alt werden und ihr Ruf klingt in etwa wie "rr" oder "grar".
Schellente (Bucephala clangula)

 

  Schellente (Bucephala clangula)

 

Das Männchen hat ein schwarz-weißes Gefieder und einen dunkelgrünen Kopf. Zwischen dem Auge und dem schwarzen Schnabel gibt es einen weißen Fleck. Das Weibchen hat ein graues Gefieder und einen dunkelbraunen Kopf ohne weißen Fleck. Die Beine sind rötlich gefärbt.  
Schellente (Bucephala clangula)

Foto: Fotofee

   

 

Mit über 2 Kilogramm ist die Eiderente die schwerste Meeresente im nördlichen Europa. Sie ist leicht zu erkennen an der dreieckigen Kopfform mit einer sehr hohen Schnabelwurzel. Die Weibchen sind braun mit dichten schwarzen Querwellen, wobei der Braunton variiert. Der Name  leitet sich vom isländischen Gott Ägir ab.
Eiderente  (Somateria mollissima)

 

Rote Liste 3 Deutschland Eiderente  (Somateria mollissima)

 

Die Stockente, auch Wildente genannt, wiegt 700 bis 1.500 Gramm. Ihre Länge beträgt maximal 58 Zentimeter und ihre Flügelspannweite bis zu 95 Zentimeter und sie kann maximal 110 Kilometer pro Stunde schnell fliegen. Das Prachtkleid des Männchens ist grau mit brauner Brust, bräunlichem Rücken und schwarzen Ober- und Unterschwanzdecken. Der Kopf ist metallisch grün mit weißem Halsring darunter, der Schnabel grün-gelb. Am Hinterrand der Flügel befindet sich ein metallisch blaues, weiß gesäumtes Band, der „Spiegel“. Das Weibchen ist nicht so prächtig gefärbt und hat eine braun-grau gesprenkelte Tarnfärbung. Die Enten haben etwa 10.000 Daunen und Deckfedern, die sie vor Nässe und Kälte schützen. Sie fetten ihr Federkleid immer ein, damit kein Wasser durch das Gefieder dringt.
Stockente (Anas platyrhynchos)

 

  Stockente (Anas platyrhynchos)

Foto: Fotofee

 
 

 

   

 

Unter den europäischen Enten ist das Männchen durch den rotbraunen Kopf, die schwarze Brust und den silberfarbenen Rumpf unverkennbar. Das Weibchen ist am Vorderkörper von graubrauner Farbe, an Rücken und Flanken weißlichgrau. Die Augenumgebung ist weiß umrandet und bildet manchmal eine Brillenzeichnung. Ihr Habitat sind Seen, wo sie im Schilf ihr Nest baut. Die Tafelente legt acht bis elf Eier. Nahrung sind Wasserpflanzen und Kleintiere.  

Tafelente (Aythya ferina)

 

  Tafelente (Aythya ferina)

Foto: Fotofee

   
     
 
Witwenente (Dendrocygna viduata)

 

  Witwenente (Dendrocygna viduata)

 

Die  Haubentaucher sind 46-51 cm lang und haben eine Flügelspannweite von 59 bis 73 cm. Sie werden 800-1400g schwer. Im Sommer sind die Vögel in ihrem Prachtkleid sehr leicht zu erkennen: sie schwimmen häufig mitten auf Seen und verschwinden immer wieder zu längeren Tauchgängen (Bis zu einer Minute!). Sie haben einen langen, von vorne weißen Hals, ein weißes Gesicht, einen schwarzen Scheitel und eine braunrote und schwarze Haube. Nacken und Rücken sind braun. Die Geschlechter sehen gleich aus. Die Haube wird bei Gefahr angelegt. Haubentaucher rufen häufig und laut, ein schnarrendes Geräusch, das wie keck-keck-keck klingt. überwintern. In Deutschland sind Haubentaucher überwiegend Standvögel, die bei länger zugefrorenen Seen ebenfalls an die Küsten wandern. Haubentaucher fressen hauptsächlich Fische, die sie tauchend jagen.

Haubentaucher (Podiceps cristatus)

Fotos: Reinhard Bömke / Fotofee

  Haubentaucher (Podiceps cristatus)

Foto Mitte: Karl-Heinz Ochlast

   
Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)

Foto: Fotofee

   

Jedes kleine Kind kennt ihn, der Höckerschwan, an jedem Parkteich ist er anzufinden. Imposant sind seine Starts und Landungen auf dem Wasser. Fotografen finden hier wahrlich phantastische Motive.

Höckerschwan (Cygnus olor)

 

  Höckerschwan (Cygnus olor)

 

 Er ist der Inbegriff von Anmut und Eleganz, und hat dadurch in der europäischen Kultur eine Sonderstellung.
Höckerschwan (Cygnus olor)

Foto: sechsbeine

  Höckerschwan (Cygnus olor)

Foto: Fotofee

Bis auf seine Handschwingen ist er komplett schwarz. Er ist auf den unterschiedlichsten Gewässern anzufinden, es handelt sich immer um Zoo- oder Parkflüchtlinge. Ursprünglich stammt er aus Australien.

Trauerschwan (Cygnus atratus)

 

  Trauerschwan (Cygnus atratus)

 

Die Erwachsenen Alttiere tragen ihre Jungen auf dem Rücken. Wie alle Schwäne können sie während der Brutzeit sehr Aggressiv werden. Er kommt selten an Land, seine kurzen Beine machen seinen Gang schwerfällig, dies ist wohl auch der Grund für seine mühsamen Starts und Landungen auf dem Wasser. Über seinen Bestand gibt es nur wenig Angaben.

Schwarzhalsschwan (Cygnus melanocoryphus)

 

  Schwarzhalsschwan (Cygnus melanocoryphus)

 

Ein sehr großer Schwan aus dem nordwestlichen Amerika. Es sind Standvögel die ihre Brutterritorien schon ab Februar besetzen. Er lebt in Feuchtgebieten an Flussläufen, Seen, Teichen und Sümpfen. Er lebte früher weit verbreitet, wurde aber von den Siedlern wegen seiner Federn in großer Zahl getötet. 1930 lebten noch 66 Exemplare. Durch aussetzen in andere Gebiete ist der Bestand gestiegen. Weltweit geschützt.
Trompeterschwan (Olor buccinator)

 

  Trompeterschwan (Olor buccinator)

 

Durch intensiven Artenschutz ist dieser stark verfolgte Vogel nun nicht mehr auf der "Roten Liste". Teichwirte und Angler haben ihn ständig verfolgt.
Graureiher (Ardea cinerea)

Foto: Udo Kirchhoff

Graureiher (Ardea cinerea)

Foto: Fotofee

Graureiher (Ardea cinerea)

Foto: sechsbeine

Noch heute steht er mit dem Kormoran auf der Liste der gehassten Vögel. Seine Nahrung besteht aus Fisch und aus Wühlmäusen. Von vielen wird er immer noch als Fischreiher bezeichnet.
Graureiher (Ardea cinerea)

Foto: Fotofee

  Graureiher (Ardea cinerea)

Foto: Udo Kirchhoff

 

Seidenreiher (Egretta garzetta)

Fotos: Fotofee

  Seidenreiher (Egretta garzetta)

Fotos: Fotofee

Löffler (Platalea leucorodia

Foto: Fotofee

Löffler (Platalea leucorodia

Foto: Udo Kirchhoff

Löffler (Platalea leucorodia

Foto: Fotofee

 
Rosa Löffler (Ajaja ajaja)

 

  Rosa Löffler (Ajaja ajaja)

Foto: Fritz Fengels

 
Kranich (Grus grus)

Foto: Karl-Heinz Ochlast

  Kranich (Grus grus)

Foto: Karl-Heinz Ochlast

 

 

 

 

 

 

Der Name Kleiber verweist auf "Kleber". Größere Nisthöhlen werden einfach mit Speichel und Lehm verkleinert, so das nur er knapp durchpasst. Er lebt in Parks und in Wäldern mit älterem Baumbestand, aber auch in größeren Gärten ist er anzutreffen.

Kleiber (Sitta europaea)

 

 

Kleiber (Sitta europaea)

Foto: Fotofee / Karl-Heinz Ochlast

Als Insektenfresser hat sie einen sehr schmalen Schnabel. Wird häufig mit dem Sperling verwechselt. Hier ist eine deutliche Wanderung in den Innerstädtischen Bereich zu erkennen. Die Anhäufung von Koniferen, in erster Linie Fichten, kommen ihr hier sehr gelegen.

Heckenbraunelle (Prunella modularis)

Foto: Udo Kirchhoff / Fotofee

  Heckenbraunelle (Prunella modularis)

 

 
Dompfaff - Gimpel (Pyrrhula pyrrhula)

Foto: Fotofee

  Dompfaff - Gimpel (Pyrrhula pyrrhula)

Foto: Fotofee

Er zählt zu der häufigsten Brutvogelart in Europa. Zur Nahrungssuche hält er sich am Boden auf und ist oft mit anderen Finken und Ammen im gemischten Schwarm anzufinden. Sein Nest baut er sehr kunstvoll aus Moosen und Grashalmen, außen tarnt er es mit Flechten und Spinnfäden.

Buchfink (Fringilla coelebs)

 

  Buchfink (Fringilla coelebs)

 

Bluthänfling

Foto: Detlef Everding

Bluthänfling

Foto: Detlef Everding

Bluthänfling

Foto: Detlef Everding

Er ist der Kirschendieb unter den Vögeln, kommt in Schwärmen und plündert fällt in Obstplantagen und Weinberge ein. Zurecht bei den Betreibern unbeliebt. Massenschlafplätze können von mehreren hunderttausend Staren bevölkert sein.  

Star (Sturnus vulgaris)

 

   

 

Für keinen andere Vogelart sind mehr Anstrengungen unternommen worden wie für unseren "Klapperstorch". Aus Märchen ist er uns unter dem Namen Adebar geläufig und bringt die Babys. Verdrahtung der Landschaft, Abschuss in den südlichen Ländern, Wassertanks und anderes mehr hat seine Population stark reduziert. Im Vest Recklinghausen ist er als Brutvogel anzutreffen.

Weißstorch (Ciconia ciconia)

 

Rote Liste 3 Deutschland

Rote Liste 1 N NRW

Weißstorch (Ciconia ciconia)

 

Er ist im Vergleich zum Weißstorch ein scheuer Waldbewohner der nicht so menschenvertraut ist wie der Weißstorch.

Schwarzstorch (Ciconia nigra)

 

Rote Liste 3 Deutschland

Rote Liste 2 NRW

Schwarzstorch (Ciconia nigra)

 

Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts nimmt seine Verbreitung wieder zu obwohl die Bedingungen nicht besser geworden sind. Hier greifen nur die Schutzmaßnahmen und sind die beste Hilfe.  
Schwarzstorch (Ciconia nigra)

Foto: Fotofee

Rote Liste 3 Deutschland

Rote Liste 2 NRW

 
 
Waldschnepfe (Scolopax rusticola)

Foto: Fotofee

  Waldschnepfe (Scolopax rusticola)

Foto: Fotofee

  

Durch Schutzmaßnahmen in letzten Jahrhundert ist die Zahl wieder angestiegen. Auch seine Brutgebiete weitet er stetig aus. Im Jadebusen und an der Nordseeküste sind sie auch im Winter anzutreffen. Kleine wirbellose Tiere seihen die Säbelschnäbler aus dem Wasser, indem sie den aufwärtsgebogenen Teil des Schnabels etwas öffnen und mit seitlichen pendelnden Kopfbewegungen Schlick und Wasser passieren lassen.

Säbelschnäbler (Recurvirosta avosetta)

 

 

Säbelschnäbler (Recurvirosta avosetta)

 

Seine Heimat sind Wiesen, Feuchtwiesen und Felder. Die erste Brut fällt oft dem Tracktor zum Opfer. Landwirte die rücksichtslos ihre Felder bestellen achten nicht auf den Kiebitz. Bei der zweiten Brut hat er dann mehr Glück. Durch Überdüngung und dem Einsatz von Pestiziden sind die Zahlen stark rückläufig.
Kiebitz (Vanellus vanellus)

 

Rote Liste 2 Deutschland

Rote Liste 3 NRW

Kiebitz (Vanellus vanellus)

 

   
Kiebitz (Vanellus vanellus)

 

   

 

Das offene Meer ist der Lebensraum dieser Möwenart. Zur Brut bevorzugen sie steil abfallende Küstenregionen (Helgoland). Bei den meisten Möwenarten finden wir in der Regel drei Eier im Gelege, bei der Dreizehenmöwe sind es zwei. Die Jungen bleiben bis zur völligen Flugfähigkeit, 40 Tage, im Nest.

Dreizehenmöwe (Rissa tridactyla)

 

Rote Liste R Deutschland

Dreizehenmöwe (Rissa tridactyla)

 

Diese besonders große Möwenart erbeutet auch schon mal ein Kaninchen oder eine Ente. Meist ernährt sie sich von Fischereiabfällen. Sie zählt zu den größten Möwen mit einer Spannweite von über 2,00 Metern.

Mantelmöwe (Larus marinus)

 

Rote Liste R Deutschland

Mantelmöwe (Larus marinus)

 

Sie zählt zu der häufigsten Möwenart im Binnenland. Ernährt sich auf Mülldeponien und Feldern. Europas größte Brutkolonie mit 8.000 - 10.000 Tiere, befindet sich im Zwillbrocker Venn. Ob sie ihren Namen wegen ihres Rufes oder wegen ihrer Vorliebe für Binnengewässer (Lache; engl. Lake) tragen kann leider keiner beantworten.
Lachmöwe (Larus ridibundus)

 

Lachmöwe (Larus ridibundus)

 

Lachmöwe (Larus ridibundus)

 

 
Flugbild einer Silbermöwe (Larus argentatus)

Foto: Detlev Everding

  Flugbild einer Silbermöwe (Larus argentatus)

Foto: Detlev Everding

 

Der "Clown" der Lüfte, wohl einer der schönsten Seevögel. Im Vergleich zu den anderen Alken ist er ein Höhlenbrüter, der Gänge von Kaninchen nutzt oder auch selbst "Hand" anlegt. Bis zu einem Meter Tief können diese Gänge sein. Sein Leben verbringt er auf dem offen Atlantik. Nur zur Brutzeit kommt er an Land. Lauscht man den Tönen aus dem Nest so glaubt man eine Kettensäge in weiter Ferne zu hören.

Papageitaucher (Fratercula arctica)

 

Rote Liste 0 Deutschland

Papageitaucher (Fratercula arctica)

 

Der Baßtölpel brütet auf steilen Felsen im Atlantik. In Irland gibt es die zweitgrößte Brutkolonie der Welt. 30.000 Brutpaare leben auf Little Skellig. Ein eleganter Flieger und Taucher, der sich aus Höhen von 20 - 50 Meter auf seine Nahrung stürzt. Für Vogelfreunde ein echtes Schauspiel.

Baßtölpel (Sula bassana)

 

Rote Liste R Deutschland

Baßtölpel (Sula bassana)

 

Moore, Feuchtwiesen und Heiden sind seine bevorzugte Heimat. Leider ist diese Biotope im Rückzug. Ausbeutung der Landschaft nehmen ihm den Lebensraum. Nur in geschützten Landschaftsbereichen noch zu finden

Brachvogel (Numenius arquata)

 

Rote Liste 2 Deutschland

Rote Liste 2 NRW

Brachvogel (Numenius arquata)

Foto: Fotofee

Im Sommer an der Küste in kleineren bis mittleren Scharen zu sehen. Rasanter Flieger mit imposanten Flugmanövern. Auch als Wintergäste an der Nordseeküste zu beobachten.

Alpenstrandläufer (Calidris alpina)

 

Rote Liste 1 Deutschland

Rote Liste 0 NRW

Alpenstrandläufer (Calidris alpina)

 

An Spül- und Muschelbänken anzutreffen. Den Namen verdankt er seiner auffälligen Verhaltensweise beim Nahrungserwerb. Verdeckte Beute wird mit dem Schnabel mit einer ruckartigen Bewegung umgedreht oder weiterbefördert.

Steinwälzer (Arenaria interpres)

 

Rote Liste R Deutschland Steinwälzer (Arenaria interpres)

 

Durch seine schnellen, tippelnden Bewegungen sind seine Beine für das menschliche Auge fast nicht zu sehen. Schlamm- und Flachwasserflächen sind sein bevorzugtes Nahrungsgebiet. Leider sind diese Gebiete nicht sehr zahlreich.

Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula)

 

Rote Liste 2 Deutschland

Rote Liste R NRW

Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula)

 

Überall im Nordseeküstengebiet ist der Austernfischer anzutreffen. Nahrung bieten vor allem Herzmuschel und Muscheln in gleicher Größe. Er findet sein Futter in der Nacht, mit seinem leicht geöffneten Schnabel stochert er im Sand. Dank seines empfindlichen Tastsinnes wird er auch fündig.

Austernfischer (Haematopus ostralegus)

 

 

Austernfischer (Haematopus ostralegus)

 

Ein ausgewachsener Grünschenkel kann bis 35 cm groß werden. Er erreicht eine Flügelspannweite bis zu 70 cm und wiegt bis 280 g. Er hat lange graugrüne Beine und einen langen, kräftigen, leicht aufwärts gebogenen Schnabel. Die Oberseite ist braun, grau gemustert und sein Bauch ist weiß gefärbt. Männchen und Weibchen haben die gleiche Färbung. Der Grünschenkel lebt hauptsächlich an flachen Gewässern, wie Mooren, Tümpeln und Flüssen im nördlichen Europa  Im Winter zieht er nach West- und Südeuropa bis Südafrika.
Grünschenkel (Tringa nebularia)

Foto: Fotofee

  Grünschenkel (Tringa nebularia)

Foto: Fotofee

   
    Rotschenkel ((Tringa totanus)

Foto: Fotofee

Brütender Eissturmvogel auf den Skelligs. Auf den ersten Blick der Möwe ähnlich aber mit ganz anderem Flugbild. Während Möwen mit langsam ruderndem Flügelschlag und abwechselnden Segelphasen fliegen, hält der Eissturmvogel seine Flügel beim Segeln starr ausgebreitet und folgt elegant dem Heben und Senken der Wogen. Flügelschläge sind rasch und kurz

Eissturmvogel (Fulmarus glacialis)

 

Rote Liste R Deutschland Eissturmvogel (Fulmarus glacialis)

Foto: Fotofee

18 cm. Sehr langer, schwarzer Schwanz mit weißen Außenkanten. Oberseite blaugrau, am Bürzel grüngelb. Unterseite leuchtend gelb. Männchen. im Sommer mit schwarzem, im Winter mit weißem Kehlfleck. Weib. oben grünlich, im Sommer und Winter mit weißlicher Kehle.

Gebirgsstelze (Motacilla alba)

 

 

Gebirgsstelze (Motacilla alba)

Foto: Fotofee

Die Bachstelze ist knapp 18 Zentimeter lang und etwa 25 Gramm schwer. Das Gefieder ist auffällig schwarz-weiß gezeichnet mit grauem (M. alba alba) oder schwarzem (M. alba yarellii) Rücken, schwarzer Kehle und Haube und einem langen Schwanz mit hellen Kanten. Stirn, Kopfseiten und Bauch sind weiß. Die Beine sind lang. Der Vogel ist meist in Bewegung. Man sieht ihn oft in ausdauerndem, trippelndem Lauf, wobei er immer wieder wippende Bewegungen mit seinem Schwanz ausführt. Die Bachstelze fliegt in langen Wellenbewegungen.

Bachstelze Irland (Anthus cervinus)

Fotos: Fotofee / Monika Burmeister (3)

  Bachstelze Irland (Anthus cervinus)

Foto: Fotofee / Udo Kirchhoff

   
     

 

Die Amsel ist ursprünglich ein Waldbewohner, heutzutage lebt sie aber vorwiegend in Parks, Obstgärten und sogar mitten in unseren Städten. Am häufigsten kann man Amseln am Boden und im Unterholz entdecken. Dort suchen sie nach allerlei Kleintieren wie Regenwürmer, Kerbtiere oder Insektenlarven. Gerne verspeisen sie aber auch Früchte und Beeren. Besonders Beeren von Efeu und Holunder stehen hoch im Kurs. Der wechselvolle Gesang der Amseln ist in Frühlings- und Sommerabenden in unseren grünen Stadtgebieten kaum noch wegzudenken.

Amsel (Tordus merula)

 

   

 

  Die Wasseramsel ist etwa 18 Zentimeter lang, hat einen gedrungenen Körper, kurze, gerundete Flügel, einen kurzen aufgestellten Schwanz und kräftige lange Beine. Das Gefieder ist dunkel- bis schwarzbraun gefärbt und zeigt einen charakteristischen weißen Brustlatz. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt. Die Tiere fliegen mit schnurrendem Flug dicht über dem Wasser, den Biegungen des Baches folgend. Der ganzjährig vorgetragene Gesang ist eine Folge von hohen kratzenden und platzenden Lauten, zwischen die flüssige Triller und Pfeiftöne eingestreut werden. Man sieht sie oft auf Steinen sitzen, charakteristisch dabei sind ihre knicksenden Bewegungen.
    Wasseramsel (Cinclus cinclus)

Foto: Fotofee

Meist macht der Zaunkönig durch seinen schmetternden Gesang auf sich aufmerksam, bevor man ihn im Unterholz entdeckt. Kein Wunder: Er gehört zu den kleinsten und mit gerade einmal zehn Gramm zu den leichtesten Vögeln Mitteleuropas - dafür zu den lautesten. Der Winzling bringt es auf rund 90 Dezibel, um sich bei den Vogelweibchen Gehör zu verschaffen. Das entspricht der Lautstärke eines schweren LKWs. Mit seinem rostbraun gebänderten Gefieder ist der Zaunkönig im Unterholz perfekt getarnt. Anzutreffen ist er das ganze Jahr über in strukturreichen Wäldern ebenso wie in dichten Hecken, entlang von Bächen, in naturnahen Gärten und Parks. Dort bewegt er sich überwiegend hüpfend fort, denn mit seinen kurzen Flügeln ist das Fliegen für ihn eher anstrengend.

Zaunkönig (Troglodytes troglodytes)

 

 

Zaunkönig (Troglodytes troglodytes)

 

An den meisten Seen und an Gewässern im Stadtbereich, leben Blesshühner. Sie sind gut zu erkennen an Ihrem russ-schwarzen Gefieder und dem auffällig weißen Schnabel mit der elfenbeinfarbenen Stirnblesse. Ihre Nahrung suchen die Vögel am Ufer laufend, im Flachwasser schwimmend oder auch tauchend. Blässhühner fressen Pflanzen und Kleintiere. Sie können nicht gut fliegen. Laufen sie am offenen Ufer, sind die lappenartigen Verbreiterungen an den langen Zehen zu sehen, die wie Schwimmhäute wirken
Blässhuhn (Fulica atra)

 

  Blässhuhn (Fulica atra)

Foto: sechsbeine

 Das Teichhuhn ist kleiner und schlanker als das Blässhuhn. Die Beine und die  Zehen sind grün, der Schnabel, die Stirn und der Augenring sind rot und die Schnabelspitze ist gelb. Gebrütet wird ab April. Die ersten Tage werden die Jungen im Nest gefüttert. Nach einiger Zeit werden sie von den Eltern ins Wasser geführt. Teichhühner ernähren sich von Samen, Früchten, kleinen Weichtieren, Insekten und deren Larven

Teichhuhn (Gallinula chloropus)

 

Rote Liste V Deutschland

Rote Liste V NRW

Teichhuhn (Gallinula chloropus)

Foto: Fotofee

Die Graugans ist heller als die anderen grauen Gänse. Der Hals wirkt relativ dick und durch die streifige Anordnung der Federn leicht längsgestreift. Die Vorderflügel sind auffällig hell und der Bauch hat mehr oder minder stark ausgeprägte schwarze Flecken. Der Schnabel ist relativ groß und klobig.  Graugänse können bis zu 17 Jahre alt werden. Sie leben von Land- wie auch Wasserpflanzen, dabei hauptsächlich von kurzen Gräsern und Kräutern, sowie Stauden, und Wurzeln, insbesondere auch Kartoffeln und Rüben.  

Graugans (Anser anser)

 

  Graugans (Anser anser)

Foto: Uwe Unger

 
 

 

   

 

Die Blässgans ist dunkel graubraun gefärbt mit einer meist hellen Unterseite sowie unregelmäßig schwarze Querflecken am Bauch. Stirn und Schnabelgrund sind weiß, jedoch nicht, wie bei der Zwerggans, bis über die Augen reichend. Der Schnabel ist blaßrötlich oder gelborange, die Beine orangefarben gefärbt.  

Blässgans (Anser albifrons)

 

   
Die Kanadagans ist ein Zugvögel, der für gewöhnlich im Winter nach Süden zieht.  Die Wanderungsrouten der Kanadagans sind nicht genetisch fixiert, sondern werden in den verschiedenen Teilpopulationen tradiert.
Kanadagans (Branta canadensis)

 

  Kanadagans (Branta canadensis)

 

Neben dem Zug in die Überwinterungquartiere, gibt es einen so genannten Mauserzug der nicht brütenden Tiere zu bestimmten Mauserplätzen. Abgesehen von Paarungs- und Brutzeit leben Kanadagänse in großen Schwärmen.
Kanadagänse (Branta canadensis)

Foto: sechsbeine

  Kanadagans (Branta canadensis)

Foto: Monika Burmeister

Beide Geschlechter gleichen sich, nur ist das Männchen unwesentlich größer. Die vergleichsweise "bunte" Färbung der erwachsenen Tiere stellt sich mit etwa vier bis fünf Monaten ein, wenn sich der Augen- und der Brustfleck voll entwickelt hat. Neben der gewöhnlichen Färbung tritt auch eine etwas grauere Morphe auf, die verschieden stark ausgeprägt sein kann. Das Dunenkleid der Küken ist an der Oberseite oliv erdbraun bis dunkel zimtbraun.

Nilgans (Alopochen eagyptiacus)

 

  Nilgans (Alopochen eagyptiacus)

Foto: sechsbeine / Fotofee

 
Weißbauchkormoran (Phalacrocorax lucidus)

 

  Kormorane (Phalacrocorax carbo)

Foto: Monika Burmeister

Der Flamingo ist 127 cm groß.  Man erkennt ihn an seinem rosa Gefieder. Die langen Beine haben rote Gelenke und rote Füße. Ihr Schnabel sieht geknickt aus.  Sie nisten meist Ende April bis Anfang Juni in ausgedehnten Flachwasserseen oder Lagunen mit Brackwasser.

Flamingo (Phoenicopterus ruber)

 

  Chile Flamingo (Phoenicopterus chilensis)

 

Dort bauen sie in Kolonien kleine Nesthügel aus Schlamm. Es bleibt nur ungefähr 4 Tage als Nesthocker auf dem Nest. Danach wandert es zusammen mit seinen Nachbarjungen in Nestnähe umher. Im Zwillbrocker Venn lassen sich die Vögel sehr gut beobachten.
Chile Flamingo (Phoenicopterus chilensis)

 

  Chile Flamingo (Phoenicopterus chilensis)

Foto: Arthur Swiatek Junior

 
Weißkopf Seeadler (Haliaeetus leucocephalus)

 

 

Weißkopf Seeadler (Haliaeetus leucocephalus)

 

 
Weißkopf Seeadler w (Haliaeetus leucocephalus)

 

  Weißkopf Seeadler w (Haliaeetus leucocephalus)

 

 
Seeadler (Heliaeetus albicilla)

Foto: Horst Göbel

Rote Liste 3 Deutschland Seeadler (Heliaeetus albicilla)

Foto: Horst Göbel

 
Seeadler (Heliaeetus albicilla)

Foto: Horst Göbel

Rote Liste 3 Deutschland Steinadler (Aquila chrysaetos)

Foto: Horst Göbel

 
Bartgeier (Gypaetus barbatus)

 

Rote Liste 0 Deutschland Gänsegeier (Gyps fulvus)

Foto: Horst Göbel

 
 

Foto: Horts Göbel

  Harpiye

 

 
Gerfalke (Falco rusticolus)

 

  Gerfalke (Falco rusticolus)

 

 

Wanderfalke (Falco peregrinus)

Fotos: Reinhard Bömke / Fotofee

Rote Liste 3 Deutschland Wanderfalke (Falco peregrinus)

Foto: Fotofee

 
Aguja oder Blaubussard oder Blauadler

(Geranoaetus melanoleucus)

  Aguja oder Blaubussard oder Blauadler

(Geranoaetus melanoleucus)

 
Gaukler (Therathopius ecaudatus)

 

Rote Liste 3 Deutschland Gaukler (Therathopius ecaudatus)

 

 
Wüstenbussard (Parabuteo unicinctus)

 

  Wüstenbussard (Parabuteo unicinctus)

 

Bussard mit geschlagener Taube

Foto: Udo Kirchhoff

Bussard mit geschlagener Taube

Foto: Udo Kirchhoff

Bussard mit geschlagener Taube

Foto: Udo Kirchhoff

 
Wüstenbussard (Parabuteo unicinctus)

 

  Wüstenbussard (Parabuteo unicinctus)

 

 

Rotmilan (Milvus milvus)

 

  Flugbild Rotmilan (Milvus milvus)

 

 
Flugbild Rotmilan (Milvus milvus)

Foto: Burkhard März

  Flugbild Rotmilan (Milvus milvus)

Foto: Burkhard März

 
Flugbild Rotmilan (Milvus milvus)

Foto: Burkhard März

 

Flugbild Rotmilan (Milvus milvus)

Foto: Burkhard März

   
Flugbild Rotmilan (Milvus milvus)

Foto: Burkhard März

   

 

 
Turmfalke (Falco tinnunculus)

 

  Turmfalke (Falco tinnunculus)

 

 
 

 

   

Foto: Burkhard März

 
Habicht Weibchen (Accipiter gentilis

 

  Habicht Weibchen (Accipiter gentilis

 

 
Habicht Weibchen (Accipiter gentilis

 

  Habicht Weibchen (Accipiter gentilis

 

   
 

Foto: Fritz Fengels

   

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