Presseberichte 2007

Wintergäste auf grüner Insel

Castrop-Rauxel - Mit einem Highlight startet der Verein NUR-im-VEST in das neue Jahr: Fotofreunde und Ornithologen reisen bereits im Januar nach Irland.

2006 und 2007 gab es Vortouren, um die "Wintergäste" Irlands auszumachen. Wer Lust hat, in 2008 mitzufahren, kann sich noch bei NUR-im-VEST melden. Es gibt noch einige freie Plätze. Die Fahrt startet am 26. Januar und endet am 10. Februar. Mehr Informationen gibt es bei einem Vortreffen am 15. Januar um 19.30 Uhr.

In den Wintermonaten kommen Tausende Wintergäste auf die grüne Insel. Wenn Grönland und Island unter Bergen von Schnee versinken, ist hier der Tisch reich gedeckt. Entenarten, die bei uns in Deutschland als sehr selten gelten, trifft man hier zu Hunderten an. Zwergschneegänse, von denen es nur noch ca. 20 000 Exemplare weltweit gibt, findet man hier um die 2 000. Alpenstrandläufer und Steinwälzer, Regensandpfeifer und viele Arten mehr finden sich an den Stränden in unmittelbarer Nähe der Ferienhäuser, die der Verein ansteuert.

Alle Tagestouren werden mit den Teilnehmern vor Ort noch einmal abgesprochen und können gegebenenfalls noch umgestellt werden. Änderungen können aufgrund des Wetters erfolgen. Auch Kultur und Geschichte stehen auf dem Programm: Ross Castle, Minard Castle, Staigue Fort, Valentia - sturmgepeitschte Insel im Atlantik, Brandungsbilder. Ein Naturschauspiel - ein Muss.

Im Reisepreis von 490 Euro ist die Fähre von Calais nach Dover und von Fishguard nach Rosslare, Minibusse für je 8 Personen, Unterbringung in Ferienhäusern in der Grafschaft Cork / Kerry, Doppelzimmer sowie die Führungen in Irland.

Informationen: (0209) 620773

Freitag, 28. Dezember 2007  |  Quelle: Ruhr Nachrichten (Castrop-Rauxel)


Bunte Mischung an Exkursionen

WAZ Gelsenkirchen-Buer, 27.12.2007

Naturschutzverein NUR legt sein zweites Jahresprogramm vor. Reinhard Bömke: "Wir sind immer auf der Suche nach Fachleuten, die uns unterstützen". Der in Westerholt ansässige Natur- und Umweltschutzverein NUR hat sein 2. Jahresprogramm fertig gestellt und öffentlich ausgelegt. Das Programm hat 44 Seiten und bietet unter anderem eine bunte Mischung an Exkursionen an. Vom Kräutergarten bis zu den Weihnachtsmärkten in Ostfriesland, mit Wanderungen in den Salzwiesen - von der Greifvogel-Auswilderungsstation in Wesel bis in den Vogelpark von Walsrode führen die Unternehmungen. "Wichtig war uns bei der Erstellung des Programms, dass ein breites Spektrum angeboten wird", sagte Reinhard Bömke, der Vorsitzende. Außerdem kommen Natur- und Umweltfreunde, Filmer wie Fotografen voll auf ihre Kosten, da auch Mitglieder der Fotogruppe Schacht 5 im NUR als Mitglieder dabei sind. Zwei Fledermausnächte werden im August durchgeführt. In Jahr 2007 kamen etwa 300 Teilnehmer zu den drei Veranstaltungen in Sachen Fledermäuse. "Wer Lust hat, kann uns natürlich in unserer ehrenamtlichen Arbeit unterstützen", so Bömke. "Wir suchen stets Fachleute, die sich für unsere Umweltproblematik einsetzen. "Anmeldungen zu den Exkursionen können ab sofort erfolgen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Aufgrund der erfolgreich durchgeführten Irlandfahrten bietet der NUR 2008 zwei weitere Exkursionen auf die grüne Insel an. In Zusammenarbeit mit der Stadt Herten wird der NUR 2008 zum zweiten Mal Natur- und Reisefototage durchführen in der Zeit vom 21. November bis zum 23. November. Die Jahresprogramme liegen in öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel der Freizeit- und Begegnungsstätte in Westerholt (Kuhstraße 49) aus.

WAZ-THEMA UMWELTSCHUTZ IN 2008

Foto: Reinhard Bömke


Von Lembeck bis Irland

Vest, 11.12.2007

Natur- und Umweltschutz im Vest veröffentlicht Jahresprogramm 2008. Detektoren zur Fledermaus-Beobachtung im Eigenbau erstellen.

Vest. Sein neues Jahresprogramm stellt der Verein Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen (NUR) jetzt vor. Die interessanten Exkursionen setzen unterschiedliche Schwerpunkte.

Zur Faschingszeit geht es vom 26. Januar bis 10. Februar nach Irland, wo insbesondere die Vogelwelt erkundet wird. Die heimischen Greifvögel stehen im Focus beim Besuch der Greifvogelstation von Falkner Karl-Heinz Peschen in Wesel an 24. Februar.

Am 16. März steht ein Besuch des NaturZoos in Rheine auf dem Programm. Georg Tenger führt am 4. Mai auf der Biologischen Station in Lembeck in das Einmaleins der Kräuter ein. Eine zweite Irlandtour vom 17. bis 31. Mai ist besonders für Natur- und Fotofreunde gedacht.

Zusammen mit der Fotogruppe Schacht 5 wird am 22. Juni der Maximilianpark in Hamm besucht, wo besonders das Schmetterlingshaus mit 200 verschiedenen Arten zum Fotografieren reizt. Den Kellerwald, größter Laubwald in Mitteleuropa, am Edersee besuchen die Naturfreunde am 20. Juli. In die Lüneburger Heide führt die Tour am 10. August: Es wird der Vogelpark in Walsrode besucht.

Die heimische Fledermaus steht im August im Mittelpunkt: So kann am 16. August ein eigener Detektor für die Fledermaus-Beobachtung gebaut werden, die am 23. und 30. August in Herten und Gladbeck angeboten wird.

Ein anderes Element steht am 13. September auf dem Programm: das Wasser. Es geht zum Räucherfest in die Bergische Fischzuchtanstalt Ramail in Lindlar-Merlenbach. Akustisch kündigt sich der Herbst durch das Röhren der Hirsche an. Zu erleben am 5. Oktober in Dülmen.

Sterne, Dinos und Indianer, alles unter einem Dach finden die Teilnehmer der Exkursion ins Naturkundliche Museum in Münster am 9. November. Mit einer zweitägigen Tour an die ostfriesische Küste endet das Programm im nächsten Jahr: Neben der Vogelbeobachtung in Greetsiel sind die Besuche von drei Weihnachtsmärkten im Angebot.

Anmeldungen zu den Touren werden unter 0209 62 07 73 (Reinhard Bömke) entgegen genommen. Ausführliche Informationen finden Interessierte unter www.nur-im-vest.de.


Von Fledermaus bis Küchenkraut

Von Inga Kilian

Kreis Re. Interesse für Tiere und Natur wecken, den Umweltschutz verbessern und Einsatz zeigen für (Natur-) Probleme vor der eigenen Haustür, das sind die Hauptanliegen des Vereins für "Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen", der nun sein Programm für das Jahr 2008 vorgestellt hat.

Auf 44 Seiten erfährt der Leser Wissenswertes über den Verein und dessen Aktivitäten, zu denen auch Nichtmitglieder immer herzlich eingeladen seien, wie Peter Tolksdorf, selbst Vereinsmitglied betont. "Wir haben uns bemüht ein vielfältiges Spektrum an Exkursionen und Veranstaltungen zusammenzustellen, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Wir wollen junge und ältere Menschen für die Natur begeistern", erklärt er. Und so erwartet alle Interessierten im nächsten Jahr eine bunte Mischung an verschiedenen Programmangeboten. Von der Exkursion nach Irland, wo seltene Vogelarten in ihrem Winterquartier beobachtet werden können, über den Besuch im Naturzoo Rheine, wo die meisten Tiere wie in freier Wildbahn leben, bis hin zum Vortrag über den Einsatz und Nutzen verschiedener Küchenkräuter, sind für jeden Naturliebhaber die passenden Aktionen dabei. "Besonders freuen wir uns darüber, auch in diesem Jahr wieder unsere bekannten Fledermausnächte veranstalten zu können, zu denen im letzten Jahr 300 Teilnehmer gekommen sind", erzählt Arthur Swiatek, der neben seiner Vereinstätigkeit auch in der Hertener Fotogruppe Schacht 5 aktiv ist. Mit dieser arbeitet der Verein eng zusammen und erstellt anspruchsvolle Naturfotos. Bevor die Fledermäuse auch in diesem Jahr wieder im Mittelpunkt der Beobachtungen stehen werden, kann von allen Teilnehmern ein spezieller Fledermausdetektor gebaut werden, der es ermöglichen soll, die verschiedenen Arten anhand der Frequenz ihrer Rufe zu erkennen. "Die Fledermausnächte und jetzt auch der Bau des Fledermausdetektors sind tolle Aktionen um Jung und Alt gemeinsam ansprechen zu können. Da kommt der Opa mit seinem Enkel, weil die kleinen Tiere, die nur in der Dunkelheit zum Vorschein kommen, auf beide eine Faszination ausüben", beschreibt Peter Tolksdorf das Konzept.

Nicht nur das Erleben der Natur ist den Mitgliedern um Kreisvorsitzenden Reinhard Bömke wichtig. Auch politisch engagiert sich der Verein mit der Zielsetzung den Umweltschutz zu verbessern, wie Bömke im Vorwort des Jahresprogramms betont. Mit einer Auflage von 5000 Heften, die in öffentlichen Gebäuden ausliegen, möchte der Verein alle Natur- und Umweltfreunde im Kreisgebiet und der näheren Umgebung dazu aufrufen, die Belange der Natur ernst zu nehmen.

Foto: Inga Kilian

10.12.2007 | Quelle: Medienhaus Bauer


Noch 19 Tage

WAZ Recklinghausen, 04.12.2007

ADVENTSKALENDER. Wer zu Weihnachten sein blühendes Wunder erleben möchte, dem empfiehlt der Umweltverband NUR im VEST, rund um den Barbaratag am 4. Dezember im Garten ein paar Zweige vom Kirsch-, Pflaumen- oder Apfelbaum zu schneiden und in eine Vase zu stellen. Mit genügend Wasser, heißt es, öffnen sich die Knospen am Weihnachtsmorgen.

Damit das auch pünktlich passiert, rät der NUR, wie folgt vorzugehen: Die Barbarazweige sollen nach dem Schnitt über Nacht in lauwarmes Wasser gelegt werden, bevor sie in die Vase kommen. Das Vasenwasser regelmäßig wechseln. Vorsicht vor zu warmen Räumen oder unmittelbarer Heizungssnähe: Zu viel Hitze schadet, Zweige können vertrocknen.

Bis Weihnachten sammeln die Knospen exakt die Wärmesumme, die ihnen im Frühjahr sonst den biologisch richtigen Start anzeigt. Generell geeignet sind zahlreiche Frühblüher, darunter Gartengehölze wie Forsythie und Zierjohannisbeere sowie die heimische Haselnuss, die Schlehe oder auch die Kornkirsche.

Öffnen sich die Blüten exakt am Weihnachtsmorgen, verheißt das dem Besitzer viel Glück fürs nächste Jahr, erzählt man sich.


Programm für Naturfreunde
08.12.2007 / Lokales Gladbeck

Der Natur- und Umweltschutzverein NUR hat sein zweites Jahresprogramm fertig gestellt und präsentiert es Naturinteressierten im Kreis. Das Programm hat 44 Seiten und bietet eine bunte Mischung an Exkursionen: vom Kräutergärten bis zu den Weihnachtsmärkten in Ostfriesland (mit Wanderungen in den Salzwiesen), von der Greifvogelauswilderungsstation in Wesel bis in den Vogelpark von Walsrode.

"Wichtig war uns bei der Erstellung des Programms, dass ein breites Spektrum angeboten wird", sagt Kreisvorsitzender Reinhard Bömke. "Natur- und Umweltfreunde, Filmer wie Fotografen kommen wieder auf ihre Kosten."

Zwei Fledermausnächte werden im August durchgeführt, und es gibt zwei Fahrten nach Irland. Schon Ende Januar geht es los - Wattvögel, Gänse und Enten die aus Grönland und Island auf die grüne Insel kommen, sind das Ziel. Zwergschneegänse, von denen es weltweit noch etwa 20 000 gibt, können in den Tälern um Killarney beobachtet und fotografiert werden.

Das komplette Jahresprogramm des NUR liegt aber der nächsten Woche im Rathaus, im Bürgerhaus-Ost und in der VHS aus. Interessierte können es aber auch schon unter der Internetadresse www.nur-im-vest.de aufrufen.


Weihnachtsbaum vom Förster
30.11.2007 / Lokales Gelsenkirchen

    Fotos: WAZ - Wolfgang Quickels

RVR-Förster Matthias Klar lädt am 3. Advent die Bürger rund um den Emscherbruch zum Baumschlagen in den Hertener Schlosswald ein. Foto: WAZ, Wolfgang Quickels
Von Günter Mydlak

"Mit Herbiziden kahlgespritzt", "stark gespritzte Importware" oder "Pestizidrückstände im Nadelkleid" - der Westerholter Reinhard Bömke scheut nicht vor derben Worten, wenn er über jenes Gewächs spricht, dass bald in vielen Wohnzimmern stehen wird: den Weihnachtsbaum.

Der Vorsitzende des Naturschutzbundes NUR im Vest will vor Beginn des Baumverkaufes die Bürger sensibel machen. "Dänische Bäume werden schon im Sommer geschlagen, mit einem Haltbarkeitsmittel eingesprüht und in Kühlhäusern bis November gelagert", erzählt er und fügt hinzu, dass die erwähnten "Mittel" im Verdacht stünden, Allergien und Übelkeit auszulösen. Und deshalb empfiehlt Reinhard Bömke: "Gesunde Weihnachtsbäume erhält man beim Förster in der Region."

Diesen Ball nimmt Matthias Klar, RVR-Förster im Emscherbruch, dankbar auf: "Zumal in Dänemark der Boden auch chemisch behandelt wird, damit man die Bäume nicht per Hand von Kräutern freischneiden muss." Aus diesem Grund begann Matthias Klar schon vor einigen Jahren mit dem Aufforsten von Nordmann- und Nobilis-Tannen für die heimischen Bürger. In der Resser Mark wachsen seit zwei Jahren auf einer Fläche von 0,7 Hektar künftige Weihnachtsbäume, die ab 2010 oder 2011 erstmals geschlagen werden können.

Auf einer anderen Fläche ist jetzt schon "Erntezeit": im Hertener Schlosswald. Am 3. Advent (Sonntag, 16. Dezember) veranstaltet Matthias Klar mit seinen Mitarbeitern dort eine große Weihnachstbaum-Aktion. "Dazu sind natürlich auch die Bürger von Buer herzlich eingeladen" (Klar). Um 13 Uhr treffen sich alle Interessierten am Schlosseingang in Herten. Mitzubringen sind eine Handsäge sowie waldfeste Kleidung. Dann geht's zu Fuß in die Schonung, wo sich jeder seinen persönlichen Baum aussuchen und absägen kann. "Ich hoffe auf Fairness unter allen Beteiligten", so Klar.

Der laufende Meter frisch geschlagener Tanne aus dem heimischen Wald kostet 10 Euro, und am Schloss Herten werden die Bäume vom RVR-Team vermessen und - kostenlos - eingenetzt. Darüber hinaus gibt's dort Punsch und Bratwürstchen, und in der rollenden Waldschule des RVR können sich (nicht nur) Kinder schlau machen in Sachen Flora und Fauna des heimischen Waldes.

Insgesamt, so schätzt Förster Matthias Klar, haben die Teilnehmer die Auswahl unter 1500 bis 2000 Weihnachtsbäumen. Sollte das Interesse größer als erwartet sein, könne man auch noch eine zweite Fläche anfahren. Im letzten Jahr, bei der Premiere dieser Baumaktion, kamen 200 Bürger in den Schlosswald. Reinhard Bömke (NUR) rät zum heimischen Baum.


NUR und Fotogruppe laden ein

23.11.2007 / Lokales WAZ

Herten: Seminar klärt über Photoshop auf Die Fotogruppe des Fördervereins Schacht 5 aus Herten Scherlebeck und der NUR im Vest laden interessierte Mitglieder zu einem Seminar zum Thema Bildbearbeitung an diesem Wochenende ein. Das Seminar beruht auf der Grundlage des Softwareprogramms Photoshop. Die Personenzahl ist auf 20 Teilnehmer begrenzt. Es geht um Fragen wie: Wie schneide und retuschiere ich? Wie werden die Farben und die Kontraste geändert? Wie arbeite ich mit den unterschiedlichen Ebenen und wann lege ich sie zusammen? Wie werden Bilder frei gestellt oder transparent gemacht? Jeder Teilnehmer sollte zu diesem Seminar fünf eigene Bilder, die er bearbeiten möchte, mitbringen. Eine weitere Voraussetzung ist ein Laptop (oder Rechner), auf dem Photoshop installiert ist .Der Zeitplan sieht wie folgt aus: Samstag, 24. November, 9.30 bis 17 Uhr, Sonntag 25. November, 10 bis 17 Uhr. Das Seminar wird im Stadtteiltreff der Zeche Scherlebeck, Scherlebecker Straße 260 in Herten-Scherlebeck, durchgeführt. Das Mittagessen wird ein deftiger Grünkohleintopf mit Mettwurst sein. Die Gebühr für das Seminar beträgt € 25,00 einschließlich Essen. Voranmeldungen nehmen Heinz Beste (Tel: 02366- 43012) oder Reinhard Bömke (Tel: 0209-620773) ab sofort entgegen.


Käfer und Schnecken
21.11.2007 / Lokales WAZ Gelsenkirchen

Makroaufnahmen von Käfern und Schnecken, stimmungsvolle Sonnenuntergänge und mystische Fotos in schwarz-weiß - die Fotoausstellung des Vereins Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen (NUR) hatte viel zu bieten. Organisiert wurde sie von Reinhard Bömke, Naturschützer aus Westerholt.

"Menschen können nur das schützen, was sie kennen", erklärt Bömke (56) die Idee hinter der zweitägigen Ausstellung in Herten-Scherlebeck. Etwa 60 Fotos und sechs Vorträge rund Natur und Tiere sollen dazu beitragen, das Bewusstsein für Umweltschutz zu erhöhen. Aussteller sind die Mitglieder der Fotogruppe "Schacht 5", die zum großen Teil dem NUR angehören.

Dass die Hobby-Fotografen ein gutes Auge für Motive haben, zeigt sich an vielen Arbeiten. Burkhard Merz hat stimmungsvolle Sonnenuntergänge in leuchtenden Farben eingefangen, Karl Heinz Schmelters Bilder zeigen Makroaufnahmen von kleinen Insekten.

Auch die Westerholter Familie Bömke ist Foto-Begeisterte. Tochter Christiane (28) stellt Landschaftsbilder aus, die sie mit Infrarot-Technik aufgenommen hat. Reinhard Bömke will mit seiner Ausstellung an die Tradition der Hertener Fototage anknüpfen, die aus finanziellen Gründen eingestellt wurden. "Wir versuchen, für das nächste Jahr noch mehr Firmen anzuwerben, die hier ausstellen", stellt er eine seiner Ideen vor. Es sollen "die Fototage im kleinen Rahmen" werden, hofft der Westerholter. Fast 300 Besucher an zwei Tagen sind schon ein aussichtsreicher Vorgeschmack. JP


Die NUR-Mitglieder Reinhard Bömke (l.) und Heinz Beste begutachten die Fotos. Foto: WAZ, Nils Aders/HG


Fototage im Stadtteiltreff
14.11.2007 / Lokales

Herten. Nach langer Vorbereitungszeit ist es endlich soweit. Am Wochenende starten die ersten Hertener Natur- und Reisefoto-/Videotage. Die Arbeit hat sich gelohnt. Der Verein Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen (NUR) und die Fotogruppe Schacht 5 gewannen für ihr Vorhaben sechs Fotografen und Videomacher. Die Experten werden versuchen, einen Teil an Eindrücken und Informationen über Flora und Fauna, über Land und Leute, aus Ländern und Landschaften direkt in den Stadtteiltreff in Herten Scherlebeck, Scherlebecker Straße 260, zu bringen.

Die Veranstaltung findet an zwei Tagen statt. Am Samstag, 17. November, öffnen sich um 11 Uhr die Türen des Stadtteiltreffs zur Fotoausstellung. Sie zeigt Bilder der 15 Mitglieder der Fotogruppe. Außerdem beginnt der Workshop zum Thema Panoramafotografie. Weiterhin wird eine kleine Hausmesse stattfinden. Sechs Firmen aus dem Fotobereich werden mit Infoständen und reichlich Material vertreten sein.

Am zweiten Tag, am Sonntag, 18. November, sorgen die Top-Fotografen für eindrucksvolle Erlebnisse. Der Reihe nach präsentieren Dr. Markus
Rahaus, Heinz Beste, Alexander von Düren, die IG Naturfotografie, der Olfener Fototreff und Reinhard Bömke ihre Werke. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion.


Info: Eintritt 12 Euro inklusive Büfett, 5 Euro ohne Büffet, Sa. 11-18, So. 10-18 Uhr.


Menschen mit der Sprache der Bilder begeistern

Von Martin Pyplatz

"1. Hertener Natur- und Reisefoto-Videotage": 17. und 18. November, Zeche Scherlebeck

SCHERLEBECK. In Herten und Umgebung gibt es viele gute Amateurfotografen, deren Arbeiten durchaus mit denen von Profis mithalten können. Davon kann man sich am Samstag, 17. November, bei der Ausstellung "Reise- und Naturfotografie" in der Zeche Scherlebeck überzeugen.

Die Ausstellung ist eingebettet in die zweitägigen "1. Hertener Natur- und Reisefoto-Videotage", zu denen die Hertener Fotogruppe Schacht 5 und der Kreisverband NUR (Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen) einladen.

Auf der Ausstellung am Samstag werden von 11 bis 18 Uhr Bilder von Mitgliedern der Fotogruppe Schacht 5 gezeigt. Angeboten wird auch ein Workshop zum Thema Panoramafotografie. Die Fotogruppe "Foto/gen" (Essen) wird dazu Ansichten rund um die Zeche mit Novoflex-Systemen ablichten und live zu einem Panoramabild verarbeiten. Außerdem werden u.a. Holzstative der Firma Berlebach, Tarnzelte und alles rund um die Beobachtungsfotografie in freier Natur vorgestellt. Der Eintritt ist frei.

Das Hauptprogramm der "1. Hertener Natur- und Reisefoto-Videotage" findet am Sonntag, 18. November, statt. Zu sehen gibt es eine Multivisions-Show "Taucher und Flieger" des Westerholters Dr. Markus Rahaus, eine Dia-Show "Schönheiten der Natur" mit Heinz Beste (Paschenberg), einen Diavortrag über Kanada-Gänse und einen Videofilm über Irland. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung kostet 5 Euro, inklusive Buffet 12 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt. Karten gibt es bei Christel Schikorra ( 0209/610029), Heinz Beste 02366/43012) und Annette Schubert (02366/494620).

Montag, 05. November 2007 | Quelle: Hertener Allgemeine (Herten)


NUR besucht Herner Museum
31.10.2007 / Lokales

Das Westfälische Museum für Archäologie in Herne ist das zentrale Schaufenster der Archäologie in Westfalen - und Ziel einer Exkursion der Naturschutzgruppe NUR im Vest am 11. November. Die Teilnehmer treffen sich um 9.30 Uhr am ehemaligen Rathaus in Westerholt Ecke Bahnhofstraße / Storcksmährstraße. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Der Eintritt mit Führung beträgt 3 Euro. Die Leitung der Exkursion hat Christel Schikorra. Info und Anmeldung: 61 00 29.


Tage der Natur- und Reisefotografie
31.10.2007 / Lokales

Der Westerholter Naturschutzverein NUR im Vest und die Fotogruppe Schacht 5 veranstalten am 17. und 18. November die 1. Hertener Natur- und Reisefoto-/Videotage. Schauplatz ist der Stadtteiltreff Scherlebeck an der Scherlebecker Straße. Das Programm im einzelnen: Am Samstag, 17.11., beginnt die Veranstaltung um 11 Uhr mit einer Fotoausstellung und einem Workshop Panorama-Fotografie. Sechs Firmen aus der Fotobranche sind mit Infoständen vertreten, und ein Tierportraitmaler stellt Gemälde aus. Den zweiten Tag am 18.11. (10Uhr) bestreiten sechs Fachfotografen(gruppen) mit speziellen, bebilderten Vorträgen, von denen Mitorganisator Reinhard Bömke (der dieses Bild in Spanien machte) sagt: "Das werden unvergessene Erlebnisse." Dabei sind: Markus Rahaus, Heinz Beste, Alexander von Düren, IG Naturfotografie, Fototreff Olfen und Reinhard Bömke. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 begrenzt (Eintritt: 5 Euro). Info: Christel Schikorra, 61 00 29.


So schön, so krank

08.10.2007 / Aus dem Westen, Szene

Das Idyll mit über hundert Rosskastanien an der Bergackerstraße in Gelsenkirchen ist vom Bakterium und der Säge bedroht. Fotos: WAZ, Thomas Schmidtke Von Alexandra Trudslev

Gelsenkirchen. Immer schon hat sie so gerne unter diesen Baumkronen gestanden und einfach nur geschaut. Geschaut auf die mächtige Allee mit ihren über hundert stattlichen Rosskastanien, die im Sommer über der Bergackerstraße zu einem grünen Blätterdach zusammenwachsen. Für Ursula Rudnik ist diese Allee einer der schönsten Wege Gelsenkirchens. War er immer. Bis Anfang Juni eine kleine Bakterie auftauchte, die bisher keiner stoppen kann.

Der gefährliche Winzling greift die Kastanie an, nistet sich unter der Rinde ein und tötet schließlich den Baum. Dabei ist der Erreger so aggressiv, dass die Stadt derzeit kein anderes Mittel zur Verfügung hat, als die Bäume zu fällen. Heute sollen wieder zwölf kranke Exemplare der Säge zum Opfer fallen und schnell auf einem nahe gelegenen Acker verbrannt werden. Ursula Rudnik hat dem Oberbürgermeister einen Brief geschrieben. "Bitte legen Sie ihr Veto ein."

Genutzt hat ihr Appell bisher wenig, denn wie Analysen der Biologischen Bundesanstalt Braunschweig ergeben haben, handelt es sich hier allen Anschein nach um die tückische, bisher wenig bekannte Bakterie "Pseudomonas syringae". Die hatte bereits letztes Jahr in den Niederlanden zu einem verheerenden Rosskastaniensterben geführt. Mehr als 40 Prozent des Bestandes sind durch "Pseudomonas" eingegangen.

Auch in Deutschland breitet sich die Krankheit aus: Neben Gelsenkirchen meldeten unter anderem Herten und Kevelaer "akuten Befall". Um die Ausbreitung zu verhindern, müssen die kranken Bäume in die Flammen. Ein Gegenmittel gibt es bisher nicht. Hygiene ist absolutes Gebot, heißt es bei der Landwirtschaftskammer NRW. Sogar die Werkzeuge müssten hinterher desinfiziert werden. Es ist, als hätten die Kastanien Vogelgrippe. Inzwischen ist der Erreger auch in England, Belgien und Frankreich gesichtet worden.

Dabei macht die Bakterie keinen Unterschied zwischen alten oder jungen Bäumen, sagen Wissenschaftler. Der Krankmacher nistet sich überall ein. Hauptsache
Rosskastanie. Die Bäume sehen "einfach fürchterlich aus, wie gerupft", beklagt ein Anwohner.

Pflanzenexperten sehen den ungewöhnlich nassen Sommer als mögliche Ursache für das vermehrte Auftreten von "Pseudomonas syringae". Christiane Bömke, Dipl.- Biologin in Westerholt, meint: "Die Bakterien vermehren sich besonders bei Feuchtigkeit und Wärme." So sei ein nasser Baumstamm, auf den die Sonne scheint, eine besonders geeignete Brutstätte für die Bakterien. Deshalb schlagen Experten vor, die Baumrinde weiß zu streichen, damit sich der Stamm unter Sonneneinstrahlung nicht so aufheize. Der Erreger komme möglicherweise per Zugvogel aus Asien und sei bisher in Deutschland mal an Zwetschgenbäumen aufgetreten, jedoch nicht mit einer derartigen Heftigkeit.

Eine befallene Kastanie zeigt immer die gleichen Symptome: Erst bilden sich kleine rote Punkte an Stamm und Ästen, dann kommen große Risse hinzu, aus denen tiefrote Flüssigkeit austritt. Schon sprechen viele von den Bäumen, die elend verbluten, während alle nur machtlos dabei zusehen können.

Dabei hat die
Rosskastanie es nun wirklich nicht leicht gehabt in der letzten Zeit. Im Sommer 2002 tauchte plötzlich die gemeine Kastanienminiermotte auf. Über den Balkan war sie gekommen, hatte die heißen Sommer als Sprungbrett in unsere Wälder genutzt und nistete sich in den Blättern der heimischen Kastanienbäume ein. Mit Eifer grub sie sich durch die Adern der Blätter, bis diese welk und kraus herabhingen. Mitten im Juli sahen die Rosskastanien wie vom Winde verwehte Herbstopfer aus.

Und jetzt also die "Pseudomonas syringae", die nur noch mit der Säge gestoppt werden kann. Arme
Rosskastanie, möchte man fast sagen. Ursula Rudnik hat in ihrem Alarmbrief an den OB eindringlich darum gebeten, keine voreiligen Schritte zu tun. Sie hält nichts von Präventivlösungen mit der Säge, oder wie sie es schreibt: "Im Zweifel immer für den Baum." Risse - wie blutende Wunden. Rosskastanien wie diese müssen gefällt werden.


Der Altweibersommer bringt Spinnennetze an den Tag

Datteln. An sonnigen Spätsommertagen sind sie jetzt wieder überall zu entdecken - seidig schimmernde Spinnennetze in Blumenkübeln auf dem Balkon und der Terrasse, in Gebüschen von Gärten, Parks und Wegrändern, auf Wiesen und Weiden. -

Besonders auffällig sind die großen, imposanten Radnetze der Gartenkreuzspinne und die zu Hunderten in den frühen Morgenstunden vom Tau behangenen Netze der kleinen Baldachinspinnen. Häufig sieht man auch zarte Spinnfäden, die wie von Geisterhand bewegt durch die Luft schweben. Von ihnen hat der "Altweibersommer" seinen Namen: Die seidigen Fäden erinnern an langes weißes Haar, an die Haare von "alten Weibern". Tatsächlich handelt es sich aber um die Flugfäden von winzigen Jungspinnen, sagt der Naturschutzverband  (NUR-im-VEST). Früher nahm man an, die Flugfäden der Spinnen seien Gespinste von Schicksalsgöttinnen, in der Luft segelnde Algen oder sogar Vorboten von Pest oder Sturm. Die Ursache des "Spinnenfluges" ist jedoch Nahrungsmangel.

Spinnenweibchen legen so viele Eier an einer Stelle ab, dass die geschlüpften Jungtiere dort aufgrund von knapper werdender Nahrung nicht lange zusammen bleiben können. Sobald die Jungspinnen sich selbstständig machen, sind sie daher bestrebt, sich von ihrem Geburtsort zu entfernen. Sie erklimmen hochaufragende Gegenstände wie Zaunpfähle oder Büsche, stellen sich hochbeinig auf und lassen einen Faden aus den so genannten Spinnwarzen austreten. Der Faden wird vom Wind aufgegriffen, wird immer länger und trägt schließlich die Spinne mit sich fort. Dabei legen die jungen Spinnen oft erstaunliche Entfernungen zurück: In 4000 Metern Höhe und über dem Meer, 350 Kilometer vom nächsten Land entfernt, wurden die Winzlinge schon gefunden.

Wann sie landen wollen, entscheiden dabei die Spinnen: Sie haspeln einfach ihren Flugfaden zusammen und sinken dann zu Boden. Aber auch erwachsene Spinnenarten, insbesondere Vertreter der Familie der Zwergspinnen, fliegen gerne. So besiedeln Spinnen schnell neu entstandene Lebensräume.

Auch wenn viele Menschen Spinnen lästig oder eklig finden, der Anblick ihrer seidigen Kunstwerke verzaubert. Dank ihrer Webkunst erhielt manche Spinne sogar einen richtig poetischen Namen, wie beispielsweise die Feenlämpchenspinne. Deren Eikokons hängen wie weiße Glöckchen an Pflanzenstängeln.

Der Kreisvorsitzende des Naturschutzverbandes NUR, Reinhard Bömke, weist daraufhin, dass viele Spinnen in solchen Eikokons überwintern. Für diese Arten ist es daher wichtig, dass die Gärten im Herbst nicht völlig "ausgeputzt" werden. Bei aller Abneigung sollte man zudem nicht übersehen, dass Spinnen eine wichtige Rolle im Naturhaushalt spielen. Sie vertilgen unzählige Insekten und dienen ihrerseits wieder als Nahrungsgrundlage für Vögel, Frösche oder Eidechsen.

Freitag, 05. Oktober 2007  |  Quelle: Dattelner Morgenpost (Datteln)


Exkursion nach Heiligenhafen

02.10.2007 / Lokales Buer WAZ

Der Naturschutzbund NUR im Vest führt vom 12.-14. Oktober eine Drei-Tage-Exkursion nach Heiligenhafen an die Küste der Ostsee durch. Von dort aus besucht die Reisegruppe unter anderem die Insel Fehmarn oder das Naturschutzgebiet Graswarder. Die Teilnehmer treffen sich zur Abfahrt am 12. Oktober um 6 Uhr am ehemaligen Rathaus in Westerholt an der Bahnhofstraße. Die Teilnahmegebühr beträgt 100 Euro (im Einzelzimmer: 115 Euro). Reinhard Bömke leitet die Fahrt (Info: 620 773)


Vögel im Schutzgebiet beobachten 12.10. - 14.10.2007 Tour nach Heiligenhafen

27.09.2007 / Lokales Dorsten / Castrop-Rauxel WAZ

Samstag nach dem Frühstück geht's zur Insel Fehmarn. Dort liegt das Wasservogelschutzreservat Wallnau. Ein rund 300 Hektar großes Areal an der Westküste der Ostseeinsel wurde ab 1975 als Brut- und Schutzstätte für Zugvögel eingerichtet. Die Führung beginnt um 10.30 Uhr und wird ca. 90 Minuten dauern. Ein Kanalsystem ermöglicht durch regelbare Wasserstände in Wiesen, Gräben und Teichen die Schaffung optimaler Brutbedingungen für über 80 Vogelarten.

Im Anschluss geht es in das kleine Städtchen Burg zum Mittagessen. Am Sonntag nach dem Frühstück steht eine Hafenbesichtigung auf dem Programm.

Teilnahmegebühr Inklusive Minibus, Übernachtung im Hotel in Heiligenhafen im Doppelzimmer und einer Führung im NSG Gebiet Graswarder 100 Euro, im Einzelzimmer 115 Euro.

Leitung: Reinhard Bömke, 0209-620773


Spinnenexkursion

Auf die Spuren von Spinnen und ihren Netzen können sich Interessierte und Hobby-Fotografen bei einer Exkursion durch das Naturschutzgebiet Fürstenkuhle bei Hochmoor machen, die die Vereine NANU Bottrop und NUR-im-VEST mit der Fotogruppe Schacht 5 am Sonntag, 23. September, anbieten. Treffpunkt ist um 7.30 Uhr das alte Rathaus Westerholt. Ziel der Veranstaltung ist es, Ängste vor den Tieren abzubauen und die Faszination der Netzkünstler mit den vielen Beinen zu entdecken. Anmeldungen: 620773.

Montag 17.09.2007 WAZ


Fledermausnacht

Reinhard Bömke von NUR-im-VEST lädt am Sonntag, 16. September, zur Fledermausnacht ein. Treffpunkt: 20 Uhr am Parkplatz des Wasserschlosses in Herten. Taschenlampen können auch hier mitgebracht werden.

Freitag 14.09.2007  WAZ


Auf der Spur der lautlosen Flattermänner

HERTEN. Sie düsen lautlos durch die Nacht und sind geheimnisumwoben: Fledermäuse. Der Verein NUR-im-VEST will einige davon lüften. Und zwar bei der dritten Fledermausnacht im Hertener Schlosspark.

Fledermäuse sind exzellente Flieger. Auch im Hertener Schlosspark gehen sie in der Nacht auf die Jagd nach Beute. Am kommenden Sonntag, 16. September, führt NUR-im-VEST die Fledermausnacht durch. Bei der ersten Führung am 18. August hatte NUR-im-VEST-Chef Reinhard Bömke noch vielen Interessierten absagen mussten. Deshalb gibt es jetzt eine weitere Auflage. Die Teilnehmerzahl ist wieder auf 40 begrenzt. Reinhard Bömke: "Schon bei den vorausgegangenen Fledermausführungen konnten wir vier Arten und über 100 Tiere beobachten." Also bitte zeitig bei Reinhard Bömke anmelden unter 02 09 / 62 07 73.

Treffpunkt ist um 20 Uhr der Parkplatz des Wasserschlosses Herten. Taschenlampen können auch mitgebracht werden. Kosten: Erwachsene 1,50 Euro, Kinder 1 Euro.

Schon am Samstag, 15. September, unternimmt NUR-im-VEST seine neunte Exkursion in diesem Jahr. Eltern mit Kindern erleben bei der beliebten Dämmerführung im Gelsenkirchener Zoo nachtaktive Stachelschweine beim Fressen oder Biber beim Schwimmen. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Bitte Taschenlampen zur Ausleuchtung der Wege mitbringen. Treffpunkt ist das alte Rathaus Westerholt um19.15 Uhr oder am Zoom um 19.45 Uhr. Teilnahmegebühr: Gruppeneintrittspreis Erwachsene 13 Euro, Kinder 9 Euro.

Anmeldungen und Infos: Reinhard Bömke, 0209/620773

Donnerstag, 13. September 2007 | Quelle: Hertener Allgemeine (Herten)


27.08.2007 | Quelle: Westline

Nachtexkursion in die ZOOM-Erlebniswelt

Vest RE - Die Naturschutzorganisation NUR-im-VEST lädt Interessierte zu weiteren Exkursionen ein - unter anderem in die ZOOM-Erlebniswelt nach Gelsenkirchen.

Am 15. September steht – für Eltern mit Kindern besonders geeignet – eine Dämmerführung in Gelsenkirchen auf dem Programm. Dort können nachtaktive Stachelschweine beim Fressen oder Biber beim Schwimmen erlebt werden (Taschenlampen zur Ausleuchtung der Wege mitbringen). Fahrgemeinschaften werden gebildet. Treffpunkt ist jeweils um 19.15 Uhr das alte Rathaus Westerholt oder die Zoom Erlebniswelt. Teilnahmegebühr: Gruppeneintrittspreis Erwachsene € 13 Euro, Kinder €9 Euro.
Am 16. September führt NUR-im-VEST seine dritte Fledermausnacht durch. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen begrenzt. Treffpunkt ist um 20 Uhr der Parkplatz des Wasserschlosses in Herten. Taschenlampen können auch hier mitgebracht werden. Kosten: Erwachsene € 1,50 Euro, Kinder ein Euro.
Anmeldung bei Reinhard Bömke, Telefon 02 09 / 62 07 73.


Führung zu den Fledermäusen

08.09.2007 Lokales / Buer WAZ

Der Naturschutzverband NUR im VEST führt eine zusätzliche dritte Fledermausnacht in diesem Jahr am Sonntag, 16. September, durch, da die ersten beiden Führungen jeweils schnell ausgebucht waren. Auch am 16.9. ist die Teilnehmerzahl auf 40 begrenzt. Der NUR bitter um zeitige Anmeldung unter 62 07 73 bei Reinhard Bömke in Westerholt. Treffpunkt ist um 20 Uhr am Parkplatz des Wasserschlosses in Herten. Taschenlampen können auch mitgebracht werden. die Teilnahme kostet für Erwachsene 1,50 Euro, für Kinder Euro 1 Euro.


Am Wasser gebaut

31.08.2007 / Lokales / Castrop-Rauxel

Idylle pur: 85 Prozent des Ufers des Shamrockteiches sind nicht zugänglich. Hier können Vögel in Ruhe brüten. Fotos (3): Joseph-W. Reutter Von Angelika Wölke

Ruhe pur. Absolut. Nur ein paar Flügelschläge entfernt vom Umspannwerk in Norden und dem Pöppinghauser Yachthafen im Südwesten dümpelt ein Kleinod ganz besonderer Art. Die meisten Castrop-Rauxeler werden es gar nicht kennen, denn ein Zaun und Tor verbieten den Zugang. "Hier darf keiner ran. Das ist eine Versicherungsfrage. Wir haben die Haftung", sagt Reinhard Bömke, in Personalunion Vorsitzender des Recklinghäuser Angelvereins Frühauf 80 und des NUR (Natur- und Umweltschutz im Kreis Recklinghausen). Auf zwei Hektar haben sich die Angler in Zusammenarbeit mit dem NUR und der Biologischen Station des Kreises in Dorsten hier eine Oase der Stille geschaffen. 1984 haben die Angler den alten Ziegeleisee der Zeche König Ludwig gepachtet.

Vor acht Jahren wurde das Gelände rund um den so genannten Shamrockteich kartiert. Und dabei entdeckten die Naturschützer eine ungeahnte Flora- und Fauna-Vielfalt. Eisvögel, Kormorane und Graureiher machen an dem Ufer Station. "Natürlich holen die sich auch Fische aus dem Teich", sagt Bömke. Aber das störe die Angler nicht.

Denn die kommen zwischenzeitlich weniger, um Fische zu fangen, sondern eher wegen des hohen Entspannungsfaktors in der Idylle. Knapp 100 Mitglieder hat der Verein, und jeder zahlt 170 Euro Jahresbeitrag. Denn für den See müssen die Petrijünger jährlich 2 600 Euro Pacht zahlen. Zwar schwört Bömke auf die Fische aus dem eigenen See. "Man schmeckt es natürlich, ob die Rotfeder im Kanal oder in unserem Teich gefischt wurde", erklärt Bömke. Hechte, Zander, Bach- und Regenbogenforellen, Schleien, Karpfen und Aale sind in Pöppinghausen heimisch. Und das Wasser in einem ausgesprochen guten Zustand. "Die Karpfen buddeln, halten somit das Wasser trüb und den Algenbewuchs gering", sagt Bömke. Einmal monatlich wird das Grund- und Regenwasser analysiert, weil der benachbarte Kanal z.B. Wasser in den Shamrockteich drückt.

85 Prozent des Ufers sind nicht zugänglich. "In dem Gestrüpp können die Vögel gut brüten. Dort tummeln sich Fledermäuse, unterschiedlichste Falter und Insekten aller Art".

Apropos Gestrüpp: Die Naturschützer achten darauf, dass auf dem Gelände nur heimische Pflanzen wachsen. Die kanadische Goldrute wird noch geduldet, dem japanischen Knöterich hingegen haben sie den Kampf angesagt. Stolz sind sie wiederum, dass auf dem Areal das Tausendgüldenkraut wächst, eine Wiesenpflanze, die zwischenzeitlich auf der Roten Liste bedrohter Pflanzen steht.

Das Biotop ist zwischenzeitlich von der Unteren Landschaftsschutzbehörde als "besonders wertvoll" eingestuft worden. Am 31. Dezember dieses Jahres wird das Gebiet rund um den Shamrockteich dann offiziell zum Naturschutzgebiet erklärt.


Geschützte Mückenvertilger

Quelle: Dorstener Zeitung / 27.08.2007

NABU / NUR-im-VEST räumten mit Vorurteilen gegen Fledermäuse auf

FELDHAUSEN - Der Mythos des gruseligen und angsteinflößenden Blutsaugers hängt ihr immer noch nach.

Um diese Vorurteile aus dem Weg zu räumen und darauf aufmerksam zu machen, dass sämtliche Fledermäuse auf der "Roten Liste" stehen, also vom Aussterben bedroht sind, beging der Naturschutzbund (NABU) am Samstag europaweit einen Fledermausnacht.

Auch in Feldhausen waren die Naturschützer unterwegs und boten dort eine Führung am Schloss Beck an. Rund 140 "Batman"-Interessierte folgten Ihnen. Der große Ansturm ist für Reinhard Bömke, den 1. Vorsitzenden vom NUR (Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen, ganz einfach erklärt. "Alles was sich nachts abspielt, ist für uns interessant und geheimnisvoll", meinte er. Um das Geheimnis der süßen fliegenden Mäuse zu lüften, betrieb er zunächst einige Aufklärungsarbeit. "Fledermäuse sind nicht gefährlich", stellte er zunächst klar. Ganz im Gegenteil: Die vermeintlichen Blutsauger haben sogar Angst vor Menschen und kommen ihnen deshalb nicht nah. Sie sind Insektenfresser, die sich hauptsächlich von Mücken und anderen Insekten ernähren. "Eine Fledermaus nimmt ungefähr 30 % ihres Körpergewichts pro Tag an Nahrung zu sich", so der Experte. Bei einer Zwergfledermaus bedeutet das, dass sie pro Nacht rund 10.000 Mücken zu sich nimmt. Umso interessanter ist die Nahrungsaufnahme, wenn man weiß, dass Fledermäuse nicht gut sehen können. Sie unterscheiden lediglich Hell und Dunkel. Sie lassen sich von ihrem extrem guten Gehöhr leiten. "Deshalb sieht es manchmal so aus, als würde ein betrunkener Spatz durch die Lüfte fliegen", lacht Bömke.

Im Kreis gibt es rund 14 Arten der Fledermaus und selbst am Schloss Beck kann man fünf davon beobachten: Großer Abendsegler, Breitflügelfledermaus, Zwergfledermaus, Rauhhautflügelfledermaus und die Wasserfledermaus. Doch wie unterscheidet man eigentlich die kleinen "Vampire"? Man kann sie ganz einfach an den verschiedenen Frequenzen erkennen, die sie nutzen. Ein Großer Abendsegler beispielsweise kommuniziert bei 20 Tausend Hertz. Um dem Publikum dies zu demonstrieren, hatte Bömke extra Detektoren mitgebracht, welche die Stimmen einfingen. Neben den vielen Informationen über das Leben der Fledermaus, machte Bömke aber auch auf die Gefahren aufmerksam, die von uns Menschen für die Tiere ausgehen. dzi


Neubeginn mit Natur-Schönheiten

HERTEN (BMH) Drei Jahre nach dem "Aus" für die renommierten Fototage wagen der Verein "NUR im Vest" und die "Fotogruppe Schacht 5" einen Neuanfang. Im November soll es einen Foto- und Video-Tag sowie eine Ausstellung geben.

  Foto: Reinhard Bömke

27.08.2007 | Quelle: Medienhaus Baue

1991 fanden erstmals die Internationalen Fototage Herten statt. Das "BildForum" organisierte Workshops, Symposien und Ausstellungen an ungewöhnlichen Orten (Zeche, Hallenbad usw.). Zehntausende Besucher kamen. Der Rückzug des Hauptsponsors Agfa bedeutete das Ende. 2005 gelang dem "BildForum" in der Region Rhein-Neckar ein Neubeginn.

Einen solchen planen der Verein "NUR" (Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen) sowie die "Fotogruppe Schacht 5" nun auch in Herten. "Zunächst im kleinen Stil, aber schon im nächsten Jahr aufwendiger und größer", sagt NUR-Vorsitzender Reinhard Bömke (kl. Foto) - . Er und Heinz Beste von der Fotogruppe organisieren im Stadtteiltreff Zeche Scherlebeck ein zweitägiges Programm rund um die Natur- und Reise-Fotografie.

Am Samstag, 17. November, zeigt die Fotogruppe Bilder von Landschaften, Menschen, Pflanzen und Tieren, darunter spektakuläre Makro-Aufnahmen. Daneben gibt es einen Workshop zum Thema Panorama-Fotografie. "Mit Novoflex-Technik und Computer werden Fotos live zu einem Panoramabild verarbeitet", erklärt Reinhard Bömke. Außerdem werden Reisen sowie Tarnzelte und Zubehör für Beobachtungsfotografie vorgestellt. Der Eintritt für Ausstellung und Workshop ist frei, für letzteren wird um Anmeldung gebeten.

Am Sonntag, 18. November, sollen Top-Fotografen das Publikum begeistern. Nachdem Bürgermeister Dr. Uli Paetzel die Veranstaltung um 10 Uhr eröffnet hat, zeigt Dr. Markus Rahaus seine Multivisions-Show "Taucher und Flieger". Heinz Beste folgt mit vier Dia-Projektoren und "Schönheiten der Natur". Weitere Beiträge: "Zoos im Wandel der Zeit" (IG Naturfotografie), "Das Jahr der Kanadagänse (Alexander von Düren), "Unterwegs in der Natur" (Foto-Treff Olfen). Reinhard Bömke entführt die Zuschauer auf die grüne Insel Irland. Danach besteht die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion. Der Eintritt für den zweiten Tag beträgt fünf Euro. Weil die Teilnehmerzahl auf hundert Personen begrenzt ist, wird um frühzeitige Anmeldung gebeten.

- Reinhard Bömke: 0209/ - 620773, reinhard@boemke.de

- Heinz Beste: 02366/43012, - h-beste@versanet.de


Ein schleimiges Problem

24.08.2007 Lokales / Buer WAZ

In diesem Sommer haben sich die glibberigen Nacktschnecken besonders gut vermehrt. Was tut man dagegen? Die WAZ hat Hobbygärtner und Experten befragt

Wenn der Sommer 2007 eins gebracht hat, dann ist das die Schneckenplage - fast jeder (Klein-)Gärtner kann von den schleimigen Grüßen, die sie hinterlassen, ein Lied singen. "Der viele Regen und der ständige Wechsel von warmen und kalten Temperaturen in diesem Sommer hat dazu geführt, dass sich die Nacktschnecken besonders wohl fühlen. Deshalb haben sie sich auch rasant vermehrt", erklärt Christoph Kolletzki, Landschaftsbauer aus Bertlich. "Ich habe schon rein beruflich viel mit diesem Problem zu tun", sagt er dann. "Bei mir zu Hause habe ich rund um den Garten Schneckenkorn ausgestreut, das hält sie zum Glück fern."

Von der Theorie, dass die Schnecken das Weite suchen, wenn man bestimmte Pflanzen anpflanzt, zeigt sich Kolletzki nicht begeistert: "Ein Garten soll ja vor allem gut aussehen. Natürlich können Sie nur stachelige und robuste Pflanzen wie Ilex oder Sanddorn anbauen, denn da können die Schnecken nicht hochklettern. Die fressen lieber Hortensien oder Funkien, also Blumen mit besonders weichen, saftigen Blütenblättern. Die sehen aber leider besser aus als die robusteren Pflanzen..."

Kleingärtnerin Ulrike Jagusch von den Gartenfreunden Resse hat derweil ihr eigenes Rezept gegen die kleinen Schleimer entwickelt: "Ich dünge meine Blumenbeete mit Kompost, in dem auch Eierschalen drin sind. Seitdem habe ich keine Schnecke mehr in meinem Garten gesehen."

In anderen Gärten greifen die Hobbygärtner zur Bierfalle oder zu Schere und Gartenschüppe, um die Schnecken zu durchtrennen. Bei Reinhard Bömke vom Natur- und Umweltschutz im Vest (NUR) klingeln bei diesen Maßnahmen die Alarmglocken. "Das ist natürlich alles nicht sehr tierlieb. Das Problem ist nur: Es gibt keinen humanen Weg, um Schnecken zu entsorgen, der effektiv ist. Wir haben es bei uns im Garten schon mit diesen asiatischen Laufenten probiert, aber die haben die Schnecken nicht angerührt. Am besten ist es wohl, sich einen Igel anzuschaffen, denn die lieben Schnecken. Was tun Sie persönlich gegen Schnecken im Garten?


Fledermaussuche per Ultraschall

23.08.2007 / Lokales / Buer WAZ

Wer Fledermäuse in der abendlichen Dämmerung beobachten wollte, kam wahrlich auf seine Kosten: Die schwarzen Silhouetten der wendigen Flugkünstler waren gegen den dämmerigen Nachthimmel sehr gut für alle 65 Teilnehmer im Hertener Schlosspark zu erkennen. Mit Hilfe von zwei Ultraschalldetektoren hörten sie außerdem den Fledermäusen bei der Insektenjagd zu.

Unter der Schirmherrschaft des Abkommens zur Erhaltung der europäischen Fledermaus-Populationen führte der Westerholter Reinhard Bömke (NUR im VEST) mit Karl-Heinz Ochlast vom NABU Gladbeck eine Fledermausnacht durch. Zeitgleich wurden in mehr als 30 Ländern Europas solche Veranstaltungen angeboten.

Bundesweit beteiligten sich zahlreiche Umweltverbände und Naturschutzvereine mit Veranstaltungen, die Zehntausenden von Naturfreunden Einblicke in das Leben der lautlosen Nachtjäger boten. Von den 24 bundesweit vorkommenden Fledermausarten wurden ursprünglich 21 in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen. Allerdings sind zwei Arten mittlerweile ausgestorben. Im Schlosspark konnten die Besucher fünf Arten über den Detektor ausmachen.

Alle Fledermaus-Arten stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Aufgrund der starken Nachfrage hat der NUR im VEST einen weiteren Termin eingeschoben. Außerdem war die Teilnehmerzahl, die ursprünglich auf 40 Personen festgelegt worden war, schon auf 60 aufgestockt. Dennoch war alles schnell ausgebucht, und 50 Interessierte blieben außen vor. Der nächste Termin für eine Fledermausnacht ist am 25. August auf Schloss Beck, einen Sondertermin wegen der starken Nachfrage hat NUR auf den 16.9. gelegt. Reinhard Bömke bittet um zeitige Anmeldung unter 620 773. Auch Chiara (8) machte mit bei der Fledermausnacht von NUR und NABU, die sich für den Erhalt der Fledermaus-Population einsetzen.


"Und alles zum Anfassen"

Mittwoch 22.08.2007 / Lokales / Buer WAZ

Die Hertener Fototage sollen wieder aufleben. NUR-im-VEST und die Fotogruppe Schacht 5 laden zu den "1. Hertener Natur - und Reisefoto / Videotagen" im November ein.

Die Hertener Fototage sollen wieder aufleben. Dieses Ziel haben sich NUR-im-VEST und die Fotogruppe Schacht 5 gesetzt. Zu den "1. Hertener Natur - und Reisefoto / Videotagen" wird deshalb am 17. und 18. November eingeladen.

"Die Fotografie hat für uns etwas magisches Mystisches an sich", meint Reinhard Bömke vom NUR-im-VEST. "Die kurzen Momente, die nie mehr wiederkehrenden Augenblicke einzufangen und festzuhalten. Mit dem Foto zurückblicken, sich an Momente zu erinnern, so quasi in die Vergangenheit zurück träumen, das waren unsere Beweggründe."

Außerhalb der eigenen Umgebung gestaltet sich die Natur in anderen Ländern in vielen Facetten. Um Einblicke von diesen Exkursen zu geben, haben sich NUR-im-VEST und die Fotogruppe Schacht 5 zusammengetan für diese beiden Tage im Stadtteiltreff Herten-Scherlebeck.

"Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings lange dauern" - dieser Werbespruch eines Herstellers von Fotoapparaten ist das Motto der beiden Tage.

Am ersten Tag, Samstag, 17. November, wird eine Ausstellung der Fotogruppe Schacht 5 in der Maschinenhalle zu sehen sein. Gezeigt werden Fotos der verschiedensten Kategorien: Landschaft, Menschen, Pflanzen, Tiere, Makroaufnahmen, Kollagen und vieles mehr.

Hinzu kommt ein zweistündiger Workshop zum Thema Panoramafotografie. Hier wird life gearbeitet - Bilder mit Novoflex und Computer zu einem Panoramabild verarbeitet. Tarnzelte und alles, was zur Beobachtungsfotografie dazugehört, werden demonstriert, Natur- und Erlebnisreisen vorgestellt. Bömke: "Und alles zum Anfassen!"

Am zweiten Tag wollen Top-Fotografen für "unvergessene Erlebnisse" (Bömke) sorgen. Um 10 Uhr eröffnet Bürgermeister Uli Paetzel offiziell die 1. Hertener Natur- und Reisefoto / Videotage. Dann geht es mit Dr. Markus Rahaus weiter - "Taucher und Flieger" ist der Titel seiner Multivisionsshow.

Heinz Beste zeigt dann seine Diashow mit vier Projektoren und dem Thema "Schönheiten der Natur". Bömke: "Kann man nicht beschreiben, muss man sehen - Makroaufnahmen von unbeschreibbarer Schönheit."

Danach folgt Alexander von Düren mit dem Vortrag "Das Jahr der Kanadagänse". Die IG Naturfotografie - bestehend aus Lena Götzer, Julia Grabosch, Patrizia Ossevorth, Wilfried Grabosch, Jürgen Rei - zeigt eine Beamershow zum Thema "Zoos im Wandel der Zeit". Ihre Fragestellung: "Wussten Sie, dass die meisten Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, in Zoos leben und diese dafür sorgen, das die Arten nicht aussterben?"

Der Fototreff Olfen wird nach der Mittagspause mit einem Vortrag "Unterwegs in der Natur" nicht nur Fachleute unterhalten. Zum Abschluss der Veranstaltung gibt es dann noch einen Videofilm in 16/9-Format von Reinhard Bömke mit dem Titel "The forty shades of green". Etwas für die Seele, von der Insel des Lichts, von Irland.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion. Die Teilnehmerzahl ist wegen der örtlichen Verhältnisse auf 100 Teilnehmer begrenzt - also sollte man sich rechtzeitig anmelden unter www.nur-im-vest.de oder reinhard@boemke.de oder Tel: 0209-620773. Möglich ist das auch bei Heinz Beste unter h-beste@versanet.de oder Tel: 02366 43 012.

Aus Reinhard Bömkes Film "The forty shades of green" stammt diese Aufnahme der Poulnabrone-Dolmen auf Irland.


Die Fledermaus neu entdecken

Mittwoch, 22. August 2007 | Quelle: Dorstener Zeitung (Kirchhellen)

Feldhausen - Fledermäuse faszinieren. Seit der Geschichte über Graf Dracula geistern die Tiere als blutsaugende Gefahr durch die Köpfe vieler Menschen.

Diesem schlechten Ruf wirken Karl Heinz Ochlast vom NABU-Gladbeck und Dipl. Biologin Christiane Bömke vom NUR-im-VEST nun entgegen. Sie laden ein zu einer Fledermausnacht am Schloss Beck, die am Samstag, 25. August, ab 20 Uhr stattfindet.

An diesem Abend soll jedem die Möglichkeit geboten werden, sich von der Harmlosigkeit der Fledermäuse zu überzeugen.

Etwa vier bis fünf verschiedene Arten machen sich Nacht für Nacht in der Umgebung des Schlosses auf den Weg in die Lüfte. Die beiden Fledermausexperten Bömke und Ochlast führen eine Exkursion durch. Somit werden sicher auch die letzten Zweifel ausgeräumt. Die Besucher an diesem Abend können sich davon überzeugen, dass Fledermäuse auch dann noch interessant sind, wenn sie ausschließlich Insekten fressen. Und davon verspeisen sie jede Menge am Tag. Eine Zwergfledermaus wiegt fünf Gramm und frisst 30 Prozent ihres Körpergewichtes. Das entspricht fast 10 000 Mücken. Das macht die Tiere doch direkt symphatischer.

Um sie aber auch in der Dämmerung bei der Jagd nach Insekten beobachten zu können, werden am Samstag Fledermausdetektoren und Scheinwerfer zum Einsatz kommen.

Hierbei gilt aber: Nur gucken, nicht anfassen. Denn Fledermäuse sind Wildtiere und setzen sich beim Versuch, sie in die Hand zu nehmen, zur Wehr. - kw


Das Flattern am Nachthimmel

20.08.2007 / Lokales / Marl / WAZ, Ruth Albus

NUR-im-VEST und NABU laden anlässlich der 11. europäischen Fledermausnacht zur Beobachtung in den Hertener Schlosspark ein.

Herten. Die Dunkelheit bricht langsam herein über den Hertener Schlosspark. Reinhard Bömke führt die etwa 65-köpfige Gruppe durch den Wald. Plötzlich ertönt ein Rascheln, ein Fiepsen aus dem kleinen Gerät, das er in der Hand hält. Karl-Heinz Ochlast richtet einen Scheinwerfer in Richtung Baumkronen und man sieht eine schwarze, flatternde Silhouette am dämmrigen Nachthimmel.

"Das war ein Abendsegler", erklärt Bömke vom Naturschutzverein NUR-im-VEST. Zusammen mit Karl-Heinz Ochlast vom NABU-Gladbeck führt er Familien und Rentner mit ihren Enkeln auf der Fledermaus-Beobachtungstour. Mit Hilfe eines Ultraschalldetektors ließen sich fünf Fledermausarten im Hertener Wald ausmachen. In ganz Deutschland gibt es sogar 24 Arten - und sie alle sind vom Aussterben bedroht. Der Mensch nimmt ihnen den Lebensraum. Bömke: "Dabei sind Fledermäuse als hocheffektive Insektenjäger uns Menschen nützlich."

Keine Sorge - gefangen wurden keine Fledermäuse. Die acht Jahre alte Chiara zeigt eine Gummi-Fledermaus, die die teilnehmenden Kinder geschenkt bekamen.


Spannende Führungen zu den Fledermäusen

Sonntag, 19. August 2007 Hertener Allgemeine

Kreis Recklinghausen - Die Fledermaus - ein Tier, das nicht erst seit Graf Dracula geradezu magische Anziehungskraft auf den Menschen ausübt. Das stellte jetzt auch der Naturschutzverein NUR-im-VEST im Vorfeld der 11. Europäischen Fledermausnacht am 25. und 26. August fest.

Sämtliche Führungen im Kreis für den Aktionstag waren in wenigen Tagen ausgebucht, wie Vorsitzender Reinhard Bömke berichtet. Auf Grund der starken Nachfrage hat der NUR-im-VEST daher weitere Termine eingeschoben, an denen sich Bürger informieren und die lichtscheuen Tiere beobachten können. Der nächste Termin ist am 25. August am Schloss Beck in Bottrop-Kirchhellen, außerdem wurde ein Sondertermin wegen der starken Nachfrage auf den 16. September gelegt. Eine zeitige Anmeldung bei Reinhard Bömke unter 0209/620773 ist dringend zu empfehlen, so der Kreisvorsitzende.

In mehr als 30 Ländern Europas, darunter auch in Deutschland, werden in der Europäischen Fledermausnacht Veranstaltungen angeboten. Bundesweit beteiligen sich zahlreiche Umweltverbände und Naturschutzvereine
mit Veranstaltungen, die am und um das Aktionswochenende Zehntausenden von Naturfreunden Einblicke in das Leben der lautlosen Nachtjäger bieten.


Fledermäuse haben jetzt wieder Saison

18.08.2007 / Lokales / Dorsten WAZ

Mit etwas Glück lassen sie sich jetzt in der Dämmerung am Himmel beobachten: die schwarzen Silhouetten von Abendsegler oder auch Zwergfledermaus. Denn die im wahrsten Sinne des Wortes sagenumwobenen Tiere haben wieder Saison. Der Natur- und Umweltschutzverein "NUR-im-VEST" veranstaltet anlässlich der 11. europäischen "Batnight" zwei Fledermausnächte, von denen eine am 25. August um 20 Uhr am Schloss Beck in Feldhausen stattfindet.

Unter der Leitung der Fledermausexperten Christiane Bömke und Karl-Heinz Ochlast werden sich die Teilnehmer mit Hilfe von Detektoren und Scheinwerfern auf die Suche nach den Insektenjägern machen, die die Menschen seit jeher faszinieren - und mitunter auch ein bisschen zum Gruseln bringen. Dabei sind sie völlig harmlos.

Die Führung kostet für Erwachsene 1,50 Euro und für Kinder 1 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter 0209/620773.


Mit Detektoren durch die Dämmerung

Samstag, 11. August 2007  |  Quelle: Recklinghäuser Zeitung (Recklinghausen / Emscher-Lippe)

KREIS RE. Mit etwas Glück lassen sie sich jetzt in der Dämmerung am Himmel beobachten - die schwarzen Silhouetten von Abendsegler oder auch Zwergfledermaus. Denn die im wahrsten Sinne des Wortes sagenumwobenen Tiere haben wieder Saison. -

Der Natur- und Umweltschutzverein "NUR-im-VEST" veranstaltet anlässlich der 11. europäischen "Batnight" zwei Fledermausnächte: Am 18. August im Hertener Schlosspark und am 25. August am Haus Beck in Gladbeck/Feldhausen. Los geht es jeweils um 20 Uhr. Dann werden sich die Teilnehmer unter der Leitung der Fledermausexperten Christiane Bömke und Karl-Heinz Ochlast mit Hilfe von Detektoren und Scheinwerfern auf die Suche nach den Insektenjägern machen.

"Der Schlosspark in Herten und der Wald bei Haus Beck beheimaten vier verschiedene Arten von Fledermäusen", so Reinhard Bömke, "und im Vest Recklinghausen insgesamt gibt es neun", so der Kreisvorsitzende von "NUR-im-VEST" weiter. Er weiß, dass Fledermäuse die Menschen seit jeher faszinieren - und mitunter auch ein bisschen zum Gruseln bringen. Dabei sind sie völlig harmlos.

Die Führung kostet Erwachsene 1,50 Euro und Kinder 1 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird erbeten unter: 0209/620773.


Auf der Spur von Batman

09.08.2007 / Lokales / Buer WAZ

Jetzt ist Fledermaus-Hochsaison. Das nehmen die Natur- und Umweltschützer von NUR-im-VEST zum Anlass, am 18. August - dieser Samstag gilt als "Europäische Batnight" -zu ihrer eigenen Fledermausnacht einzuladen. Treffpunkt ist um 20 Uhr der Parkplatz des Schlosses Herten sowie am 25. August ebenfalls um 20 Uhr der große Parkplatz am Haus Beck in Gladbeck. Die Leitung haben Dipl. Biologin Christiane Bömke vom NUR-im-VEST (Hertener Führung) und Karl-Heinz Ochlast vom NABU-Gladbeck. Die Führung kostet Erwachsene 1,50 Euro und Kinder einen Euro, beinhaltet aber für die Teilnehmer "eine kleine aber feine Überraschung". Eine Voranmeldung im Internet unter reinhard@boemke.de ist dringend erforderlich. Im Schlosspark Herten hofft man auf die Wasserfledermaus zu treffen. Heimisch sind auch Zwergfledermaus, Abendsegler und Breitflügelfledermaus.


Nur gucken - bloß nicht anfassen

Fledermausnacht im Hertener Schlosspark

Herten. Der Natur- und Umweltschutz Verein NUR-im-VEST führt am 18. August ab 20 Uhr eine Fledermausnacht zur 11. internationalen "Europäischen Batnight" im Hertener Stadtpark durch.

Jetzt ist Fledermaushochsaison. Mit etwas Glück lassen sich in der Dämmerung die schwarzen Silhouetten von Zwergfledermaus, Abendsegler oder Breitflügelfledermaus am Himmel entdecken. Kinder sind übrigens besonders von dieser Tierart begeistert. Von der Harmlosigkeit können sie sich an diesem Abend mit Sicherheit überzeugen. Mit dabei: Fledermausexpertin Dipl. Biologin Christiane Bömke und Fledermausexperte Karl-Heinz Ochlast.

Da Fledermäuse Wildtiere sind, die sich bei Angriffen verteidigen, werden die Teilnehmer diesen Abend zur reinen Beobachtung nutzen. Ein Versuch, eine Fledermaus in die Hand zu nehmen, würde für die Tiere einen Angriff darstellen und die Fledermäuse würden versuchen, durch beißen sich des Angriffs zu erwehren. Die Tiere werden im Schlosspark mit Hilfe von Fledermausdetektoren und Scheinwerfern bei der Jagd nach Insekten beobachtet.

Die Führung kostet für Erwachsene 1,50 Euro, für Kinder 1 Euro und beinhaltet eine kleine, aber feine Überraschung. Voranmeldungen sind zwingend erforderlich, max. Personenzahl 40 - die in zwei Gruppen aufgeteilt werden.

Kontakt: 02 09 / 62 07 73.

Foto: NABU

09.08.2007 / WAZ


Mit Detektoren durch die Dämmerung

KREIS RE.

Mit etwas Glück lassen sie sich jetzt in der Dämmerung am Himmel beobachten - die schwarzen Silhouetten von Abendsegler oder auch Zwergfledermaus. Denn die im wahrsten Sinne des Wortes sagenumwobenen Tiere haben wieder Saison.

Der Natur- und Umweltschutzverein "NUR-im-VEST" veranstaltet anlässlich der 11. europäischen "Batnight" zwei Fledermausnächte: Am 18. August im Hertener Schlosspark und am 25. August am Haus Beck in Gladbeck/Feldhausen. Los geht es jeweils um 20 Uhr. Dann werden sich die Teilnehmer unter der Leitung der Fledermausexperten Christiane Bömke und Karl-Heinz Ochlast mit Hilfe von Detektoren und Scheinwerfern auf die Suche nach den Insektenjägern machen.

"Der Schlosspark in Herten und der Wald bei Haus Beck beheimaten vier verschiedene Arten von Fledermäusen", so Reinhard Bömke, "und im Vest Recklinghausen insgesamt gibt es neun", so der Kreisvorsitzende von "NUR-im-VEST" weiter. Er weiß, dass Fledermäuse die Menschen seit jeher faszinieren - und mitunter auch ein bisschen zum Gruseln bringen. Dabei sind sie völlig harmlos.

Die Führung kostet Erwachsene 1,50 Euro und Kinder 1 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich und wird erbeten unter: 0209/620773.

08. + 09.08.2007 | Quelle: Medienhaus Bauer


Wasser - wir haben genug davon

25.07.2007 / Lokales / Buer

Die Mitglieder von NUR-im-VEST wollten sich bei einem der größten Wasserlieferanten von der Qualität und dem Kreislauf des Wassers ein Bild machen. Das Gelsenwasser-Wasserwerk in Haltern war das Ziel.

Vor gut 120 Jahren, am 18. Januar 1887, wurde Gelsenwasser gegründet. Das unternehmen, so Reinhard Bömke von NUR, "liefert das wertvollste Gut dieser Erde. 70 Prozent unseres Planeten besteht aus Wasser, aber nur rund sechs Prozent davon sind Süßwasser." Davon ist ein Teil in den Polen und Gletschern gespeichert. Das restliche Wasser ist Salzwasser der Ozeane. In Deutschland gibt es keine Wasserprobleme, aber, so Bömke, "betrachtet man Indien, China, Afrika und Südamerika sieht es schon anders aus".

Begrüßt wurde die Gruppe aus dem Vest von Georg Galla, dem früheren Leiter des Wasserwerks. Über drei Stunden informierte der Rentner zum Thema. Nach einem Einführungsfilm in 3D löcherten die 31 Teilnehmer den Wasserfachmann mit Fragen zur Filterung, Oberflächenwasser, Pumpenleistungen und Rohrquerschnitten. Keine Frage blieb unbeantwortet.

780 mm jährlichen Niederschlag verzeichnet das Vest Recklinghausen. Durch hochwertigen Siliziumquarz, teilweise mit einer Stärke von 200 Meter, gelangt das Wasser in die Stauseen von Haltern und in die Brunnen von Gelsenwasser. In NRW erhalten 16,3 Prozent der Einwohner Grundwasser und 83,7 Prozent erhalten Oberflächenwasser.

In den 70er Jahren waren die Auswirkungen der Landwirtschaft so stark, dass das Wasser mit Aktivkohlepulver biologisch aufbereiten werden musste. 17 Millionen Kubikmeter feinstes Trinkwasser liefert Gelsenwasser im Ruhrgebiet. Aber auch in Polen, Aserbeidschan und Rumänien wird Wasser mit deutschem Know How gefördert.

Gallas abschließender Rat: "Wasser brauchen, wir haben genug davon, Wasserverschmutzung aber vermeiden." Georg Galla (l.) war für drei Stunden Führer der NUR-Gruppe durch das Wasserwerk in Haltern. Keine der Fragen, die die Besucher stellten, blieb unbeantwortet.

Foto: R. Bömke


Vögel wie Mückenschwärme

14.07.2007 / Lokales / Buer

Als "Insel des Lichts" erlebte 18 Reisende von NUR-im-VEST" ihr diesjähriges Reiseziel. Ihr Ziel war die Grafschaft Kerry, die sich selbst "Königreich" nennt, mit Bergen bis 1039 Meter hoch, Seen aus denen man trinken kann, und "Luft aus erster Hand", wie A. E. Johann bemerkte.

Der Ausgangspunkt für die Tagestouren lag am Caragh Lake. Besichtigt wurde die Insel Skellig Michael, die von Mönchen schon im 6. Jahrhundert besiedelt wurde, von Wikingern mehrere Male überfallen wurde und heute zum Weltkulturerbe zählt. Heute haben sie Vögel zu ihrem Refugium gemacht - Papageientaucher, Trottellummen, Tordalke, Dreihzehenmöwen, Eissturmvogel und Basstölpel leben hier zu Tausenden. Little Skellig ist mittlerweile die größte Brutkolonie der Welt für Basstölpel, 30 000 Brutpaare finden sich hier jedes Jahr im Frühling hier ein. Papageientaucher leben in der Zeit von Mitte April bis Ende Juli auf der Insel, nur für die Brut, den Rest des Jahres leben sie auf dem offenen Atlantik. Vögel wie Mückenschwärme umkreisten das Boot.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch von Great Blasket. 1953 wurde die Insel evakuiert, die Regierung sah keine Möglichkeit die Menschen, die hier lebten, zu versorgen. Im Durchschnitt lebten hier 200 Personen, zum Ende hin noch 23. Große Schriftsteller schrieben hier ihre Geschichten, Thomas O´Chrohan, Peig Sayers, Maurice O’Sullivan und viele mehr. Heute sieht man nur noch die Ruinen der Häuser und kann erahnen, wie die Menschen hier am westlichsten Punkt Europas gelebt haben. Valentia Island stand als nächstes auf dem Programm. Das Transatlantikkabel von Europa nach Amerika wurde von dieser Insel aus verlegt.

Als "unvergessenes Erlebnis" wird der Besuch des Theaters in Tralee Siamsa Tire beschrieben.

Bedingt durch die starke Nachfrage geht es mit dem NUR-im-VEST auch in den Herbstferien nach Irland. Fragen beantwortet Reinhard Bömke unter 0209-620773.

Einen Papageieintaucher fotografierte Christiane Bömke auf der Insel Skellig Michael.


Vorbildliches Biotop

06.07.2007 / WAZ Lokales / Marl

Recklinghausen. Tausende Arbeitsstunden haben die Mitglieder des Angelsportvereins "Früh-auf 80" aus Recklinghausen in ihr Angelgebiet am Shamrockteich in Castrop-Rauxel investiert. Das Ergebnis ist ein beispielhaftes Pflegebiotop.

Gemeinsam mit NUR-im-VEST (Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen) wurde das gesamte Gebiet so renaturiert bzw. so belassen, dass heute viele Tier- und Pflanzenarten der "Roten Liste" dort ein Zuhause gefunden haben. Stress haben die Angler auch nicht mit Vögeln wie Kormorane und Graureiher - leben und leben lassen lautet die Devise.

85 Prozent des Ufers wurden der Natur überlassen, erklärt 2. Vorsitzender Uwe Unger. Eine 40 Meter lange Trockenmauer bietet Eidechsen und anderen Tieren eine Heimat. Neueste Errungenschaft ist ein Hotel für Bienen und andere Insekten, das von der Jugendgruppe des ASV "Früh-auf 80" unter Leitung von Horst Brinkhoff gebaut wurde. Dipl.-Biologin Christiane Bömke vom NUR hat das Biotop untersucht und alle Pflanzen und Insekten kartiert.

Angler und Naturschützer wollen dieses Kleinod der Öffentlichkeit vorstellen und laden am Samstag, 28. Juli, ab 16 Uhr zu einer Besichtigung ein. Der ASV-Vorstand wird bei einer Führung auf schmalen Pfaden auf die Schönheiten hinweisen. Eine Anmeldung ist erforderlich bei Christiane Bömke unter 0209/62 07 73, Interessenten bekommen einen Lageplan zugesandt.

Lisa-Marie Wapner vom ASV "Früh-auf 80" am "Bienenhotel", das die Jugendgruppe gebaut hat.


Angler zeigen sich hier umweltbewusst

30.06.2007 / WAZ Lokales / Buer

Lisa-Marie Wapner vom Angelverein stellt das Bienenhotel vor. Zu einer Besichtigung seines Pflegebiotops lädt der Umweltverband NUR-im-VEST am 28. Juli nach Castrop-Rauxel ein. Nach Meinung des Kreisvorsitzenden Reinhard Bömke kann hier die Überwindung des fast schon traditionellen Gegensatzes Naturschützer/Angler besichtigt werden.

Das besagte Gebiet stehe, so Bömke, unter dem Schutz des Paragrafen 62, und dieser besage, wie wertvoll dieses Gelände mit Flach- und Tiefwasserzonen sei. Amphibien wie Kreuz- und Erdkröte haben hier eine Heimat gefunden wie auch der Feuersalamander, die Zauneidechse oder Teich- und Gartenfrösche. Nahrung finden hier Eisvögel, Grünspecht, Kormoran und Graureiher. Die Angler, die dieses Gewässer auch nutzen, haben 85 Prozent des Ufers der Natur überlassen. Für Schmetterlinge hat NUR-im-VEST eigens Sommerflieder gepflanzt, eine der neusten Errungenschaften ist ein "Hotel" für Bienen und andere Insekten.

Viel von Flora und Fauna steht auf der "Roten Liste", hat für den Umweltverband die Biologin Christiane Bömke herausgefunden. Bei dieser Führung werden Vertreter vom Angelverein "Früh-auf 80" zeigen, was sie seit 1986 für dieses Gewässer getan haben.

Die Führung beginnt am 28. Juli am 16 Uhr. Schauplatz ist der Shamrockteich im Castrop-Rauxeler Stadtteil Pöppinghausen, in der Nähe des Umspannwerkes. Eine Anmeldung ist unter 0209 62 07 33 (Christiane Bömke) erforderlich. Interessenten erhalten einen Lageplan zugesandt.


Entzückt von Puffins und Katzenpfötchen

26.06.2007 / WAZ Lokales / Dorsten

Dorsten. Als "Insel des Lichts" erlebten die 18 Reisenden der "NUR"-Gruppe, Natur- und Umweltschutz im Vest, den windigen Südwesten Irlands.

Ihr Ziel war die Grafschaft Kerr, die sich selbst "Königreich" nennt, mit dem 1039 Meter hohen "Dach" der grünen Insel. Der Ausgangspunkt für die NUR-Tagestouren lag am See Caragh, einem traumhaft gelegenen Gewässer.

Für Skellig Michael, die Insel, die von Mönchen schon im sechsten Jahrhundert besiedelt wurde und zum Weltkulturerbe zählt, braucht's eine ruhige See, um die Felszacken in der Brandung überhaupt erreichen zu können. Heute leben auf Skellig keine Mönche mehr, Vögel haben sie zu ihrem Refugium gemacht. Die Naturschützer sahen Papageientaucher, Trottellummen, Tordalke, Dreihzehenmöwen, Eissturmvogel und Basstölpel. Little Skellig ist mittlerweile die weltgrößte Brutkolonie für Basstölpel, 30 000 Paare finden sich hier jährlich ein.

Die bunten Papageientaucher leben von Mitte April bis Ende Juli auf der Insel - nur für die Brut, den Rest des Jahres verbringen sie auf dem Atlantik. Den Teilnehmern aus dem Vest schlug das Herz höher. Vögel- wie Mückenschwärme umkreisten das Boot; Basstölpel stürzten sich bis zu 50 Metern in den Atlantik, wie Pfeile durchschossen sie die Wellen.

Ein weiteres Highlight war der Besuch von Great Blasket. 1953 wurde die Insel evakuiert, die Regierung sah damals keine Möglichkeit mehr, die letzten zwei Dutzend Dörfler zu versorgen. Bäuerliche Literaten der gälischen Sprache erzählten und schrieben hier ihre Geschichten. Thomas O´Chrohan sagte: "Ich schreibe dies auf um zu sagen wie wir waren; denn es wird niemanden geben, der so ist wie wir". Heute sieht man nur noch Ruinen der Katen und erahnt, wie die Menschen am westlichsten Punkt Europas gelebt haben.

Der nächste Ausflug führte in den Burren, Europas größtes Karstgebiet. Knabenkraut, Bienen- und Fliegenragwurz, Fettkraut, Katzenpfötchen und Frühlingsenzian registrierten die entzückten Naturfreunde und sahen mediterrane und arktische Pflanzen in direkter Nachbarschaft.

Valentia Island folgte im Programm. Wale, Delphine, Seehunde und Kegelrobben ließen sich von den Klippen beobachten. Das Transatlantikkabel nach Amerika wurde von dieser Insel aus verlegt. Heute kann man es im kleinen, aber feinen Skellig-Museum als Andenken erwerben.

Die vestischen Naturschützer wanderten bei Killarney durch den verwunschenen Wald des Nationalparks, in dem zurzeit ein ähnlicher Pilz sein Unwesen treibt wie zur Zeit der Kartoffelfäule und großen Hungersnot. Unvergesslich war der Besuch des Tanztheaters "Siamsa Tire" in Kerrys Hauptstädtchen Tralee mit der Uraufführung der Sage von den Kindern des Lir.

Strandtage und Erholungspausen gab es nur wenig - stattdessen entstanden tausende von Fotos. Papageientaucher, "Puffins", schätzen die irischen Klippen.

Foto: Christiane Bömke


NUR besucht im Juni die Gelsenwasser AG

15.05.2007 WAZ Vest Recklinghausen

Haltern am See. Der Verein Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen (NUR) besichtigt am Freitag, 15. Juni, die Gelsenwasser-Anlagen in Haltern am See. Organisiert wird die Exkursion von Christel Schikorra, bei ihr können sich Interessierte bis 1. Juni unter 0209/61 00 29 anmelden. Kosten: zwei Euro. Treffpunkt am Ausflugstag ist das ehemalige Rathaus in Westerholt um 14.30 Uhr bzw. der Eingang des Wasserwerkes um 14.55 Uhr.


Gelb-schwarze Plagegeister

03.05.2007 / WAZ Vereine im Vest

Mehr als nur ein Plagegeist: Die meisten Wespen machen keinen Ärger, wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden. Foto: Reinhard Bömke.
Vest. Gartenzeit. Auf den Tischen stehen Obstkuchen, Saft und Eis. Zu den Kaffeegästen gesellen sich Wespen. Der Ärger ist programmiert - einige Gäste schlagen nach den hungrigen gelb-schwarzen Fliegern und erzählen Horrorgeschichten, denn nach wie vor halten viele Menschen Wespen und Hornissen für gefährlich. Die Liste der Vorurteile ist lang - und gehört nach Ansicht der im Vest aktiven Naturschützer vom NUR (Natur- und Umweltschutz im Vest) ins Reich der Fabeln.

Wie schon in den Vorjahren verzeichnet Reinhard Bömke (NUR) seit einigen Tagen vermehrt Anrufe zum Thema Bienen und Wespen. "In diesem Jahr rechnen wir durch den milden Winter und dem somit reichlichen Angebot an Nahrung für die Gelb-schwarzen mit einem verstärkten Aufkommen." Sein Tipp: Zurzeit kann man noch ohne große Probleme die neu entstehenden Wespennester umsiedeln. Denn: "In wenigen Wochen werden sich die Völker so vergrößert haben, dass eine Umsiedlung schwieriger wird."

NUR-im-VEST beispielsweise ist erfolgreich für die Bevölkerung in Umsiedlung und Beratung bei Problemen mit Wespen tätig. Im vergangenen Jahr haben die Experten über 90 Umsiedlungen vorgenommen. "Wir haben ein Wespennest. Was sollen wir denn jetzt machen? Ist das gefährlich? Wie können wir die Tiere wieder loswerden?" So oder so ähnlich lauten die Fragen besorgter Mitbürger.

Der Naturschutzbund NUR weist darauf hin, dass eine Wespenbekämpfung nur in ganz wenigen Ausnahmefällen nötig ist. Ein friedliches Zusammenleben mit diesen interessanten Tieren ist möglich - zumal Wespe nicht gleich Wespe ist. Die Königinnen der Wespen und Hornissen kommen jetzt aus ihrem Winterschlaf, beginnen mit dem Aufbau eines neuen Staates. Noch ist es sehr einfach, die Wespen von ihrem Platz zu vertreiben. In wenigen Wochen ist ihr Volk aber so angewachsen, dass nur eine Umsiedlung helfen kann.

Insgesamt leben in unseren Breiten über 100 verschiedene Wespenarten. Davon fallen nur zwei Arten als lästig auf, weil sie sich von süßen Speisen und Getränken angezogen fühlen: Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Sind diese Wespen im Anflug auf den Frühstücks- oder Kaffeetisch, sollte man sich am besten ruhig verhalten: Durch heftiges Herumschlagen fühlen sich Wespen bedroht und könnten stechen.

Deutsche und Gemeine Wespe bauen allerdings keine Nester an Häusern, sondern unterirdische Nester im Boden oder in dunklen Hohlräumen. Wer also an seinem Haus ein frei hängendes, meist kugeliges Wespennest findet, der hat es mit einem der friedfertigen und harmlosen Wespenvölker zu tun.

Am häufigsten nistet die "Sächsische Wespe" in der Nähe von menschlichen Siedlungen. Sie ernährt sich von Fliegen und anderen Insekten und ist an Süßspeisen wenig interessiert. Wer seinen Garten oder Balkon mit Wespen teilt, der sollte den Nestbereich dennoch meiden oder sich dort nur vorsichtig bewegen. Sollte trotzdem einmal eine Wespe stechen, so bleibt ein kleiner Trost: Der Stich der Sächsischen Wespe ist kaum schmerzhaft und wesentlich harmloser als der von Deutscher oder Gemeiner Wespe.

Für den Fall, dass umgesiedelt werden muss, stehen folgende NUR-im-VEST-Mitglieder mit einer Spezialausbildung zur Verfügung:

Heinrich Lammering, 02 09 - 3 59 45 56 für Recklinghausen, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop, Castrop-Rauxel, Haltern am See. Andree Koeck, 02 09 - 3 59 38 27 für Herten und Volker Fockenberg, 0 20 45 -8 44 22 für Dorsten, Gladbeck und Kirchhellen.


NUR-Exkursion zum Oleftal

27.04.2007 / WAZ Lokales / Buer

Der Naturschutzbund NUR führt am 6. Mai eine Exkursion zum Oleftal in der Eifel durch, wo die wild wachsende Gelbe Narzisse millionenfach leuchtet. Info und Anmeldung: Christiane Bömke, 620 773.


NUR: keine Panik

26.04.2007 / WAZ Lokales / Buer

Der Naturschutzbund NUR weist darauf hin, dass Wespennester an unliebsamen Orten am und im Haus am einfachsten jetzt verhindert werden können. "Die Königinnen der Wespen und Hornissen kommen jetzt aus ihrem Winterschlaf, und jetzt beginnt der Aufbau eines neuen Staates", so Reinhard Bömke aus Westerholt.

"Zurzeit ist es noch sehr einfach, sie von ihrem Platz zu vertreiben. In wenigen Wochen ist ihr Volk derart angewachsen, das nur noch eine Umsiedlung helfen kann." Und dafür sollten sich Betroffene an Fachleute wenden - zum Beispiel an Andree Koeck (NUR), 359 45 56.

Ob eine Umsiedlung überhaupt erforderlich ist, ist laut NUR eine ganz andere Frage. "Bei uns leben mehr als einhundert Wespenarten, aber nur zwei davon fallen uns als lästig auf", sagt Reinhard Bömke, "die Deutsche und die Gemeine Wespe." Fühlen sich Vertreter dieser beiden Arten bedroht und gestört (zum Beispiel beim Marmeladenklau am Frühstückstisch), könnten sie stechen.

Aber: "Die Deutsche und die Gemeine Wespe bauen keine Nester an Häusern sondern unterirdisch im Boden oder in dunklen Hohlräumen", so der NUR-Vorsitzende. Das bedeutet: "Wer also an seinem Haus ein frei hängendes, meist kugeliges Wespennest findet, der hat es mit einem friedfertigen und harmlosen Wespenvolk zu tun."

Am häufigsten nistet laut NUR die Sächsische Wespe in der Nähe von Menschen, und die ist an Süßspeisen gar nicht interessiert (eher an Fliegen und Insekten). "Als Blütenbesucher und Insektenfresser leisten sie Hobbygärtnern und Landwirten wichtige Dienste", gibt Bömke zu bedenken und zitiert aus einem Fachbuch: "Sie greift den Menschen noch nicht einmal dann an, wenn er sich in unmittelbarer Nähe des Nestes bewegt."

Im vergangenen Jahr haben die Experten des Naturschutzbundes NUR im Bereich des Kreises Recklinghausen insgesamt 90 Wespennester umgesiedelt. Meist reichte jedoch eine Beratung - getreu dem Motto: Nur keine Panik.
Reinhard Bömke (NUR) Derzeit sind die Wespenköniginnen mit dem Aufbau ihres neuen Volkes beschäftigt.


Seltene Greifvögel beobachten

Kreisspiegel 22.03.2007

Naturfreunde können Adlerwarte in Berlebeck besuchen

Der Kreisverband „Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen“ (NUR) lädt zu einer Exkursion zur Adlerwarte in Berlebeck

Am kommenden Sonntag führt der NUR-im-VEST seine 3. Exkursion durch. Treffpunkt ist um 8.00 Uhr am ehemaligen Rathaus in Westerholt, auf der Bahnhofstraße 6.

Bereits im Vorjahr hatte er mit Mitgliedern der Hertener Fotogruppe Schacht 5 eine „Vortour“ nach Berlebeck unternommen.  In diesem Jahr will nun der NUR noch einmal dorthin fahren. Seit 1939 gibt es die Adlerwarte in Berlebeck. Der Standort zwischen den Externsteinen und dem Hermannsdenkmal ist heute ein echter Tipp für Naturfreunde. Fotografen haben hier die Möglichkeit 34 verschiedene Greifvogelarten sowie Eulen und vieles mehr abzulichten. Die Anlage ist in ihrer Art die älteste in Europa. Als Filmkulisse diente sie für Filme wie, “Geierwally” und “Die Schlangengrube und das Pendel”. Als Statist war der Steinadler Peter in dem Hollywoodstreifen “Valley of the Eagles” zu sehen. Mittlerweile gibt es zwölf Großvolieren, die eine artgerechte Haltung ermöglichen. Die Anlagen befinden sich auf dem Neuesten wissenschaftlichen und technischen Stand. Als zweite Anlaufstelle ist der Besuch des Vogel- und Gartenparks Heiligenkirchen geplant. Die Fahrt wird in Minibussen mit max. 18 Personen durchgeführt. Anmeldungen bei Reinhard Bömke, Telefon 0209-620773.


Exkursion nach Berlebeck

22.03.2007 / WAZ Lokales / Buer


Der Verein Natur- und Umweltschutz im Vest RE führt am Sonntag, 25. März, eine Exkursion nach Berlebeck durch. Die Teilnehmer treffen sich um 8 Uhr am ehemaligen Rathaus in Westerholt zur Abfahrt in Kleinbussen. Ziel ist der Bereich zwischen Externsteinen und Hermannsdenkmal, wo seit 1939 eine Adlerwarte existiert. Heute sind dort 34 verschiedene Greifvogelarten zu sehen. Die Teilnahme kostet 18 Euro, Anmeldung: Reinhard Bömke, 0209 / 620 773


Minister gegen Giftmüll

16. März 2007 | Quelle: Westline

HERTEN/DÜSSELDORF. (sp/dpa) Die Landesregierung wird alles tun, um den Giftmülltransport von Australien nach Deutschland zu verhindern. Das versicherte NRW-Umweltminister Eckard Uhlenberg im Gespräch mit Umweltschützern.

Mit über 11000 Protest-Unterschriften in der Tasche hatten sich am Donnerstag Vertreter vom Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND), LNU-NRW (NUR-im-VEST), Grünen, der Ev. Kirchengemeinde Herten und der Bürgerinitiativen aus Herten, Dormagen und Leverkusen auf den Weg ins Umweltministerium gemacht.

Sie fordern den Minister in einem Schreiben auf, die Transporte zu unterbinden. "Wir akzeptieren nicht, dass sich politisch Verantwortliche hinter Zuständigkeiten und Verträgen verschanzen und sich ihre Entscheidungskompetenz abnehmen lassen", sagte ein Sprecher des BUND.

Die 19-köpfige Gruppe, darunter zahlreiche Hertener, war fast eine Stunde beim Umweltminister. Uhlenberg dankte den Umweltschützern (NUR-im-VEST und BUND) für ihren Einsatz. Er betonte, die Landesregierung werde alles tun, um den Giftmülltransport zu verhindern. Claudia Baitinger (BUND Dorsten): "Er hat sich sehr deutlich positioniert." Ein Sprecher des Umweltministeriums sagte, man habe Kontakt zum Bundesumweltministerium und zu den australischen Behörden aufgenommen. "Minister Uhlenberg steht voll auf der Seite der Bürger."

Der Chemieriese Orica will 22000 Tonnen HCB-Giftmüll nach Deutschland exportieren. 5000 Tonnen davon sollen im RZR Herten-Süd verbrannt werden.


Naturschutzverein besucht und fotografiert Irland

07.03.2007 / WAZ Lokales / Buer

Irland, die Grüne Insel, ist im Mai die Haupttour des Verein Natur- und Umweltschutz im Vest RE. Die Reisezeit ist vom 25. Mai bis zum 9. Juni terminiert. Maximal 18 Personen werden die Schönheiten der Insel erkunden und sich fotografisch betätigen. Ausgangspunkt ist die Grafschaft Kerry. Die Unterbringung erfolgt in Ferienhäusern mit Selbstverpflegung. Die komplette Tour ist auf der Internetseite des Naturschutzvereins unter www.nur-im-vest.de (Punkt Jahresprogramm) zu sehen. Die Leitung hat Reinhard Bömke inne, der unter der Rufnummer 0209-620773 zu erreichen ist.


NUR fordert den Bau von Messstationen

21.02.2007 / WAZ Lokales / Buer

Der Verein Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen (NUR) fordert in einem Schreiben an den Landrat für den Kreis Recklinghausen, Jochen Welt, den Aufbau von Feinstaub-Messstationen in den Städten des Kreises. "Warum werden bei uns Anlagen demontiert", fragt der NUR-Kreisvorsitzende Reinhard Bömke, "statt weitere zu installieren?" Vor einigen Jahren war beispielsweise die einzige Hertener Messstation (am Paschenberg) ersatzlos abgebaut worden. "Liegt es an der gerade jetzt in Verbindung zur RZR-Debatte erkennbaren übermächtigen Lobby der Industrie?", fragt der NUR-Vorsitzenden den Landrat in seiner Eigenschaft als Mitglied im Arg-Aufsichtsrat.

Der Verein NUR erwarte daher von Jochen Welt mehr Verständnis für die Belange des Umweltschutzes sowie mehr Engagement "für die Initiative in Sachen Feinstaubmessung und weniger für die Müllverbrennung."


NUR-Exkursion zum Aquazoo

16.02.2007 / WAZ Lokales / Buer

Der Verein Natur- und Umweltschutz (NUR) führt am Samstag, 17. Februar, eine Exkursion zum Aquazoo in Düsseldorf durch. Gerade Kinder und Jugendliche können dort vieles über die Tiere der Erde erfahren. Insekten, Fische, Amphibien und Säugetiere sind aus nächster Umgebung betrachten. Die Teilnehmer treffen sich am 17.2. zur Abfahrt um 9.00 Uhr am ehemaligen Westerholter Rathaus. Die Mitfahrt kostet 12 Euro. Info: Birgit und Andree Koeck 0209 / 359 38 27 oder Dipl. Biologin Christiane Bömke, 0209 /620 773.


Martinischüler bauen 25 Nistkästen

09.02.2007 / Westline Lokales / Marl

Herten. 25 Kinder bauten 25 Nistkästen. Bei einer Vogelschutz-Aktion des Vereins NUR-im-VEST und der Martinischule in Herten - Westerholt hat der Nachwuchs kräftig den Hammer geschwungen. In den kommenden Monaten werden die Kinder die Nistkästen zusammen mit den Naturschützern in Gärten, Parks und im Wald aufhängen und eine Patenschaft übernehmen.

Außerdem werden sie sich im Frühjahr ansehen, welche Vögel in den einzelnen Kästen ihr Nest gebaut haben. Solche Aktionen seien nötig, um Kindern und Jugendlichen zu zeigen, wie nötig der Schutz der Vogelwelt ist, erklärt NUR-Kreisvorsitzender Reinhard Bömke. Fast die Hälfte der heimischen Vogelarten sei vom Aussterben bedroht.


Schüler bauen Nistkästen

08.02.2007 / WAZ Lokales / Buer

Kinder aus den Klassen 3 und 4 der Martini-Grundschule in Westerholt haben sich rege am Bau von Nistkästen beteiligt. Auf Einladung des Vereins Natur- und Umweltschutz im Vest RE (NUR) zimmerten sie in ihrer Schule insgesamt 25 Kästen für Singvögel. Diese werden in Gärten, Parks und Wäldern angebracht, "und die Kinder übernehmen dafür eine Patenschaft", wie der NUR-Kreisvorsitzende Reinhard Bömke erklärte. Gemeinsam wollen alle Beteiligten im Frühjahr nachschauen, welche Nistkästen von welchen Vögeln bewohnt werden. Und Patenschaft heißt: Die Kinder werden sich auch künftig um die Kästen kümmern (säubern, pflegen etc.)

Bömke weist in diesem Zusammenhang auf die Beweggründe der Aktion hin: "Fast die Hälfte unserer heimischen Vogelarten ist bereits ausgestorben oder wird in den nächsten sechs bis zehn Jahren aussterben." Als Gründe führt er an: "Obstplantagen werden im Jahr 14-15 Mal gegen den Befall von Insekten besprüht, Felder werden gegen Unkraut bearbeitet, und wo Bäume einst absterben durften, muss aus Sicherheitsgründen alles Todholz entfernt werden." Und gerade im Todholz wächst die Nahrung für Vögel heran: Insekten, Maden, Würmer.

Deshalb hat sich der Natur- und Umweltschutz-Verein zum Ziel gesetzt, gerade bei Kindern Verständnis zu wecken für die Zusammenhänge von Eingriffen in die Natur. "Im nächsten Jahr werden wir die Aktion mit den Nistkästen in einer anderen Schule wiederholen", sagte Reinhard Bömke. "Steter Tropfen höhlt ja bekanntlich den Stein."

Einen Besuch bei den großen Vögeln der Adlerwarte in Berlebeck (zwischen Externsteinen und Hermanns -Denkmal in Ostwestfalen) stattet der NUR mit einer Exkursion am 25. März ab. Die Teilnehmer treffen sich um 8 Uhr zur Abfahrt am Rathaus in Westerholt. Die Teilnahmegebühr beträgt 18 Euro Erwachsene und 14 Euro Kinder, der Eintritt zu Adlerwarte ist im Preis enthalten. Info: Reinhard Bömke, 0209 / 620 773.

Thomas Schmidtke


Exkursion zu den Wintergästen

01.02.2007 /   Westline Lokales / Dorsten Schermbeck und Kreis

Zu den arktischen Wintergäste am Niederrhein reiste der "NUR-im-VEST" bei seiner ersten Jahresexkursion. 39 Gäste und Mitglieder sahen die Vögel, die regelmäßig aus der Tundra über das Baltikum, Polen und Ostdeutschland an den Niederrhein kommen. Bläss-, Saat-, Grau-, Weisswangen- und die Nilgans überwintern am Niederrhein - immerhin rund 150 000 Vögel bevölkern dieses Gebiet. Vom Reisebus aus konnten die Teilnehmer sich ein gutes Bild machen.


NUR-Exkursion zu den Wildgänsen

31.01.2007 / WAZ Lokales / Buer

Der Verein Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen führte mit 39 Gästen und Mitgliedern aus dem Vest und Gelsenkirchen eine Exkursion zu Wildgänsen am Niederrhein durch. Arktische Wildgänse aus der Tundra haben nach langer Reise über das Baltikum, Polen und Ostdeutschland am Niederrhein ihr Winterquartier gefunden. Rund 150 000 Vögel bevölkern dieses Gebiet. Vom Reisebus aus konnten die Teilnehmer sich ein gutes Bild machen. Am Rheinufer bei Emmerich waren tausende von Gänsen auf den Wiesen entlang der Straße zu beobachten. Mit Spektiven und Ferngläsern sahen die Exkursionsteilnehmer 54 Vogelarten. Nach einem kräftigen Eintopf, den die Gruppe in einer Umweltstation in Holland eingenommen hatte, ging die Fahrt zurück nach Recklinghausen.


Exkursion führt zu den Blassgänsen

23.01.2007 /  WAZ Vest - Herten

Der NUR-im-VEST wird am 28. Januar seine erste Jahresexkursion zum Niederrhein zwischen Duisburg und Nijmegen durchführen. "Bis zu 30 Prozent der westeuropäischen Blässgänse halten sich dort auf, also rund 150 000 Vögel. Ferngläser sollten mitgenommen werden." So der NUR. Mit Minibussen werden sich die Teilnehmer vom ehemaligen Rathaus in Westerholt (Bahnhofsstraße 6) an den Niederrhein begeben. "Aufgrund der Nachfrage erhöhen wir die Teilnehmerzahl von 18 auf 40." Treff: 09.00 Uhr, Teilnahmegebühr 9 Euro Erwachsene, 7 Euro Kinder.


Vom Aquazoo bis zur Ostsee

Stadtspiegel Ausgabe Donnerstag 11.01.2006

Natur- und Umweltschutzverein (NUR) bietet 2007 interessante Exkursionen und Aktionen

Der Natur- und Umweltschutzverein NUR hat sein erstes Jahresprogramm nach Gründung im April 2006 fertig gestellt und kann es den interessierten Menschen im Vest Recklinghausen präsentieren.

Das Programm hat 24 Seiten und bietet eine bunte Mischung an Exkursionen - vom Niederrhein bis zur Ostsee, vom Schlosspark Herten bis in den Aquazoo Düsseldorf. Wichtig war den Aktiven bei der Erstellung des Programms, dass ein breites Spektrum angeboten wird. Natur- und Umweltfreunde, Filmer wie Fotografen kommen voll auf ihre Kosten da auch Mitglieder einer Fotogruppe, Förderverein Schacht 5, mit im NUR involviert sind. Der zweite Schwerpunkt ist die Arbeit mit Kindern, somit auch ein kinderfreundliches Programm. Drei Fledermausnächte werden im August durchgeführt. 2006 hatte NUR bei den drei Veranstaltungen immerhin rund 180 Teilnehmer. Diese Zahl gilt es 2007 zu topfen.

Die Kosten der Exkursionen und Besichtigungen decken nur die Selbstkosten, da der Verein ausschließlich ehrenamtlich arbeitet. Wer sich die Zeit nimmt, das NUR-Programm in Ruhe durchzulesen, findet vielleicht an dem einen oder anderem Thema gefallen: Also anmelden und mitmachen. Wer Lust und Laune hat, kann den verein durch ehrenamtliche Arbeit unterstützen, Mitglied werden. Gesucht werden Fachleute, die sich für Umweltthemen und Problemlösungen einsetzen und solche die NUR unterstützen als Mitglieder oder Sponsoren. Um in dem harten Geschäft Natur- und Umweltschutz zu überstehen, braucht man einen starken Partner, und den haben die Aktiven im Vest beim LNU-NRW gefunden. Die LNU-NRW ist der größte Verband in Sachen Natur- und Umweltschutz mit fast 350.000 Mitgliedern.

Anmeldungen können ab sofort erfolgen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und somit ist bei einigen Veranstaltungen Eile geboten. Die Jahresprogramme liegen in fast allen öffentlichen Gebäuden wie FBS, VHS, Rathäusern, FBW, Kreishaus aus.


Mehr Informationen zur Verbrennung

Mittwoch, 03. Januar 2007 / WAZ Lokales Herten

Die Grünen-Kreistagsfraktion stellt Fragen zum Sondermüll aus Sydney. In einem Schreiben an ihre australische Schwesterpartei bittet sie um deren Einschätzung. Auch die Umweltinitiative NUR im Vest kritisiert das Vorgehen Nähere Informationen über die geplante Verbrennung von Sondermüll aus Australien im RZR will die Kreistagsfraktion der Grünen gewinnen. Aus diesem Grund hat sie ein Schreiben an den Regionalverband Ruhr (RVR) gerichtet.

Darin möchte die Fraktionsvorsitzende der Grünen im RVR, Sabine von der Beck, wissen, ob die Verbrennung des Stoffes in Deutschland genehmigt sei. Ein weiteres Schreiben hat die Grünen-Kreistagsfraktion an ihre Schwesterpartei in Australien gerichtet und um deren Einschätzung der Situation gebeten. Gegen die Verbrennung des Sondermülls im RZR hat sich die Umweltinitiative NUR im Vest ausgesprochen. Der Verein äußert sein Unverständnis darüber, dass ein "reicher Kontinent wie Australien" nicht in der Lage sei, die chemischen Abfälle selbst zu entsorgen. Jetzt hofft NUR auf einen Bürgerentscheid, um den Vorgang zu stoppen. Auch der Stadtverbandssprecher der Grünen, Karl Kneip, richtet einen Appell an die Verantwortlichen: "Die Stadtspitze ist aufgefordert nach dem Vorsorgeprinzip zu handeln und alles in Bewegung zu setzen, um mögliche Schäden für die Bevölkerung abzuwenden."

 

Texte, Bilder, Grafiken sowie Layout dieser Seiten unterliegen weltweitem  Urheberrecht. Unerlaubte Verwendung, Reproduktion oder Weitergabe einzelner Inhalte oder kompletter Seiten werden sowohl straf- als auch zivilrechtlich verfolgt. Die Rechtsverfolgung nach Rechtsordnungen anderer Länder ist möglich und kann entsprechende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Nutzung der Bilder ist honorarpflichtig.