Presseberichte 2008
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Die Schöpfung im Großformat Herten. "Die Schöpfung" ist eine Diaschau im Großformat überschrieben, die am Donnerstag , den 04.Dezember, in der Erlöserkirche an der Ewaldstraße 81a zu sehen ist. Präsentiert werden die Bilder von Renate und Helfried Weyer aus Buxtehude. In 25-jähriger Arbeit haben die Weltreisenden alle sieben Schöpfungstage nach fotografiert. Beginn: 19.30 Uhr. Karten: 10 €. Abendkasse und im VVK bei Reinhard Bömke 02 09 - 62 07 73, Christel Schikorra 02 09 - 61 00 29. |
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Exkursion an die Nordsee Zu seiner letzten Exkursion in diesem Jahr lädt der Natur- und Umweltschutzverein NUR-im-VEST für das Wochenende 6./7. Dezember ein. Die Fahrt geht an die Nordseeküste. Zum Reiseprogramm gehören unter anderem das Beobachten von Seevögeln in Greetsiel, ein Besuch des Nationalparks Wattenmeer Haus und der Weihnachtsmarkt in Dornum, Nord sowie Emden. Los geht´s am 6.12.um 7 Uhr vom Alten Rathaus in Westerholt. Im Preis (Erw. 85 € DZ, 95 € EZ) sind Fahrt im Reisebus, Hotelübernachtung und Frühstück sowie der Eintritt mit einer Filmvorführung im Wattenmeer Haus. Infos: 0209-620773 |
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Faszinierende Bilder Fotografen fachsimpeln im Stadtteiltreff Zeche Scherlebeck Scherlebeck. (maw) Faszinierende Naturaufnahmen, hochinteressante Vorträge und spannende Workshops gab es bei den Hertener Natur- und Reisefoto- / Videotagen. Drei Tage lang tummelten sich Hobby- und Profifotografen im Stadtteilreff. Hier wurde gefachsimpelt und Erfahrungen ausgetauscht, Tipps und Tricks von Fotograf zu Fotograf weitergegeben. Im Zentrum standen jedoch zahlreiche sehr sehenswerte Fotopräsentationen. Verschiedene Naturfotografen zeigten ihre erstaunlichen Ergebnisse: Landschaftsaufnahmen aus Tibet oder faszinierende Unterwasserfotos vom Indischen Ozean. Norbert Kilimann zum Beispiel präsentierte die fotografischen Ergebnisse einer Reise durch den Nationalpark Hainich in Thüringen. Außerdem wurden die neusten Methoden zur elektronischen Bildbearbeitung und Bildpräsentation am Computer vorgestellt. In einem mehrstündigen Vortrag erfuhren die Fotografen Wissenswertes über die neusten Entwicklungen in diesem Bereich. In praxisorientierten Workshops erlernten die Fotografen aber auch den Umgang mit dem Tarnzelt, in dem sich Fotografen bestens vor scheuen Tieren verstecken können und so ganz nah vor die Linse bekommen können. Für nächstes Jahr verspricht Reinhard Bömke vom Veranstalter "NUR-im-VEST" ein noch reichhaltigeres Programm. Dann sollen Foto-Modelle kommen und sich zum Beispiel für die Porträt-Fotografie zur Verfügung stellen. Ein Fotostudio wird dann aufgebaut, um die Modelle ins rechte Licht zu rücken. |
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Drei Fragen an Reinhard Bömke Drei Tage im Zauberwald WAZ Vest Recklinghausen, 22.11.2008 Wie kam es zu den Fototagen, die heute und morgen, 10 -18 h, auf der Zeche Scherlebeck stattfinden? Bömke: Vor einigen Jahren gab es noch die bekannten Hertener Fototage., für die war aber irgendwann kein Geld mehr da. DA haben wir selbst etwas auf die Beine gestellt - und hatten damit schon letztes Jahr viel Erfolg. 300 Gäste kamen. Was gibts diesmal zu sehen und zu erleben? Bömke: Eine Fotoausstellung mit dem Titel "Zauberwald" mit Szenen aus dem Wald. Zudem veranstalten wir heute Workshops für jedermann. Themen sind etwa Multimediatechnik, Tarnzeltfotografie und das Programm Photoshop. Und am Sonntag gibts dann den absoluten Höhepunkt. Als da wäre? Bömke: Wir haben bekannte Fotografen zu Besuch. Einer präsentiert eine Multimediashow über den Hainich, das ist der letzte deutsche Urwald. Ein anderer zeigt Dias aus Tibet, wieder ein anderer Unterwasseraufnahmen. Es gibt einen Film über einen Hochofenabstich und Bilder vom Tierleben in der Stadt. Und die besten Fotos 2007. deike Reinhard Bömke (57) ist Kreisvorsitzender vom NUR-im-VEST und hat zusammen mit der Fotogruppe "Schacht 5" die 2. Hertener Natur- und Reisefoto- und Videotage organisiert (Programm auf www.nur-im-vest.de) |
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Zauberwald in der Zeche Westline, 22.11.2008 Scherlebeck - „Zauberwald“ ist der Titel einer Fotoausstellung des Umweltverbandes „NUR im VEST“ und der Fotogruppe Schacht 5 in der Zeche Scherlebeck. Höhepunkt ist eine Multivisionsshows am Sonntag. Am Samstag läuft neben der Fotoausstellung von 10 bis 18 Uhr eine Produktmesse mit Workshops: - 10 bis 18 Uhr: Workshop Naturfotografie / Arbeiten mit Tarnzelten Alexander von Düren. - 10 bis 18 Uhr: Zeichnungen sowie Drucke von Theo Kopp (Wild- und Tierarten). - 14 bis 18 Uhr: Unterwasserfotografie. Aber mich welcher Ausrüstung? Programm am Sonntag: - 10 Uhr Eröffnung - 10.15 bis 11 Uhr: Norbert Kilimann - Ein Urwald mitten in Deutschland. Naturbeobachtungen im Nationalpark Hainich. - 11.10 bis 11.50 Uhr: Jürgen Rei - Landes Medien Schau Westfalen 2007. Die besten Bilder bekannter Fotografen aus NRW. - 12 bis 13 Uhr: Hermann-Josef Bergmann - Tibet. Mystische Klöster, heilige Seen und die Schneeberge des Himalaja Teil 1. - 13 bis 14 Uhr Mittagspause - 14 bis 15 Uhr: Hermann-Josef Bergmann - Tibet. Mystische Klöster, heilige Seen und die Schneeberge des Himalaja Teil 2. - 15.15 bis 15.30 Uhr: Wilfried Grabosch präsentiert: Ralf Heerbrand und Ralf Neuhaus - Der letzte Abstich. - 15.30 bis 16 Uhr Kaffeepause - 16 bis 16.45 Uhr: Gerd Kartzig - Faszination Chritters / Mulitivisionsshow - 17 bis 17.45 Uhr: Uwe Hilsmann - Morgens und abends - Naturfotografische Streifzüge im warmen Licht |
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Fotogruppe blickt in den Zauberwald WAZ Herten, 21.10.2008 Ausstellung in der Zeche Scherlebeck Herten. Die 2. Hertener Natur- und Reisefoto- sowie Videotage finden vom 21. bis 23. November im Stadtteiltreff Zeche Scherlebeck an der Scherlebecker Straße 260 statt. Am ersten Tag wird unter dem Titel "Zauberwald" eine Ausstellung mit Werken der "Fotogruppe Schacht 5" zu sehen sein. Außerdem finden Workshops zu Bildbearbeitung und -präsentation statt. Am 22. November werden Experten unter anderem über die Bildpräsentation mit m-objekts informieren, aber auch über die Tarnzeltfotografie. Zudem wird der Unterwasserfotograf Gerd Kartzig seine Ausrüstung vorstellen. Der Höhepunkt der Fototage ist für den 23. November vorgesehen. Dann werden Naturfotografien von Norbert Kilimann, Top-Bilder aus NRW, eine Diashow über Tibet von Hermann-Josef Bergmann, Aufnahmen von Wilfried Grabosch über den "Letzten Hochofenabstich" sowie Fotografien und Bilder von Gerd Kartzig und Reinhard Bömke (Thema: Irland) zu sehen sein. Da die Teilnehmerzahl am Sonntag, 23. November, auf 120 begrenzt ist, ist eine Anmeldung notwendig unter reinhard@boemke.de oder 0209 62 07 73. Das Programm der Fototage steht auf www.nur-im-vest.de Recklinghausen. |
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Piksender Gartenbewohner WAZ Buer, Horst und Westerholt, DS - 17.10.2008 Er ist stachlig, er ist klein, und er freut sich über Laub und Reisig im Garten. Der Igel ist derzeit schwer aktiv. Um ein Nest für die Wintermonate zu bauen. Und um sich Fettreserven anzufuttern. Bevorzugt zieht sich der Igel in Gärten zurück. Und Laub und Hecken verstärken das Wohlbefinden: "Die häufig üblichen herbstlichen Aufräumaktionen in Gärten sollte man auf das Frühjahr verschieben", empfiehlt Reinhard Bömke, Kreisvorsitzender von NUR-im-VEST. Für den stillen Zeitgenossen sind Holz, Reisig und Laub tagsüber ein schönes Versteck und zudem eine Nahrungsquelle. Darüber hinaus empfiehlt Bömke, im Herbst die Jungtiere durch Zufüttern zu unterstützen: "Ein abendliches Schälchen Katzen- oder Hundefutter hilft, die Bäuche zu füllen." |
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NUR-Exkursion zur Brunft der Hirsche WAZ Buer, Horst und Westerholt, 01.10.2008 Der Westerholter Naturschutzverein NUR-im-VEST veranstaltet am Sonntag, 5. Oktober, seine 10. Exkursion zur Hirschbrunft in Dülmen. Die Brunftzeit der Rothirsche liegt in den Monaten September / Oktober. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, im Frühherbst das Rotwild zu beobachten, wenn der Brunftschrei des sonst so scheuen Hirsches durch die Wälder schallt. Die Abfahrt erfolgt um 15.00 Uhr vom ehemaligen Rathaus in Westerholt an der Bahnhofstraße 6. Die Teilnahme kostet 3 Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für er. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Die Diesel oder Benzinkosten werden nach der Tour abgerechnet. Infos und Anmeldungen: Marianne Bömke Telefon 0209-620773 und Arthur Swiatek ( der die Exkursion leitet) Telefon 02365-47727. |
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Naturnahe Gärten sind ein Igelparadies Verein "NUR-im-VEST gibt Tipps - Stadtspiegel 17.09.2008 Im Herbst fragen sich zahlreiche Menschen beim Anblick eines Igels, ob das Stacheltier lebend über den Winter kommen wird. Während die Alt-Igel ab Mitte Oktober bereits mit dem Bau ihres Winternestes beginnen, sind viele Jungtiere bis in den November hinein unterwegs um sich Fettreserven anzufuttern. Doch im nahrungsarmen Spätherbst finden die jungen Igel auch in einem naturnahen Garten nicht immer genügend Regenwürmer, Schmetterlingslarven oder Schnecken. Hier rät der Verein "NUR-im-VEST", durch zufüttern die Jungtiere zu unterstützen. Da hilft ein abendliches Schälchen Katzen- oder Hundefutter, die Bäuche zu füllen. Aufnehmen soll man einen Igel nur, wenn er tagsüber unterwegs ist und auffallend unterernährt oder krank erscheint. Auf jeden Fall sollte man einen solchen Pflegling einem Tierarzt oder einer Igelstation vorstellen. Wird dort festgestellt, dass der Igel keine menschliche Hilfe bedarf, muss er wieder am Fundort freigelassen werden. Wer einen Garten sein eigen nennt, der kann Igel am besten über den Winter helfen, indem er den Garten igelfreundlich herrichtet, denn Gärten sind für die stachligen Tiere wichtige Lebensräume. Das ideale Winterquartier besteht aus einem Haufen totem Holz, Reisig und Laub. Ihre Winterquartiere suchen die Igel bei anhaltenden Bodentemperaturen um null Grad auf. Schutz gegen Kälte finden sie in Erdmulden, unter Hecken oder eben in Reisighaufen. Die häufig üblichen herbstlichen Aufräumaktionen in Gärten sollte man daher lieber auf das Frühjahr verschieben, empfiehlt der "NUR-im-VEST" Kreisvorsitzender Reinhard Bömke. Ein naturnah gestalteter und bewirtschafteter Garten mit vielen Naturelementen wie Hecken, Teiche, Obstbäume, Steinmauern oder Wiesen bieten dem Igel ganzjährig einen Lebensraum. Der Verzicht auf Mineraldünger und chemische Bekämpfungsmittel sowie eine Bepflanzung mit heimischen Gewächsen sorgen dafür, dass das Stacheltier auch einen reich gedeckten Tisch vorfindet. Damit der eigene Garten zum richtigen Igelparadies wird kann jeder Gartenbesitzer noch folgendes tun: ►Den Garten ohne kleinmaschige Zäune gestallten, damit sich die Igel frei fortbewegen können ►Kein Abbrennen von Reisighaufen ohne vorheriges vorsichtiges Umsetzen ►Vorsicht beim Mähen sowie bei Aufräumungs- und Rodungsarbeiten: In Haufen und Holzstapeln können sich Igelnester befinden. |
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Hilfe für Igel im Herbst CASTROP-RAUXEL Bodenfrost? Jawohl, der ist für die nächsten Nächte angesagt. Herbst ist es ohne Zweifel. Und da fragen sich zahlreiche Menschen beim Anblick eines Igels, ob das Stacheltier wohl lebend über den Winter kommen wird.
Während die Altigel ab Mitte Oktober bereits mit dem Bau ihres
Winternestes beginnen, sind viele Jungigel noch bis in den November
hinein unterwegs, um sich Fettreserven anzufuttern.
Wird
dort festgestellt, dass der Igel keiner menschlichen Hilfe bedarf, so
muss er unverzüglich wieder am Fundort freigelassen werden. Wer einen
Garten sein eigen nennt, der kann Igeln am besten über den Winter
helfen, in dem er den Garten igelfreundlich herrichtet, denn Gärten sind
für die stacheligen Tiere wichtige Lebensräume. Das ideale
Winterquartier besteht aus einem Haufen totem Holz, Reisig und Laub.
Ihre Winterquartiere suchen die Igel bei anhaltenden Bodentemperaturen
um null Grad auf. Dienstag, 16. September 2008 | Quelle: Ruhr Nachrichten (Castrop-Rauxel) |
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Hilfe im Herbst Kreis Recklinghausen. Sie sind stachlig und knuffig, selten genug mal zu sehen und bringen gerade deshalb nicht nur kleine Kinder dazu, bei ihrem Anblick mit "Ist der süüüß!" (oder so ähnlich) zu reagieren. Igel sind den meisten Menschen halt irgendwie sympathisch. Doch fragen sich viele beim Anblick eines Igels, ob das Stacheltier wohl lebend über den Winter kommt. Und das nicht ganz zu Unrecht. - Während die Altigel ab Mitte Oktober bereits mit dem Bau ihres Winternestes beginnen, sind viele Jungigel noch bis in den November hinein unterwegs, um sich Fettreserven anzufuttern. Doch im nahrungsarmen Spätherbst finden die jungen Igel auch in einem naturnahen Garten nicht immer genügend Regenwürmer, Schmetterlingslarven oder Schnecken. Hier rät der Natur- und Umweltschutzverein NUR-im-VEST, die Jungtiere durch Zufüttern zu unterstützen. Da hilft abends ein Schälchen Katzen- oder Hundefutter, die Igelbäuche zu füllen. Aufnehmen sollte man einen Igel jedoch nur dann, wenn er tagsüber unterwegs ist und auffallend unterernährt oder krank erscheint. Ein solcher Pflegling sollte einem Tierarzt oder einer Igelstation vorgestellt werden. Wird dort festgestellt, dass er keiner menschlichen Hilfe bedarf, muss er unverzüglich wieder am Fundort freigelassen werden. Wer einen Garten sein eigen nennt, der kann Igeln am besten über den Winter helfen, indem er den Garten igelfreundlich herrichtet. Gärten sind für die stacheligen Tiere wichtige Lebensräume. Das ideale Winterquartier besteht aus einem Haufen toten Holzes, Reisig und Laub. Ihre Winterquartiere suchen die Igel bei anhaltenden Bodentemperaturen um null Grad auf. Schutz gegen Kälte finden sie in Erdmulden, unter Hecken oder eben in Reisighaufen. Die häufig üblichen herbstlichen Aufräumaktionen in Gärten sollte man daher lieber auf das Frühjahr verschieben, empfiehlt der NUR-im-VEST-Kreisvorsitzende Reinhard Bömke. Neben natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten kann man zusätzlich ein Igelhäuschen (Baupläne gibts gegen adressierten und frankierten Rückumschlag bei NUR-im-VEST) aufstellen. Wer Tieren einen dauerhaften Platz bieten möchte, kann den Reisighaufen mit einer Basis aus Feldsteinen versehen. Igelhilfe sollte sich jedoch nicht nur auf den Herbst beschränken. Ein naturnah gestalteter und bewirtschafteter Garten mit vielen Naturelementen wie Hecken, Teichen, Obstbäumen, Steinmauern oder Wiesen bietet dem Igel ganzjährig einen Lebensraum. Der Verzicht auf Mineraldünger und chemische Bekämpfungsmittel sowie eine Bepflanzung mit heimischen Gewächsen sorgen dafür, dass das Stacheltier einen reich gedeckten Tisch vorfindet. - Kontakt: NUR-im-VEST, Pferdekamp 24, 45701 Herten Freitag, 12. September 2008 | Quelle: Recklinghäuser Zeitung (Recklinghausen / Emscher-Lippe) |
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Igelstunde WAZ Vest, 11.09.2008, Katharina Müller WAZ Castrop-Rauxel, 12.09.2008, Katharina Müller Der Herbst steht vor der Tür und immer wieder kreuzen Igel unseren Weg. Was genau wir für ihr Wohlergehen tun können, wissen Tierärzte und Umweltschützer. Vest. Der Morgen graut, Nebel liegt über den Wiesen, Erna Müller und ihr vierpfotiger Gefährte Bello marschieren Richtung Wald. Doch was ist das? Es raschelt im ersten herbstlichen Laub, Bello kläfft aufgeregt, schüchtern schaut ein kleines Näschen zwischen goldbraunen Blättern hervor. Ein Igel, klein und schmächtig, zitternd vor Hunger, krank vielleicht: Erna Müller schlägt das mütterliche Herz bis zur Brust. Doch was ist zu tun? Der Verein Natur und Umweltschutz im Vest Recklinghausen (NUR) gibt nützliche Tipps im Umgang mit den stacheligen Gesellen. Denn längst nicht jeder Igel, der dieser Tage unseren Weg kreuzt, hat Hilfe nötig. Altigel etwa beginnen ab Mitte Oktober bereits mit dem Bau des Winternestes. Sie sind fett und rund genug die frostige Jahreszeit zu überstehen und verbieten sich jede Art von Körperkontakt mit Zweibeiner. Den alten Stacheltieren ist am meisten damit geholfen, den Garten igelfreundlich herzurichten. Das geht so: Totes Laub, Reisig und Holz dem Igel zur freien Verfügung bereit legen. NUR-im-VEST-Vorsitzender Reinhard Bömke empfiehlt außerdem: "Die häufig üblichen herbstlichen Aufräumaktionen im Garten sollte man lieber auf das Frühjahr verschieben." Die Großen sind damit versorgt, doch junge Igelchen stecken mitunter in der Klemme. Sie müssen fressen, fressen und nochmals fressen, um im Winterquartier nicht vom Fleisch zu fallen. Ihnen bleibt wenig Zeit und im Spätherbst wird die Nahrung knapp, denn selbst naturnahe Gärten bieten ab November nicht mehr ausreichend schmackhafte Regenwürmer, Schmetterlingslarven und Schnecken. Hier ist unser Engagement gefragt: Ein abendliches Schälchen Hunde- oder Katzenfutter hilft die hungrigen Bäuche zu füllen. Doch was, wenn der kleine Geselle trotz aller Mühe ausgezerrt und kränklich wirkt? "Auf jeden Fall sollte man einen solchen Pflegling einem Tierarzt oder einer Igelstation vorstellen", rät Experte Reinhard Bömke. Die Fachkräfte in der Kleintierklinik von Berthold Menzel kennen die Problematik. "Igel, die sich nicht zusammenrollen oder ganz offensichtlich verletzt sind, brauchen Hilfe", weiß Karin Menzel, Leiterin des Teams der Tierarzt-Helferinnen. Diese Hilfe können und sollten die Sorgenkinder in der Tierklinik bekommen. Wer Angst hat, die Tierarzt-Kosten könnten das schmale Haushalts-Budget in die Knie zwingen, dem sei gesagt: "Igel gelten als Wildtiere. Das heißt, dass nicht zwingend derjenige, der das verletzte Tier bringt, auch die Kosten übernehmen muss. Wir finden da flexible Lösungen", so Karin Menzel. > Ein Paradies für Stachel-Träger Wer in Liebe entbrannt den niedlichen Stachelträgern ein Paradies im eigenen Garten schaffen möchte, der befolge folgende Anweisungen: Keine kleinmaschigen Zäune aufstellen, damit sich die Igel frei bewegen können. Niemals einen Reisighaufen abbrennen, ohne vorher nachgesehen zu haben, ob dort vielleicht ein Igel wohnt. Vorsicht auch beim Mähen und bei Rodungsarbeiten, denn in Haufen und Holzstapeln könnten sich Igelnester verbergen. Kellerschächte und Gruben sind gemeine Igelfallen, die unbedingt abgedeckt werden müssen. Kontrollieren Sie ruhig regelmäßig Baugruben und Gräben an der Straße, vielleicht ist ein Igel hineingefallen und Sie können ihn aus seiner misslichen Lage befreien. Sollten Sie einen Gartenteich oder ein Wasserbecken mit steilem Rand haben, bringen Sie Rettungsplanken an, damit sich der Igel im Notfall selbst retten kann. Stellen sie keine Schlagfallen auf und Verzichten Sie auf Laubstaubsauger. Damit die stacheligen Freunde keinen Durst leiden müssen, sorgen Sie für stets frisches Trinkwasser im Vogelbad oder in einer Tränke. |
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Rächerfest und Fischzucht Westline aus der Region / Herten. Der Naturschutzverein NUR-im-VEST unternimmt am 20. September eine Exkursion ins Bergische Land. An diesem Tag findet ein Räucherfest und der Tag der offenen Tür in einer Bergischen Fischzuchtanstalt statt. Hier besteht die Möglichkeit, einen Fischbetrieb und die rund 37.000 Quadratmeter große Teichanlage aus allernächster Nähe anzusehen. Dabei halten die professionellen Fischzüchter auch Tipps und Kniffe für Hobbyteichwirte bereit. Abfahrt: 13.00 Uhr in Herten-Westerholt, Bahnhofstraße 6. Kosten: Erwachsene 3,00 Euro, Kinder 1,50 Euro. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Anmeldungen bei Reinhard Bömke 0209-620773. |
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Mit Detektoren Fledermäuse "jagen" Herten. Um für die Fledermausexkursionen im August gut gerüstet zu sein, hat der Verein NUR-im-VEST mit zwölf Interessierten Fledermaus-Detektoren gebaut. Die sollen während der 12. Europäischen Fledermausnacht am Samstag 23. August in Herten im Schlosspark und am 30. August in Kirchhellen am Haus Beck zum Einsatz kommen. Bei den Detektoren handelt sich nach Worten von Reinhard Bömke vom Umweltschutzverband NUR-im-VEST um "Luxus Ausführungen" mit einstellbarer Frequenz. Aber auch das Aussehen sei sehr gut gelungen, wie die Teilnehmer meinten. Wer technisch etwas "unbeholfen" war, dem wurde von Arthur Swiatek jun., Udo Kirchhoff, Karl-Heinz Schmelter und Arthur Swiatek sen. geholfen. Im nächsten Jahr wird die Aktion wiederholt. Westline, 23.08.2008 |
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Den Fledermäusen auf der Spur Gelsenkirchen-Buer, 19.08.2008, Günter Mydlak Zur Vorbereitung auf die 12. Europäische Fledermausnacht hatte der Westerholter Naturschutzverein NUR im Vest zum Bau von Fledermaus-Detektoren eingeladen, und zwölf Teilnehmer machten mit. Arthur Swiatek (Junior und Senior) sowie Udo Kirchhoff und Karl-Heinz Schmelter führten diesen Workshop durch und gaben die notwendigen Anleitungen. Für einen Kostenbeitrag von 38,90 Euro fertigten die Teilnehmer den Modellbausatz des Fledermaus-Detektors selbst. Die Detektoren sind nach Angaben des NUR im VEST in einer Luxus-Ausführung und können von der Frequenz eingestellt werden. Aber auch das Aussehen fand viel Anklang (siehe kleines Bild). Und wer technisch etwas unbeholfen war, dem wurde natürlich geholfen. Ob und wie die Fledermaus-Detektoren funktionieren, werden alle am kommenden Samstag ausprobieren können. Die Fledermausexpertin Dr. Christiane Bömke begleitet die Exkursion, zu der sich am Samstag, 23. August, die Interessenten mit Dr. Bömke um 20 Uhr auf dem großen Parkplatz am Schloss Herten, Im Schlosspark, an der Grenze zu Gelsenkirchen-Resse treffen. Die Führung kostet 1,50 Euro für Erwachsene und einen Euro für Kinder. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sind Anmeldungen erforderlich: Christiane Bömke 62 07 73. Info: www.nur-im-vest.de. |
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Detektoren für Fledermausnacht Herten .Westline Verlag 15.07.2008 / Der Naturschutzverein "NUR-im-VEST" baut mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen am Samstag, 16. August, ab 16.00 Uhr im Stadtteiltreff Scherlebeck Fledermausdetektoren in "Luxus-Ausführung", denn bei diesen können die Frequenzen eingestellt werden. Die Detektoren sollen dann bei den NUR-Aktionen am 23. und 30, August eingesetzt werden. Kostenbeitrag: 39,80 Euro. |
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Fledermäuse faszinieren NUR-im-VEST lädt am 23. und 30. August ein - Stadtspiegel Mittwoch 13. August 2008 Der Natur- und Umweltschutz Verein NUR-im-VEST führt am Samstag, 23. August, und am 30. August zwei Fledermausnächte durch. Anlass ist die 12. internationale "Europäische Batnight". Jetzt ist Fledermaushochsaison. Mit etwas Glück lassen sich in der Dämmerung die schwarzen Silhouetten von Zwergfledermaus, Großer Abendsegler oder Breitflügelfledermaus am Himmel entdecken. Im Schlosspark von Herten und am Teich von Schloss Beck werden wir auch noch sehr schön die Wasserfledermaus sehen und hören können. Der Ire Bram Stoker machte mit seinen Geschichten über Graf Dracula, der sich, in einen Vampir verwandeln konnte, einen weltweiten Namen. Aber die Gefahr, wie in seinen Büchern und Filmen beschrieben, sind reine Erfindung. Und doch brachten und bringen sie Faszination und Gruseln in die Köpfe der Menschen. Kinder sind von dieser Tierart besonders begeistert. Von der Harmlosigkeit können Tierschützer sie an diesem Abend mit Sicherheit überzeugen. Fledermausexpertin, Dr. rer. nat. Christiane Bömke und die Fledermausexperten Karl-Heinz Ochlast und Heike Everding (vom NUR-im-VEST) werden wieder für "Jung und Alt" im Schlosspark Herten und in Kirchhellen-Feldhausen am Schloss Beck jeweils um 20.00 Uhr eine Exkursion durchführen. Gäste sind wie immer herzlich willkommen. Die Führung kostet 1m50 Euro, für Kinder 1,00 Euro. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich, die Teilnehmerzahl ist auf 40 und in Gladbeck auf 80 Teilnehmer begrenzt. Anmeldungen nehmen per Telefon Reinhard Bömke unter 0209-620773, Karl-Heinz Ochlast 02043-62189 und Heike Everding unter 02045-409781 entgegen. Treffpunkt: 23. August, 20 Uhr, großer Parkplatz Schlosspark Herten. Leitung Dr. rer. nat. Christiane Bömke vom NUR-im-VEST. Am 30. August treffen sich alle Fledermausbeobachter um 20 Uhr auf dem Parkplatz am Haus Beck. Leitung Karl-Heinz Ochlast / Heike Everding vom NUR-im-VEST. |
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Fledermäusen nachts auf der Spur NUR-im-VEST lädt zu Exkursion ein. WAZ Gelsenkirchen-Buer, 06.08.2008 Der Natur- und Umweltschutzverein NUR-im-VEST führt am 23. und 30. August zwei Fledermausnächte zur 12. internationalen "Europäischen Batnight" durch. Jetzt ist Fledermaushochsaison. Mit etwas Glück lassen sich in der Dämmerung die schwarzen Silhouetten von Zwergfledermaus, Großer Abendsegler oder Breitflügelfledermaus entdecken. Im Schlosspark von Herten und am Teich von Schloss Beck wird man auch die Wasserfledermaus sehen und hören können. Kinder sind von dieser Tierart besonders begeistert. Die Fledermausexpertin Dr. rer. nat. Christiane Bömke und die Fledermausexperten Karl-Heinz Ochlast und Heike Everding (vom NUR-im-VEST) führen wieder für "jung und alt" im Schlosspark Herten und in Kirchhellen / Feldhausen am Schloss Beck jeweils um 20.00 Uhr eine Exkursion durch. Da Fledermäuse reine Insektenfresser sind, helfen sie, den Insektenbestand, der mit unter recht aufdringlich sein kann, zu "bekämpfen" Fledermäuse fliegen in der Nacht zweimal, in der Abenddämmerung und in der Morgendämmerung. Je nach Art haben sie unterschiedliche Flugzeiten. Mit Hilfe von Fledermausdetektoren und Scheinwerfern können diese interessanten Tiere bei der Jagd nach Insekten beobachtet werden. Blutsaugende Fledermäuse, die Tiere und schlafende Menschen anfallen, gibt es in unseren Gegenden nicht. Hingegen ernährt sich in Südamerika die Vampirfledermaus von Blut. Früher nahm man an das der Biss der Tiere nicht schaden kann, aber neuste wissenschaftliche Erkenntnisse beweisen das Gegenteil. Da Fledertiere Wildtiere sind, die sich im Angriff verteidigen, wird der Abend zur reinen Beobachtung genutzt. Ein Versuch, eine Fledermaus in die Hand zu nehmen, würde für die Tiere ein Angriff darstellen und die Fledermäuse würden versuchen, sich durch Beißen vor dem Angriff zu wehren. Der Schlosspark und der Wald bei Haus Beck beheimaten vier bis fünf Arten von Fledermäusen, im Vest Recklinghausen wurden bislang elf Arten nachgewiesen. Die Teilnahme an der Führung kostet führ Erwachsene 1,50 € für Kinder einen Euro. Anmeldungen sind erforderlich, da die Teilnehmerzahl in Herten auf 40 und in Gladbeck auf 80 Teilnehmer begrenzt ist. Kartenwünsche nehmen Reinhard Bömke, Telefon 0209-620773, Karl-Heinz Ochlast02043-62189, und Heike Everding 02045-409781 entgegen. Treffpunkt ist am 23. August um 20.00 Uhr der große Parkplatz im Schlosspark Herten. Die Leitung hat Dr. rer. nat. Christiane Bömke. Am 30. August um 20.00 Uhr führen ab Parkplatz Beck, Karl-Heinz Ochlast und Heike Everding. Übrigens: Am 16. August bauen Mitglieder vom NUR im VEST in Herten Scherlebeck, Scherlebecker Straße 260 (Stadtteiltreff); Fledermausdetektoren. Bei dieser Aktion sind noch einige freie Plätze. Anmeldungen sind bis zum heutigen Freitag, 8. August, bei Reinhard Bömke, Telefon 0209-620773 zu machen. Informationen gibt es auch unter www.nur-im-vest.de/detektor.htm |
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NUR-im-VEST lädt ein nach Walsrode Größter Vogelpark der Welt wird besucht WAZ Gelsenkirchen-Buer, 06.08.2008
Zum Vogelpark in Walsrode unternimmt NUR-im-VEST am 10. August eine Exkursion. Mitten in der Lüneburger Heide können Tierliebhaber das ganze Jahr über hautnah erleben, wie sehr die Welt der Vögel in Bewegung ist. Hier lohnt es sich immer wieder nachzusehen, was sich in den vergangenen Monaten getan hat. Denn im größten Vogelpark der Welt führen 4000 Vögel aus allen Kontinenten und Klimazonen ihr turbulentes Leben. Der Park wurde 1962 in privater Liebhaberzucht für Fasane und Wassergeflügel gegründet und hat sich seitdem unaufhaltsam zum größten Vogelpark der Welt sowie zu einem anerkannten Zoologischen Garten und Erholungspark entwickelt. Mit mehr als 700 Vogelarten aus allen Herren Länder gehört der Vogelpark Walsrode zu den zehn artenreichsten Zoos weltweit. Die 240.000 qm große Park- und Gartenlandschaft bietet eine ständig wechselnde Blütenpracht und überrascht so zu jeder Jahreszeit im neuen Gewand. Auf teils verschlungenen, teils großzügigen Pfaden gelangen die Besucher zu begehbaren Hallen, Freigehegen und Flugvolieren, wo sie in die spannende Vogelwelt eintauchen. Es gibt Tropenwaldhalle und eine Paradieshalle. Außerdem können die Gäste in der üppigen tropischen Vegetation auch seltene Baumkängurus oder scheue Maushirsche entdecken. Das erste Baumhausdorf, das je in einem deutschen Vogelpark errichtet wurde, schwebt in 4,50 Meter Höhe und umfasst 90 qm. Die Teilnehmerzahl dieser Exkursion ist auf 21 Personen begrenzt. Die Leitung hat Dr. rer. nat. Christiane Bömke. Die Abfahrt erfolgt um 6 Uhr in Herten Scherlebeck, Scherlebecker Straße 260 (Maschinenhalle Zeche Scherlebeck). Die Tor wird mit einem Kleinbus mit max. 21 Personen durchgeführt. Die Kosten: Erwachsene zahlen 31 Euro, Kinder 26. Um Voranmeldung unter Telefon 0209-620773 wird gebeten. |
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Exkursion in den größten Mischwald NUR-im-VEST fährt am Samstag nach Hessen
Der Naturschutzverein NUR-im-VEST mit Sitz in Westerholt führt am 20. Juli seine nächste (7) Exkursion in den Kellerwald, den größten Laubwald Mitteleuropas, durch. Ein Ranger wird dort in Nordhessen die Reisegruppe drei Stunden lang führen. Der Nationalparkgrenze an den Edersee. Auf rund 5.700 Hektar findet man das letzte große, unzerschnittene Laubwaldgebiet Mitteleuropas. Mehr als 50 Berge, bedeckt mit einem Buchenmeer und Waldwiesentälern, durch die sich kristallklare Bäche schlängeln, erwarten unter anderem den Besucher. Die Gruppe wird reichlich Zeit haben, wilde Tiere zu beobachten, die Pflanzenwelt zu bestaunen und zu fotografieren. Die Exkursion hat praktisch Pilotfunktion, denn der NUR-im-VEST plant für 2009 eine Zweitagestour in dieses Gebiet. Die Teilnehmerzahl ist in diesem Jahr auf 18 begrenzt. Weitere Angaben und gemeldete Teilnehmer sind im Internet unter www.nur-im-vest.de zu finden. Die Abfahrt am 20. Juli erfolgt um 8 Uhr vom ehemaligen Rathaus in Westerholt, Bahnhofstraße 6. Die Teilnahmekosten 8 € Erwachsene und 6 € Kinder. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Anmeldung bei Reinhard Bömke 620773 oder Christel Schikorra 610029. WAZ - Recklinghausen |
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Fledermäusen auf der Spur Aus der Region. Westline Verlag 10.07.2008 Der NUR-im-VEST bietet für Freunde der nachtaktiven Jäger einen Workshop an. Arthur Swiatek zeigt anlässlich der 12. Europäischen Fledermausnacht, wie ein Fledermausdetektor gebaut wird, mit dem einzelne Arten zu erkennen sind. Der Treffpunkt ist am 16. August, 16 Uhr, im Stadtteiltreff Herten. Doe Teilnahmegebühr (inklusive Material) beträgt 38,90 Euro. Anmeldungen erforderlich bei Reinhard Bömke, 0209-620773. Anmeldungen bis zum 21.07.2008! |
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Im Kellerwald lebt der Eisvogel an
Bächen Mit NUR-im-VEST zu Europas größtem Laubwald in Hessen Herten. Westline Verlag 10.07.2008 Der Naturschutzverein NUR-im-VEST lädt zu seiner siebten Jahresexkursion ein. Am Sonntag, 20. Juli geht es in den Kellerwald, dem größten Laubwald Mitteleuropas am Edersee in Nordhessen. Ein Waldführer nimmt die Teilnehmer auf eine dreistündige Führung durch den rund 5.700 Hektar großen Nationalpark mitten im grünen Herzen Deutschlands. Das einzigartige Naturparadies ist das Ergebnis Jahrzehnte langer Naturschutz- und Forstgeschichte. Straßen, Siedlungen oder Eisenbahnlinien wird man hier vergebens suchen.
Mehr als 50 Berge, bedeckt mit einem Meer von Buchen und Waldwiesentälern, durch die sich kristallklare Bäche schlängeln, erwarten die Besucher. Stein- und Felsenmeere als Zeugen der letzten Eiszeit, umrahmt von Sommerlinden und Eichen, von denen einige an die tausend Jahre alt sind, feuchte Schluchten mit Eschen und Bergulmen sowie Orchideenwiesen und Pfingstnelkenfluren prägen den Charakter des Parks. Hier haben Naturfreunde ausreichend Zeit, die wilden Tiere zu beobachten, zu fotografieren und den Wald zu erleben. Mit etwas Glück sieht man sicher an den Steilufern der Bäche den Eisvogel. Mitbringen sollte man Picknick und wetterfeste Kleidung. Abfahrt (in Fahrgemeinschaften): 8 Uhr vom alten Rathaus Westerholt, Bahnhofstraße 6; Kosten: Erwachsene acht Euro. Anmeldung: Reinhard Bömke Telefon: 0209-620773 oder Christel Schikorra Telefon: 0209-610029. |
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Fledermäuse mit Detektor entdecken WAZ Vest 02.07.2008 Herten. Der Umweltverband NUR-im-VEST bietet für alle Fledermausfreunde eine besondere Aktion an: Arthur Swiatek jun. führt im Rahmen der 12 Europäischen Fledermausnacht einen Workshop durch, bei dem Fledermausdetektoren gebaut werden können. Treffpunkt ist am Samstag 16. August, um 16.00 Uhr im Stadtteiltreff Scherlebeck, Scherlebecker Straße 260. Für einen Beitrag von € 38,90 wird unter fachkundlicher Anleitung von Udo Kirchhoff, Karl-Heinz Schmelter und Arthur Swiatek jun. der Detektor gebaut. Die Detektoren gibt es in einer Luxus-Ausführung, es können unterschiedliche Frequenzen für verschiedene Tierarten eingestellt werden. Für den Workshop ist eine Anmeldung erforderlich und eine Teilnahmegebühr, damit das Material bestellt werden kann. Ansprechpartner ist Reinhard Bömke: 0209-620773. Ob der selbstgebaute Fledermausdetektor auch funktioniert, soll übrigens noch am gleichen Abend im Schlosspark ausprobiert werden. |
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Die Vögel / Die Vögel von
Bertlich Verspielte Rabenkrähen zupfen Gummis von Scheibenwischern, Bertlicher Anwohner versuchen, sich durch Papprollen und einer Eulen-Attrappe zu schützen Von Stefan Huxel / Redaktion Vest WAZ 02.07.2008 und WAZ Buer / Horst / Westerholt am 03.07.2008Herten. Auf der Motorhaube eines silbernen Sportflitzers feiern vier gefiederte Junggesellen eine Party. Tapsen über den Lack, zupfen an den Scheibenwischergummis und flattern zum nächsten Wagen. Die Raben sind los in Bertlich. Wie ein Rudel pubertierender Teenager randalieren die schwarzen Vögel mittlerweile tagtäglich in den frühen Morgenstunden. Rückblick: Vor rund zwei Wochen statteten die Rabenkrähen den Hertenern im Steinacker den ersten Besuch ab. „Die Vögel kommen in regelmäßigen Abständen und versuchen, die Scheibenwischergummis aus ihrer Befestigung zu zerren”, erzählt Anwohnerin Petra Weiß. An einem Morgen sei sogar ein Sprung in der Scheibe gewesen, so dass diese komplett erneuert werden musste. Ein teurer Spaß. „Soviel ich weiß, hat jeder Nachbar mindestens einmal die Gummis austauschen müssen. Von einem weiß ich, dass er mittlerweile zum dritten Mal die Wischer wechseln musste”, sagt Karl-Heinz Jerzynka. Not macht erfinderisch. Elke Lönz erwachte eines morgens ganz verwundert, als ihr Göttergatte in aller Frühe Papprollen zerschnitt. Für einen Moment habe sie schon an dem Geisteszustand ihrer besseren Hälfte gezweifelt, doch als diese kurz darauf mit den Rollen die Scheibenwischer überzog, war keine Frage mehr offen. Das „Modell Lönz” machte Schule. Abends wimmelt es im Hertener Norden von emsigen Bürgern, die ihre Frontscheiben mit Isolierfolien oder Papprollen schützen. Für Reinhard Bömke, Vorsitzender des Natur- und Umweltschutz Recklinghausen e.V. (NUR-im-VEST) ist das Phänomen schnell erklärt. Der Rabe sei der intelligenteste Vogel, den es überhaupt gibt. „Wenn andere Vögel in der Sonne dösen und sich langweilen, hat der Rabe nur Unsinn im Kopf”, so der 57-Jährige. Das Federvieh sei unheimlich gelehrig und würde häufig das Verhalten von Menschen oder anderen Tieren imitieren. „Vielleicht haben die Vögel einmal zugesehen, wie jemand den Scheibenwischer an seinem Auto gewechselt hat”, vermutet Bömke, „die wollen doch nur spielen.” Spätestens im Winter, wahrscheinlich schon im Herbst, würden die Junggesellen ihren „Lausbuben-Status” ablegen, sich ein Weibchen suchen und anschließend eine eigene Familie gründen. Solange müssen die Bertlicher noch ausharren. Dann ist aber Schluss mit Gummi! |
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Weiße Baumnymphen
Aus der Region 13.06.2008 / Westline Verlag -Foto: NUR-im-VEST und rund 200 weitere Arten bunter Falter leben im Schmetterlingshaus des Maximilianparks in Hamm. Dorthing geht die sechste Jahresexkursion vom NUR-im-VEST in Kooperation mit der Fotogruppe Schacht 5 am Sonntag, 22. Juni, ab 9.00 Uhr. Bunte Gärten, urwüchsiges Gelände sowie Teich und Sumpfgebiete laden zum Verweilen und Besichtigen ein. Wie auch das größte tropische Schmetterlingshaus in NRW, das für Fotofreunde mit Makro-Objektiven ein Höhepunkt des Ausfluges sein dürfte. Die Teilnehmerzahl ist auf 24 begrenzt, Kosten für Erwachsene 8 €, Kinder 6 €. Anmeldung: 0209-620773. |
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Mit dem NUR zum Maximilianpark Herten 13.06.2008 / Westline Verlag Herten / Hamm. Der Naturschutzverein "NUR-im-VEST" lädt in Kooperation mit der Fotogruppe Schacht 5 zu einer Exkursion zum Maximilianpark in Hamm ein. Am Sonntag, 22. Juni, geht es in Fahrgemeinschaften um 9.00 Uhr los ab Bahnhofstraße 6 in Herten Westerholt. Erwachsene zahlen8 Euro, Kinder 6 Euro (Benzinkosten extra). In dem landschaftlich herrlichen Park mit dem gläsernen Elefanten wollen die Naturfreunde das tropische Schmetterlingshaus aufsuchen. Hier leben etwa 200 verschiedene Arten von Faltern. Wer kein Picknick mit hat, kann sich aus der Küche der Parkgastronomie versorgen lassen. Da die Teilnehmerzahl auf 24 begrenzt ist, sollte man sich schnell anmelden bei Reinhard Bömke, Telefon 0209-620773. |
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NUR-Exkursion in den Maximilianpark WAZ Gelsenkirchen-Buer, 12.06.2008 Zu seiner 6. Jahresexkursion bricht der NUR-im-VEST am Sonntag, den 22.Juni, Richtung Maximilian Park in Hamm auf. Das Gelände des Maximilianparks hat eine lange Geschichte, denn auf diesem Gebiet der ehemaligen Zeche Maximilian ist 1984 anlässlich der 1. Landesgartenschau der Maximilianpark entstanden. Als Highlight ist ein Besuch des Schmetterlinghauses geplant. Die Teilnehmerzahl ist auf 24 begrenzt. Die Abfahrt erfolgt um 09.00 Uhr vom Ehemaligen Rathaus in Westerholt, Bahnhofstraße 6. Kosten: Erwachsene € 8,00, Kinder € 6,00. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Treibstoffkosten werden abgerechnet. Anmeldung: Reinhard Bömke, Telefon 620773. |
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Imposante Schönheit mit Tücken WAZ Gelsenkirchen-Buer, 13.05.2008 NUR-im-VEST Kreisverband Recklinghausen: Riesenbärenklau am besten jetzt entfernen. Der Bärenklau sollte am besten jetzt entfernt werden, meinen die Fachleute von NUR im Vest. Foto: Karl-Heinz Ochlast
Das in ihm enthaltene Furocumarin machen ihn zu einer Gefahr für die menschliche Gesundheit: Bei Kontakt mit der Haut sind starke allergische Reaktionen zu befürchten Den Riesenbärenklau sollte man am besten jetzt entfernen, heißt es vom NUR-im-Vest-Kreisverband Recklinghausen, der auch für Gelsenkirchen zuständig ist. Überdimensionale rhabarberartige Blätter bilden ein undurchdringliches Dickicht. Majestätisch breiten sich riesige weiße Dolden in über drei Meter Höhe aus. In den nächsten Tagen werden sie ihre volle Größe entwickeln und zahlreichen Insekten als Landeplatz und Nahrungsquelle dienen. Der Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude genannt, macht sich wieder breit und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Denn in seinen bevorzugten Lebensräumen wie Flussufern, Straßenböschungen, Bahnlinien, Waldrändern und Brachflächen bildet eine Pflanze schnell ausgedehnte Massenbestände. "Der aggressive pflanzliche Neubürger verdrängt mit seinem enormen Platzbedarf und der anhaltenden Ausbreitungstendenz nicht nur einheimische Arten, er stellt auch eine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar", so Dipl.-Biologin Christiane Bömke. Alle Pflanzenteile der Herkulesstaude enthielten Furocumarin, das bei Kontakt mit der Haut unter Einwirkung von Sonnenlicht zu starken allergischen Reaktionen führe. Insbesondere spielende Kinder, die sich aus den hohlen Stängeln gerne Blasrohre und Ringe basteln oder sich in dem Bärenklaudickicht verstecken, sind betroffen. In Haus - und Schrebergärten haben Herkulesstauden daher nichts zu suchen. NUR-im-VEST rät, bereits vorhandene Stauden jetzt zu entfernen. Kurz vor bzw. nach dem Öffnen der Blüte werden die Pflanzen am meisten geschwächt. "Dabei müssen zuerst die Blütendolden mit besonderer Vorsicht abgehackt werden, um ein Abfallen eventuell bereits vorhandener Samen zu verhindern, da diese nachreifen", empfiehlt Bömke. Deshalb sollten die Dolden auch nicht über den Kompost entsorgt werden; am sichersten sei es, sie an Ort und Stelle zu verbrennen. Folgende Vorsichtsmaßnahmen sollten beachtet werden: Schutzkleidung (lange Hose, dicker Pulli, Gesichtsschutz und vor allem Handschuhe) und eine starke Sonnencreme sind unerlässlich. Gelangen dennoch Pflanzensaftspritzer auf die Haut, müssen die betroffenen Stellen gründlich mit Wasser und Seife gereinigt werden. Sinnvoll ist auch hier das Auftragen von Sonnencreme. Zudem sollte man in den nächsten zwei bis drei Tagen Sonnebäder meiden. Bei starken Hautreaktionen wendet man sich am besten an einen Hautarzt. |
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Ein Verein stellt sich vor 02.05.2008 Lebensart Regional - Kirchhellen - Gladbeck - Schermbeck - Bottrop - Dorsten "NUR im Vest" setzt sich aktiv für den Umweltschutz ein Der seit 2006 im Kreis Recklinghausen beheimatete Verein „Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen“ kurz NUR hat mit Bottrop und Gladbeck zwei neue Stützpunkte.
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Irland-Exkursion WAZ Recklinghausen, 12.05.2008 Vest. Zu einer Exkursion nach Irland vom 17. bis 31. Mai lädt der NUR-im-VEST ein. Die Tour auf die Grüne Insel ist ideal für Naturfreunde, Wanderer und Fotografen und kostet 780 Euro. Info: Reinhard Bömke, 0209 62 07 73. |
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1 x 1 der Kräuter WAZ Dorsten, 29.04.2008 Exkursion des "NUR" führt zur Biologischen Station und in den Schlossgarten von Raesfeld Dorsten/Lembeck. Das 1 x 1 der Kräuter wird den Teilnehmern einer Exkursion des "NUR im Vest" am Sonntag, 4. Mai von Georg Tenger in der Biologischen Station des Kreises vermittelt. Es geht um den Anbau im Garten, auf dem Balkon und auf der Fensterbank. Tenger wird über die Verwendung der Kräuter in der Küche berichten, ihren Einsatz als Hausmittel und damit verbundene Heilerfolge. Vorgestellt werden die unterschiedlichsten Kräuter. Wie erkennt man sie, wie und wo setze ich sie ein? Der Bauerngarten und das Umfeld der Biologischen Station dienen als Anschauungsobjekt. Im Anschluss gibt es eine Führung durch die Räume: Eine Ausstellung über heimische Fischarten mit Schautafeln aller einst hier lebenden Fische sowie mehrere Aquarien mit lebenden Exemplaren runden den ersten Teil der Exkursion ab. Nach all der Theorie geht es dann in die Nachbargemeinde Raesfeld. Vom Schloss ausgehend laufen die Teilnehmer am Langenteich, Ottoteich zum Forsthaus, dann an der Wellbrockquelle vorbei zum Ausgangspunkt zurück. Je nach Wetterlage werden auch noch das Herrental und die Mühlenruine besichtigt. Vor der Wanderung über ca. 3,5 km gibt es ein kleines Picknick. Kleine Programmänderungen sind möglich. Wie immer sollte der Fotoapparat nicht vergessen werden, da das Wasserschloss Raesfeld zu jeder Jahreszeit eine wunderschöne Kulisse ist. Rückkehr wird gegen 19 Uhr sein. Abfahrt ist um 13.30 Uhr vom alten Rathaus in Westerholt, Bahnhofstraße 6. Kosten: Erwachsene drei, Kinder 1,50 Euro. |
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Wespennest am Haus? KREIS RECKLINGHAUSEN. "Wir haben ein Wespennest - was sollen wir denn jetzt machen? Ist das gefährlich? Wie können wir die Tiere wieder loswerden?" Solche oder ähnliche besorgte Fragen hören die Mitglieder des Naturschutzbunds "NUR-im-VEST" derzeit häufig. Doch weisen sie darauf hin, dass eine Bekämpfung der Insekten nur in ganz wenigen Ausnahmefällen nötig ist. Bürger, die Allergien haben, sowie beispielsweise die Hausmeister in öffentlichen Gebäuden wie Kindergärten und Grundschulen, Krankenhäuser oder Altenheimen, sollten ein waches Auge haben. Die Königinnen der Wespen und Hornissen sind aus ihrem Winterschlaf erwacht und beginnen mit dem Aufbau eines neuen Staates. Noch ist es relativ einfach, die Wespen von ihrem Platz zu vertreiben. In wenigen Wochen ist ihr Volk so angewachsen, dass nur eine Umsiedlung helfen kann.
Ein friedliches Zusammenleben mit Wespen ist aber möglich - zumal Wespe nicht gleich Wespe ist. Insgesamt leben laut NUR bei uns über einhundert verschiedene Wespenarten. Davon fallen uns nur zwei Arten als „lästig“ auf, weil sie sich von süßen Speisen und Getränken angezogen fühlen: die deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Sind diese Wespen im Anflug auf den Frühstücks- oder Kaffeetisch, sollte man sich ruhig verhalten. Durch heftiges Herumschlagen fühlen sie sich bedroht und können stechen. Deutsche und Gemeine Wespe bauen allerdings keine Nester an Häusern, sondern unterirdisch im Boden oder in dunklen Hohlräumen. Wer also an seinem Haus ein frei hängendes, meist kugeliges Wespennest findet, der hat es mit einem der friedfertigen und harmlosen Wespenvölker zu tun. Wer seinen Garten oder Balkon mit Wespen teilt, der sollte den Nestbereich dennoch meiden oder sich dort nur vorsichtig bewegen. Für den Fall, dass umgesiedelt werden muss, stehen im Kreis Recklinghausen folgende NUR-im-VEST Mitglieder mit einer Spezialausbildung zur Verfügung: Volker Fockenberg, Telefon 02045-84422, für Dorsten, Bottrop und Gladbeck sowie Heinrich Lammering, 0209-3594556, für den restlichen Städte im Kreis Recklinghausen und Gelsenkirchen. Westline / Aus der Region 05.05.2008 |
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Friedliches Zusammenleben WAZ Dorsten 25.04.2008 Eine Gemeinschaft von Mensch und Wespe ist möglich, sagt der Naturschutzbund "NUR im Vest". Er hat Experten in seinen Reihen, die allzu aufdringliche Insekten samt Nest "verpflanzen" Auf der negativen "Hitliste" der als gefährlich oder lästig empfundenen Tiere rangieren die Wespen sicherlich ganz oben. Dorsten/Kreis. Auf der negativen "Hitliste" der als gefährlich oder lästig empfundenen Tiere rangieren die Wespen sicherlich ganz oben. Im vergangenen Jahr haben die Experten vom "NUR-im-VEST" über 90 Umsiedlungen vorgenommen. "Wir haben ein Wespennest - was sollen wir denn jetzt machen? Ist das gefährlich? Wie können wir die Tiere wieder loswerden?" So oder ähnlich lauten die Fragen besorgter Mitbürger. Der Naturschutzbund NUR weist darauf hin, dass eine Wespenbekämpfung nur in ganz wenigen Ausnahmefällen nötig sei. "Ein friedliches Zusammenleben mit diesen interessanten Tieren ist möglich - zumal Wespe nicht gleich Wespe ist", sagt NUR-Vorsitzender Reinhard Bömke.
Bürger, die Allergien haben, in den öffentlichen Gebäuden wie Kindergärten und Grundschulen, Krankenhäuser und Altenheime sollten jetzt die "Hausmeister" und alle betroffenen Personen ein waches Auge haben. Die Königinnen der Wespen und Hornissen kommen aus ihrem Winterschlaf. Jetzt beginnt der Aufbau eines neuen Staates. Zu diesem jetzigen Zeitpunkt ist es noch sehr einfach, die Wespen von ihrem Platz zu vertreiben. In wenigen Wochen ist ihr Volk so angewachsen das nur eine Umsiedlung helfen kann. Insgesamt leben bei uns über hundert verschiedene Wespenarten. Davon fallen uns nur zwei Arten als "lästig" auf, weil sie sich von süßen Speisen und Getränken angezogen fühlen: Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Sind diese Wespen im Anflug auf den Frühstücks- oder Kaffeetisch, sollte man sich am besten ruhig verhalten: Durch heftiges Herumschlagen fühlen sich Wespen bedroht und könnten stechen. Deutsche und Gemeine Wespe bauen allerdings keine Nester an Häuser, sondern unterirdische Nester im Boden oder in dunklen Hohlräumen. Wer also an seinem Haus ein frei hängendes, meist kugeliges Wespennest findet, der hat es mit einem der friedfertigen und harmlosen Wespenvölker zu tun. Am häufigsten nistet die "Sächsische Wespe" in der Nähe von menschlichen Siedlungen. Sie ernährt sich von Fliegen und anderen Insekten und ist an Süßspeisen wenig interessiert. In einem Wespenbestimmungsbuch heißt es über sie: "Sie greift den Menschen noch nicht einmal dann an, wenn er sich in unmittelbarer Nähe des Nestes bewegt." Wer seinen Garten oder Balkon mit Wespen teilt, der sollte den Nestbereich dennoch meiden oder sich dort nur vorsichtig bewegen. Sollte trotzdem einmal eine Wespe stechen, so bleibt ein kleiner Trost: Der Stich der Sächsischen Wespe ist kaum schmerzhaft und wesentlich harmloser als der von Deutscher oder gemeiner Wespe. Als Blütenbesucher und Insektenfresser leisten sie Hobbygärtnern und Landwirten jedenfalls wichtige Dienste. Wichtig zu wissen: Hornissen stehen unter einem besonderen Schutz und dürfen nicht getötet werden, gleiches gilt für viele frei lebenden Insekten. Unter Schutz stehen sie alle. Umsiedlungen führt durch: Volker Fockenberg, Telefon 02045-84422, für Dorsten und Bottrop. |
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Das Einmaleins der Kräuter steht am Sonntag den 04.Mai, auf dem Programm. Der Umweltverband NUR-im-VEST lädt zur Exkursion ein. Sie führt zur Biologischen Station des Kreises in Dorsten Lembeck (Foto). Der Leiter der Station, Georg Tenger, informiert unter anderem über Kräuteranbau im Garten und auf dem Balkon. Zweite Station der Tour sind Schloss und Tiergarten Raesfeld. Abfahrt; 13.30 Uhr, altes Rathaus Westerholt, Bahnhofstraße 6. Westline / Aus der Region 22.04.2008 |
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Liebeslied und Totenklage Irlandfilm in einer Beamerschau des Foto-Treffs Olfen / Freier Eintritt
Olfen * Einen stimmungsvollen Film über Irland hat der Fotograf und Filmemacher Reinhard Bömke gedreht. Das Mitglied des Foto-Treffs Olfen zeigt ihn einem großen Publikum. Der Film zeigt die Landschaften von Co. Cork, Co. Kerry und Co. Clare, ferner Vogelarten und Pflanzen aus diesen Gebieten. Die Beamerschau von Bömke, selbst Mitglied im Foto-Treff, ist am Mittwoch 23.April, um 19.30 Uhr in der Stadthalle, Zur Geest, zu sehen. Der Eintritt ist frei. Im Film sind unter anderem mehrere Weltkulturerben der UNESCO zu sehen: Das größte zusammenhängende Kastgebiet Europas - der Burren - , die Skelligs, den Poulnabrone Dolmen aber auch Klosteranlagen aus der Blütezeit Irlands. Weitere Motive außer Landschaften: Vögel wie Papageitaucher, Eissturmvogel, Trottellummen, Dreihzehenmöwen, Mantelmöwen und Tordalke. Dazu die Great Blasket Insel mit ihren verfallenen Häusern und den Menschen (in Einblendtechnik) die einst die Hütten bewohnten. Der Film wurde in einem Zeitraum von zwei Jahren erstellt, ist komplett vertont, mit Musik, Geräuschen und Kommentaren. Der Titel - "Irland - Ein Liebeslied - Eine Totenklage". Der Film liefert Bilder, die die Seele berühren. 45 Minuten Relaxen ist angesagt. "Irland hat viele Namen - und jeder trifft, sagt Reinhard Bömke. "Aber am besten ist, man sieht sich den Film an und bereist diese herrliche Insel "The Emerald". Kreiskurier - Blick nach Olfen 20.04.2008 |
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Ein Liebeslied - eine Totenklage WAZ - Olfen, 18.04.2008, E Setzer Der Foto-Treff-Olfen präsentiert auf einer Großleinwand in der Stadthalle eine beeindruckenden Film von Reinhard Bömke über die grüne Insel Irland. Über 60 Reisen hat Reinhard Bömke, Mitglied im Foto-Treff und engagierter Natur- und Tierschützer zu unterschiedlichen Jahreszeiten auf die Grüne Insel unternommen. Über zwei Jahre entstand der Film "Irland - Ein Liebeslied - Eine Totenklage", den er am Mittwoch, 23. April, um 19.30 Uhr in der Stadthalle, Zur Geest 25, zeigt. Zu sehen sind das größte zusammenhängende Karstgebiet Europas, der Burren, mehrere Weltkulturerben der UNESCO, die Skelligs, den Poulnabrone Dolmen und Klosteranlagen aus der Blütezeit Irlands. Außerdem Landschaften, Dreizehenmöwen, Mantelmöwen, Torkalken und viele mehr, die Great Blasket Insel mit ihren zerfallenen Häusern, den Menschen (in Einblendtechnik), die einst die Hütten bewohnten. Die Bilder, die die Seele berühren, versetzen den Betrachter mit der passenden Musik in eine Welt, die nicht mehr so ist, wie sie mal war - warm und menschenfreundlich. Reinhard Bömke hat sich zum Leitsatz eine Passage aus dem Vorwort zu "1000 Plätze, die du gesehen haben musst, bevor du stirbst" gemacht: "Das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl unserer Atemzüge, sondern an Momenten und Orten, die uns den Atem raubten." Viele dieser Orte sind in dem Film über die Heimat der Regenbogen, der Insel der Gentlemen, der Insel der beseelten Steine usw. zu sehen. Der Eintritt ist frei. |
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Fotomotive satt:
Die fünfte Jahresexkursion des Naturschutzvereins NUR-im-VEST führt vom 17. bis zum 31. Mai nach Irland. Die Tour ist ideal für Naturfreunde, Wanderer und Fotografen. Die Führung vor Ort wird von einem erfahrenen Reiseleiter durchgeführt. Die 14-tägige Tour kostet inklusive Flug von Weeze nach Shannon und zurück, Ferienhaus im Cottage-Stil, Leihwagen, Karten und Informationsmaterial sowie Führungen in Irland 780 Euro. Wer Fragen hat, kann sich an Reinhard Bömke, Telefon 0209-620773, wenden. Westline / Aus der Region 15.04.2008 |
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Wespen bauen jetzt ihre Nester
auf Friedliches Miteinander ist möglich Gelsenkirchen-Buer, 15.04.2008, Günter MydlakWas tun bei Wespennestern am Haus? Der Westerholter Naturschutzverein NUR-im-VEST ist seit mehreren Jahren in Sachen Umsiedlung und Beratung bei Problemen mit Wespen tätig.
Auf der Hitliste der als gefährlich oder lästig empfundenen Tiere rangieren die gelb-schwarzen Insekten sicherlich ganz oben”, sagte NUR-Vorsitzender Reinhard Bömke. Im vergangenen Jahr nahm der NUR mehr als 90 Umsiedlungen vor. Der Naturschutzverein weist jedoch darauf hin, dass eine Wespenbekämpfung nur in ganz wenigen Ausnahmefällen wirklich nötig sei. „Ein friedliches Zusammenleben mit diesen interessanten Tieren ist möglich - zumal Wespe nicht gleich Wespe ist”, so Bömke. In öffentlichen Gebäuden wie Kindergärten und Grundschulen, Krankenhäuser und Altenheimen sollten die Hausmeister und alle betroffenen Personen jetzt ein wachsames Auge haben. Die Königinnen der Wespen und Hornissen kommen jetzt aus ihrem Winterschlaf und beginnen den Aufbau eines neuen Staates. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch sehr einfach die Wespen von ihrem Platz zu vertreiben. In wenigen Wochen ist ihr Volk derart angewachsen, das nur eine Umsiedlung helfen kann. Bei Bedarf. Am häufigsten nistet die Sächsische Wespe in der Nähe von menschlichen Siedlungen. Sie ernährt sich von Fliegen und anderen Insekten und ist an Süßspeisen wenig interessiert. In einem Wespenbestimmungsbuch heißt es über sie: „Sie greift den Menschen noch nicht einmal dann an, wenn er sich in unmittelbarer Nähe des Nestes bewegt.” Wer seinen Garten oder Balkon mit Wespen teilt, der sollte den Nestbereich dennoch meiden oder sich dort nur vorsichtig bewegen. Sollte trotzdem einmal eine Wespe stechen, so bleibt ein kleiner Trost: Der Stich der Sächsischen Wespe ist kaum schmerzhaft und wesentlich harmloser als der von einer Deutschen oder gemeinen Wespe. Als Blütenbesucher und Insektenfresser leisten sie Hobbygärtnern und Landwirten wichtige Dienste. Für den Fall, dass umgesiedelt werden muss, steht NUR-Mitglied Heinrich Lammering (mit einer Spezialausbildung) zur Verfügung: 35 94 556. |
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NUR-Exkursion nach Irland WAZ Gelsenkirchen-Buer, 26.03.2008 Der Naturschutzverein NUR-im-VEST führt seine 5. Jahresexkursion vom 17. Mai bis zum 31. Mai nach Irland durch. Der Ausgangspunkt aller Tagestouren liegt bei Glenbeigh am Ring of Kerry. Tourenziele sind u. a. Skellig Michael, die Insel im Atlantik, die von Mönchen schon im 6. Jahrhundert besiedelt wurde, oder Little Skellig, die mittlerweile größte Brutkolonie für Baßtölpel (30.000 Brutpaare). Die 14-tägige Tour kostet inklusive Flug, Ferienhäuser im Cottagestil, Leihwagen, Karten und Informationsmaterial sowie Führungen 780,00 Euro. Weitere Infos bei Reinhard Bömke, Tel.: 0209-620773
Foto: Reinhard Bömke |
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Brauchtum oder Frevel WAZ Gelsenkirchen-Buer, 18.03.2008, Christian Scholz Die Osterfeuer, die traditionell meist am Karsamstag angezündet werden, erhitzen schon im Vorfeld die Gemüter Brauchtum oder Umwelt-Schädigender Unfug, oder Beides? Die Osterfeuer, die traditionell meist am Karsamstag entzündet werden, erhitzen buchstäblich schon im Vorfeld die Gemüter. Die Umweltschützer wollen mobil gegen die bei vielen Menschen beliebten Osterfeuer machen. Die Gelsenkirchener Gruppe hat sich einer entsprechenden Aktion von NUR-im-VEST angeschlossen. Dessen Vorsitzender Reinhard Bömke kündigt an, „die so genannten Brauchtumsfeuer zu kontrollieren und zu fotografieren”. Die nicht ordnungsgemäßen Feuer werde man zur Anzeige bringen. Entscheidend, so Bömke, sei nicht, wer das Brennmaterial aufgeschichtet habe, sondern auf wessen Grund und Boden das geschieht. Auf die Brauchtumsfeuer sind die Umweltschützer schon deshalb nicht gut zu sprechen, weil allzu oft Tiere, die glauben, in den Holzhaufen ein Quartier gefunden zu haben, elendig verbrennen. Man sollte, so der NUR-Chef, solch einen Haufen vor dem Verbrennen umschichten, um den Tieren die Chance zur Flucht zu geben. Ein weiteres Argument gegen die Brauchtumsfeuer ist die davon ausgehende Feinstaub-Belastung, zumal oft weitaus mehr verbannt wird, als erlaubt ist. Verbrannt werden darf trockener Baum- und Strauchschnitt, überhaupt nur unbehandeltes Holz. Doch oft werde die Gelegenheit genutzt, „lästige Abfälle, gar Sperrmüll” (Bömke) zu entsorgen. Wer bei Regen Brandbeschleuniger wie Benzin einsetze, begeht nach Meinung der Umweltschützer eine Straftat. Laut Gerhard Osadnik, Leiter des Umwelt-Referates der Stadt Gelsenkirchen, gebe es „250 und mehr” Brauchtumsfeuer pro Jahr im Stadtgebiet. Die meisten werden wohl zu Ostern angezündet, auch rund um das St. Martins-Fest gibt es diese Feuer. Osadnik: „Die Feuer müssen zurzeit nicht genehmigt sondern lediglich bei der Feuerwehr angemeldet werden.” Dabei kann ein Osterfeuer bis 14 Tage vor oder nach dem Fest gezündet werden. Er strebe aber hier eine „deutliche Verschärfung” an, „erste Entwürfe” gebe es dazu bereits, die dann die Gremien bis hin zum Rat passieren müssen. Vorgesehen ist dann eine richtige Genehmigung durch das Umwelt-Referat, und das werde man, so Osadnik, „restriktiv handhaben”. Man wolle solche Brauchtumsfeuer „nur im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen, zu denen jeder Zugang hat”, erlauben. Dennoch meint der Referats-Leiter auch, dass solche Feuer „für viele Menschen ein kulturelles Ereignis sind”, das man ihnen ebenso wenig versagen könne wie die Knallerei zu Silvester, die auch nicht gerade Umwelt-verträglich ist.
Dem Winter ade´ sagen Osterfeuer gibt's überall – drei wurden bislang der WAZ-Redaktion Buer angekündigt, wobei nicht ersichtlich ist, ob sie angemeldet sind. So lädt der Förderverein Schüngelberg am Karsamstag, 22. März, um 15 Uhr zum Osterfeuer ein. Das Fest rund um das Haus der Freundschaft, Schüngelbergstraße 97, bietet zudem Bastelstände, Eiersuche, Tombola und Musik an. Das THW Gelsenkirchen lädt zum Osterfeuer erst am Ostersonntag aufs Gelände des Katastrophenschutzzentrums, Adenaueralle 100, entzündet. Gezündelt wird um 19 Uhr. Auch am Ostersonntag um 17 Uhr sagen die Mitglieder im Kleingärtnerverein Erle an der Mühlbachstraße mit einem Osterfeuer dem Winter ade´. "Zweifelsfrei und eindeutig" _ Oberverwaltungsgericht sprach Urteil zu Osterfeuern im Jahr 2004 Natürlich haben die Osterfeuer auch schon die Gerichte beschäftigt. „Osterfeuer müssen dem Brauchtum dienen”, befand denn auch das Oberverwaltungsgericht in Hamm in einem Beschluss vom 7. April 2004 (Aktenzeichen 21 B 727/04), in dem der 21. Senat die Beschwerde eines Landwirts aus Dortmund gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom März 2004 zurückwies. Danach sind Feuer zur Osterzeit nur dann als Osterfeuer erlaubt, wenn sie „zweifelsfrei und eindeutig” der Brauchtumspflege dienen. Dagegen sind Feuer „grundsätzlich verboten”, in denen der Zweck verfolgt wird, pflanzliche Abfälle aller Art zu entsorgen, „auch wenn sie zur Osterzeit stattfinden”. Osterfeuer spielen sich nicht im rechtsfreien Raum ab, befanden die Richter des OVG damals. Osterfeuer seien unter vielfältigen Gesichtspunkten des Umweltschutzes, aber auch des Schutzes von Kleintieren „problematisch”. Weiter heißt es: „Sie finden ihre Rechtfertigung allein in der Brauchtumspflege, die mit den heutigen Anforderungen insbesondere in abfall- und immissionsschutzrechtlicher Hinsicht abzustimmen ist.” Mit der Aufhebung der Pflanzen-Abfall-Verordnung zum 1. Mai 2003 sei das Verbrennen pflanzlicher Abfälle uneingeschränkt nach den Bestimmungen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes zu beurteilen. |
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Beim Osterfeuer die Regeln beachten Herten / Westline Verlag - Es muss nicht unbedingt stinken und qualmen Osterfeuer sind seit Jahrhunderten Brauchtum und gehören auch heute zu einem schönen Fest. Würstchen grillen und Getränke Verkaufen - vor allem für Vereine wichtig für die österliche Atmosphäre. Sechs große Feuer sind der städtischen Ordnungsbehörde bis jetzt gemeldet. Doch was für die einen ein gemütliches Treffen zum Osterfest ist, bereitet den anderen Kopfschmerzen. Sie fühlen sich belästigt, beklagen, dass die Luft tagelang rauchgeschwängert ist und man nicht lüften kann. Was aber nur der Fall sein kann, wenn sich die Verantwortlichen nicht an die Regeln halten. Darauf weisen die Umweltschützer vom NUR (Natur und Umweltschutzverband Recklinghausen) hin. "Frische Grünabfälle zum Beispiel verbrennen nicht, sondern verschwelen erst, wobei sie Rauch und gesundheitsschädliche Stoffe verursachen", meint NUR-Vorsitzender Reinhard Bömke. Werden Abfälle verbrannt erklärt er, komme es zu giftigen Brandgasen wie etwa Dioxine. Und wer bei Regenwetter Brandbeschleuniger benutze, begehe gar eine strafbare Handlung. "Benzin und andere brennbare Flüssigkeiten verbrennen nicht vollständig, Rückstände gefährden Boden und Grundwasser", so Bömke. 59 Osterfeuer sind in Herten gemeldet. Sechs große Osterfeuer sind gemeldet Vor das Abbrennen haben die Ordnungsbehörden strenge Regeln gesetzt: ► Auf den Stapel gehört ausschließlich raucharmes, trockenes, unbehandeltes Holz. ► Beim Abbrennen ist darauf zu achten, dass Gefahren, Nachteile und erhebliche Belästigungen (z. B. durch Rauchentwicklung) unterbleiben, dass ebenso Übergreifen des Feuers und Funkenflug verhindert werden. ► Das Feuer muss ständig von einer erwachsenen Person beaufsichtigt werden, die ständig (mobil) telefonisch erreichbar ist. Diese ist verantwortlich und darf den Ort erst verlassen, wenn Feuer und Glut erloschen sind. ► Beim Abbrennen des Osterfeuers gelten folgende Mindestabstände: 25 Meter zu (Wohn-) Gebäuden, Bäumen und Hecken, Windschutzanlagen sowie zu öffentlichen Flächen. 100 Meter zur nächsten Waldfläche sowie zur Autobahn. ► Erst vor dem Entzünden darf der Haufen aufgeschichtet oder umgeschichtet werden, damit Tiere, die sich dort eingenistet haben, die Möglichkeit zur Flucht haben. ► Ein Osterfeuer muss bis spätestens eine Woche vor dem Abbrennen der Ordnungsbehörde mit genauen Angaben über Ort, Zeit verantwortlicher Person sowie Rufnummer gemeldet werden. ► Verstöße gegen die Vorschrift können mit Geldbußen bis zu 5000 Euro geahndet werden. |
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Exkursion zum Natur-Zoo Herten. Aus der Region Westline Verlag 13.03.2008 Die Naturschutzorganisation NUR-im-VEST lädt interessierte zu ihrer dritten Exkursion dieses Jahres ein. Das Ziel ist am 16. März der Natur-Zoo in Rheine. Dort leben rund 900 Tiere aus 100 Arten. Affen und Vögel (im Bild ein Kronenkranich) stellen einen Schwerpunkt im Tierbestand dar. Darüber hinaus leben u. a. Zebras, Zwergmäuse, Tiger, Trampeltiere und Schildkröten im Natur-Zoo. Der Zoo leistet damit einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, heißt es in der Ankündigung vom NUR-im-VEST. Nähere Informationen gibt es bei der fachkundlichen Führung durch den Tierpark, der sich auch ideal für Fotofreunde eigne.
Zur Abfahrt treffen sich die Teilnehmer am 16. März um 8.30 Uhr in Herten Westerholt, Bahnhofstraße 6. Kosten: Erwachsene € 8,00, Kinder € 3,50. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Benzin oder Dieselkosten werden nach der Tour abgerechnet. Um Voranmeldung wird gebeten: 0209-620773 |
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Nach dem Bericht "Wohnungsmangel in der Vogelwelt" Nistkästen ausverkauft Gelsenkirchen-Buer, 07.03.2008, Günter Mydlak
Foto: Arthur Swiatek - NUR Da staunte der Naturschützer. Nach der Berichterstattung „Wohnungsmangel in der Vogelwelt”, in der der Westerholter Reinhard Bömke dazu aufgerufen hatte, Nistkästen aufzuhängen, stand sein Telefon nicht mehr still. Und mittlerweile gilt beim NUR: Nistkästen ausverkauft. „Aber wir lassen noch mal 50 Stück bauen. In 14 Tagen werden die fertig sein”, so Reinhard Bömke. Zunächst hatte der NUR Anfang des Jahres 100 Nistkästen in Auftrag gegeben (10 € fertig, 6 € als Bausatz). Dass diese Menge für dieses Frühjahr nicht reichen würde, konnte sich niemand vorstellen. Heute ist bereits die zweite 100er-Staffel vergriffen, und Reinhard Bömke erzählt: „Der Artikel hat viele Leute nachdenklich gemacht.” Vor allem sein Hinweis auf naturnahe Gärten als Lebensgrundlage für heimische Singvögel hat seine Wirkung nicht verfehlt: „Einige riefen mich an und sagten, dass sie sich regelrecht ertappt fühlten. Aber jetzt wollten sie unbedingt was tun, sagten sie.” So entwickelte sich der NUR-Aufruf zum Aufhängen von Nistkästen auch zu einer Beratung über die naturnahe Umgestaltung von Gärten. „Aber das ist für die Vögel genauso wichtig”, meinte Bömke. „Was mich freut, ist, dass immer mehr Menschen die Zusammenhänge begreifen und offensichtlich bereit sind, dafür etwas zu tun.” In einem Fall ist er auch selber rausgefahren nach Hassel und hat einem älteren Anrufer geholfen, zwei Nistkästen anzubringen. Manche Anrufer verfügten nicht mal über einen Garten. Die fragten vielmehr, ob man einen Nistkasten auch auf dem Balkon aufhängen könnte. Und? Man kann. „Die Singvögel sind doch gesellige Tiere. Die nisten auch auf Balkonen”, sagte Reinhard Bömke, der der WAZ das Bild vom Meisennest im Bierfass mit der Fütterung am Spundloch zur Verfügung stellte. „Echte Blau-Meisen nisten überall”, sagte er lachend. Wer selber Spaß am Bau von Nistkästen hat, der kann sich beim NUR auch eine Bauanleitung besorgen; gratis als Kopie. Info: Reinhard Bömke, 620 773. |
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Guck mal, wer da guckt Wohnungsmangel in der Vogelwelt: Westerholter Naturschutzverein ruft zum Aufhängen von Nisthilfen auf und bietet Bausätze und fertige Kästen an. Herten. Wer am frühen Morgen genau zuhört, erfährt: Der Winter ist vorbei. Zumindest für die Singvögel, denn die stimmen bereits ihr Früh(lings-) konzert an. Tagsüber sieht man Vogelmännchen bei der Weibchen-Werbung (und manchmal auch beim Rivalenkampf), und so manches Pärchen sucht bereits nach einem geeigneten Nistplatz. Und das alarmiert den in Westerholt ansässigen Naturschutzverein NUR-im-VEST. Denn Reinhard Bömke, dessen Vorsitzender, spricht von "Wohnungsmangel in der Vogelwelt" und ruft dazu auf, Nisthilfen aufzuhängen. Wohnungsmangel? "Neubaugebiete und falscher Ordnungssinn", zählt Bömke die beiden - aus seiner Sicht - wichtigsten Gründe für die Rodung von Bäumen, Sträuchern und Hecken auf. "Viele Singvögel nisten in den Hohlräumen alter Bäume oder gefallener Bäume, die von Betriebshöfen jedoch immer gleich weggeräumt werden", sagt Reinhard Bömke. Anfang des Jahres hatte NUR-im-VEST schon einmal einen Aufruf für das Aufhängen von Nisthilfen gestartet und 100 Holzkästen dafür bereitgestellt (zum Selbstkostenpreis von 6 Euro pro Bausatz oder 10 Euro pro fertigem Nistkasten). "Die Resonanz war überwältigend", erzählt Bömke. Anrufer aus Bottrop, Oberhausen, Gladbeck, Gelsenkirchen und aus dem gesamten Kreis Recklinghausen hätten sich gemeldet. "Mittlerweile haben wir weitere 100 Bausätze anfertigen lassen, und davon sind auch schon wieder 50 verkauft", so der NUR-Vorsitzende. Bis Ende März könne man durchaus noch Kästen aufhängen. Derzeit führt NUR in vielen Kindergärten und Schulen Aktionen zum Bau von Nisthilfen durch. Wer eine solche ans Haus oder in den Garten hängen möchte, dem rät Reinhard Bömke zu einem weiteren Schritt: "In naturnahen Gärten finden Insekten reichlich Lebensraum, und wo Insekten leben, da sind auch Singvögel zu Hause, weil sie dort reichlich Nahrung finden." Info: R. Bömke, 0209 62 07 73. |
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Neues Zuhause für Vögel in Rapen OER-ERKENSCHWICK. (mipa) Udo Kirchhoff ist entweder ein mutiger Mann, oder seine Finger können so manch einen Hammerschlag locker wegstecken. Doch er hat Glück. Die sechsjährige Emelie trifft den Nagel genau auf den Kopf. So wie auch die anderen Kinder der Clemens-Höppe-Schule. An diesem Nachmittag werden im Rahmen der offenen Ganztagsgrundschule zwölf Nistkästen gebaut. "Einer kommt bei uns in den Garten", sagt Emelie. Die meisten aber werden auf dem Schulhofgelände verteilt. "Dort sollen sie vor allem Meisen neue Nistmöglichkeiten bieten", erklärt Reinhard Bömke. Er ist Vorsitzender von NUR im Vest, was für Natur- und Umweltschutz in Recklinghausen steht. Gemeinsam mit Udo Kirchhoff und Horst Göbel erklärt er den Kindern, warum die Nistkästen auch in Rapen so wichtig sind. "Es gibt immer weniger Hecken, tote Bäume werden sofort gefällt und Häuser werden aus Energiespargründen alle dicht gemacht. Nistgelegenheiten werden für die Vögel immer seltener", betont Bömke, der rund 50 aktive Mitglieder hinter sich weiß. Gleich mit doppelter Freude schaut auch Andrea Schunk den kleinen Handwerkern über die Schulter. Sie kümmert sich nicht nur gemeinsam mit Nadine Niere um das Ganztagsangebot der Schule, sondern ist zugleich zweite Vorsitzende des Fördervereins. Und der hat die Nistkästen-Aktion erst möglich gemacht. Hoffentlich bedanken sich die Vögel in Rapen mit reichlich Nachwuchs. Vorsicht Hammer: Fachmännische Tipps für den Nistkästenbau gab es von Udo Kirchhoff. paternoga 27.02.2008 | Quelle: Medienhaus Bauer
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Aufruf zum Aufhängen von Nistkästen Wohnungsmangel in der Vogelwelt WAZ Gelsenkirchen-Buer, 27.02.2008, Günter Mydlak Der in Westerholt ansässige Naturschutzverein NUR im Vest ermuntere die Bürger, Nisthilfen für Singvögel aufzuhängen, da Rodungen für Neubaugebiete und übertriebene Ordnungsliebe zu einem Wohnungsmangel in der Vogelwelt geführt hätten. Wer am frühen Morgen genau zuhört, erfährt: Der Winter ist vorbei. Zumindest für die Singvögel, denn die stimmen bereits ihr Früh(lings-) konzert an. Tagsüber sieht man Vogelmännchen bei der Weibchen-Werbung (und manchmal auch beim Rivalenkampf), und so manches Pärchen sucht bereits nach einem geeigneten Nistplatz. Und das alarmiert den in Westerholt ansässigen Naturschutzverein NUR im Vest. Denn Reinhard Bömke, dessen Vorsitzender, spricht von „Wohnungsmangel in der Vogelwelt” und ruft dazu auf, Nisthilfen aufzuhängen. Wohnungsmangel? „Neubaugebiete und falscher Ordnungssinn”, zählt Bömke die beiden – aus seiner Sicht – wichtigsten Gründe für die Rodung von Bäumen, Sträuchern und Hecken auf. „Viele Singvögel nisten in den Hohlräumen alter Bäume oder gefallener Bäume, die von Betriebshöfen jedoch immer gleich weggeräumt werden”, sagt Reinhard Bömke. Anfang des Jahres hatte NUR im Vest schon einmal einen Aufruf für das Aufhängen von Nisthilfen gestartet und 100 Holzkästen dafür bereitgestellt (zum Selbstkostenpreis von 6 Euro pro Bausatz oder 10 Euro pro fertigem Nistkasten). „Die Resonanz war überwältigend”, erzählt Bömke. Anrufer aus Bottrop, Oberhausen, Gladbeck, Gelsenkirchen und dem gesamten Kreis Recklinghausen hätten sich gemeldet. „Mittlerweile haben wir weitere 100 Bausätze anfertigen lassen, und davon sind auch schon wieder 50 verkauft”, so der NUR-Vorsitzende. Bis Ende März könne man durchaus noch Kästen aufhängen. In vielen Schulen und Kindergärten führt NUR außerdem derzeit Aktionen zum Bau von Nisthilfen durch. Wer eine Nisthilfe ans Haus oder in den Garten hängen möchte, dem rät Reinhard Bömke zu einem weiteren Schritt: „In naturnahen Gärten finden Insekten reichlich Lebensraum, und wo Insekten leben, da sind auch Singvögel zu Hause, weil sie dort reichlich Nahrung finden.” Wer Fragen zum Thema Nisthilfen hat, kann sich wenden an NUR im Vest: Reinhard Bömke, 0209 / 620 773. Drei Fragen an Reinhard Bömke , den Vorsitzenden von NUR im Vest. Über Jahrzehnte warnten Fachleute davor, die Tierwelt durch übermäßige Hilfen zu verweichlichen. Sie rufen nun zum Nisthilfen-Bau auf. Reinhard Bömke: Wir haben doch jahrzehntelang den Tieren immer mehr Lebensraum genommen. Obwohl in unseren Städten immer weniger Einwohner leben, wird immer mehr Fläche für Wohnungsbau verbraucht. Und in den Neubaugebieten gibt es keine naturnahen Gärten mehr mit Hecken oder alten Bäume. Dafür gepflegten Rasen und Buchsbaumkugeln. Wo sollen die Vögel da nisten? Ab wann bezeichnen Sie denn einen Garten als naturnah? Bömke: Ich sag das mal andersherum: Gar nicht naturnah sind doppelte Dahlien, denn die sind ohne Nektar; auf Forsythien sind keine Insekten unterwegs, die den Vögeln als Nahrung dienen, und in Thuja-Bäumen, die man vom Friedhof her kennt, würde kein Vogel nisten. Um nur einige Beispiele zu nennen. Wie stehen Sie zum Füttern von Singvögeln, wenn keine geschlossene Schneedecke liegt? Bömke: Ich befürworte das. Die Sorge, dass die Vögel dadurch zu schwach und schneller vom Habicht geholt würden, ist unbegründet. Im Sommer, wenn reichlich Pflanzen da sind, ist das nicht nötig. Aber es schadet auch nicht. Das Gespräch führte WAZ-Redakteur Günter Mydlak |
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Greifvögel aus der Nähe
erleben Herten. Zur zweiten Exkursion 2008 bricht der NUR-im-VEST am Sonntag, 24. Februar, auf. Ziele sind die Greifvogelstation in Wesel und die Wildgänse am Niederrhein. Auf 24 Jahre erfolgreiche Arbeit kann die Pflege- und Ausgewöhnungsstation für Greifvögel und Eulen zurückblicken. Der ehemalige Stabsfeldwebel und passionierte Falkner Karl-Heinz Peschen betreut in der Weseler Schill Kaserne untergebrachte Station. Die Fahrtkosten betragen 12 € für Erwachsene und 10 € für Kinder. Treffen ist um 9.30 Uhr am alten Rathaus Westerholt, Bahnhofstraße 6. Anmeldungen bei Reinhard Bömke, Telefon 0209/620773. |
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NUR-Exkursion zu
Greifvögeln nach Wesel Falkner betreut Tiere in der Schillkaserne / WAZ Gelsenkirchen-Buer 15.02.2008 Auf 24 Jahre Arbeit blickt die Pflege- und Ausgewöhnungsstation für Greifvögel und Eulen in der Weseler Schill-Kaserne zurück, die der Naturschutzverein NUR-im-VEST am Sonntag, 24 Februar, mit einer Exkursion besucht. Der ehemalige Stabsfeldwebel und passionierte Falkner Karl Heinz Peschen betreut dort die Greifvögel, die in Naturschutz- und Jagdkreisen schon immer eine bedeutende Rolle spielten. Mittlerweile wurden hier rund 6.500 Vögel betreut und entweder in die Natur entlassen oder in geeignete Einrichtungen abgegeben. Noch sind einige Plätze im Reisebus frei - die Teilnehmerzahl ist auf 55 limitiert. Die Teilnahme kostet 12 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Kinder. Eine Voranmeldung ist erforderlich: Bömke unter 0209-620773. Treffpunkt am 24 Februar ist um 9.30 Uhr das ehemalige Rathaus in Westerholt an der Bahnhofstraße 6. Weitere Zustiegsmöglichkeiten: Bürgerhaus Ost in Gladbeck um 9.45, Krankenhaus in Kirchhellen um 10.00 Uhr. |
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Zu Greifvögeln und Eulen Herten. Die Natur und Umweltschützer des Vereins NUR fahren am Sonntag 24. Februar, zur Greifvogelstation nach Wesel. Hier machen Sie Bekanntschaft mit Falken, Sperbern und Uhu. Abfahrt ist um 9.30 Uhr ab Westerholt, Bahnhofstraße 6. Erwachsene zahlen 12 €, Kinder 10 €. Anmeldung: Reinhard Bömke 0209-620773 Hertener Allgemeine 16.01.2008 |
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Naturschützer bauen mit
Kindern Nisthilfen NUR-im-VEST und NABU-Gladbeck/Bottrop informieren auf spannende Weise / Stadtspiegel Herten und Kreis 16.01.2008
Kinder und Jugendliche interessieren sich für Natur- und Umweltschutz. Besonders deren Aufmerksamkeit richten "die Kids" im Kreis jetzt auf gefiederte Lebewesen. Bei milder Witterung beginnen die ersten Vögel, wie beispielsweise die Meisen, bereits im Februar mit dem Nestbau. Doch häufig finden die Wohnungssuchenden keine passende Bleibe. Insbesondere die intensive Nutzung und Überformung der Landschaft, aber auch die übertriebene Ordnungsliebe des Menschen in seinem unmittelbaren Wohnfeld erschweren der heimischen Tierwelt die Wohnungssuche. "Der Verlust an natürlichen Brut-, Nist- und Lebensstätten hat für viele unserer Mitgeschöpfe ernste Ausmaße angenommen", so Reinhard Bömke vom NUR. Doch mit etwas handwerklichem Geschick und ohne großen finanziellen Aufwand könne hier Abhilfe geschaffen werden. Künstliche Nisthilfen und Unterkünfte seien fester Bestandteil der Arbeit für den Schutz der heimischen Tierwelt. Fertige Kästen können noch bis Mitte Februar aufgehängt werden. Bereits angebrachte Nistkästen sollten bis dahin noch gereinigt werden. "Dort wo alte Hochstammobstbäume fehlen, wo Scheunen vernagelt oder Ställe hermetisch abgeschlossen werden, wo Hecken nur noch als Hindernis betrachtet werden und Bäume nicht mehr alt und morsch werden dürfen, ist auch kein Platz mehr für Steinkauz, Siebenschläfer, Rauchschwalbe, Wildbiene oder Fledermaus", so Bömke weiter. Hier gegenzusteuern und eine Struktur - und artenreiche Umwelt zu erhalten, müssen oberste Ziele des Naturschutzes sein. Daneben böten die vom Menschen angebotenen künstlichen Nisthilfen einigen der Wohnungssuchenden Tierarten die Möglichkeit über die Runden zu kommen. "Mit einem Nistkasten kann man Meisen, Sperlingen dem Rotschwanz oder auch dem Star ein passendes Quartier schaffen, aber auch künstliche Schwalbennester oder Steinkauzröhren aus Menschenhand können helfen," erklärt der Kreisvorsitzende, der auf die wichtigste Grundregel beim Bau von Nisthilfen und anderen Hilfen für wohnungssuchende Tiere verweist "Niemals chemisch behandelte Materialien verwenden." Doch nicht nur Vögel, auch Fledermäuse und Insekten nehmen Nisthilfen gern an. Für Insekten sind diese leicht gebaut: Ein mit Bohrlöchern versehenes Stück Holz wird an einer sonnigen, windgeschützten Stelle im Garten aufgehängt und schon finden dort Bienen und Wespen ein Zuhause. Fledermäuse benötigen etwas mehr Aufwand, können jedoch mehrere Jahre von den Tieren bewohnt werden. Wer es selbst nicht mehr schafft, Nisthilfen zu bauen, kann auf ein Angebot des NUR-im-VEST zurückgreifen. Es gibt für Selbstabholer Nisthilfen als Bausätze oder fertig montiert. Infos unter der Rufnummer 0209-620773.
Wichtig ist beim Bau von Nisthilfen, auf chemisch behandelte Materialien zu verzichten. |
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Nisthilfe bei der Wohnungssuche WAZ Gelsenkirchen-Buer, 15.01.2008 NUR im Vest ruft dazu auf, heimische Vögel beim Nestbau zu unterstützen Bei milder Witterung beginnen die ersten Vögel wie beispielsweise Meisen bereits im Februar mit dem Nestbau. Wie der Westerholter Reinhard Bömke vom Naturschutzverband NUR mitteilt, finden die "Wohnungssuchenden" häufig keine passende Bleibe mehr. Die Gründe, so Bömke: intensive Nutzung und Überformung der Landschaft sowie übertriebene Ordnungsliebe des Menschen. "Wo alte Hochstammobstbäume fehlen, wo Scheunen vernagelt oder Ställe hermetisch abgeschlossen werden, wo Hecken nur noch als Hindernis betrachtet werden und Bäume nicht mehr alt und morsch werden dürfen, ist auch kein Platz mehr für Steinkauz, Siebenschläfer, Rauchschwalbe, Wildbiene oder Fledermaus," so Bömke Fertige Kästen können noch bis Mitte Februar aufgehängt werden. Bereits angebrachte Nistkästen sollten bis dahin gereinigt werden. Doch nicht nur Vögel, auch Fledermäuse und Insekten nehmen Nisthilfen gerne an.
Für Insekten sind diese leicht gebaut: Ein mit Bohrlöchern versehenes Stück Holz wird an einer sonnigen, windgeschützten Stelle im Garten aufgehängt und schon finden dort Bienen und Wespen ein Zuhause. Der Verein NUR im Vest bietet Bausätze (6 Euro) oder fertig montierte Nisthilfen (10 Euro bei Selbstabholung in Gladbeck, Bottrop und Herten) an. NUR im Vest führt auch in diesem Jahr wieder Aktionen zum Bau von Nisthilfen in Grundschulen durch. Info: Reinhard Bömke, Tel: 620773. |
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Ein Heim für die Vogelfamilie
Kreis RE. Bei milder Witterung beginnen die ersten Vögel, beispielsweise Meisen, bereits im Februar mit dem Nestbau. Wer den gefiederten Genossen die Suche nach einer Bleibe erleichtern will, kann beim Natur- und Umweltschutzverein NUR im VEST lernen, wie man Nistkästen baut. Mit etwas handwerklichem Geschick und ohne großen finanziellen Aufwand könnten Unterkünfte selbst gefertigt werden, die feste Bestandteile der Arbeit für den Schutz der heimischen Tierwelt seien, erklärt NUR-Vorsitzender Reinhard Bömke. Fertige Kästen könnten bis Mitte Februar aufgehängt werden. Bereits angebrachte Nistkästen sollten jetzt gereinigt werden. "Mit einem Nistkasten kann man Meisen, Sperlingen, dem Rotschwanz oder auch dem Star ein passendes Quartier schaffen, aber auch künstliche Schwalbennester oder Steinkauzröhren können helfen", erklärt der Kreisvorsitzende. Wichtigste Grundregel beim Bau von Nisthilfen: "Niemals chemisch behandelte Materialien verwenden." NUR bietet Nisthilfen als Bausätze oder fertig montiert an. Der Bausatz kostet € 6 Euro, der fertige Kasten € 10 Euro bei Selbstabholung. Info: 0209/ 620773 11.01.2008 | Quelle: Medienhaus Bauer |
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Auf Foto-Pirsch in Irland HERTEN. Der Naturschutzverein "NUR-im-VEST" startet mit einem Höhepunkt ins neue Jahr: Irland, für Fotofreunde und Ornithologen. - Bereits 2006 und 2007 gab's Vortouren, um die "Wintergäste" Irlands auszumachen. Bei Temperaturen von acht bis 18 Grad, dem Golfstrom sei Dank, hatten alle Teilnehmer das Gefühl, im Süden Europas zu sein. "Wer Lust hat, uns in diesem Jahr zu begleiten, kann dieses tun. Wir haben noch einige freie Plätze", meint Vorsitzender Reinhard Bömke. Die Fahrt startet am Samstag, 26. Januar, und endet am Sonntag, 10. Februar. Im Reisepreis (ca. 490 Euro) enthalten sind die Fähre von Calais nach Dover und von Fishguard nach Rosslare, Minibusse für je acht Personen, Unterbringung in Ferienhäusern in der Grafschaft Cork/ Kerry, Doppelzimmer sowie die Führungen in Irland. Eine Anmeldung ist erforderlich. Gruppenstärke: 16 Personen. Mehr Infos beim Vortreffen, Dienstag,15. Januar,19.30 Uhr, Stadtteiltreff, Scherlebecker Str. 260. Informationen unter 0209/620773.
02.01.2008 | Quelle: Medienhaus Bauer |
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