Aber mal ehrlich.......
|
Nachgefragt Schilda in Bottrop oder wer versteht noch die Regeln der Bottroper Müllentsorgung. Es gibt wohl kaum einen Wanderweg oder eine Straße in unseren Wäldern, wo man nicht neben Flora und Fauna auch die Müllsäcke und andere illegale Hinterlassenschaften einiger Mitbürger „bewundern“ kann. Manche Säcke, voller Bauschutt, Grünschnitt oder Teppichresten dürften so schwer sein, dass sie unmöglich ohne PKW transportiert wurden. Warum aber fährt man nicht zur Mülldeponie, wenn man den Kram eh schon im Auto hat? Früher kannte ich wirklich keine Entschuldigung für solche Umweltsünden, inzwischen verstehe ich so manches, wenn ich es auch absolut nicht toleriere. Was ist passiert? Mein Mann zerbrach bei der Toberei mit Junior die Rückenlehne seines Schreibtischstuhles. Nun gut, ab mit dem Stuhl zur Annahmestelle in der Raiffeisenstraße. Dort wollte man von mir für den EINEN STUHL 4 Euro haben! Ich fragte etwas irritiert nach. „Wenn ich nun den Sperrmüll anrufe und der mit Benzin auf Steuerkosten und drei Mitarbeitern rausfährt, die den Stuhl noch tragen und hochheben müssen, dann kostet es NICHTS, wenn ICH das Benzin bezahle und MEINE Arbeitskraft einsetze, muss ich 4 Euro bezahlen???“ Antwort „Ja, die Annahmestelle hier soll sich selbst tragen!“ Ich habe den Stuhl wieder mitgenommen, er wurde in Essen kostenfrei, da Sperrmüll, angenommen! Ist ja klasse! Da wird mit viel Geld (von wem?) eine neue Annahmestelle gemietet/gebaut/betrieben, die davon getragen wird, dass der Bürger, der ohnehin schon sämtliche Tonnen bezahlen und unterbringen muss, auch noch zusätzlich bezahlt. Als die gelbe Tonne und der grüne Punkt noch neu für uns waren, wurde behauptet, die gelbe Tonne wäre kostenfrei, weil das, was hineingehört schon im Einkauf teurer wäre, eben wegen des grünen Punktes. Nach einer Renovierung haben wir einige Umverpackungen jeweils mit dem grünen Punkt darauf, zur Mülldeponie am Donnerberg gebracht. Obwohl ich auf den grünen Punkt hingewiesen habe und versuchte zu erklären, „wer viel Müll für die gelbe Tonne hat, hat auch im Vorfeld viel bezahlt“, musste ich 3,50 Euro bezahlen. Es kommt mir weniger auf das Geld als auf den Unsinn dieser Methoden an. Wer bestimmt das eigentlich und wie kommt man auf so etwas? Nicht nur böse Zungen behaupten, dass Müllwagen mit Restmüll ebenso wie die mit dem Müll der gelben Tonnen in bunter Reihenfolge vor der gleichen Müllverbrennungsanlage gesehen wurde!? Na, Hauptsache, wir haben das teurere Recycling bezahlt! Als unser Papier nicht mehr an den Straßenrand gelegt werden durfte, sondern in die blauen Tonnen musste, las ich in der Zeitung, der Bürger sei VERPFLICHTET, der Stadt sein Papier zu geben. Als MEINE Pflicht sah ich erst einmal, sofort das Abo für meine Tages-, und Fernsehzeitung zu kündigen. Warum sollte ich der Stadt das gönnen, was sie selbst unseren christlichen Jugendverbänden, die auch Papier sammeln, offensichtlich missgönnt? Ich sehe nicht ein, Platz, Geld und Kraft zu opfern um Monopole zu bereichern. Im April machen sich wieder viele brave Bürger auf, um den Dreck, der mit mehr Aufklärung und einer vernünftigeren Müllentsorgung gar nicht dort läge, aus der Natur zu räumen. Wie schön, wenn man immer jemanden findet, der anderer Leute Fehler ausbügelt. |
||
|
Sehr geehrte Frau Everding, mit Schreiben vom 03.10.2008 teilt mir der NABU Bottrop, dass Sie mit sofortiger Wirkung aus dem NABU Bottrop ausgeschlossen wurden. Ein Anhörung hierzu fand am 15.09. 2008 statt. Satzungsgemäß haben Sie vier Wochen Zeit ( bis 03.11.2008) gegen den Ausschluss Einspruch einzulegen. Der Einspruch ist an den NABU Landesverband zu richten. In diesem Zusammenhang habe ich Ihr Schreiben vom 22.10. mit Interesse gelesen. Unklar sind mir Ihre konkreten Fragen in der Sache. Ich stehe nach wie vor auf dem Standpunkt, dass uns eine öffentliche Auseinandersetzung, die Sie auch im Rahmen der Anhörung wieder gesucht haben, in der Sache nicht voran bringt. Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Kamp PS. die Leiterin der Mitgliederservice Frau Fahrenholz und der NABU Landesvorsitzende Herr Tumbrinck erhält eine Kopie dieses Mails
|
||
|
Sehr geehrte Damen und Herren! Da mich der NABU Stadtverband Bottrop ausgeschlossen hat, bin ich mir nicht sicher, wie ich mich weiterhin den anderen Ortsgruppen des NABU gegenüber verhalten soll. Warum ich ausgeschlossen wurde? Weil ich meine Loyalität gegenüber dem NABU vermissen lasse. Was ist geschehen? Anfang des Jahres sprachen mich viele Spaziergänger am Heidesee an und schimpften, wie ich als NABU-Mitglied es zulassen könne, dass die Kormorane abgeschossen würden. Herr Busse, der Ihnen bekannt sein dürfte, erzählte auch, er habe Jäger, von denen einige sogar vermummt waren, beim Abschuss der Kormorane beobachtet. Eine Spaziergängerin, die besonders mutig war, lief vor den Gewehren der Jäger auf und ab, um ihnen die Schussbahn zu versperren und auf ihre Frage, warum hier geschossen würde, antworteten die Jäger, es sei auf Betreiben des Angelvereines (Originalton) "Damit die Angelei hier mal wieder Fuß fassen kann!" Ich erhielt auch bitterböse Mails zu diesem Thema und habe den frisch gewählten 1. Vorsitzenden des NABU Bottrop sogleich gefragt, ob er etwas damit zu tun habe, da er ja auch gleichzeitig der 1. Vorsitzende des am Heidesees ansässigen Angelvereines ist. Mir wurde von Herrn Glowka vor Zeugen versichert, damit habe er überhaupt nichts zu tun, der Förster Schuch habe den Abschuss gefordert, weil es in seinem Wald Stellen gäbe, an denen die Bäume wegen des Kormorankotes abgestorben wären. Förster Schuch war aber, welch Wunder; gerade in den Ruhestand gegangen und natürlich hatte niemand seine Privatnummer, noch wusste man, in welcher Stadt Herr Schuch wohnt. Mir kam es etwas seltsam vor, dass die Bäume auf der Schlafinsel mittig des Heidesees zwar teilweise weiß vom Kot, aber nicht abgestorben sind, während im Wald...? Ich ging mit Freunden, Bekannten und der Fotogruppe durch den Wald und suchte diese Bäume, die ich selbstverständlich NICHT fand. Ich rief darauf hin Herrn Glowka an, um den genauen Standort der Bäume zu erfahren und bekam die Antwort, das wisse er nicht, er habe die Information nur von seinem Vorgänger, Klaus Hanzen, bekommen. Dieser wieder antwortete auf meine Frage nach dem Standort der Bäume, Herr Glowka müsse sich wohl "verhört" haben, denn es seien keine Kormorane gewesen, sondern er habe vor Jahren mal 4 Graureiher in den Bäumen um den Heidesee gesehen. Natürlich kam ich mir da schon reichlich verarscht vor! Ich setzte einen Artikel über genau diese Vorgänge auf die Homepage meines zweiten Vereines, dem NUR (Natur und Umwelt Recklinghausen). Wenig später bekam ich dann einen Zeitungsausschnitt, in dem Herr Glowka zitiert wurde drei Wochen lang hätten im Dezember 150 Kormorane am Heidesee 1,5 TONNEN!! Fisch weggefressen. (Wurden die Fische vorher gezählt oder die Vögel nachher gewogen?) Ich nahm Kontakt zu anderen Angelvereinen auf und fragte nach, ob das möglich sei. Antwort - wenn der See gut mit Fisch besetzt ist und es wirklich drei Wochen und 150 Tiere waren - schon möglich. Mir hatten zwar im Sommer 2007 die Angler am Heidesee gesagt, durch die Badenden, die Sonnenöl ins Wasser schleppen, würde die Fischbrut absterben und es wären nur wenig Fische da, doch das kann soooo schlimm nicht sein, wenn 150 Kormorane sich alle einen Kugelbauch fressen konnten. Dann ging ich an den Heidesee, fragte Jogger, Hundebesitzer (die dort 3 mal täglich Gassi gehen), Spaziergänger nach dem "Schauspiel" im Dezember, denn 150 große, schwarze Vögel sollten doch von jedem Menschen bemerkt werden, oder? Die höchste Zahl, die man mir nannte, waren 14, die am Abend einfliegen und auf den Bäumen der Insel schlafen. Ich nehme an, dass diese Tiere dann auch im See "frühstücken" bevor sie weiter fliegen. Ich selber versuche seit Jahren für ein Foto einen Kormoran mit ausgebreiteten Flügeln zu erwischen und sah diese Vögel am Heidesee nur selten und in geringer Zahl. Zudem waren sie so scheu, dass eine bildfüllende Aufnahme nicht mal mit dem 600er Tele möglich war. Inzwischen wurde mir zugetragen, dass Herr Glowka auch noch "Gutachter" ist.... also Kläger, Richter und mit dem 2. Vorsitzenden, Herrn Kaufmann, Jäger; sitzen dann auch noch Vollstrecker an einem Tisch und lügen, dass sich die Balken biegen? Wenn auch Herr Kaufmann nicht geschossen haben dürfte, so ist es mit seinem Verständnis für Loyalität durchaus vereinbar, dass er seinen Kollegen vom Jagdverband nur den "Startschuss" geben muss, oder? Meine Loyalität litt, weil da zu viele ungereimte Dinge waren. Warum wurde die Schuld auf Leute abgewälzt, die sich nicht (mehr) wehren können? Ich habe Herrn Schuch (mit viel Mühe) ausfindig gemacht und von ihm erfahren, dass er beim Abschuss dabei war, dieser aber auf Antrag des Angelvereines zustande kam. Die Angler seien sogar behilflich gewesen und hätten die Jäger mit Booten auf die Insel gebracht. Vermummt seien sie gewesen, weil die Vögel sie nicht sehen sollten (warum dann rote Warnwesten??) Ob es 150 Kormorane gewesen seien, könne er nicht sagen, es könnten auch 80 gewesen sein (aha, ist ja kaum ein Unterschied!) Und dies hat Herr Glowka als 1. Vorsitzender des Angelvereines NICHT gewusst?? Warum wird eine utopische Zahl genannt, wenn ganz offensichtlich nur Angler und Jäger die Kormorane in dieser Anzahl sehen konnten? Muss man als NABU-Mitglied nicht GEGEN den Abschuss der Vögel sein, egal, ob das Gesetz gegen den Abschuss gelockert wurde oder nicht? DIESER Verein ist so nicht mehr der NABU, in den ich vor Jahren eingetreten bin. Der NABU damals ging gegen Tiermörder vor, Ortsgruppen wie Essen erreichten sogar, dass ein Riesenkonzern wie das RWE seine Arbeiten unterbrechen musste, weil die Brutsaison nicht beendet war. DAS ist für mich Naturschutz, nicht Beseitigung von Tieren, die mich bei meinem Hobby stören. Jedes Hobby kostet Geld und natürlich ärgert man sich darüber, wenn die eingesetzten Fische nicht auch geangelt werden können, aber was ist, wenn jetzt die Bauern die Krähen, die Kleingartenbesitzer Tauben, Maulwürfe und Wühlmäuse loswerden wollen? Alles vernichten, was uns stört?? Ist DAS NaturSCHUTZ? Mich würde sehr interessieren, was die Ornithologen und generell andere Ortsgruppen dazu meinen... Loyalität um jeden Preis? Wenn ich mein eigenes Nest beschmutzt habe, wo hatte ich denn die Scheiße her, mit der ich warf?? Mit freundlichen Grüßen, Heike Everding :
|
||
|
Barbara Hölter Bitte um Stellungnahme und Klärung. Mit freundlichen Grüßen
|