Bilder und Informationen aus den 10 Städten des Kreise - Sauberkeit, Natur- und Umweltschutz sowie Gegenmaßnahmen

 und andere Informationen.

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Bevölkerung im Regierungsbezirk Münster

Verwaltungsbezirk

Bevölkerung am

30. Juni 2005

31. Dezember 2005

30. Juni 2006

30. Juni 2007 30. Juni 2008

insgesamt

insgesamt

insgesamt

insgesamt insgesamt

Nordrhein-Westfalen

18 059 839

18 058 105

18 039 847

  17 933 064

Münster, Reg.-Bez.

2 622 992

2 622 623

2 620 592

   

Recklinghausen, Kreis

647 778

646 558

644 829

   

Castrop-Rauxel, Stadt

77 780

77 619

77 407

   

Datteln, Stadt

36 537

36 571

36 452

  35 852

Dorsten, Stadt

79 807

79 639

79 403

   

Gladbeck, Stadt

76 987

76 861

76 594

   

Haltern am See, Stadt

37 879

37 922

37 953

   

Herten, Stadt

65 070

64 807

64 522

  63 713

Marl, Stadt

90 944

90 816

90 338

   

Oer-Erkenschwick, Stadt

30 284

30 397

30 484

   

Recklinghausen, Stadt

122 381

121 827

121 674

  120 059

Waltrop, Stadt

30 109

30 099

30 002

   

Aus Landesamt für Datenverarbeitung (LDS) NR

                                                   

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Castrop-Rauxel  
Datteln Bürgerinitiative beklagt „politischen Skandal ohne Beispiel"
Ostvest, 14.02.2010, Inge Ansahl - Datteln.

Als „politischen Skandal ohne Beispiel” bezeichnet die Bürgerinitiative Meistersiedlung die Vorgehensweise der CDU/FDP-Landesregierung in Sachen Eon-Kraftwerk.
 Das Eon-Kraftwerk in Datteln ist weithin sichtbar. Die Bewohner der Meistersiedlung wollen sich jetzt dagegen wehren und suchen den Kontakt zu den Ratsfraktionen. Samstag übergaben sie im CDU-Lokal einen offenen Brief.
Nämlich, so die Initiative, die Rechtsprechung des OVG zu torpedieren, „in dem sie das Landesentwicklungsgesetz verändert und darüber hinaus den entscheidenden, im Urteil des OVG erwähnten § 26 außer Kraft setzt”. In einem offenen Brief an CDU-Parteichef Dr. Jürgen Wutschka appelliert die bereits 86 Mitglieder starke Initiative: „Bewahren Sie Datteln vor einer schwerwiegenden Fehleinschätzung der jetzigen Mehrheit im Stadtrat.”
Den Ernst der Lage aus Sicht der unmittelbar von der Nähe zum Kraftwerk betroffenen Anwohner unterstrich eine Delegation der Meistersiedler Samstag im CDU-Lokal. „Rat und Eon haben wissentlich gegen den Abstandserlass von 1500 Metern verstoßen”, stellte Dr. Voktor Giesen fest. Und zwar um 800 Meter. Da musste sich der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Benterbusch die Frage gefallen lassen, wie es überhaupt zu einer Erlaubnis dieser „massiven Unterschreitung des Abstandsgebotes” kommen konnte?
Der CDU-Mann redete nicht drum herum. „Die Dinge sind äußerst unglücklich gelaufen.” Und: „Ich sehe es nicht so, dass alles heilbar ist.” Beim Reizwort „heilbar” hatte Giesen als Arzt einen anschaulichen Vergleich aus der Medizin parat: „Ein amputiertes Bein ist nicht heilbar.” Für Rainer Köster, Gründer der Bürgerinitiative, bedeutet Heilung schlicht und ergreifend nichts anderes als: „Rückbau”.
Apropos. „Wenn das so kommen sollte, hat die CDU schon Ideen für die Nutzung des Geländes”, sagte Benterbusch. Der mit Partei-Kollegin Doris Kimmeyer unisono betonte, eine Entscheidung für Datteln und seine Bürger treffen zu wollen – unabhängig von Land und Bund. Benterbusch: „Wir treffen nicht noch einmal eine schnelle Entscheidung.” Sollte das Thema Kraftwerk auf die Tagesordnung des Rates am 17. März kommen, kündigte Rainer Köster bereits an,: „Sie werden sich wundern, wie viele Leute das interessiert !” . . .
In einer Stellungnahme teilte der am Samstag verhinderte Fraktionschef Wutschka mit: Selbst wenn auf Landes- und Regionalebene alle Voraussetzungen erfüllt seien, bleibe der Ausgang eines Bebauungs-planverfahrens bis zuletzt ungewiss. Fest stehe, dass das Kraftwerk Stadtverwaltung und Rat noch lange beschäftigen werde. Einen Abschluss vor Ablauf des Jahres 2011 hält er für unwahrscheinlich.

Dorsten

Haubentaucher bekommt Oberwasser

Dorsten - Der Naturschützer wähnte sich in nicht "artgerechter Umgebung": "Hier sind offenbar ausschließlich Kanufreunde vertreten", kritisierte Alfons Pennekamp, Mitglied des Landschaftsbeirates des Kreises. Beim gestrigen Symposium "Kanusport im Naturschutzgebiet Lippeauen - ein Konflikt?" stießen offenbar völlig wesensfremde Parteien aufeinander.

Nach Meinung von Pennekamp sind permanente Fahrten auf der Lippe mit der bereits bestehenden Naturschutzverordnung unvereinbar: "Ich habe die Feststellung gemacht, dass viele Brutvogelarten zurückgehen und bin deshalb der Auffassung, dass die Lippe zu Brut- und Zuchtzeiten zwischen Lünen und Dorsten nicht befahren werden darf."

Zündstoff für die vielen Kanufreunde, die sich selbst als Naturschützer begreifen: "Wir nehmen den Umweltschutz ernst. Warum erhalten wir keine Rangerfunktion wie in anderen Ländern auch, um den alltäglichen Frevel in den Lippeauen mit unterbinden zu können?", fragte etwa Michael Seibert, einer der lokalen Kanutouranbieter in der Runde.

Demgegenüber aufgeschlossen zeigte sich Dr. Gertrud Hein von der Natur- und Umweltschutzakademie NRW. Die Moderatorin des Nachmittags wies daraufhin, dass die Kanusportler und -freunde in der Tat als Landschaftswächter tätig werden können. Vom Sinn und Nutzen der Kanuerlebnistouren waren - mit Ausnahme der Naturschützer - viele Podiumsvertreter überzeugt. "Wie soll man Kinder und Jugendliche denn sonst dazu bringen, die Umwelt zu schützen, wenn sie gar nicht damit in Berührung gekommen sind?", zweifelte eine Diskussionsteilnehmerin ein totales Fahrverbot auf der Lippe an.

Doch die Bezirksregierung ist wegen der Klagen der Naturschützer hellhörig geworden. So kündigte Klaus Fürst an: "Wenn wir ein Problem mit den Kanufahrten bekommen, dann wird es Bereiche an der Lippe geben, in denen Aktivitäten künftig verboten sind."  Dorstener Zeitung- eng

Gladbeck  
Haltern am See  
Herten So schön sieht Herten aus der Luft aus!

Luftbild 1     Luftbild 2     Luftbild 3


Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

in Anlehnung unseres gestrigen Gespräches möchte ich Ihnen mitteilen, dass entgegen Ihren Erwartungen in Sachen „Straßen-Flora“ nichts geschehen ist.

(deswegen mein gestriger „dezenter“ Hinweis bezogen auf die Qualifikationsvorstufe zum Bürgermeister, dass er wenigsten 4 Jahre bei der BW gedient haben sollte. Als Vorgesetzter hatte man uns eingebläut, Befehle die man gibt, grundsätzlich auf ihre Ausführung zu kontrollieren – deswegen mein spaßig gemeines Motte „Befehl ist keine Diskussionsgrundlage J“)

Das Unkraut (wenn es solches überhaupt botanisch gibt) gedeiht weiter an den Parkbuchten.

Hier stellt sich zwangsläufig die Frage, ob Bürger dieses – soweit anliegermäßig betroffen – hierfür aufkommen sollten.

Ich persönlich würde wohl gerne dieses – sowie die Straßenreinigung – ebenfalls unter Anrechnung auf die Straßenreinigungsgebühren übernehmen.

Als Bürger sollte nicht alles „gefordert“ werden, in diesem Punkt dürfte Einigkeit bestehen. Jedoch wenn die Stadt für eine Leistung Gebühren verlangt, sollte sie dieses auch entsprechend umsetzen.

Stellen Sie doch Menschen ein, die dafür dringend den Lohn für diese Arbeit nötig hätten. Einsparend könnten Sie doch „Ottos Lechenmüllers Märchenblatt“ nicht weiter über die Stadtwerke teilzufinanzieren. Wenn Lechenmüller will, dass dieses Blatt für die ausgewiesene Schutzgebühr von € 3,50 vermarkten wird – was hindert ihn daran? Der Markt wird es schon richten und dann wird sich zeigen, wie gefragt diese Hochglanzbroschüre in Herten ist.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Jürgens

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Fotos: Pro-Herten Joachim Jürgens

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