Presseberichte 2010

Programm nur noch im Netz

NUR-im-VEST verzichtet auf Gedrucktes / Stadtspiegel 22.12.2010

Auch im kommenden Jahr wird der Umweltverband NUR im VEST kein Jahresprogramm in Form eines Heftes veröffentlichen. In den vergangenen Jahren hat man regelmäßig rund 200 Stunden für die Arbeit gebraucht. Diese Energie will man woanders anwenden.

Die vielen Programmpunkte findet man deshalb auf der Homepage des Umweltverbandes unter www.nur-im-vest.de. Für 2011 wurden zwölf Exkursionen ausgearbeitet, dazu kommen die 5. Herner Natur- und Reisefoto Videotage, die im November 2011 stattfinden werden. Wie schon in den Vorjahren werden Reise- und Naturfotografen ihre Dia-, Film- Videopräsentationen vorführen und Frage und Antwort stehen.

Alle Infos dazu finden Sie im Netz.


Naturfreunde fahren zur See

Hertener Allgemeine 30.11.2010

Der Natur- und Umweltschutzverband lädt zur letzten Exkursion in 2010. Am Freitag, 10. Dezember, geht es in Fahrgemeinschaften zur Nordseeküste nach Dangast am Jadebusen. Dangast ist der älteste Küstenbadeort. Samstag geht es in die romantische Stadt Jever mit Brauereibesichtigung. Sonntag steht Bremerhaven auf dem Programm. Rückkehr wird am Sonntag gegen 20 Uhr sein. Die Treibstoffkosten werden nach Verbrauch abgerechnet. Preis: (DZ120€, EZ 132€) inkl. Unterkunft mit Frühstücksbuffet für zwei Übernachtungen.

Info: Anmeldung: R. Bömke, 0209-620773


Mit Profi-Tricks zum guten Bild

Hertener Foto- und Videotage locken zahlreiche Hobby-Knipser zur Zeche Scherlebeck

Von Matthias Waschk - Hertener Allgemeine 22.11.2010. Die Fotografie ist ein faszinierendes Hobby. Nur ein winziger Moment wird aus dem Fluss der zeit herausgeschnitten. Doch können mit einem Foto ganze Geschichten erzählt und für die Ewigkeit festgehalten werden. Auch in Herten gibt es viele ambitionierte Hobbyfotografen.

Beim Portrait- und Aktfoto-Workshop lässt sich Fotomodel Jeanine Pfeiffer von den Kursteilnehmern ablichten.

Und ein Teil von denen traf sich am Wochenende zu den 4. Hertener Natur- und Reisefoto bzw. Videotagen. Die wurden veranstaltet von den Naturschützern der Gruppe "NUR im VEST" und der "Fotogruppe Schacht 5". Und die haben für ihre Gäste ein richtig tolles Programm auf die Beine gestellt. Der Samstag gehörte noch ganz der Praxis: In der Maschinenhalle der Zeche Scherlebeck zum Beispiel gab´s gegen ein geringes Entgelt einen Portrait- und Aktworkshop. Geleitet wurde dieser von der Amateurfotografengruppe "Fotoknechte". Die Gruppe hatte ihre professionelle Studioausrüstung zur Verfügung gestellt. So konnten die Teilnehmer einmal ausprobieren, welchen Spaß es macht mit richtig hochwertiger Technik zu arbeiten. Fotomodel Jeanine Pfeiffer posierte mal als nackige Indianer-Squaw, mal in Dessous für die Hobbyfotografen, die ihrer Kreativität bei dem Workshop freien Lauf lassen konnten. So wie Daniel Termast (23). Er beschäftig sich erst seit August mit der Fotografie und muss daher noch viel Erfahrung sammeln. Da kamen die Foto- und Videotage gerade recht. "Ich bin sonst vor allem im Bereich Tierfotografie, Blumen und Architektur unterwegs", sagt Termast. "Das sind gerade meine ersten Erfahrungen im Studio." Model Jeanine rückt er dennoch gekonnt ins rechte Licht. "Eine tolle Gelegenheit, mal mit hochwertiger Studioausrüstung zu arbeiten", findet er.

Wie man mit relativ einfacher Technik zum guten Bild kommt, zeigt Jürgen Rei in seinem Makro- und Stillleben-Workshop

Tricks, auch mit weniger teurer Technik zum tollen Bild zu kommen, verriet nebenan Jürgen Rei, ein echter Spezialist im Bereich Makro und Stillleben-Fotografie. Natürlich hat er auch eine professionelle Ausrüstung mitgebracht. "Ich möchte den Leuten in meinem Workshop aber zeigen, wie man auch mit einfachen Mitteln richtig gute Fotos machen kann", so Rei. So gibt er beispielsweise den Tipp, aus einer einfachen Tapete eine sogenannte Hohlkehle als Hintergrund für Nahaufnahmen zu basteln. "Viele Menschen wundern sich was alles möglich ist", sagt Rei.

Am Sonntag waren dann Vorträge angesagt. Das Publikum sah atemberaubende Fotos und Videos aus der Schweiz, Äthiopien, Schweden, Masuren oder Tirol. Im Anschluss an die Vorträge kamen die Zuschauer mit den Fotografen ins Gespräch, konnten über die richtige Aufnahmentechnik und interessante Perspektiven diskutieren. So waren die hertener Foto- und Videotage auch in diesem Jahr wieder eine runde Sache. Die hertener Hobbyfotografen können sich bereits auf das nächste Jahr freuen. Wer so lange nicht warten will, und sich bereits vorher mit

Bei der Fotogruppe sind alle eingeladen

ambitionierten Hobbyfotografen austauschen möchte, ist herzlich eingeladen, einmal bei der Fotogruppe Schacht 5 vorbeizuschauen. Die trifft sich jeden 3. Donnerstag im Monat um 18.00 Uhr im Gemeindezentrum der Erlöserkirche. "Wir freuen und immer wenn jemand zu uns stößt", sagt Reinhard Bömke, der hier schwer aktiv ist. Infos gibts auch unter 0209/620773.


Abgelichtet

Der Umweltverband "NUR im VEST" lud zu den 4. Hertener Natur- und Reisefoto / Videotagen nach Scherlebeck

WAZ Recklinghausen / Herten, 21.11.2010, Katharina Müller

 

Nah dran, statt nur dabei: Die Resonanz bei den Hertener Natur- und Reisefoto-Videotagen nimmt von Jahr zu Jahr zu. Foto: Horts Göbel

Eine Gerbera sonnt sich im Scheinwerferlicht, reckt den Kameras ihr gelbes Köpfchen entgegen. Selten wurde einer Pflanze soviel Aufmerksamkeit zuteil, doch die Teilnehmer der 4. Hertener Natur- und Reisefoto/Videotage pflegen die Liebe zum Detail, zu winzigen Welten und der Macht des perfekten Augenblicks. Ist jener kostbare Moment gekommen, stimmen Licht, Schatten, Motiv und Hintergrund, so braucht es noch das nötige Handwerkszeug. Und das lässt sich durchaus lernen.

„Ich kann natürlich die Blume einfach platsch in die Mitte des Bildes setzten“, erklärt Fotograf Jürgen Rei den Teilnehmern des Workshops „Makrofotografie“. Missbilligende Blicke verraten jedoch die Abneigung des Profis vor der herkömmlichen Produktion stümperhafter Blumenbilder: „Natürlich muss jeder für sich sein Ding finden, doch so ist es irgendwie langweilig. Genauso gut kann ich doch die Blüten oder Blätter etwas anschneiden, oder beispielsweise versuchen, mehr mit Schatten zu arbeiten.“ Ein Tipp für all jene, die demnächst ihr Objektiv auf Pflanzen richten: „Was bei Menschen und Tieren die Augen sind, ist bei der Blume der Stempel: Darauf muss ich scharfstellen.“

Weise Worte, deren tiefe Wahrheit auch den Teilnehmern des Workshops „Aktfotografie“ bald deutlich wird. Denn auch hier sollten nicht fesche Dessous, nicht weibliche Kurven sondern die Augen der Fixpunkt eines guten Fotografen sein. Experte Norbert Kilimann, Mitglied der Gruppe „Die Fotoknechte“, erklärt, worauf es ankommt: „Man kann schon mit ganz einfachen Mitteln ein schönes Foto machen. Wichtig ist, Ideen zu haben, ein bisschen pfiffig zu sein und hin und wieder auch mal improvisieren zu können.“

Zum Thema Akt im speziellen appellierte der Fachmann an die Seriosität seiner Kollegen: „Es geht beispielsweise gar nicht, dass man ein Model anfasst, um etwa eine Pose zu erklären. Man muss lernen, mit Worten zu dirigieren.“

Wen weder nackte Haut noch Blüten und Blätter reizen, versucht sich derweilen in Porträt- oder Modefotografie, bestaunt Naturaufnahmen aus Kanada und der Schweiz oder lässt sich von aufwendigen Filmproduktionen nach Äthiopien oder Schweden entführen. Kein Wunder, dass sich die Veranstaltung immer größerer Beliebtheit erfreut. „Als wir vor vier Jahren angefangen haben, musste ich noch jedem Referenten hinterherlaufen, heute kommen die Leute auf mich zu. Wir sind stetig gewachsen, diesmal sind sogar Gäste aus dem Ausland dabei“, erzählt Reinhard Bömke, Vorsitzender des Umweltverbandes „NUR im Vest“ und Mitglied der Fotogruppe Schacht 5. Der Initiator ist mehr als zufrieden und plant bereits das kommende Jahr: „Wir werden noch mehr Plätze anbieten müssen.“

Ziele und Aktivitäten. Mehr über die Ziele und Aktivitäten des kreisweit tätigen Umweltverbandes "NUR im VEST" erfahren Interessierte im Internet unter der Adresse www.nur-im-vest.de


Top-Fotografen stehen Rede und Antwort

Hertener Allgemeine 19.11.2010 - Hertener Natur- und Reisefototage / Videotage in der Zeche Scherlebeck

Reinhard Bömke fing diese Impression mit seiner Kamera in Masuren ein.

Scherlebeck. Die 4. Hertener Natur- und Reisefototage / Videotage starten heute im Stadtteiltreff Zeche Scherlebeck. Veranstaltet werden sie bis Sonntag, 21. November vom "NUR im VEST" in Kooperation mit dem Kulturamt.

Die renommierten Fotografen Norbert Kilimann und Jürgen Rei stehen morgen  (10 - 18 Uhr) im Mittelpunkt. Kilimann leitet dann den Workshop "Portraitfotografie - Mode und Fashion", Rei führt in die Welt der Makro Fotografie und Stilllebens ein.

Der Eintritt am Samstag ist frei, der Workshop "Portraitfotografie" kostet 20 Euro. "Absolute Highlights" für Natur- und Reisefreunde versprechen die Veranstalter dann für den Sonntag (10 - 18 Uhr). Norbert Kilimann präsentiert einen Diavortrag über den Schweizerischen Nationalpark. Claus Schäfer beschäftigt sich mit Kanada. Dr. Ulrike und Helmut Wizisk zeigen einen Videofilm über Äthiopien.

Am Sonntag beträgt der Eintritt 10 Euro (einschließlich Buffet). Eine Anmeldung ist daher erforderlich.

Info - Reinhard Bömke 0209-620773 - Karl-Heinz Lange 02361-653892 - Karl-Heinz Ochlast 02043-62189.


Landschaften, die begeistern: Auch Bilder aus Kanada werden die Besucher der Natur- und Reisefototage in Herten sehen können. Foto: Claus Schäfer

Begeisternde Bilder entführen in ferne Länder

Natur- und Reisefototage finden zum 4. Mal in Herten statt

Herten. Bauerverlag aus der Region 16.11.2010

Präsentationen spektakulärer Aufnahmen von Pflanzen, Tieren und Landschaften in fernen Ländern sowie Workshops und Diskussionen gehören zum Programm der "4. Hertener Natur- und Reisefototage / Videotage" am kommenden Wochenende (19. bis 21. November). Veranstaltet werden sie vom "NUR im VEST" in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt im Stadtteiltreff Scherlebeck.

Die renommierten Fotografen Norbert Kilimann und Jürgen Rei stehen am Samstag (10 - 18 Uhr) im Mittelpunkt. Kilimann leitet dann den Workshop "Portraitfotografie - Mode und Fashion", Rei führt in die Welt der Makro-Fotografie und des Stilllebens ein. Parallel dazu können Hobby-Fotografen ihre in der Vergangenheit geschossenen Bilder mit Ferdinand Jendrejewski besprechen - und sich Tipps für noch bessere Aufnahmen holen. Außerdem geht es in Workshops um die Bildpräsentation mit "m.objects" oder die Tarnzeltfotografie. Der Eintritt am Samstag ist frei, der Workshop "Portraitfotografie" kostet jeden Teilnehmer 20 Euro.

"Absolute Highlights" für Natur- und Reisefreunde versprechen die Veranstalter dann für den Sonntag (10 - 18 Uhr). Norbert Kilimann wird die Besucher in den Schweizerischen Nationalpark mitnehmen - vorbei an Schmetterlingen, Murmeltieren oder kämpfenden Steinböcken. Claus Schäfer präsentiert in seiner Beamerschau Kanada, Dr. Ulrike und Helmut Wizisk im Rahmen eines Videofilms Äthiopien. Darüber hinaus geht es um Kajakfahrten in Schweden, Masuren oder das Lechtal.

Am Sonntag beträgt der Eintritt 10 Euro (einschließlich Buffet). Allerdings ist die Zahl auf 100 Interessierte begrenzt - und eine Anmeldung daher erforderlich. Diese ist möglich bei Reinhard Bömke, Telefon 0209-620773 - Karl-Heinz Lange, Telefon 02361-653892 - Karl-Heinz Ochlast, Telefon 02043-62189.

Eine Ausstellung der Fotogruppe Schacht 5 wird diesmal parallel zur Veranstaltung in der Sparkasse Vest Recklinghausen, Zweigstelle Herten-Westerholt, gezeigt.


Stadtspiegel Mittwoch, 10. November 2010

Spannende Hertener Fototage

Zum 4. Mal werden die hertener Fototage (19. bis 21. November) ausgerichtet, mit Workshops und Ausstellungen. Es geht um Natur- und Urlaubsmotive. Zum Workshop muss man sich anmelden bei Reinhard Bömke (der auch das Foto in Masuren gemacht hat), unter 0209-620773.


Magische Momente der Foto- und Videokunst


Herten, 27.10.2010, Der Westen

Willkommen in Äthiopien! Diese beeindruckende Begegnung mit zwei einheimischen Kindern hielt Reise- und Naturfilmer Helmut Wizisk für die Öffentlichkeit fest.

Bei den „4. Hertener Foto- und Videotagen“ geben Experten vielfältige Einblicke in ihre Arbeit und geben so Hilfestellung für andere.

„Die Fotografie“, sagt Reinhard Bömke, Kreisvorsitzender von NUR-im-VEST, „hat etwas magisches Mystisches an sich. Die kurzen Momente, die nie mehr wiederkehrenden Augenblicke einzufangen und festzuhalten, um später mit dem Foto zurückblicken, sich in die Vergangenheit zurück träumen zu können, das sind ihre Motive.“

Doch wie lassen sich magische Momente fotografieren? Und wie gar wird aus ihnen eine filmische Geschichte, die den Zuschauer auch noch emotional mitnimmt? Nun: Hilfestellung geben hier einmal mehr die „Hertener Foto- und Videotage“, die in diesem Jahr am 20./21. November bereits zum vierten Mal stattfinden (jeweils von 10 bis 18 Uhr). Veranstaltet werden sie vom Verein NUR-im-VEST und dem Hertener Kulturamt.

Reinhards Bömke und das Naturfreunde-Team haben dabei für die zwei Veranstaltungstage ein bemerkenswertes Programm zusammengestellt. Zum Auftakt am Samstag im Stadtteiltreff in der Zeche Scherlebeck, Scherlebecker Straße 260, gibt es gleich mehrere Workshops. So erfahren Natur- und Tierfreunde u.a. etwas über die „Tarnzeltfotografie“. Sie hören von einer Fachfirma, was mit der neuesten Technik und dem dazugehörenden Know-how in der Bildpräsentation mit m-objekts heutzutage alles machbar ist. Und sie erhalten zahlreiche hilfreiche Tipps von zwei versierten Fotografen: Norbert Kilimann und Jürgen Rei (AFIAP-Auszeichnung). Norbert Kilimann leitet bei den diesjährigen Foto- und Videotagen dabei den Workshop „Porträtfotografie – Mode und Fashion“, während Jürgen Rei in die Welt der Makrofotografie und des Stilllebens entführt.

Anmeldung erforderlich



Wer die „Hertener Foto- und Videotage“ (20./21. November) im Stadtteiltreff der Zeche Scherlebeck besuchen möchte, sollte sich vorab anmelden. Die Teilnahme am Workshop „Porträt“ am Samstag kostet dabei 20 €/Person. Am Sonntag (maximal 100 Teilnehmer) kostet der Eintritt 10 €/Person (inklusive Buffet). Im Anschluss an die Bilderreisen am Sonntag besteht die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion.
Kontakt: reinhard@boemke.de, 02 09 - 62 07 73; Karl-Heinz Lange, 0 23 61 - 65 38 92; Karl-Heinz Ochlast, 0 20 43 - 6 21 89.

Ein eigenes Fotostudio im Stadtteiltreff wird für die Workshop-Teilnehmer dazu aufgebaut. Je fünf Fotografen können in diesem jeweils eine Stunde lang ein Modell fotografieren. Danach werden die Bilder von einem Experten mit Photoshop am PC bearbeitet, ausgedruckt und besprochen. Übrigens: Jeder (Hobby)-Fotograf darf auch eigene Bilder von zu Hause mitbringen und vom Fachmann begutachten lassen.

Am Sonntag (21. November) dann stehen Natur und Tiere im Mittelpunkt der diesjährigen Hertener „Foto- und Videotage“. Nach der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung durch Hertens Bürgermeister Dr. Uli Paetzel um 10 Uhr zeigt Naturfotograf Norbert Kilimann seinen Diavortrag „Majestät lässt bitten!“ In diesem nimmt Kilimann seine Zuschauer mit auf eine Wanderung durch einen einzigartigen alpinen Lebensraum: den 1914 gegründeten Schweizerischen Nationalpark.

Wer sich danach noch nicht satt gesehen hat an den vielen tollen Naturbildern, der kann mit Klaus Schäfer gleich weiter nach Kanada reisen; in Form einer Beamerschau bringt dieser den Besuchern der „Foto- und Videotage“ dieses Land und seine Landschaften näher. Und noch mehr von der Welt gibt es zu sehen: Dr. Ulrike und Helmut Wizisk geben anhand eines Videofilms einfühlsame Einblicke in den Vielvölkerstaat Äthiopien. Rosemarie Schloßer vom Kulturamt der Stadt Datteln nimmt die Besucher im Film „Blackwaters“ mit auf eine Kajakfahrt durch Schweden. Es gibt einen Vortrag über Masuren, dazu Bilder der Fotogruppe Schacht 5 in der Sparkassen-Zweigstelle in Westerholt, Fotos vom Tiroler Lechtal . . .

In 80 Tagen um die Welt? Nun: Bei den Hertener „Foto- und Videotagen“ geht das bedeutend schneller . . .


Der Urvogel P 12 ist wieder da

Gladbeck, 21.10.2010, Rainer Holstein
Eine große Kükenschar brüten die Kanadagänse hier jedes Jahr aus. Die Jungen bleiben der Region treu, womit die Zahl der Kanadagänse stetig wächst.

Eine große Kükenschar brüten die Kanadagänse hier jedes Jahr aus. Die Jungen bleiben der Region treu, womit die Zahl der Kanadagänse stetig wächst.

Gladbeck. P 12 ist wieder da, der Urvogel der hier lebenden Kanadagänse. Diese Entdeckung machte Karl-Heinz Ochlast, örtlicher Sprecher des Naturschutzvereins NUR im VEST, beim Beobachtungsgang durch den Nordpark.

„So 150 bis 200 Vögel“, schätzt Ochlast, sah er beim Beobachtungsgang einfliegen. Und P 12 – das ist die Nummer des Ringes, den sie am linken Bein trägt – ist nicht irgendeine dumme Gans, sondern offenbar Stamm-Mutter einer ganzen Population von Kanadagänsen, die sich jetzt in Gladbeck zum Familientreffen zusammenfand.

Davon geht jedenfalls Naturschützer Ochlast aus. „Ich vermute, dass sie sich im Familienverband immer wieder hier treffen“, meint er. In dieser Annahme bestärkt wird er, weil er auch etliche andere Ringnummern identifizieren konnte, die eindeutig den Nachkommen von P 12 gehören.
In Vonderort beringt

Ihren Ring bekommen hat die Kanadagans P 12 im Juli 2001 im Revierpark Vonderort in Oberhausen. Der Gladbecker weiß das, weil er seine Beobachtungen an eine zentrale Stelle gibt, in der solche Daten gesammelt werden. Von da erhält er dann auch entsprechende Rückmeldungen und deshalb kann er den Lebenslauf von P 12 auch zumindest teilweise nachvollziehen. Und man muss sagen: Die Gans ist schon ganz schön herumgekommen.

Nach der Beringung in Oberhausen wurde sie 2002 an der Wassergewinnungsanlage an der Ruhr in Essen gesichtet. Später auch in der Ruhraue in Mülheim-Saarn. In der folgenden Zeit pendelte der Vogel dann mehrfach zwischen Vonderort und Essen, ehe er von Karl-Heinz Ochlast im Mai 2003 zum ersten Mal am Nordparkteich entdeckt wurde. „Da hat die Gans dann auch gebrütet“, weiß Beobachter Ochlast. „Und alle ihre Kinder wurden dann auch hier in Gladbeck beringt.“
P 12 war zwischenzeitlich verschwunden

Die Nachfahren sind dann nach und nach auch in Wittringen aufgetaucht, am Stensteich, am Nattbach .  P 12 aber war zwischenzeitlich verschwunden. Jedenfalls gab es seit 2006 keine gemeldeten Beobachtungen mehr, wie Karl-Heinz Ochlast berichtet. Bis er die Ur-Ur-Urgroßmutter jetzt wieder entdeckte.

Noch größere Gänse-Treffen als jetzt in Gladbeck gibt es natürlich am Niederrhein. Da kommen mehrere Zehntausend arktische Wildgänse zusammen. „Aber auch am Heidesee in Kirchhellen sammeln sich schon mal 400 bis 500 Gänse. Darunter sind dann auch die aus Gladbeck“, weiß Naturfreund Karl-Heinz Ochlast zu berichten.

Der hat jetzt wieder was zu melden. Die Rückkehr von P 12 nämlich zur Vervollständigung ihres Lebenslaufs. „Es ist einfach interessant, so etwas zu verfolgen“, sagt er und ist schon gespannt auf nächstes Jahr und bestimmt wieder neue Nachkommen.

Die Blutsauger segeln wieder durch die Nächte

Sonntagsblatt Marl 15.08.2010

Vest: Ihre Zeit ist jetzt gekommen: Fledermäuse werfen ihre schwarzen Silhouetten an den Himmel. Zwergfledermaus, Großer Abendsegler oder Breitflügelfledermaus lassen sich mit etwas Glück entdecken. Der Natur- und Umweltschutzverein NUR-im-Vest lädt deshalb am kommenden Samstag zur 14. Internationalen „Europäischen Batnight“ ein.

Graf Dracula konnte sich in einen Vampir verwandeln und stürzte sich blutsaugend auf Mitmenschen. Vampire nahmen nicht selten die Gestalt von Fledermäusen an. Das sind einerseits in Europa reine Gruselgeschichten, in Südamerika aber auch Tatsachen.

Dort ernährt sich die Vampirfledermaus von Tierblut. Früher nahm man an, dass der kleine Biss den Tieren nicht schaden kann, aber neueste wissenschaftliche Erkenntnisse beweisen das Gegenteil. Beim Biss wird ein Blutverdünner dem Beutetier injiziert, nun kann die Vampirfledermaus die Nahrung zu sich nehmen. Der Blutverdünner hält lange vor, so dass ein Rind oder Pferd bis zu einem Liter Blut verlieren kann. Mediziner wollen das Serum in der Herzmedizin einsetzen, da es nicht mehrere Tage braucht, um den Gerinnungsfaktor des Blutes wieder herzustellen.

Bei uns sind die Fledermäuse reine Insektenfresser, die den mitunter aufdringlichen Insekten-Bestand kräftig bekämpfen. In der Abend- und in der Morgendämmerung sind sie unterwegs, je nach Art zu unterschiedlichen Flugzeiten. Dabei frisst die Zwergfledermaus, die selber nur fünf Gramm wiegt, 30 Prozent ihres Körpergewichtes. Macht bei 0,002 Gramm pro Mücke 1.000 Mücken täglich. Wenn das keine effiziente Plagegeister-Vernichtung ist.

Im Schlosspark von Herten und am Teich von Schloss Beck lassen sich die Fledermäuse beobachten. Hier sind vier oder fünf Arten beheimatete, im gesamten Vest neun bis elf. „Der Nachweis ist schwierig“, sagt Reinhard Bömke, Kreisvorsitzender von NUR-im-Vest.

Am 21. Und am 28. August werden die Fledermausexperten im Schlosspark in Herten und am Schloss Beck in Kirchhellen-Feldhausen jeweils um 20 Uhr Exkursionen durchführen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldungen bei Reinhard Bömke (0209/620773), Karl Heinz Ochlast (02043/62189) oder Heike Everding (02045/409781).


Geheimnisvollen Insektenjägern auf der Spur

Naturschutzverein "NUR im VEST" lädt zur Fledermausnacht ein

                       Foto: Dietmar Nill

Herten. Jetzt ist Fledermaushochsaison. Mit etwas Glück lassen sich in der Dämmerung die schwarzen Silhouetten von Zwergfledermaus, Großem Abendsegler oder Breitflügelfledermaus am Himmel entdecken. Im Hertener Schlosspark ist auch die Wasserfledermaus zu sehen.

Der Natur- und Umweltschutz Verein "NUR im VEST" führt am Samstag, 21. August, im Schlosspark eine Fledermausnacht durch. Anlass ist die "14. Europäische Batnight". Treffpunkt für alle interessierten ist um 20 Uhr der große Parkplatz im Schlosspark Herten. Die Leitung hat Dr. rer. nat. Christiane Bömke vom "NUR-im-VEST". Die Führung kostet für Erwachsenen 2 Euro, für Kinder 1 Euro. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich, da die Teilnehmerzahl auf 40 begrenzt ist.

Kinder sind von Fledermäusen besonders begeistert. Von der Harmlosigkeit werden sie nach der Führung mit Sicherheit überzeugt sein, da sind sich die Organisatoren sicher. Da Fledermäuse reine Insektenfresser sind, helfen sie uns, den Insektenbestand zu "bekämpfen". Fledermäuse fliegen in der Nacht zweimal, in der Abenddämmerung und in der Morgendämmerung. Je nach Art haben sie unterschiedliche Flugzeiten. Mit Hilfe von Fledermausdetektoren und Scheinwerfern werden die Exkursionsteilnehmer diese interessanten Tiere bei der Jagd nach Insekten beobachten können. Die Zwergfledermaus etwa wiegt ca. fünf Gramm und frisst 30 Prozent ihres Körpergewichts an Insekten - jede Nacht.

Info: Anmeldung Reinhard Bömke, 0209-620773


Fledermäuse bestaunen

Stadtspiegel Herten - 11.08.2010

Der Natur- und Umweltschutz Verein NUR im VEST führt am 21. und 28. August zwei Fledermausnächte zur 14. internationalen "Europäischen Batnight" durch.

Im Schlosspark von Herten und am Teich von Schloss Beck wird man dabei die Wasserfledermaus sehen und hören können. Die Fledermausexpertin Dr. Christiane Bömke und die Fledermausexperten Karl-Heinz Ochlast und Heike Everding (NUR im VEST) werden im Schlosspark Herten und in Kirchhellen / Feldhausen am Schloss Beck jeweils um 20.00 Uhr eine Exkursion durchführen. Gäste sind willkommen.

Die Führung kostet für Erwachsene 2, für Kinder 1 Euro. Anmeldung erforderlich, die Teilnehmerzahl ist auf 40 und in Gladbeck auf 80 Teilnehmer begrenzt. Infos bei Reinhard Bömke (0209-620773), Karl-Heinz Ochlast (02043-62189) oder Heike Everding (02045-109781).


 

 

                         Ein Muss beim Besuch Masurens ist eine Fahrt mit dem Staakbooten, die Mitglieder der Fotogruppe "Schacht 5" genossen eine dreistündige Fahrt durch das Naturschutzgebiet Krutyn.

 

Wunderschönes Masuren

"NUR im VEST" sammelt in Polen außergewöhnliche Eindrücke

 

GLADBECK. Stadtspiegel 14. Juli 2010. 14 Tage in der wunderschönen masurischen Landschaft verbrachte vor kurzem die "Fotogruppe Schacht 5.e.V.", zu der auch einige Gladbecker Fotofreunde gehören. Die Reisenden waren auf Empfehlung von Karl Heinz Ochlast (NUR-Gladbeck), der die Masuren im letzten Jahr besuchte, in die polnische Region gereist.

"Als Naturschutzverein und Fotogruppe hatten wir natürlich ein besonderes Auge auf Natur, Kultur, Städte, Entwicklung der Landschaft und die Menschen gerichtet, "berichtet Vorsitzender Reinhard Bömke.

Die Fotofreunde reisten über 3000 Kilometer durch die außergewöhnliche Landschaft und merkten bald: Als Naturfreund und Fotograf ist Masuren eine Lebensaufgabe. "Mohnfelder und Wälder, Seen und Dörfer im ständigen Wechsel. Hunderte Störche, auch Seeadler, Rotmilane, Kraniche, Schilfrohrsänger und viele Vogelarten mehr konnten wir beobachten und auch fotografieren. Übrigens, Masuren soll rund 3000 Seen haben, gezählt hat sie noch keiner" ,so Bömke. Ein Ziel der Gruppe war der Naturschutzpark Krutyn, hier fließt einer der schönsten Flüsse Europas durch die Landschaft. "98 Kilometer Naturschutzgebiet, Biber, Otter, Wasservögel und Libellen, Tiere die bei uns selten oder gar nicht sieht - hier findet man Hunderte. Und man sollte auf alle Fälle eine Fahrt mit den Staakbooten machen, aber Vorsicht, hier wird nicht gestaakt hier wird gestöchert". erinnert sich Bömke begeistert.

Die Teilnehmer kamen mehr als zufrieden aus ihrem zweiwöchigen Urlaub zurück und werden Masuren wieder besuchen. Bömke zieht für Alle ein positives Fazit: Es lohnt sich, Masuren zu besuchen, die Menschen kennen zu lernen und die Gastfreundschaft zu genießen: Aber - auch hier ein kleiner Wermutstropfen - das Essen - bevor Sie fahren nehmen Sie unbedingt drei bis fünf Kilo ab, das ist dann einfacher bei der Rückkehr. Die polnische Küche ist einfach Spitzenmäßig.

 

Meister Adebar und sein Nachwuchs - Störche, die bei uns eher ein seltenes Bild sind, gibt es in Masuren hundertfach. Die Vielfalt und die Farben der masurischen Pflanzenwelt hatten es den Fotografen natürlich besonders angetan.

Exkursion nach Masuren

Herten 14.07.2010 Hertener Allgemeine

Mitglieder des Naturschutzvereins "NUR im VEST" und der Fotogruppe Schacht 5 brachen zur Jahresexkursion nach Masuren in Polen auf.

"Wir kamen als Fremde und gingen als Freunde" schwärmt der Vorsitzende Reinhard Bömke. Die Landschaft in Masuren lässt keinen unbeeindruckt. Sanfte Hügel mit Getreidefeldern, dann wieder Wälder und Mohnfelder bis zum Horizont. Nun scheint sich dieser Landstrich zu einem Paradies für Urlauber zu entwickeln. Bereits am 2. Tag gab´s ein Treffen mit der Gruppe des Hertener Freundeskreises Szczytno in Nikolajki. Dessen Vorsitzender Karl-Heinz Egger verriet ein paar nützliche Reisetipps.


Ruhig bleiben

Castrop-Rauxel, 04.06.2010, Elke Hautmann

Auf der „Hitliste“ der als gefährlich oder zumindest als lästig empfundenen Tiere rangieren die Wespen sehr weit oben. Die meisten Wespen sind jedoch harmlose Zeitgenossen, sagt NUR im Vest. Noch ist Zeit zur Umsiedlung.

„Schon jetzt rufen besorgte Menschen bei uns an, weil die gelb-schwarzen Insekten gerade mit dem Bau ihrer Nester begonnen haben“, teilt der Naturschutzbund NUR im Vest mit.
 


In den meisten Fällen sei die Besorgnis unbegründet, beruhigen die Naturschützer, zumal Wespe nicht gleich Wespe ist. Insgesamt leben bei uns über 100 verschiedene Wespenarten, nur die Deutsche und die Gemeine Wespe fallen als „lästig“ auf, weil sie sich von Speisen und Getränken angezogen fühlen. Umschwirren sie den gedeckten Tisch und lassen sich auf Marmelade oder Schinken nieder, sollte man sich am besten ruhig verhalten. Durch hektische Bewegungen fühlen sich die Wespen bedroht und können stechen.

Deutsche und Gemeine Wespe bauen ihre Nester nicht an Häuser, sondern unterirdisch oder in dunklen Hohlräumen. Wer also an seinem Haus ein frei hängendes, meist kugeliges Wespennest findet, hat es mit einem der friedfertigen und harmlosen Wespenvölker zu tun. Die können natürlich auch stechen. Die Gefahr ist allerdings minimal, wenn man dem Nest nicht allzu nah kommt.
Wachsames Auge

Ein wachsames Auge auf Wespennester sollten in jedem Fall Menschen mit Allergien und Hausmeister an öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Altenheimen haben, raten die Naturschützer: „Jetzt beginnen die Wespen mit dem Aufbau eines neuen Staates und es ist noch einfach, die von ihrem Platz zu vertreiben. In wenigen Wochen ist das Volk so angewachsen, dass nur noch eine Umsiedlung helfen kann.“


Bald hilft nur die Umsiedlung

WAZ Donnerstag/Freitag 04.06.2010

Auf der "Hitliste" der als gefährlich oder lästig empfundenen Tiere rangieren Wespen ganz oben. "Schon jetzt rufenbesorgte Menschen bei uns an, da die gelb-schwarzen Insekten gerade mit dem Bau ihrer Nester begonnen haben", teilt der auch in Buer aktive Naturschutzbund "NUR" im Vest mit.

"Wir heben ein Wespennest. Was sollen wir denn jetzt machen? Ist das gefährlich? Wie können wir die Tiere wieder los werden?" So oder ähnlich lauten die Fragen. Meist sei die Besorgnis aber unbegründet, so die Naturschützer, zumal Wespe nicht gleich Wespe sei. Menschen mit Allergien, Hausmeister in öffentlichen Gebäuden wie Kindergärten und Grundschulen, Krankenhäusern und Altenheimen raten die Naturschützer aber, ein wachsames Auge zu haben: "Jetzt beginnt der Aufbau eines neuen Staates und es ist noch sehr einfach, die Wespen von ihrem Platz zu vertreiben. In wenigen Wochen allerdings ist ihr Volk so angewachsen, dass nur eine Umsiedlung helfen kann."

Insgesamt leben bei uns immerhin 100 verschiedene Wespenarten. Davon fallen in der Regel nur zwei Arten als "lästig" auf, weil sie sich von süßen Speisen und Getränken angezogen fühlen: die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Sind diese Wespen im Anflug auf den Frühstücks- oder Kaffeetisch, sollte man sich am besten ruhig verhalten. Denn durch heftiges Herumschlagen, so die Naturschützer, fühlen sich Wespen bedroht und können stechen.

Deutsche und Gemeine Wespe bauen allerdings keine Nester an Häusern, sondern unterirdische Nester im Boden oder in dunklen Hohlräumen. Wer also an seinem Haus ein freihängendes, meist kugeliges Wespennest findet, der hat es mit einem der friedlichen und harmlosen Wespenvölker zu tun.

Am häufigsten nistet die "Sächsische Wespe" in der nähe von menschlichen Siedlungen. Sie ernährt sich von Fliegen und anderen Insekten und ist an Süßspeisen wenig interessiert.


Radtour nach Lembeck

WAZ Gladbeck 28.05.2010

Eine Radtour zur Biologischen Station bei Lembeck unternehmen der Naturschutzbund NUR und Verein für Orts- und Heimatkunde am Freitag, dem 04. Juni. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Rathausplatz.

Die rund 60 Kilometer lange Tour unter der Leitung von Karl-Heinz Ochlast führt über Ulfkotte und Hervest bis nach lembeck.

Unterwegs und an der Station gibt es interessante Einblicke in heimische Flora und Fauna. Unterwegs ist Selbstverpflegung angesagt. Die Rückfahrt ist auf einem anderen Weg. Kostenbeitrag zwei Euro.


Keine Panik
Was tun bei Wespennestern am Haus?
10. Mai 2010 Recklinghäuser Zeitung

Der Naturschutzbund nur im Vest weist darauf hin, dass eine Wespenbekämpfung nur in ganz wenigen Ausnahmefällen nötig ist. Ein friedliches Zusammenleben mit diesen interessanten Tieren ist möglich - zumal Wespe nicht gleich Wespe ist.



Jetzt ist wieder die Zeit der Wespen.


Bürger, die Allergien haben und Personen in öffentlichen Gebäuden, wie Kindergärten und Grundschulen, Krankenhäuser und Altenheime, sollten jetzt ein waches Auge haben.

Jetzt startet wieder die Zeit der Wespen

Die Königinnen der Wespen und Hornissen kommen jetzt aus ihrem Winterschlaf. Jetzt beginnt der Aufbau eines neuen Staates. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch sehr einfach die Wespen von ihrem Platz zu vertreiben. In wenigen Wochen ist ihr Volk so angewachsen, dass nur eine Umsiedlung helfen kann.

Hunderte verschiedene Arten

Insgesamt leben bei uns über hundert verschiedene Wespenarten. Davon fallen nur zwei als „lästig“ auf, weil sie sich von süßen Speisen und Getränken angezogen fühlen: Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Sind diese im Anflug sollte man sich am besten ruhig verhalten: Durch heftiges Herumschlagen fühlen sie sich bedroht und könnten stechen.

Kugel-Nester sind meist friedlich

Deutsche und Gemeine Wespen bauen allerdings keine Nester an Häuser, sondern unterirdische im Boden oder in dunklen Hohlräumen. Wer also an seinem Haus ein frei hängendes, meist kugeliges Wespennest findet, der hat es mit einem der friedfertigen und harmlosen Wespenvölker zu tun. Wer seinen Garten oder Balkon mit Wespen teilt, der sollte den Nestbereich dennoch meiden oder sich dort nur vorsichtig bewegen.

Bei nötiger Umsiedlung hilft ein Profi

Für den Fall, dass umgesiedelt werden muss, steht NUR-im-VEST-Mitglied, Heinrich Lammering, mit einer Spezialausbildung zur Verfügung: Tel. (0209) 3 59 45 56. Bei Rückfragen und Informationen: Reinhard Bömke Tel. (0209) 62 07 73.


Keine Panik
Was tun bei Wespennestern am Haus?
am 10. Mai 2010 CASTROP-RAUXEL

Der Naturschutzbund nur im Vest weist darauf hin, dass eine Wespenbekämpfung nur in ganz wenigen Ausnahmefällen nötig ist. Ein friedliches Zusammenleben mit diesen interessanten Tieren ist möglich - zumal Wespe nicht gleich Wespe ist.

Ein Wespennest von innen.


Bürger, die Allergien haben und Personen in öffentlichen Gebäuden, wie Kindergärten und Grundschulen, Krankenhäuser und Altenheime, sollten jetzt ein waches Auge haben.

Jetzt startet wieder die Zeit der Wespen

Die Königinnen der Wespen und Hornissen kommen jetzt aus ihrem Winterschlaf. Jetzt beginnt der Aufbau eines neuen Staates. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch sehr einfach die Wespen von ihrem Platz zu vertreiben. In wenigen Wochen ist ihr Volk so angewachsen, dass nur eine Umsiedlung helfen kann.

Hunderte verschiedene Arten

Insgesamt leben bei uns über hundert verschiedene Wespenarten. Davon fallen nur zwei als „lästig“ auf, weil sie sich von süßen Speisen und Getränken angezogen fühlen: Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Sind diese im Anflug sollte man sich am besten ruhig verhalten: Durch heftiges Herumschlagen fühlen sie sich bedroht und könnten stechen.

Kugel-Nester sind meist friedlich

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Deutsche und Gemeine Wespen bauen allerdings keine Nester an Häuser, sondern unterirdische im Boden oder in dunklen Hohlräumen. Wer also an seinem Haus ein frei hängendes, meist kugeliges Wespennest findet, der hat es mit einem der friedfertigen und harmlosen Wespenvölker zu tun. Wer seinen Garten oder Balkon mit Wespen teilt, der sollte den Nestbereich dennoch meiden oder sich dort nur vorsichtig bewegen.

Bei nötiger Umsiedlung hilft ein Profi

Für den Fall, dass umgesiedelt werden muss, steht NUR-im-VEST-Mitglied, Heinrich Lammering, mit einer Spezialausbildung zur Verfügung: Tel. (0209) 3 59 45 56. Bei Rückfragen und Informationen: Reinhard Bömke Tel. (0209) 62 07 73.


Experten helfen bei Umsiedlung von Wespen

Zurzeit ist es noch recht einfach, Wespen zu verjagen. Foto: privat

Beim Naturschutzbund NUR-im-VEST häufen sich die Anfragen, wie mit Wespennestern auf dem Dachboden umgegangen werden soll, "nur in Ausnahmenfällen ist aber die Bekämpfung der Tiere nötig", sagt Reinhard Bömke vom NUR. Vor allem Menschen mit Allergien sowie Hausmeister in öffentlichen Gebäuden wie Kindergärten, Grundschulen und Krankenhäuser wären davon betroffen. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Vertreibung der Wespen noch relativ einfach", sagt Bömke, "da sich die Wespenstaaten noch im Aufbau befinden." Wenn in wenigen Wochen das Volk angewachsen ist, helfe nur noch eine Umsiedlung.

Für den Fall, dass umgesiedelt werden muss, stehen Mitglieder mit Spezialausbildung des NUR im VEST zur Verfügung: Telefon 02045/84422 (Volker Fockenberg) oder 3594556 (Heinrich Lammering).


Volkssport Radfahren

Strahlender Sonnenschein lockte viele Gladbecker nach draußen

Gladbeck - Stadtspiegel Mittwoch 28.04.2010

Bereits zum 33. Mal fand das Volksradfahren in und um Gladbeck statt. Bei schönstem Radel-Wetter kamen die Volksradfahrer zum Startplatz hinter der Sparkasse.

Neben dem kostenlosen Bewegungsangebot war das Ziel der Veranstalter den Teilnehmern Gladbeck und Umgebung im Rahmen einer "Natur-Tour" näher zu bringen. Zu diesem Zweck hatte der NUR (Natur und Umweltschutz im Vest) eine ca. 33 Kilometer lange Rundstrecke durchs Grüne von Gladbeck aus Richtung Altendorf-Ulfkotte ausgearbeitet.

Alternativ dazu wurde für Familien mit Kindern auch eine um etwa zehn Kilometer kürzere Etappe angeboten. Beide Routen führten am Bauernhof Dalhaus vorbei, wo die Radler zu einer kleinen Rast vom Drahtesel stiegen.

Am Informationsstand der NUR erhielt jeder Teilnehmer eine saftige Erfrischung, Gummibärchen und einen Apfel, bevor es wieder aufs Rad ging, um die restlichen Kilometer Richtung Norden in angriff zu nehmen.

Am späten Nachmittag kamen die Teilnehmer schließlich wieder im Zielbereich an der Sparkasse an.

Dort bot sich zum einen Erbsensuppe, Grillwürstchen und Pommes Frites zur sofortigen Stärkung, als auch zum anderen ein attraktives Rahmen-programm, was das ganze Event abrundete. Während die Erwachsenen sich an Infoständen des Seniorenbeirats und des ADFC informieren konnten, sorgte das Spielmobil des Kinderschutzbundes, ein Schminkstand des "Oase" Kindergartens und die Hüpfburg für Beschäftigung bei den Kleinen.

Für Live-Musik sorgten die Trommlerkids und das Vestische Blasorchester.

Darüber hinaus konnte jeder Teilnehmer bei einem Quiz mitspielen und mit etwas Glück ein Fahrrad sowie zwei Sparkassenbücher mit 100 bzw. 150 Euro gewinnen.


Erst zum Radeln, dann zum Grillen

Volksradfahrer erleben Sonntag im Grünen


 

Gladbeck, 25.04.2010, Michael Bresgott - Foto WAZ

Ein Kompliment an Karl-Heinz Ochlast vom NUR-Umweltschutzverband: Die Route des 33. Volksradfahrens war supergrün und so autofrei-idyllisch wie selten zuvor.

Und das gefällt den Teilnehmern sichtlich und hörbar gut: „Toll!“ „Richtig schön!“ „Einmalig!“ So fallen die lobenden Spontan-Kommentare auf dem Fahrradsattel aus.

Um 9 Uhr startet am sonnigen Sonntag die 33. Ausgabe des Volksradfahrens von WAZ und Sparkasse. Und zu dieser frühen Stunde ist auch schon Jan-Philipp Conrad (10) bereits präsent: Mit Opa und Mama geht er auf die Strecke. „Zuletzt war ich im Jahr 2007 dabei“, erzählt er dem mitradelnden WAZ-Reporter. „Damals bin ich noch die kurze Strecke gefahren. Da hatte ich ja auch noch mein kleines Käpt’n-Blaubär-Fahrrad. . .“
VOLKSRADFAHREN

Der Kindergarten „Oase“, der Seniorenbeirat, Live-Musik mit den Trommelkids und dem Vestischen Blasorchester, Informationsstände von ADFC, NUR und Verkehrswacht - ein prall gefülltes Programm gab es am Start- und Zielpunkt auf dem Parkplatz hinter der Sparkasse.

Bei einem Quiz waren zudem ein Fahrrad und zwei Sparkassenbücher mit 100 bzw. 150 Euro zu gewinnen.

So wie dem wackeren Jan-Philipp geht es vielen Teilnehmern: Die meisten sind schon seit vielen Jahren treue Volksradfahrer und sie wollen es auch künftig bleiben.
Melanie Thimm und Karin Hoffmann: Wir sind immer beim Volksradfahren dabei!

Ein Beispiel: Melanie Thimm und Karin Hoffmann, die die WAZ beim Zwischenstopp auf dem Bauernhof Dalhaus trifft. Eine wahre Frühlingsidylle entfaltet sich hier am Sonntag vor den Augen der rastenden Radler: Am Verpflegungsstand gibt es Saft, Gummibärchen und einen Apfel; nicht weit entfernt hat der Hofladen geöffnet; die NUR-Aktiven versorgen die Radler zudem mit aktuellen Umweltschutz-Infos; und ein paar hundert Meter weiter hat jeder Volksradfahrer die Wahl, ob er die lange Route (33 Kilometer) oder doch lieber die kürzere Strecke (23 Kilometer) wählt. „Wir sind immer dabei“, sagen Melanie Thimm und Karin Hoffmann. Und nach dem Volksradfahren geht es dann noch zum gemeinsamen Grillen - ab in den Garten daheim.
Und stets grüßen die Kraftwerks-Schornsteine am Horizont

Richtung Altendorf-Ulfkotte bahnen sich die Radler also am Sonntag ihren Weg; die Buerelter Straße kennen ja viele als attraktive Route Richtung Norden; doch von hier aus geht es plötzlich rechts ab in Gefilde, die dem einen oder anderen noch völlig unbekannt sind. Von der Hürfeldhalde zum Schacht Altendorf, vom Wasserschloss Lüttinghof zur Scholvener Halde - und stets grüßen die Schornsteine des Scholvener Kraftwerks die Radler am Horizont.

Auch Sparkassen-Chef Ludger Kreyerhoff, ein begeisterter Radler, der regelmäßig auch aufs Rennrad steigt, ist beim 33. Volksradfahren wieder dabei. Auch er lobt die Routenplanung: „Wenn man so eine Tour mal mit Gästen aus anderen Teilen Deutschlands macht, dann kommen die aus dem Staunen nicht mehr heraus.“

Ja, Gladbeck, die Emscher-Lippe-Region und das Revier sind in weiten Teilen längst Grün-Areale geworden, wo sich eigentlich supergut Urlaub machen ließe - wenn jeder Tag ein solcher Tag des Volksradfahrens wäre. . .

VOLKSRADFAHREN

Mit prall gefülltem Start/Ziel-Programm

Der Kindergarten „Oase“, der Seniorenbeirat, Live-Musik mit den Trommelkids und dem Vestischen Blasorchester, Informationsstände von ADFC, NUR und Verkehrswacht - ein prall gefülltes Programm gab es am Start- und Zielpunkt auf dem Parkplatz hinter der Sparkasse.

Bei einem Quiz waren zudem ein Fahrrad und zwei Sparkassenbücher mit 100 bzw. 150 Euro zu gewinnen.

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Eine glatte "Eins" für die Strecke

Gut 1500 Teilnehmer gingen am Sonntag beim 33. Volksradfahren von WAZ und Sparkasse an den Start. Lob für die Route.

Karin Walger-Stolle - Für die Strecke beim 33. Volksradfahren gab´s eine glatte Eins: Gut 1500 Radlerinnen und Radler folgten Sonntag der Einladung von WAZ und Sparkasse und genossen einen Ausflug per Drahtesel, der mitten ins Grüne führte.

Zurück im Ziel auf dem Rathausparkplatz ließen dann die meisten den herrlichen Frühlingstag bei kühlen Getränken und einem stärkenden Imbiss noch in aller Ruhe ausklingen.

"Die Strecke war einfach nur schön", waren sich auch Katrin und Bernd Wagner einig. Gemeinsam mit ihren beiden Kindern Jonas und Johanna hatte sie das Volksradfahren für einen gemütlichen Familienausflug genutzt. Mit vielen kleinen Pausen, u, die Tour so richtig genießen zu können. Die erste pause legte die Familie natürlich am Hofcafe Dahlhaus ein - wie die meisten anderen Teilnehmer auch. Denn bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen konnte man da schon eine kleine Stärkung unter freiem Himmel genießen. Die meisten Teilnehmer machten davon auch ausgiebig Gebrauch.

"Das Wasserschloss Lüttinghof war dann aber später auch noch einmal sehr einladend am Wegesrand", so Bernd Wagner.

Gut geplant hatte also, wer sich am Sonntag nicht allzu viel vorgenommen hatte. Denn auch nach dem Radeln wurde schließlich auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus noch so einiges geboten. An langen Bierzelttischen saßen Radler und Spaziergänger noch lange zusammen, lauschten den Trommelkids der Uhlandschule, später dann noch dem Vestischen Blasorchester. Viel zu tun hatten aber nicht nur die fleißigen Helfer am Malteser-Waffeltisch, am Imbiss und im Bierwagen auch die Mitglieder der Verkehrswacht waren an ihrem Stand gut besucht: Über 50 Räder sind seit Sonntag frisch codiert und diebstahlsicher!

Programm - Viel Angebote - Auch die WAZ war mit einem Pavillon natürlich mit von der Partie. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub informierte über sein Programm. Und für die Unterhaltung sorgte unter anderem auch in diesem Jahr wieder der Kinderschutzbund.


Das 33. Volksradfahren

WAZ- Gladbeck

von WAZ und Sparkasse ist am Sonntag. Los geht´s  wie immer zwischen 9 und 10.30 Uhr auf dem Parkplatz hinter der Sparkasse, 33 Kilometer lang führt die absolut familientaugliche Strecke (Kurzstrecke ca. 23 KM) durch Wälder und Felder. Zwischenstopp mit NUR Infos (der verein hat die superschöne Strecke ausgesucht) ist beim Bauer Dalhaus in Dorsten. Programm und kulinarische Angebote der Galerie MUNDART gibts nach Tourende auf dem Parkplatz.


 33. Volksradfahren von WAZ und Sparkasse:

Rauf aufs Rad - der Sonne entgegen!

Sonntag startet das 33. Volksradfahren. Mit Spaß und Infos für die ganze Familie und netten Gesprächen im WAZ-Pavillon

Jetzt wird wieder in die Pedale getreten - am Sonntag, beim Volksradfahren von Sparkasse und WAZ. Ab 9 Uhr kann gestartet werden. Foto: Tim Deffte (Archiv)

Gladbeck, 23.04.2010, Katrin Walger-Stolle

Hier eine kleine Wetterprognose: Satt über 20 Grad warm soll’s am Sonntag werden. Die Sonne dazu vom Himmel strahlen. Wen es an so einem Tag in den vier Wänden hält, der ist selber schuld.

Für alle Sonnenhungrigen empfiehlt sich allerdings das große Volksradfahren von WAZ und Sparkasse am Sonntag. Also - ab aufs Rad, der Sonne und der Natur entgegen! Bereits zum 33. Mal laden die Veranstalter zum sportlichen Spaß für die ganze Familie ein. Gestartet wird wieder in der Zeit von 9 Uhr bis 10.30 Uhr auf dem Parkplatz hinter Rathaus und Sparkasse an der Friedrich-Ebert-Straße. Von dort aus geht es zielsicher auf eine absolut grüne Tour Richtung Altendorf-Ulfkotte. Also dorthin, wo das Revier so richtig schön ländlich wird. Ausgearbeitet hat die Natur-Tour übrigens Karl-Heinz Ochlast vom NUR (Natur und Umweltschutz im Vest). Ein Garant also für ein absolutes Naturerlebnis.

Die Radler haben wieder die Wahl zwischen einer langen (33 km) und einer etwas kürzeren (23 km) Route. Je nachdem, wie fit man sich schon fühlt im Sattel. Beide Strecken führen aber auf jeden Fall am Bauernhof Dahlhaus vorbei. Dort steht ein Team vom NUR mit einem Infostand, und alle Teilnehmer können sich auf einen Apfel und eine Erfrischung freuen.

Wieder zurück am Start/Ziel-Punkt hinterm Rathaus kann man den hoffentlich schönen Frühlingstag dann noch in aller Ruhe ausklingen lassen. Auf die Kinder wartet das Spielmobil vom Kinderschutzbund, es gibt eine Hüpfburg und einen Schminkstand vom Kiga-Oase. Der Seniorenbeirat freut sich auf nette Gespräche mit den etwas älteren Teilnehmern, zudem wird live musiziert: die Trommelkids und das Vestische Blasorchester sind mit von der Partie.

Ihre Infostände wollen der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), der NUR und die Verkehrswacht auf dem Parkplatz aufbauen. Natürlich wartet auch eine kräftigende Stärkung auf die Radlerinnen und Radler: Es gibt Erbsensuppe, Pommes, Würstchen, Bier, Limo und Cola.

Ach ja: Falls Ihnen schon seit langem ein interessantes Anliegen, eine schöne Geschichte, - aus Ihrer Straße, dem Stadtteil, der City - auf dem Herzen liegt. Im WAZ-Pavillon können Sie es los werden. Dort freuen sich Maria Lüning-Heyenrath und Katrin Walger-Stolle von der WAZ-Redaktion in Gladbeck ab 11.30 Uhr auf viele interessante Gespräche, die vielleicht dann auch mal zum Thema im Lokalteil der WAZ werden.

Startkarten mit Quiz-Teilnahme. Startkarten zum Preis von 2 Euro (Erwachsene) und 0,50 Euro (Kinder und Jugendliche) gibts am Sonntag ´noch am Startpunkt hinter der Sparkasse in der Innenstadt. Jeder Teilnehmer kann übrigens zudem noch an einem Quiz teilnehmen. Es gibt ein Fahrrad sowie zwei Sparkassenbücher (in Höhe von 150, bzw. 100 Euro) zu gewinnen. Und: Gestartet wird natürlich bei jedem Wetter. Aber es wird schön!


Reise zu den Masurischen Seen

Hertener Allgemeine 23.04.2010

Herten. Der Natur- und Umweltschutzverein NUR im VEST unternimmt vom 12. bis 26. Juni seine 6. Exkursion. Von Weeze aus geht der Flug nach Danzig, von dort a mit einem Bus zum Hotel inmitten der Masurischen Seen. Von hier aus werden Tagesfahrten zu geschichtlichen-kulturellen Stellen und Städten unternommen, Besichtigung der Marienburg und Danzigs, Konzentrationslager Auschwitz und vieles mehr. Im Reisepreis von 790,00 Euro (DZ) oder 920, 00 Euro (EZ) sind Busfahrt und Flug und HP enthalten. Anmeldung beim Kreisvorsitzenden Reinhard Bömke, Telefon 0209/620773.


Der Natur ganz nah:

Bauerverlag - Aus der Region 09.04.2010 und Ruhrnachrichten Kreis Recklinghausen

Der Natur- und Umweltschutzverein NUR im VEST beschäftigt sich in einem neuen Fotoseminar mit dem Thema "Makrofotografie". Unter der Leitung von Jürgen Rei findet am 7. und 9. Mai, sowie am 4. Juni die dreitägige Schulung mit praktischen Übungen statt. Anmeldungen erforderlich bei Reinhard Bömke unter 0209-620773.


Makro-Fotografie in Theorie und Praxis

WAZ - Gelsenkirchen 07.04.2010

Der Natur- und Umweltschutzverein NUR im VEST bietet dreitägiges Fotoseminar an, bei dem die Makro-Fotografie im Mittelpunkt steht. Am 7. Mai geht es um die Theorie, am 9. Mai zur Praxis in den Wald und am 4. Juni dreht sich alles um die Bildbesprechung: Auskünfte und Anmeldung unter der Rufnummer 62 07 73.


Mehr als 300 Nistkästen hat Reinhard Bömke verkauft.                 Foto: privat

Meise & Co

WAZ Gelsenkirchen 06.04.2010

Heiß begehrt sind jetzt auch die Nistkästen des NUR (Natur- und Umweltschutzverein) um Reinhard Bömke, der immerhin mehr als 300 Nistkästen an den Mann / Frau gebracht hat. Die Nachfrage war bei ihm so enorm, dass er nachbestellen musste und kistenweise Bausätze geliefert bekam, die wiederum reißenden Absatz fanden. Obwohl jetzt die gefiederten Garten- und Waldbewohner bereits vollauf mit ihrem Nestbau beschäftigt sind, lohnt se sich dennoch, solche Kästen für den Garten vorzusehen. In Kürze dürften sie für Meise und Co. zum Kinderzimmer werden. Wenn der Nachwuchs flügge geworden ist, müssen die Kästen gesäubert werden. Ausfegen reicht, Wer Nisthilfen haben möchte , sollte sich beim Kreisvorsitzenden Reinhard Bömke Telefon 62 07 73 schon jetzt für die nächste Aktion melden.


WAZ-Volksradfahren 2010 rollt an

WAZ Gladbeck 30.03.2010

Es tropft von oben. Am frühen Morgen noch recht heftig. Aber dann, gegen 10 Uhr ließ der Regen nach. Schließlich stand auch eine wichtige Radtour an: Am 25. April startet das Volksradfahren von WAZ und Stadtsparkasse. Und natürlich testeten die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder die Route rechtzeitig vor dem großen Startschuss auf Fahrradtauglichkeit. Also, den Fahrradhelm aufgesetzt, in Regenhosen und - Jacke geschlüpft - und schon ging es los auf die 32 Kilometer lange Tour. Hinein ins grüne, ins ländliche Ruhrgebiet.

Natur pur auf der 2010-Radtour

32 Kilometer geht das 33. Volksradfahren am 25. April durch Felder und Wälder

Maria Lüning / Katrin Walger-Stolle

Wenn am 25. April wieder an die 2000 Radlerinnen und Radler beim großen Volksradfahren auf die Strecke gehen, dann liegen 32 Kilometer vor ihnen. 32 Kilometer, die Meter für Meter unter Beweis stellen: So grün ist das Ruhrgebiet, so viel Natur hat es zu bieten. Selbst, wer in der Freizeit viel mit dem Drahtesel rund um Gladbeck unterwegs ist, der wird auf dieser Tour garantiert noch so manches lauschige Fleckchen für sich entdecken. Gestern testeten die Veranstalter - WAZ und Sparkasse gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner NUR im VEST, Polizei und Verkehrswacht die Route schon mal auf ihre Familien-, Rad- und Ausflugstauglichkeit. Und sparten nach 32 Kilometern im Sattel auch nicht mit Lob für Streckenplaner Karl-Heinz Ochlast vom NUR im VEST, der die Route zusammengestellt hat und auch noch zu allen Besonderheiten links und rechts des Weges eine kleine lokale Geschichte zu erzählen weiß. Vor allem aber steht die Route ganz klar für die Naturverbundenheit des engagierten Gladbecker Hobby-Ornithologen. Gladbeck, Gelsenkirchen, Dorsten, Marl - gleich mehrmals werden Stadtgrenzen passiert und man merkt es gar nicht auf den meist grünen Wegen vorbei an Feldern, Wäldern, Bauernhöfen und kleinen Siedlungen in den Außenbezirken der Städte am Wegesrand.

Start und Ziel - das hat ja mittlerweile Tradition - liegen natürlich auch beim 33. Volksradfahren wieder auf dem Parkplatz hinter der Stadtsparkasse an der Friedrichstraße. Und natürlich gibts wieder eine lange (ca. 32 Kilometer) und eine kurze Strecke (ca. 23 Kilometer). Die Wege trennen sich hinter Scholven auf Dorstener Gebiet am Hof von Bauer Dahlhaus.

Der Hof mit Café und Hofladen ist Rastplatz und Stempelstation für die Startkarten. Und er hat eine kleine Rohr 2010-Attraktion zu bieten: Eine Streuobstwiese mit sage und schreibe 53 Apfelbäumen unterschiedlicher Sorten, so gepflanzt, dass sie Standorte der 53 Ruhrgebietsstädte symbolisieren. Allein das ist schon eine Radtour wert....

Volksradfahren

33. Radtour

Lange Tradition hat das Volksradfahren als Gemeinschaftsaktion von WAZ und Stadtsparkasse. Jedes Jahr wird eine andere Strecke angeboten, jedes Mal ist auch eine kurze Strecke für die kleinen Mitradler ausgewiesen. Zum zweiten Mal hat der NUR die Strecke ausgetüftelt und im Detail vorbereitet. Der Naturschutzverbund wird dazu mit einem Infostand auf dem Hof von Bauer Dahlhaus vertreten sein. Zu Infos über Natur und Umwelt werden dort auch Äpfel verteilt.


Ausverkauft:                                                                                                                                                                   Foto: Dr. Christiane Bömke

Ruhr Nachrichten Castrop-Rauxel 25.03.2010. 

300 neue Nistkästen hat der Naturschutzverein NUR im VEST im gesamten Kreisgebiet mit Gelsenkirchen und Bottrop an den Mann gebracht. Und die Nachfrage sein ungebrochen, teilt Kreisvorsitzender Reinhard Bömke mit. Er bedankt sich für das große Interesse an der Aktion "Nistkästen - mehr Wohneigentum für unsere Vogelwelt", die für Nistplätze für Kleinvögel auf Privatgrundstücken warb. Weitere Nistkästen können in diesem Frühjahr nicht angeschafft werden. Die nächste Aktion mit weiteren 200 Nistkästen ist aber schon geplant.


Verband fordert Osterfeuer-Kontrolle

WAZ Bottrop, 24.03.2010, Michael Friese


Bottrop. Der Natur- und Umweltschutzverband „NUR im VEST“ inspizierte bereits an verschiedenen Orten einige aufgeschichtete Stapel und sagt: 90 Prozent davon dürfen erst gar nicht angesteckt werden.

Eine kritische Haltung zu den Osterfeuern nimmt der Natur- und Umweltschutzverband NUR-im-VEST/BUND ein. Seine Mitglieder befürchten, dass wieder „alles was brennt unter dem Decknamen der Tradition entzündet wird: frisches Tannengrün, Heckenschnitt von Koniferen, Rhododendren, Kirschlorbeer sowie Abfälle aller Art.“ Eine kürzlich von einigen Mitgliedern durchgeführte erste „Inspektion“ in den Städten Bottrop, Recklinghausen, Herten, Gladbeck und Marl habe ergeben, „dass 90 Prozent der bereits aufgeschichteten Feuerstapel allein wegen ihres bislang aufgeschütteten Materials nicht angesteckt werden dürfen“, wie Kreisvorsitzender Reinhard Bömke sagt.


Staubgrenzwerte weit überschritten


Foto: WAZ Bottrop


Sein Verband fordert aus diesem Grund eine Kontrolle durch das Ordnungsamt der bereits aufgeschichteten Osterfeuer sowie die Überprüfung, ob die geplanten Feuer gemeldet wurden. Bömke: „Um unserem Anliegen Nachdruck zu verleihen, werden wir in Kürze beginnen, die so genannten Brauchtumsfeuer zu kontrollieren und zu fotografieren. Alle nicht ordnungsgemäßen Feuer werden bei den zuständigen Behörden angezeigt.“ Dabei sei nicht entscheidend, wer das Brennmaterial oder den Abfall aufgeschichtet habe, sondern auf wessen Grund und Boden das geschieht.

Werden Abfälle im Osterfeuer verbrannt, komme es oft zur Entwicklung giftiger Brandgase wie Dioxine. Wer es bei Regenwetter außerdem mit Brandbeschleunigern versucht, begehe eine strafbare Handlung, so der Naturschutzbund. „Der Staubgrenzwert der Europäischen Union für das Tagesmittel wurde während der Osterfeuer-Brände in den letzten Jahren weit überschritten“, sagt Bömke. Zudem seien Osterfeuer nicht nur aus lufthygienischen Gesichtspunkten problematisch. „Auch wenn es um den Schutz von Kleintieren geht, ist Vorsicht geboten. Besonders in Holzhaufen, die lange vor dem eigentlichen Verbrennen aufgeschichtet wurden, haben sich viele Tiere einen Schlaf-, Schutz- oder Überwinterungsplatz eingerichtet.“

Für jene, die auf Osterfeuer nicht verzichten wollen, hat NUR einige einfache Regeln zusammengestellt: Holzstöße für Osterfeuer erst am Tage ihres Verbrennens aufschichten. Holzhaufen, die schon vor Wochen zusammengetragen wurden, wenige Stunden vor dem Anzünden vorsichtig umschichten. So bleibt den Tieren eine Chance zu flüchten.

Der 21. Senat des Oberverwaltungsgerichts hat entschieden, dass Feuer zur Osterzeit nur dann als Osterfeuer erlaubt sind und genehmigt werden dürfen, wenn sie eindeutig und zweifelsfrei der Brauchtumspflege dienen, also für die Bevölkerung frei zugänglich sind und wirklich nur unbedenklicher, trockener Baum- und Strauchschnitt verwendet wird. Demgegenüber sind Feuer, mit denen der Zweck verfolgt wird, pflanzliche Abfälle aller Art zu entsorgen, grundsätzlich verboten. (Aktenzeichen: 21 B 727/04).


Osterfeuer
Umstrittene Brauchtumspflege

Von Gabriele Regener am 22. März 2010 Ruhrnachrichten CASTROP-RAUXEL
Ab Karsamstag, 3. April, lodern wieder zahlreiche Osterfeuer. Diese Tradition gehört für viele zum Osterfest wie die Suche der bunten Eier am Sonntagmorgen. Noch bis zum 26. März können Osterfeuer beim Ordnungsamt der Stadt angemeldet werden.
23 Osterfeuer sind in diesem Jahr bereits beim Ordnungsamt der Stadt Castrop-Rauxel angemeldet.
23 Feuer wurden beim Ordnungsamt der Stadt Castrop-Rauxel bisher angemeldet. Damit entspricht das Interesse dem des Vorjahres, als letztendlich rund 30 Feuer von der Stadt genehmigt wurden. Doch aufgepasst, die Entfachung des Osterfeuers unterliegt strengen Auflagen.

So muss das Feuer eindeutig und zweifelsfrei der Brauchtumspflege dienen. Wer dagegen das Feuer nutzen will, um pflanzliche Abfälle oder gar Sperrmüll zu entsorgen, handelt gesetzwidrig. Das ist im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz festgeschrieben. Das Verbrennen im Freien regelt der § 7 des Landes-Immissionsschutzgesetzes, denn eine lufthygienische Beeinträchtigung stellen die Osterfeuer allemal dar.

Foto: Ruhrnachrichten
Kleintiere schützen



Auf die Belastungen für Asthmatiker und Menschen mit Lungenfunktionsstörungen und Bronchialleiden weist Reinhard Bömke, der Kreisvorsitzende der Ortsgruppe NUR-im-VEST (Natur- und Umweltschutzverband in Recklinghausen), hin. Auch für Kleintiere sind die Feuer gefährlich, besonders wenn die Holzhaufen schon lange vor der Osternacht aufgeschichtet wurden. Dann kann es sein, dass sich Tiere einen Schlaf-, Schutz- oder gar Überwinterungsplatz eingerichtet haben und durch das Feuer zugrunde gehen. Deshalb sollten Holzstöße erst am Tag des Verbrennens errichtet werden. Zudem sollten alte Stapel vor dem Verbrennen umgeschichtet werden, damit die Tiere rechtzeitig flüchten können.

Strafbar macht sich, wer, z.B. bei Regenwetter, zu Brandbeschleunigern greift. Denn Benzin und andere brennbare Flüssigkeiten verbrennen beim Anzünden nur unvollständig und gefährden Boden und Grundwasser.


Osterfeuer
Umstrittene Brauchtumspflege
Von Gabriele Regener am 22. März 2010 17:05

CASTROP-RAUXEL Ab Karsamstag, 3. April, lodern wieder zahlreiche Osterfeuer. Diese Tradition gehört für viele zum Osterfest wie die Suche der bunten Eier am Sonntagmorgen. Noch bis zum 26. März können Osterfeuer beim Ordnungsamt der Stadt angemeldet werden.

23 Osterfeuer sind in diesem Jahr bereits beim Ordnungsamt der Stadt Castrop-Rauxel angemeldet.  Foto: Recklinghäuser Zeitung


23 Feuer wurden beim Ordnungsamt der Stadt Castrop-Rauxel bisher angemeldet. Damit entspricht das Interesse dem des Vorjahres, als letztendlich rund 30 Feuer von der Stadt genehmigt wurden. Doch aufgepasst, die Entfachung des Osterfeuers unterliegt strengen Auflagen.

So muss das Feuer eindeutig und zweifelsfrei der Brauchtumspflege dienen. Wer dagegen das Feuer nutzen will, um pflanzliche Abfälle oder gar Sperrmüll zu entsorgen, handelt gesetzwidrig. Das ist im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz festgeschrieben. Das Verbrennen im Freien regelt der § 7 des Landes-Immissionsschutzgesetzes, denn eine lufthygienische Beeinträchtigung stellen die Osterfeuer allemal dar.

Kleintiere schützen

Auf die Belastungen für Asthmatiker und Menschen mit Lungenfunktionsstörungen und Bronchialleiden weist Reinhard Bömke, der Kreisvorsitzende der Ortsgruppe NUR-im-Vest (Natur- und Umweltschutzverband in Recklinghausen), hin. Auch für Kleintiere sind die Feuer gefährlich, besonders wenn die Holzhaufen schon lange vor der Osternacht aufgeschichtet wurden. Dann kann es sein, dass sich Tiere einen Schlaf-, Schutz- oder gar Überwinterungsplatz eingerichtet haben und durch das Feuer zugrunde gehen. Deshalb sollten Holzstöße erst am Tag des Verbrennens errichtet werden. Zudem sollten alte Stapel vor dem Verbrennen umgeschichtet werden, damit die Tiere rechtzeitig flüchten können.

Strafbar macht sich, wer, z.B. bei Regenwetter, zu Brandbeschleunigern greift. Denn Benzin und andere brennbare Flüssigkeiten verbrennen beim Anzünden nur unvollständig und gefährden Boden und Grundwasser.


Exkursion in den Allwetterzoo

Ruhrnachrichten Castrop-Rauxel 17.03.2010

Castrop-Rauxel. Eine Exkursion in den Allwetterzoo Münster bietet am Freitag, 19. März, der Naturschutzverein "NUR im VEST" an. Abfahrt für die Exkursion ist um 9 Uhr vom alten Rathaus in Westerholt, Bahnhofstraße 6. Die Leitung hat Uwe Röhren vom NUR-Castrop-Rauxel. Kosten: Erwachsene 14 Euro, Kinder sieben Euro. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Um Voranmeldung wird gebeten Telefon (0209) 62 07 73.


Nistkästen nachbestellen

Ruhrnachrichten Castrop-Rauxel 16.03.2010

Der Naturschutzverein "NUR im VEST" bietet ab Montag, 22. März, wieder Nistkästen für Singvögel an. Nachdem bereits 107 Nisthilfen für Stare, Blaumeisen und Kohlmeisen sowie für Fledermäuse an Naturliebhaber verkauft wurden, hat der NUR jetzt 200 neue Meisenkästen, zehn Starenkästen und fünf Fledermauskästen bestellt. Diese können beim NUR-Vorsitzenden Reinhard Bömke bestellt werden. Telefon (0209)62 07 73.


Schülerinnen und Schüler helfen dem Naturschutzverein NUR im VEST beim Bau von Nisthilfen. Die Kästen können von Naturliebhabern erworben werden. FOTO: NUR im VEST

Immer weniger Platz für Vögel

Ruhrnachrichten Kreis Recklinghausen 12.03.2010

Naturschutzverein kritisiert Flächenverbrauch

Herten. In der Vogelwelt herrsch aktueller Wohnungsmangel. Darüber macht sich der Naturschutzverein NUR im VEST Sorgen. Mit einer Nistkasten-Aktion will der verein Linderung verschaffen.

"Die Kommunen gehen mit unseren Gehölzen nicht immer sehr sanft um" , kritisiert der NUR-Vorsitzende Reinhard Bömke. Hecken würden gerodet, Sträucher beseitigt und Bäume während der Brutzeit der Vögel gefällt. Als Begründung müsse immer die Verkehrssicherheit oder die Erschließung neuer Baugrundstücke herhalten, sagt Bömke. Der Flächenverbrauch führe dazu, dass es immer weniger Brutplätze gebe.

Der NUR im VEST hat in den vergangenen beiden Jahren über 250 bezugsfertige "Einfamilienhäuser" für die Vogelwelt gebaut. Jetzt stehen wieder 100 Bausätze für Naturschützer bereit. Meisenkästen können als Bausatz ( 7 Euro) oder als fertiger Nistkasten (12 Euro) u.a. beim Kreisvorsitzenden Reinhard Bömke in Herten (Telefon 0209-620773) oder bei Uwe Röhren in Castrop-Rauxel (Telefon 02305-581532) erworben werden. NUR im VEST wird auch wieder Aktionen an Kindergärten und Schulen durchführen.

Um selbst etwas gegen die Wohnungsnot in der Vogelwelt zu unternehmen, bedarf es lediglich handwerklichen Geschicks und eines geringen finanziellen Aufwandes. Bürger, die einen Nistkasten bauen möchten, sollten aber auf keinen Fall chemisch behandeltes Material verwenden. Die Kästen, so NUR, sollen in einer Höhe von zwei bis drei Meter montiert werden, das Einflugloch in Richtung Süden oder Osten zeigen. Die fertigen Kästen können noch bis Ende März aufgehängt werden. Bei der Montage müsse man jedoch darauf achten, dass Bäume nicht beschädigt werden. 


Jede Menge Spaß beim Nistkastenbau

WAZ-Gladbeck 11.03.2010

Das hat allen Beteiligten sichtlich Spaß gemacht: Die sogenannten "Vorschulkinder", also die Jungen und Mädchen des Städtischen Kindergarten Krusenkamp in Gladbeck-Ost, die ab Ende August zur Schule gehen werden, waren jetzt als Machwuchs-Hobbybastler im Einsatz. Unter der Anleitung der beiden NUR-Aktivisten und BIG-Mitlieder Karl-Heinz Ochlast sowie Edmund Schultz, die auch das notwendige Material kostenlos zur Verfügung stellten, entstanden fünf Nistkästen, die im Umfeld des Kindergartens aufgehängt werden sollen. Auch Kindergartenleiterin Kerstin Weihrauch war begeistert, zumal so das Projekt "Vögel unserer Heimat" einen passenden Ausklang fand.


An in den Nistkasten

Stadtspiegel Gladbeck 10.03.2010

Nistkästen für Höhlenbrüter hängen nun auf dem Gelände des städtischen Kindergartens am Krusenkamp. Gebaut wurden die nützlichen Gehäuse von den Kindern des Abschlussjahrganges unter tatkräftiger Mithilfe des NUR (Natur im VEST). Einen Nachmittag lang bastelten Karl-Heinz Ochlast mit einigen Kollegen gemeinsam mit den Kindern, das Material stiftete der NUR und die BIG (Bürger in Gladbeck). Die Kinder hatten daran einen Riesenspaß und werden die Kästen in den nächsten Wochen ganz genau beobachten, um zu sehen, welche Vogelarten in den Kästen einziehen werden und wo die ersten Nachwuchsvögel schlüpfen.


Eigenheim in zwei Metern Höhe

Naturschützer geben Tipps für den Bau von Nisthilfen aus naturbelassenen Materialien

Gelsenkirchen-Buer, 10.03.2010, wlaufs



Der Wohnungsmangel in der Vogelwelt ist in den letzten zwei Jahren um etwa 250 bezugsfertige „Einfamilienhäusern“ reicher geworden. Dafür hat der Verein NUR im Vest mit seiner Nistkasten-Aktion gesorgt. Aber der Wohnungsmangel in der gefiederten Fauna ist immer noch ein großes Problem. Darauf machen Naturschützer aufmerksam.

Die Städte und Gemeinden gehen nach Auffassung des Vereins mit den Gehölzen nicht immer sanft um. Hecken würden gerodet, Sträucher beseitigt und Bäume auch in der Brutzeit (Anfang März bis Ende September) der Vögel gefällt. Als Begründungen würden dann oft Argumente die Verkehrssicherheit oder die Erschließung neuer Baugrundstücke genannt.

„Der Verlust an natürlichen Brut-, Nist- und Lebensstätten hat für viele unserer Mitgeschöpfe ernste Ausmaße angenommen“, so Reinhard Bömke. Dabei seien es vor allem die sich verändernden Landnutzungsformen und die übertriebene Ordnungsliebe des Menschen in seinem unmittelbaren Wohnumfeld, die der heimischen Tierwelt die Suche nach einer geeigneten „Wohnung“ erschweren.

Aber mit etwas handwerklichem Geschick und ohne großen finanziellen Aufwand kann aber Abhilfe geschaffen werden. „Mit einem Nistkasten kann kleinen Singvögeln, wie den Meisen, den Sperlingen, dem Rotschwanz oder auch dem Star ein passendes Quartier geschaffen werden. Auch Schwalbennester oder Steinkauzröhren aus Menschenhand können helfen“ erklärt Reinhard Bömke, der auf die wichtigste Grundregel beim Bau von Nisthilfen und anderen Hilfen für wohnungssuchende Tiere verweist: „Niemals chemisch behandelte Materialien verwenden“, rät er dringend. Auch wenn für einige Vogelarten die Brutzeit schon begonnen hat, könnten die fertigen Kästen noch bis Ende März aufgehängt werden. Beschädigte Kästen, die von NUR im Vest im vergangenen Mai ausgetauscht wurden, sind schon von Meise neugierig umflogen worden und nach der Montage sofort bezogen worden, haben die Vereinsmitglieder aufmerksam beobachtet.

Die Montagehöhe sollte zwischen zwei und drei Metern liegen – das Einflugloch in Richtung Süden oder Osten zeigen. Wichtig: Bei der Montage der Nisthilfen die Bäume nicht verletzen.

Auf dem vom Verein gepflegten Biotop in Castrop-Rauxel wurden zwei Steinkauzröhren angebracht. Der NUR im Vest wird wieder einige Aktionen in Kindergärten und Schulen durchführen und einige Bausätze an Vogelliebhaber verkaufen. In diesem Jahr haben Vereinsmitglieder Meisenkästen als Bausätze gefertigt. Das Material wurde Erlenholz verwendet.

Wer einen oder mehrere Nistkästen erwerben möchte, kann sich an Reinhard Bömke wenden: 0209 - 62 07 73. Der Bausatz kostet 7 Euro, der fertige Nistkasten 12 Euro.

Nächstes Ziel: Allwetterzoo in Münster

Der Verein NUR im VEST bietet regelmäßig naturkundliche Exkursionen an. Die nächste ist für Freitag, 19. März geplant. Sie führt nach Münster in den Allwetterzoo, der 1974 eröffnet wurde und dessen Tierhäuser über überdachte Wege zu erreichen sind. Die Teilnehmer treffen sich am alten Rathaus in Westerholt, Bahnhofstraße 6, wo die Tour um 9 Uhr unter der Leitung von Uwe Röhren starten wird. Anmeldungen nimmt der Verein unter 0209-620773 entgegen.


Amsel, Drossel, Fink und Star : Besenreine Gärten: Nein danke

Gelsenkirchen, 09.03.2010, Christa Gruber / Auszug aus dem Bericht!


Man kann sie schon mit etwas Glück sehen und hören die ersten großen Zugvögel: Die Kraniche, die jetzt aus dem Süden mit ihre markanten Geschnatter über NRW in Richtung Rügen ziehen, um dann von dort weiter nach Norden in ihre Sommerquartiere zu fliegen.

Auch wenn es am Wochenende erneut kalt werden und sogar etwas Schnee fallen soll, sind doch die Vorboten des Frühlings nicht zu übersehen: Da gebe es nämlich auch schon die ersten tanzenden Mücken in der Abendsonne, verriet ein betagter Kleingartenbesitzer.

Sobald der letzte Schnee getaut ist, geht aber auch der Kehraus im Garten los, der erst dann endet, wenn auch das allerletzte Blatt am Boden entsorgt wurde, Stauden akribisch zurückgeschnitten und fein säuberlich geordnet sind und den Rosen der letzte Schnitt verpasst wurde.

Nistkästen gibt es in allen Preislagen, Formen, Materialien und Farben fertig im Handel. Die Marke Eigenbau macht allerdings schon bei der Herstellung zu Hause Spaß. Vogelkundler warnen jedoch vor dem Einsatz chemischer Mittel, wie Klebstoffe und Farben. Um diese - manchmal sehr hübsch, weil bunt gestalteten Kästen - machen die Vögel einen großen Bogen: Chemie stinkt ihnen. Wasserlöslich ist hier das Zauberwort. Der Natur- und Umweltschutzverein NUR um Reinhard Bömke ( Tel. Gelsenkirchen 620773) bietet ab sieben Euro „gesunde“ Nistkästen an. Nachdem die erste Lieferung innerhalb weniger Stunden vergriffen war, hat Bömke Nachschub geordert und der kommt umgehend.

Alte Nistkästen sollten jetzt unbedingt gereinigt werden, um so wieder Platz für die neuen Mieter zu schaffen. Auch sollten diese Kästen, in zwei bis drei Metern Höhe, mit der Öffnung nach Süden oder Osten ausgerichtet werden, damit die Morgensonne wärmt und nicht Wind und Regen aus dem Westen den Nachwuchs durchweicht.

Ein Insektenhotel ist ebenfalls für den Garten sinnvoll, weil sich hier alle die Brummer ansiedeln, die in der Schädlingsbekämpfung wichtig sind. Wer es lieber bunt mag, der kann neben dem obligatorischen Sommerflieder entweder entsprechende Blütenmischungen (auch in Kübeln) aussähen oder eine hölzerne Schmetterlingsstation aufhängen. Beides kann an Regen/Schneetagen selbst gebaut werden. Die hiesigen Förster stehen dazu auch mit Rat und Auskunft zur Seite.

Im Industriewald warten Oliver Balke mit Kollegen derweil ungeduldig darauf, dass der Fund-Igel, der im Herbst bei ihnen abgeliefert worden war, in seinem Winterquartier (ein eigenes kleines Häuschen!) langsam wieder aufwacht. Dann wird sich auch zeigen, ob die Fledermäuse, die in den letzten beiden Jahren hier aufgetaucht sind, ihren Betonrundbau an der Fassade angenommen haben oder sich nur ins Sommerquartier darunter zurück ziehen. Gesichtet wurde hier übrigens bereits die erste Erdkröte.
Es geht also vorwärts mit dem Frühling. Trotz allem

Mit etwas Geschick gegen Wohnungsmangel

Nistkästen helfen Vögeln beim Brutgeschäft

WAZ Gladbeck 9. März 2010

Wohnungsmangel ist ein drängendes Problem in der Vogelwelt. Aber mit etwas handwerklichem Geschick und ohne großem finanziellen Aufwand kann Abhilfe geschaffen werden.

"Für eine Vielzahl von Tieren können künstliche Nisthilfen und Unterkünfte die ärgste Wohnungsnot überbrücken helfen", so Reinhard Bömke (NUR im VEST). Dabei seien es vor allem die sich verändernden Landnutzungsformen und die übertriebene Ordnungsliebe des Menschen in seinem unmittelbaren Wohnumfeld, die der heimischen Tierwelt die Wohnungssuche erschweren. Aber wenigsten böten vom Menschen angebotene künstliche Nisthilfen wenigstens einigen wohnungssuchenden Tierarten die Möglichkeit über die Runde zu kommen. "Mit einem Nistkasten kann kleinen Singvögeln, wie den Meisen, den Sperlingen, dem Rotschwanz oder auch dem Star ein passendes Quartier geschaffen werden. Auch Schwalbennester oder Steinkauzröhren aus Menschenhand können helfen" erklärt Bömke und nennt die wichtigsten Grundregeln beim Bau von Nisthilfen: " Niemals chemisch behandelte Materialien verwenden." Fertige Kästen können noch bis Ende März aufgehängt werden.

NUR im VEST will dazu wieder Aktionen in Kindergärten und Schulen durchführen und einige Bausätze an Vogelliebhaber verkaufen. In diesem Jahr gibts Meisenkästen als Bausatz. Wer einen Nistkasten erwerben will, kann das bei Karl-Heinz Ochlast, 62189. Der Bausatz kostet 7 €, der fertige Nistkasten 12 €.


Nistkisten für heimische Vögel

Unser Vest, 08.03.2010, Redaktion

Herten / Vest. Naturschützer können ab sofort Bausätze für Nistkisten bekommen. Der Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen (NUR) stellt wieder 100 Bausätze zur Verfügung. Anlass ist der „Wohnungsmangel” in der heimischen Vogelwelt. Hecken werden gerodet, Sträucher beseitigt, Bäume in der Brutzeit der Vögel gefällt.

Mit etwas handwerklichem Geschick und ohne großen finanziellen Aufwand können Naturfreunde Abhilfe schaffen. Die fertigen Kästen können noch bis Ende März aufgehängt werden. Die Montagehöhe sollte zwei bis drei Meter hoch sein, das Einflugloch in Richtung Süden oder Osten zeigen. Wichtig ist, dass bei der Montage die Bäume nicht verletzt werden.

In diesem Jahr hat der NUR im Vest Meisenkästen als Bausätze gefertigt. Das Material ist Erle. Wer einen oder mehrere Nistkästen haben möchte, kann sie bei den Mitgliedern erwerben: Reinhard Bömke (Herten), 0209-620773. Der Bausatz kostet 7 Euro, der fertige Nistkasten 12 Euro.


Schülerinnen und Schüler helfen dem Naturschutzverein NUR im VEST beim Bau von Nisthilfen. Die Kästen können von Naturliebhabern erworben werden. FOTO: NUR im VEST

Immer weniger Platz für Vögel

Bauerverlag - Aus der Region 06.03.2010

Naturschutzverein kritisiert Verbrauch von Flächen / Nützliche Nistkästen

Herten. In der Vogelwelt herrsch aktueller Wohnungsmangel. Darüber macht sich der Naturschutzverein NUR im VEST Sorgen. Mit einer Nistkasten-Aktion will der verein Linderung verschaffen.

"Die Kommunen gehen mit unseren Gehölzen nicht immer sehr sanft um" , kritisiert der NUR-Vorsitzende Reinhard Bömke. Hecken würden gerodet, Sträucher beseitigt und Bäume während der Brutzeit der Vögel gefällt. Als Begründung müsse immer die Verkehrssicherheit oder die Erschließung neuer Baugrundstücke herhalten, sagt Bömke. Der Flächenverbrauch führe dazu, dass es immer weniger Brutplätze gebe.

Der NUR im VEST hat in den vergangenen beiden Jahren über 250 bezugsfertige "Einfamilienhäuser" für die Vogelwelt gebaut. Jetzt stehen wieder 100 Bausätze für Naturschützer bereit. Meisenkästen können als Bausatz ( 7 Euro) oder als fertiger Nistkasten (12 Euro) u.a. beim Kreisvorsitzenden Reinhard Bömke in Herten (Telefon 0209-620773) oder bei Uwe Röhren in Castrop-Rauxel (Telefon 02305-581532) erworben werden. NUR im VEST wird auch wieder Aktionen an Kindergärten und Schulen durchführen.

Um selbst etwas gegen die Wohnungsnot in der Vogelwelt zu unternehmen, bedarf es lediglich handwerklichen Geschicks und eines geringen finanziellen Aufwandes. Bürger, die einen Nistkasten bauen möchten, sollten aber auf keinen Fall chemisch behandeltes Material verwenden. Die Kästen, so NUR, sollen in einer Höhe von zwei bis drei Meter montiert werden, das Einflugloch in Richtung Süden oder Osten zeigen. Die fertigen Kästen können noch bis Ende März aufgehängt werden. Bei der Montage müsse man jedoch darauf achten, dass Bäume nicht beschädigt werden.


Wohnungsmangel in der Vogelwelt

Nistkästen-Aktion kann gefiederten Freunden helfen / Stadtspiegel Gladbeck 03.03.2010

Einen Nistkasten selbst zu bauen macht Spaß und hilft der Vogelwelt  Foto: Privat

Vest/Gladbeck. Der Wohnungsmangel in der Vogelwelt ist in den letzen zwei Jahren um rund 250 bezugsfertigen "Einfamilienhäusern" reicher geworden. Aber der Wohnungsmangel ist immer noch ein großes Problem.

Hecken werden gerodet, Sträucher beseitigt und Bäume in der Brutzeit (1. März bis 30. September) der Vögel gefällt. Die Begründung ist immer gleich: "Verkehrs-Sicherheit, oder Erschließung neuer Baugrundstücke". Aber mit etwas handwerk-lichem Geschick und ohne großen finanziellen Aufwand kann hier jedoch etwas Abhilfe geschaffen werden.

Mit einem Nistkasten kann kleinen Singvögeln, wie den Meisen, den Sperlingen, dem Rotschwanz oder auch dem Star ein passendes Quartier geschaffen werden. Auch Schwalbennester oder Steinkauzröhren aus Menschenhand können helfen.

Die fertigen Kästen können bis Ende März aufgehängt werden. Die Montagehöhe soll zwischen 2 und 3 Meter liegen - das Einflugloch in Richtung Süden oder Osten zeigen. Wichtig! Bei der Montage die Bäume nicht verletzen.

Der NUR im VEST wird wieder einige Aktionen in Kindergärten und Schulen durch-führen und einige Bausätze an Vogelliebhaber verkaufen. In diesem Jahr wurden Meisenkästen als Bausätze gefertigt. Das Material ist Erle.

Wer einen oder mehrere Nistkästen erwerben möchte, kann dieses ab sofort bei Karl-Heinz Ochlast, Telefon 02043-62189, tun. Der Bausatz kostet sieben Euro - hierbei gibt Ochlast gern die notwendigen Infos, der fertige Nistkasten 12 Euro.


Ruhrnachrichten Castrop Rauxel 26.02.2010 - Foto: NUR

Zwei Niströhren für Steinkäuze

will der Naturschutzverein "NUR im VEST" auf dem Biotop am ehemaligen "Ziegeleiteich König Ludwig" in Pöppinghausen anbringen. Dies soll den seltenen Vögeln einen Ersatz für immer weiter abnehmende natürliche Nistplätze bieten. Das Biotop gilt seit 2002 als "besonders schützens-wert". Darüber hinaus stehen 100 Bausätze für Nistkästen für Kleinvögel zur Abholung bereit. Die Montagehöhe sollte zwischen zwei und drei Meter liegen - das Einflugloch in Richtung Süden oder Osten zeigen. Wer einen oder mehrere Nistkästen erwerben möchte, kann beim NUR-Vorsitzenden Reinhard Bömke, Tel. (0209) 320773, im Bereich Herten bestellen. Der Bausatz kostet sieben Euro, der fertige Kasten zwölf Euro.


Ein Irrglaube:

Strenger Winter sorgt nicht für weniger Plagegeister im Sommer

Gladbeck, 23.02.2010, Rainer Holstein / Barbara Prolingheuer



"Quatsch“! Kurz und bündig räumt Reinhard Bömke, Vorsitzender des Naturschutzbundes NUR im Vest, mit einem weit verbreiteten Irrglauben auf. Ein strenger Winter sorgt nicht für weniger Insekten im Sommer.

Eine wochenlange Frost- und Schneeperiode, wie wir sie gerade erlebt haben, so die Hoffnung vieler, macht den Tierchen den Garaus, die zu schöneren Jahreszeiten bei einem Sonntagmorgen-Frühstück im Freien, bei Kaffee- und Kuchen im Freiluft-Café oder beim kühlen Blonden im Biergarten schon einmal Stimmungskiller sein können.

Aber diese Hoffnung kann man sich getrost abschminken. „Viele der Insekten haben einen eingebauten Frostschutz“, erklärt Reinhard Bömke. Sie setzten auf Glyzerin oder hätten eben andere Überlebensstrategien wie etwa den Rückzug tiefer in den Boden hinein, wenn die obersten Schichten gefrieren. „Der bekannte Kirchhellener Umweltschützer Volker Fockenberg gibt etwa folgenden Tipp, wenn man zum Beispiel beim Ausbau des Dachstuhls auf eine überwinternde Hornissen-Königin stößt“, erzählt der NUR-Vorsitzende, „man gibt die Hornisse in eine Filmdose, die kommt dann ins Gefrierfach und im Frühjahr lässt man sie langsam wieder auftauen. Das sichert das Überleben des Insekts.“

Dr. Matthias Kaiser vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW mit Hauptsitz in Recklinghausen bläst ins gleiche Horn: „Der Winter allein ist nicht entscheidend.“ Weit wichtiger seien die Bedingungen danach, zum Zeitpunkt, wenn etwa die Insekten ausfliegen. Dann könnten ungünstige Witterungsbedingungen die Vermehrungsrate entscheidend beeinflussen.

„In Skandinavien, wo die Winter bekanntlich weit härter sind als hier, gibt es die meisten Mücken“, führt Kaiser an. Ausschlaggebend: Wie überwintern die Tiere und wo? „Wenn am Gewässergrund unter dem Eis die Temperatur immer noch vier Grad beträgt, ist der Frost oberhalb kein Problem.“ Auch sei etwa die Borke der Gehölze ein guter Isolator und auch unter einer Schneedecke liege die Temperatur höher als darüber.

Kaiser weiter: „Die meisten Tierarten sind nach der letzten Eiszeit bei uns eingewandert und gut an das Klima angepasst. Sie bauen einfach Frostschutzmittel ein. Einlagerungen von Glyzerin, langkettigen Kohlenhydraten oder hohe Fettkonzentrationen in den Körperzellen verhindern, dass diese bei Frost platzen.“ Die Tiere fallen in eine Winterstarre, ohne dass die Kälte ihnen etwas anhaben kann.

Wir werden also auch in diesem Sommer mit ihnen leben müssen. Und nebenbei: Sie alle haben ja auch eine Rolle im feinen Zusammenspiel der Natur - und sei es die als Futter für die Vogelbrut.


Natur pur bei der Tour 2010

33. Volksradfahren von WAZ und Stadtsparkasse findet am 25. April statt. Der NUR arbeitete die Route aus

Dabei muss nicht nur geradelt, es kann auch wieder einiges (an)gekuckt werden. So das Denkmal des Freiherrn von Raesfeld, die Halde Hürfeld oder der Raphofs Mühlenbach. Zwischenstopp und Möglichkeit zur Verschnaufpause für alle ist beim Bauer Dahlhaus in Altendorf-Ulfkotte. Dort gibts Bänke zum Ausruhen und ein Hofcafé, Erfrischungen und Informationen zu Umwelt-und Naturschutz des NUR, der außerdem Äpfel an alle Radler verteilt. Wer sehen will, wie und wo Obst wächst, kann dazu gleich eine echte Streuobstwiese besichtigen.

Das Rahmenprogramm am Ende der Volksrad-Tour findet wie immer auf dem Parkplatz hinter der Sparkasse statt. Die WAZ wird die Volksrad-Tour 2010 noch im Detail vorstellen.

Familienausflug

Das Volksradfahren von Stadtsparkasse und WAZ ist auch nach über 30 Jahren noch immer ein Selbstläufer - an die 2.000 Freizeitradler fahren jedes Jahr mit, ganze Familienverbände finden sich oft am Start ein. Es gibt jeweils eine Langstrecke (zwischen 30 und 40 KM lang) und eine Kurzstrecke, die auch kleine Volksradfahrer gut schaffen können. Ein Kriterium bei der Routenauswahl ist die gute Befahrbarkeit der Wege.

Haus Lüttinghof zwischen Marl und Buer liegt am Wegesrand der Volks-Radtour 2010 und ist sicher mehr als ein Blick wert. Foto: K.- H. Ochlast

Der hoffentlich letzte Schnee diesen Winter schmilzt gerade zu kleinen Pfützen, und viele Fahrradfahrer wagen sich erstmals wieder auf die Radwege. Den Termin für die erste große Radtour des Jahres können Sie schon im Kalender Notieren: Am 25. April laden WAZ und Sparkasse wie in den 32 Jahren zuvor zum alljährlichen Volksradfahren und läuten damit die Radfahrsaison 2010 ein.

"NUR hatte bei den Tourenvorschlägen  eindeutig die Nase vorn"

Nicht nur viel Spaß auf dem rad sondern auch jede Menge Natur gibts bei dieser Tour 2010. Denn der Kooperationspartner ist zum zweiten Mal in Folge der Verein NUR - Natur im Vest. Schon im letzen Jahr hatte der verein eine Tour mit klarem Naturschwerpunkt ausgetüftelt, die bei den Volksradlern gut ankam. Erstmals hatten die Veranstalter im herbst 2009 verschiedenen vereine um Vorschläge für die Tour 2010 und ihre Durchführung gebeten, dabei hatte der Gladbecker Naturexperte Karl-Heinz Ochlast und NUR-Vorsitzender Reinhard Bömke unter den Bewerbern eindeutig die Nase vorn. Sie übernehmen mit ihren Mitgliedern einen Großteil der Organisation, sorgen für die Streckenausschilderung und - Sicherung. Ausgesucht haben sie eine abwechslungsreiche Route, die durch den Gladbecker Norden an Scholven vorbei in Richtung Dorsten/Raesfeld führt.


Die nächste Exkursion

des Naturschutzvereins NUR im VEST führt am 20. Februar zur Bislicher Insel am Rhein. Dort wurde in einem Naturschutzgroßprojekt Deiche verlegt, damit der Rhein bei Hochwasser die Aue wieder überfluten kann. Die Ausstellung Auengeschichte erklärt, welche Lebensräume für Pflanzen und Tiere damit ständig neu entstehen. Schon lange ist die Bislicher Insel auch ein international bedeutsames Vogelrastgebiet. Die Abfahrt erfolgt um 9.30 Uhr vom alten Rathaus in Westerholt, Bahnhofstraße 6. Erwachsene zahlen  fünf, Kinder 2 Euro. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Anmeldung: 0209/620773.

Bauer Verlag Marl - aus der Region 18.02.2010


Naturfreunde erkunden das Münsterland und Masuren

WAZ Gelsenkirchen Montag 08.01.2010

Drei mehrtägige Exkursionen des NUR im VEST in diesem Jahr stehen bereits fest. Interessierte Naturfreunde können mit dem Verein die heimische Umwelt im Münsterland bereisen sowie auch die faszinierendem Landschaften Irlands und der Masuren. Die erste Exkursion führt im April ins Münsterland. Auf dem Programm steht für die Teilnehmer eine Wald- und Moorexkursion und der Besuch des Falkners Karim El Abossi, dessen Tiere für die Hobbyfotografen von Interesse sein werden.

Exkursion nach Irland

Im Mai bietet der Verein eine 14-tägige Natur- und Kultur-Reise nach Irland an. Ausflüge zur Skellig Michael sind geplant. Innerhalb der Reise zur "Insel des Lichts". Im Juni dann haben 30 Naturfreunde Gelegenheit die Masuren zu bereisen. Zwei Wochen lang erkunden die Teilnehmer die Landschaften und Städte, erleben Land und Leute. Weitere Informationen zu den Exkursionen gibt es auch im Internet unter http://www.nur-im-vest.de


Dem Falken ins Auge blicken

Natur- und Umweltschutzverein "NUR" bietet mehrere Exkursionen ins In- und Ausland an

Hertener Allgemeine 06.02.2010 - Rund um Herten

Was tut eigentlich ein Falkner? Teilnehmer der NUR-Touren erfahren mehr über dieses ungewöhnliche Hobby, seine historischen Wurzeln und seine heutigen Ansprüche.

Herten. Gleich mehrere, mehrtägige Exkursionen ins In- und Ausland bietet der Natur- und Umweltschutzverein NUR im VEST in den nächsten Monaten an. Noch sind Plätze frei.

Das Münsterland um Velen ist vom 23. bis 25. April Ziel einer Exkursion, bei der die Teilnehmer im Ferienhäusern der Familie ven der Buss übernachten. Auf dem Programm stehen u. a. eine spannende Wald- und Moor-Exkursion mit Fahrrädern und das Treffen mit einem Falkner der Firma Aerowings, der seine Greifvögel im wahrsten Sinne des Wortes zum Greifen nah präsentieren wird.

Ein Blick ins Geschichtsbuch: Im Mittelalter war der Umgang mit Falken eine Kunst der Könige. Doch worin besteht die Arbeit eines Falkners eigentlich heutzutage? Das Treffen mit dem Falkner wird faszinierende Einblicke in eine ungewöhnliche Tätigkeit bieten. Auch was die Verpflegung angeht, werden die Exkursionsteilnehmer an allen drei Tagen voll und ganz auf ihre Kosten kommen.

Ein weiterer Höhepunkt der Münsterlandexkursion ist am Abschluss der Besuch des Artesischen Brunnen in Velen. Jung und Alt suchen in der kühlen Quelle Erfrischung, Kneipen ist angesagt, wenn das Wetter mitspielt. Mit den Rädern geht es zurück zum Ferienpark.

"Irland - Insel des Lichts" - unter diesem Motto steht vom 15. bis 29. Mai eine 14-tägige Natur- und Kulturreise nach Irland. Geboten werden Ausflüge auf Skellig Michael, die Blaskets und mehr. Informationen über den Ablauf stehen im Internet unter http://www.nur-im-vest.de/05-10-2mai.htm. Die Reise ist für 18 Personen ausgelegt.

Nächste Tour beim NUR: Eine Masurenfahrt vom 12.06. bis 26. Juni. Es handelt sich um eine 14-tägige Flugreise nach Polen, Interessenten finden auch dazu nähere Informationen im Online-Programm des Verbandes unter http://www.nur-im-vest.de/06-10-Juni.htm.  Ein Vorgeschmack: Die Fahrt ist für 30 Personen ausgelegt. Die Teilnehmer sitzen dabei auch in einem vor Ort gecharterten Reisebus. Erklärungen bekommen sie von einem ortskundigen Führer. Halbpension ist inklusive. Der Verband meint: "Ideal für Naturfreunde, Fotografen und Kulturbegeisterte".

INFO: Zu den Touren können sich Hertener Interessierte noch anmelden, Kontakt: 0209-620773


Tierisch schöne Touren

Spannende Exkursionen mit dem NUR im VEST

Stadtspiegel Herten 03. Februar 2010

Naturfreunde, Hobbyfotografen und Kulturliebhaber sind gleichermaßen angesprochen und eingeladen, sich den kommenden Exkursionen des Vereines Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen (NUR im VEST= anzuschließen.

Erstes Ziel ist das Münsterland rund um Velen von Freitag, 23. April, bis Sonntag 25. April. Es geht ins Erholungsgebiet Waldvelen. Die Reisenden werden in Ferienhäuser untergebracht.  Es gibt eine Wald- und Moorexkursion und mit dem Fahrrad eine Tour in ein Naturschutzgebiet. Die Stadt Velen wird erkundet. Highlight für Vogelliebhaber und Fotografen: Falkner Karim El Abossi wird Greifvögel und Eulen zum Greifen nah präsentieren. Am Sonntag geht es mit den Fahrrädern (oder mit dem Auto) zu einem Artesischer Brunnen in Velen, ein beliebtes Ziel, Jung und Alt suchen in der kühlen Quelle Erfrischung. Kneipen ist angesagt, wenn das Wetter mitspielt. Mit den Rädern geht es zurück zum Ferienpark. Nun steht ein Besuch bei den Niederländern an. An allen drei Tagen werden die Gäste verwöhnt (Frühstücksbuffet, Mittagessen, Kaffee und Kuchen, abends wird gegrillt). Die Fahrt umfasst zwei Übernachtungen.

Faszinierende lebende Motive für Auge und Kameralinsen bieten die Touren.

Nach Irland, der Insel des Lichts, geht es vom 15. bis 29. Mai. Die 14-tägige Natur- und Kulturreise beinhaltet Ausflüge auf Skellig Michael, die Blaskets und vieles mehr.

Zur Masurenfahrt bittet der NUR im VEST vom 12. bis 26. Juni. Es geht per Flugzeug hin und zurück, vor Ort wird ein Reisebus gechartert. Wer mehr über die Touren wissen möchte, wende sich an reinhard Bömke, NUR im VEST, Rufnummer 0209/620773.


Ein Hauch von winterlicher Sinnlichkeit

WAZ - Kirchhellen, 10.01.2010, Michaela Drost

Bottrop-Kirchhellen. Warum sonntagmorgens früh aus seinem warmen Bettchen steigen, um in klirrender Kälte einen Winterspaziergang zu unternehmen? Diese Frage wird den Teilnehmern auch in diesem Jahr wieder beim Winterspaziergang um den Heidesee gestellt.

Doch Heike Everding, Bottrops Gruppensprecherin des Naturschutzvereins „NUR im VEST”, weiß warum. Ihr Kommentar: „Wenn die meisten Menschen noch schlummern, und auch die Autos noch nicht über die Straßen brettern, ist der Heidesee eine Welt für sich. Hier ist es friedlich und still. Bloß die verschneite Landschaft, das Zwitschern der Vögel und Du. Wer das mit allen Sinnen erlebt hat, der steht gerne so früh auf.”

Eine Erfahrung, die sich auch die Teilnehmer nicht entgehen lassen wollten. Die meisten von ihnen, warm eingepackt mit Fotoapparat und Fernglas in der Hand, hofften einige besondere Momente zu gewinnen. So auch Burkhard Merz, der sich auf ein schönes Wintermotiv für seine Fotosammlung freute. „Der Heidesee im Winter ist wie eine Traumlandschaft. Gerade, wenn sich der Schnee in den Baumwipfeln sammelt, ergeben sich schöne Lichtmomente.”

Doch da setzte sich auch schon die überschaubare Gruppe von 25 Mann in Bewegung. „Minus 2,9 Grad haben wir heute”, hört man Alfred Lohe erzählen. Doch auch bei minus 10 Grad wäre er noch gekommen. Für ihn sei ein geführter Winterspaziergang etwas ganz Besonderes: „Man nimmt die Umwelt ganz anders wahr. Man sieht und hört ganz einfach bewusster hin.”

Die Erläuterungen zu Vogelarten und -nestern, die die Spaziergangsleiter Heike Everding und Karl-Heinz Ochlast (NUR-Gladbeck) des öfteren einwarfen, konnten dem unkundigen Laien wohl noch einige interessante Informationen mit auf den Weg geben. „Genau genommen erkennt man die Vogelart schon am Flug”, wusste auch Hobby-Beobachter Christian Jeschke zu beurteilen. „Doch irgendwann hat man Deutschland durch. Dann muss man in andere Gegenden reisen.”

Wie Heike Everding, die für diesen Sommer eine Reise nach Polen plant. Seit 2002 ist sie Gruppensprecherin und Leiterin der Jugendgruppe in Bottrop. Neben Spaziergängen und Exkursionen bietet der Verein auch Möglichkeiten zu geführten Schulausflügen. „Ziel ist es, jungen Leuten unsere regionale Natur bewusst zu machen”, erklärte die gelernte Arzthelferin. So werden also nicht nur Kräuter untersucht, sondern auch grüne Nudeln gebacken; nicht nur Fledermäuse beobachtet, sondern auch Rodelausflüge ins Sauerland unternommen.

Programm und Angebot des Vereins sind vielfältig. Weitere Informationen können unter www.nur-im-vest.de eingesehen werden.


Tafelenten und Knabbermäuse

Kirchhellen, 07.01.2010, Franz Naskrent

„NUR im Vest” ist am kommenden Sonntag bei einer Exkursion am Heidesee Wintervögeln auf der Spur.

Der Verein Natur- und Umweltschutz (NUR) im Vest veranstaltet am kommenden Sonntag, 10. Januar, zu einer Exkursion am Heidesee zum Thema Wintervögel.

Der Heidesee entstand durch Ausbaggerung für die Sand- und Kiesgewinnung und ist ein beliebtes Ausflugsziel und Naturschutzgebiet in Grafenwald. Heike Everding und Karl-Heinz Ochlast, beide vom NUR im Vest, laden zu dieser Führung ein. Die Exkursion wird in Kooperation mit dem Heimatverein Gladbeck durchgeführt. „Mit etwas Glück und Geduld werden wir hier auf mehrere Vogelarten treffen”, hoffen Everding und Ochlast. Als da wären: Zwergsäger, Gänsesäger, Zwergtaucher, Lachmöwe, Silber- und Sturmmöwe, Rabenvögel, Goldhähnchen, Feld- und Haussperling, Grau- und Schneegänse, Streifengänse, Schnatter- und Tafelenten, Krickenten, Rohrdommeln und viele andere Arten.

Die beiden Exkursionsleiter sind Spezialisten im ornithologischen Bereich.

Eine Feldmaus bei der Nahrungssuche unweit des Heidesees entdeckte am vergangenen Dienstag WAZ-Redakteur Franz Naskrent / Foto: WAZ

Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Parkplatz Heidesee, Am Alten Postweg. Die Leitung haben Karl-Heinz Ochlast (NUR Gladbeck) und Heike Everding (NUR Bottrop). Kosten : Erwachsene 2 Euro; Kinder und Mitglieder frei.

Anmeldungen nimmt Reinhard Bömke unter 0209/620773 entgegen.


Wintervögel in der Natur beobachten

WAZ Gelsenkirchen 07.01.2010

Wintervögel am Heidesee beobachten die Teilnehmer einer Exkursion, zu der der Naturschutzbund NUR im VEST zusammen mit dem Heimatverein Gladbeck am Sonntag, 10. Januar startet. Heike Everding und Karl-Heinz Ochlast leiten die Führung. "Mit etwas Geduld werden wir u.a. Zwergsäger, Gänsesäger und Zwergtaucher antreffen",  verheißen die Vogel-Experten. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Parkplatz Heidesee, Am Alten Postweg in Bottrop-Grafenwald. Erwachsene zahlen 2 Euro, Kinder und Mitglieder sind kostenlos dabei.

Anmeldung bei Reinhard Bömke, Telefon 0209-620773.


Der Kleiber ist auf der Exkursion zum Heidesee mit Sicherheit auch zu beobachten.                                                                                       - Foto: NUR

Kreis Recklinghausen - Bauer Verlag - Aus der Region 06.01.2010

Mit dem Naturschutzverein NUR im VEST können Interessierte Wintervögel am Heidesee bestaunen. Die Exkursion ist für Sonntag, 10. Januar, geplant.

Der Heidesee entstand durch Ausbaggerung für die Sand- und Kiesgewinnung. Heute ist er ein bekanntes Ausflugsziel und ein Naturschutzgebiet in Bottrop-Grafenwald. Heike Everding und Karl-Heinz Ochlast, beide vom NUR im VEST, laden zu dieser Führung ein. Diese Veranstaltung führt NUR in Kooperation mit dem Heimatverein Gladbeck durch. Mit etwas Glück und Geduld werden hier an folgende Vogelarten anzutreffen sein, verspricht der NUR: Zwergsäger, Gänsesäger, Zwergtaucher, Lachmöwe, Silbermöwe, Sturmmöwe, Rabenvögel, Goldhähnchen, Feld- und Haussperling, Graugänse, Schneegänse, Streifengänse, Schnatterenten, Tafelenten, Krickenten Rohrdommeln und viele andere Arten. Die beiden Exkursionsleiter Karl Heinz Ochlast und Heike Everding sind Spezialisten im ornithologischen Bereich. Treffpunkt 9.30 Uhr am Parkplatz Heidesee, Am Alten Postweg, in Bottrop-Grafenwald. Kosten: Erwachsene 2 €, Kinder und Mitglieder frei. Anmeldung unter 0209-620773 bei Reinhard Bömke.


Heimische Vogelwelt am "Heidesee"

Stadtspiegel Gladbeck 06.01.2010

Wanderung am Sonntagmorgen

Gladbeck / Kirchhellen. Gleich zum Auftakt des Jahres 2010 lädt der "NUR im VEST" zu einer Wanderung durch die heimische Natur ein.

Am kommenden Sonntag, 10. Januar, werden Heike Everding und Karl-Heinz Ochlast die Exkursion "Wintervögel am Heidesee" leiten. Der "Heidesee" bei Kirchhellen entstand durch Ausbaggerungsarbeiten für die Sand- und Kiesgewinnung. Inzwischen sind dort viele Vogelarten heimisch geworden wie zum Beispiel Zwerg- und Gänsesäger, Zwergtaucher, Lach-, Silber- und Sturmmöwe, verschiedene Rabenvögel, Goldhähnchen, Feld- und Haussperling, Grau-, Schnee- und Streifengänse, Schnatter-, Tafel und Krickenten sowie Rohrdommeln. Hinzu kommen auch Kormorane, die aber um ihr Leben fürchten müssen, denn die am "Heidesee" beheimateten Sportangler mögen diese Vögel überhaupt nicht, sollen sogar Jäger (mehr Infos unter dem Link Jäger) mit dem Abschuss der Tiere beauftragt haben.

Die Wanderung "Wintervögel am Heidesee", die der NUR im VEST" in Zusammenarbeit mit dem "Verein für Orts- und Heimatkunde Gladbeck" anbietet, beginnt um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz Heidesee in Kirchhellen- Grafenwald, Alter Postweg. Erwachsene zahlen einen Kostenbeitrag von 2 Euro, Kinder können ebenso kostenlos teilnehmen wie die Mitglieder des "Vereins für Orts- und Heimatkunde" und des NUR im VEST".

Anmeldungen sind möglich bei Reinhard Bömke, Telefon 0209-620773

Auch der Kleiber gehört zu den eher selten vorkommenden Vogelarten, die inzwischen am "Heidesee" eine neue Heimat gefunden heben. Mit etwas Glück bekommen die Teilnehmer der Wanderung "Wintervögel am Heidesee" am kommenden Sonntag, 10. Januar, auch einen Kleiber zu Gesicht.


WAZ Gladbeck 02.01.2010

Naturfreunde gehen auf Exkursion

Zu einer Führung rund um den Heidesee und seine gefiederten Bewohner lädt der Naturschutzbund im Vest NUR am Sonntag, 10. Januar ein.

Der Heidesee entstand durch Ausbaggerung für die Sand- und Kiesgewinnung. Er ist ein bekanntes Ausflugsziel und ein Naturschutzgebiet in Bottrop-Grafenwald. Heike Everding und Karl-Heinz Ochlast, beide vom NUR im VEST, laden zu dieser Führung ein. Diese Veranstaltung führt NUR in Kooperation mit dem Heimatverein Gladbeck durch. Mit etwas Glück und Geduld sind folgende Vogelarten anzutreffen: Zwergsäger, Gänsesäger, Zwergtaucher, Lachmöwe, Silbermöwe, Sturmmöwe, Rabenvögel, Goldhähnchen, Feld- und Haussperling, Graugänse, Schneegänse, Streifengänse, Schnatterenten, Tafelenten, Krickenten Rohrdommeln und viele andere Arten.  Beide Exkursionsleiter sind echte Spezialisten im ornithologischen Bereich.

Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Parkplatz Heidesee, Am Alten Postweg in Grafenwald. Kosten: Erwachsene € 2 €, Kinder und Mitglieder frei. Anmeldung: Telefon: 0209 / 62 07 73 bei Reinhard Bömke.

Auch den Kormoran hoffen die Teilnehmer zu sehen.


Exkursion zum Heidesee


Auf den Spuren des Kleibers


Recklinghäuser Zeitung 02. Januar 2010


HERTEN. Der Heidesee entstand durch Ausbaggerung für die Sand- und Kiesgewinnung. Heute ist er ein bekanntes Ausflugsziel und ein Naturschutzgebiet in Bottrop-Grafenwald. Der Verein „NUR im Vest“ lädt dort am Sonntag, 10. Januar, zu einer Führung ein.

Auf die Spuren von Kleiber (Bild), Zwergsäger, Lachmöwe und Goldhähnchen, Feld- und Haussperling begibt sich am 10. Januar der Verein "Nur im VEST".

NUR-im-Vest-Vorsitzender Reinhard Bömke: „Mit etwas Glück und Geduld werden wir hier an diesem Tag folgende Vogelarten antreffen: Zwergsäger, Gänsesäger, Zwergtaucher, Lachmöwe, Silbermöwe, Sturmmöwe, Rabenvögel, Goldhähnchen, Feld- und Haussperling, Graugänse, Schneegänse, Streifengänse, Schnatterenten, Tafelenten, Krickenten Rohrdommeln und viele andere Arten.“ Treffpunkt der Exkursion ist um 9.30 Uhr am Parkplatz Heidesee, Am Alten Postweg in Bottrop-Grafenwald. Kosten: Erwachsene € 2 €, Kinder und Mitglieder frei. Info und Anmeldung: Reinhard Bömke, Telefon: 0209 / 62 07 73.


Zwergsäger und Kormoran

Verein "NUR im VEST" lädt zur Exkursion zum Heidesee

 Mit etwas Glück können die Teilnehmer der NUR-Exkursion am Heidesee sogar einen Kormoran sehen.

Hertener Allgemeine, Bauerverlag - 02.01.2010 - Der Heidesee entstand durch Ausbaggerung für die Sand- und Kiesgewinnung. Heute ist er ein bekanntes Ausflugsziel und ein Naturschutzgebiet in Bottrop-Grafenwald. Der Verein "NUR im VEST lädt dort am Sonntag, 10. Januar, zu einer Exkursion ein.

Die NUR-im-Vest-Mitglieder Heike Everding und Karl-Heinz Ochlast leiten diese Führung. Vorsitzender Reinhard Bömke: "Diese Veranstaltung führen wir in Kooperation mit dem Heimatverein Gladbeck durch, Mit etwas Glück und Geduld werden wir hier folgende Vogelarten antreffen: Zwergsäger, Gänsesäger, Zwergtaucher, Lachmöwe, Silbermöwe, Sturmmöwe, Rabenvögel, Goldhähnchen, Feld- und Haussperling, Graugänse, Schneegänse, Streifengänse, Schnatterenten, Tafelenten, Krickenten, Rohrdommeln und viele andere Arten." Treffpunkt der Exkursion ist um 9.30 Uhr am Parkplatz Heidesee, Am Alten Postweg in Bottrop-Grafenwald. Kosten: Erwachsene € 2, Kinder und Mitglieder frei.

Verein "NUR im VEST": Exkursion zum Heidesee Bottrop - Sonntag, 10. Januar - Anmeldung: Reinhard Bömke, Telefon 0209-620773

 

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