"Neubürger"

Vorsicht bei exotischen Pflanzen - Neophyten erobern auch unsere Gärten.

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Der Japanische Knöterich gedeiht überall im Vest Recklinghausen. Eigentlich wurde die Pflanze zur Entwässerung eingebürgert und sollte für den Bergbau neue Nutzflächen für die Holzgewinnung erschließen. Leider besiedelt jetzt die Pflanze ganze Landstriche.  Die fast 4 Meter hohen Pflanzen mit den riesigen Blättern lässt kein Licht auf das Erdreich fallen und ersticken so unsere heimische Pflanzenwelt.
Japanischer Knöterich (Reynoutria japonica)

Foto: sechsbeine

  Japanischer Knöterich (Reynoutria japonica)

Foto: sechsbeine

Genauso ist es mit dem Indisches Springkraut. Welchen Nutzen haben diese Exoten? Außer von Hummeln, Bienen und Fliegen werden diese Pflanzen nicht besucht. Die Blätter werden verschmäht. Wer solche Pflanzen unbedingt pflegen möchte sollte sie in einem Kübel ohne Abzugslöcher pflanzen. Denn auch durch diese Löcher bekommen Flüchtlinge Beine.
Indisches Springkraut (Impatiens glandulifera)

Foto: sechsbeine

  Indisches Springkraut (Impatiens glandulifera)

Foto: Monika Burmeister

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