Presseberichte 2006
Brief an grüne Parteifreunde in AustralienSamstag, 30. Dezember 2006 | Quelle: Recklinghäuser Zeitung (Recklinghausen / Emscher-Lippe) Sondermüll. Die geplante Verbrennung von australischem Sondermüll im Hertener RZR (wir berichteten) hat jetzt die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen auf den Plan gerufen. Vom Betreiber der Müllverbrennungsanlage, dem Regionalverband Ruhr (RVR), möchte die Fraktionsvorsitzende Sabine von der Beck wissen, ob die Verbrennung des Stoffes Hexachlorbenzol in Deutschland genehmigt sei. Ebenso interessiert ist die Grünen-Vertreterin in ihrer Anfrage an den RVR - Vorsitzenden Hans-Dieter Klink, "inwieweit sich nach der Verbrennung diese oder andere giftige Stoffe im Abgas wieder rekombinieren" und "welche zusätzlichen Belastungen für die Bürger und die Umwelt in der Umgebung entstehen". Die Kreis-Grünen wenden sich des weiteren an ihre Parteifreunde in "down under": In einem Brief an die "Australien Greens" erhoffen sie sich u. a. Auskünfte darüber, ob die rund 5000 Tonnen Sondermüll auch in näher gelegenen Anlagen entsorgt werden oder zunächst sogar beim Erzeuger - der Firma Orica aus Sydney - bleiben könnten. Angst hat auch der Naturschutzverband NUR im Vest vor dem Giftmüll-Export. Für den Vorsitzenden Reinhard Bömke ist Herten die "Welthauptstadt in Sachen Müllverbrennung". Er wundert sich, dass ein reicher und weitläufiger Kontinent wie Australien, "wo die Bevölkerungsdichte in manchen Gebieten nahezu null ist, nicht in der Lage sein soll, die chemischen Abfälle zu verbrennen." Bömke hofft, "dass der Wahnsinn gestoppt wird und ein Bürgerentscheid durchgeführt wird und nicht eine Handvoll profitgeiler Leute über die Gesundheit von Millionen Menschen entscheiden." |
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Ein pralles Programm für Naturfreunde und Filmer 29.12.2006 / WAZ Kreis und Marl
Der Natur- und
Umweltschutzverein
im Vest Recklinghausen (NUR) hat sein erstes Jahresprogramm nach
Gründung im April fertig gestellt. Interessierte finden eine bunte
Mischung an Exkursionen: mit Zielen vom Niederrhein bis zur Ostsee - vom
Schlosspark Herten bis in den Aquazoo Düsseldorf. |
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NUR fordert ein Ende des Wahnsinns 27.12.2006 / WAZ Lokales / Herten Um das Image der Stadt Herten sorgt sich der Kreisvorsitzende des Umweltverbandes NUR, Reinhard Bömke. Im Hinblick auf die geplante Verbrennung von Giftmüll aus Australien befürchtet er, dass Herten zur "Müllverbrennnungsmetropole Nummer eins in Europa" werde. "Wo bleibt der Aufschrei der Bevölkerung? Normalerweise müsste man auf die Straße gehen und zur Demonstration aufrufen. Der NUR im Vest hat äußerste Bedenken und fordert einen sofortigen Stopp dieses Wahnsinns." In einem Brief an Bürgermeister Dr. Uli Paetzel schlägt Bömke vor, dass Herten sich viel mehr um ein Profil als saubere Stadt mit hoher Lebensqualität bemühen solle. Als Beispiel nennt Bömke die Stadt Haltern am See. |
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Recklinghausen / Emscher-Lippe Exkursionen zu Adlern, Gänsen und Fledermäusen22. Dezember 2006 | Quelle: Recklinghäuser Zeitung von Markus Geling RECKLINGHAUSEN. Eine Exkursion zur Adlerwarte in Berlebeck, zum Wasserwerk in Haltern, zum Aquazoo in Düsseldorf oder auch zu den Wintertieren am Niederrhein - vier Beispiele aus dem ersten Jahresprogramm des Natur- und Umweltschutzvereins NUR im Vest, das ab sofort ausliegt. Seit einem dreiviertel Jahr existiert der NUR nun, hat inzwischen rund 50 Mitglieder und versucht auch, eine Jugendgruppe aufzubauen. "Unser Ziel ist es, über natürliche Zusammenhänge und Umweltbelastungen aufzuklären", sagt Schriftführerin Christel Schikorra. Zudem wolle man "auch politisch tätig werden". Dazu zähle etwa das Engagement gegen Lärm, Osterfeuer ("das hat immer weniger mit Brauchtum zu tun und immer mehr mit Müllbeseitigung") oder auch Feinstaub. So fordert NUR etwa zusätzliche Feinstaubmessstationen. Zu den Arbeitsschwerpunkten zählen aber auch ganz klassisch die Umsiedlung von Hornissen und Wespen, die Erstellung von Nisthilfen oder auch die Pflege eines Biotops in Castrop-Rauxel. Zu den größeren Veranstaltungen, die laut NUR alle zum Selbstkostenpreis stattfinden, dürften auch im nächsten Jahr wieder die Fledermausnächte zählen (18./25. August und 1. September). "Zuletzt hatten wir insgesamt mehr als 180 Teilnehmer", sagt die Beisitzerin Monika Burmeister. Und die Zahl derer, die sich auf die Suche nach Großem Abendsegler, Zwerg- oder Wasserfledermaus machen möchten, soll diesmal noch gesteigert werden. Ebenfalls in der Dämmerung wird am 15. September eine Führung durch die Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen stattfinden. Im Mittelpunkt stehen dabei die nachtaktiven Tiere - und auch die heimischen, die sich dort aus freien Stücken niedergelassen haben. Erstmalig wird in Herten in Zusammenarbeit mit der Fotogruppe Schacht 5 der Natur- und Reisefotografietag stattfinden (18. November). Foto- und Video-Experten werden Vorträge halten - und jede Menge Tier- und Landschaftsaufnahmen zu sehen sein. Das Jahresprogramm liegt in öffentlichen Gebäuden des Kreises aus. Außerdem ist es im Internet zu finden: www.zeitungshaus-bauer.de (Service-Links). |
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Greifvogelaufzucht und
Auswilderungsstation platzt aus allen Nähten Die letzte Exkursion des Natur und Umweltschutzverband (NUR) im Vest im Jahr 2006 ging zur Auffang- und Auswilderungsstation für Greifvögel und Eulen des Regionalverband Ruhr (RVR) in Haltern am See. Der Leiter der Station am Forsthof Haard, Michael Hähnel zeigte den 43 Teilnehmern die Vögel wie Kauze, Eulen und Uhus, die seine Station aufzieht und auswildert. Reinhard Bömke, Kreisvorsitzender des NUR sagte, die Exkursion sei für alle ein voller Erfolg und man wolle wiederkommen. 25.11.2006 / LOKALAUSGABE HERTEN WAZ |
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Greifvögel hautnah erleben
Haltern am See/Herten. Der Natur- und Umweltschutzverband (NUR), bietet in Kooperation mit der Fotogruppe "Schacht
5" aus Herten - Scherlebeck am kommenden Samstag, 18.November, ab 10.30 Uhr eine Exkursion zur Greifvogelaufzucht-
und Auswilderungsstation des Regionalverbandes Ruhrgebiet in Haltern am See an. Dabei sollen vor allem Fotografen
auf ihre Kosten kommen. Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Exkursion sind, wetterfeste Kleidung, gute Laune sowie
ein Beitrag von E 2,00/Person für die Unterstützung der Station. Anmeldungen sind bei der Dipl.-Biologin Christiane Bömke
unter Tel: 02 09 / 62 07 73 möglich. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Rathaus in Herten Westerholt. Per Fahrgemeinschaft geht
es dann nach Haltern am See.
10.11.2006 / LOKALAUSGABE / KREIS RECKLINGHAUSEN AUS DEN STÄDTEN - WAZ
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Die Natur schützen NUR im Vest gehört nun zum LNU-Dachverband
Der NUR (Natur- und Umweltschutz) im Vest Recklinghausen gehört ab sofort dem Dachverband LNU-NRW an. BUND, NABU
und LNU sind gleichberechtigte Partner und zählen zu den drei anerkannten Verbänden im Bereich Natur -und Umweltschutz.
Der NUR wird sich ab sofort auch mit der Bearbeitung des § 60, Eingriffe in die Natur, beschäftigen und mitreden. Weiterhin will
er im Bereich Bildungsarbeit verstärkt auf die Jugendarbeit eingehen. Die Internetseite ist nun vom Eingangsbild fertig gestellt,
und zeigt die Bereiche auf, in denen die Mitglieder aktiv sind.
Eine Vervollständigung wird Schritt für Schritt erfolgen. Auf der Webseite sind zudem unterschiedlichste Naturaufnahmen
aus Flora und Fauna zu finden. Auch Themen zur Umweltbelastung durch Lärm und Feinstaub sind aufgeführt. Die Bilder
auf den einzelnen Seiten stammen von vielen Fotografen: Heinz Beste, Bernhard Renke, Udo Kirchhoff, Volker Fockenberg, Christiane Bömke, Horst Göbel uvm.
16.10.2006 / LOKALAUSGABE / MARL WAZ
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Verband "NUR" redet mit beim Naturschutz Kreisgruppe stellt sich auch im Internet vor Dorsten/ Kreis.
Seit diesem Monat gehört der Naturschutzbund "NUR" im Vest dem Landesverband an. Der "NUR" werde sich ab sofort - wie die
Verbände "NABU" und "Bund" mit Eingriffen in die Natur beschäftigen und mitreden, berichtet Diplom-Biologin Christiane Bömke.
Geplant sind außerdem Bildungsarbeit für Jugendliche und Erwachsene. Erste Einblicke in die Arbeit des "NUR" bietet die
Internetseite des Verbandes. Zu finden sind dort u.a. viele Naturaufnahmen aus Flora und Fauna. Das Internet-Angebot wird noch
ausgebaut.
28.09.2006 / LOKALAUSGABE / DORSTEN WAZ
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Ein blühendes Wunder
Am Anfang war es ein ganz zartes Pflänzchen, das von
engagierten Hertener Bürgern mühselig großgezogen wurde. Mittlerweile
hat sich die Pflanze zu einem blühenden Wunder entwickelt. Die Rede ist
vom aktiven Naturschutz in Herten. Wie kaum in einer anderen Gemeinde
sind hier Menschen aktiv, die einen großen Teil ihrer Freizeit Flora und
Fauna widmen. 09.09.2006 / Lokales / Herten von Florian Müller WAZ |
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Fledermaus-Detektor spürt die "Vampire" auf Fledermäuse ernähren sich von Blut und sie verwandeln sich in Vampire - das glauben offenbar immer noch viele Kinder. Dass dies nicht so ist, konnten sie am Wochenende lernen. Denn da veranstalte NUR - das steht für Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen - eine so genannte Fledermauswanderung im Schlosspark. Ausgerüstet mit dem "Fledermaus-Detektor", mit dem die Ultraschallsignale der kleinen Säugetiere geortet werden können, machten sich Karl-Heinz Ochlast und Andree Koeck vom NUR auf, um den Kindern die vermeintlichen "Vampire" nahe zu bringen. Viele waren gekommen, um die Fledermäuse in Natura zu erleben. "Wir haben schon anlässlich der europäischen Fledermausnacht im August eine solche Wanderung unternommen. Auf Grund der sehr positiven Resonanz haben wir uns entschlossen, sie zu wiederholen", berichtet Karl-Heinz Ochlast. "Vier Arten von Fledermäusen kann man in Herten beobachten", erzählt Andree Koeck, "den großen Abendsegler, die Zwergfledermaus, die Wasserfledermaus und die Breitflügelfledermaus." Bei der Wanderung hatten die Teilnehmer Glück: Alle vier Arten konnten entdeckt werden. Einen weiteren Grund, der für ein solches Abendprogramm spricht hat Andree Koeck: "Fledermäuse sind faszinierende Tiere, die vor allem für Kinder interessant sind. Die sind oft ziemlich überrascht, wie sie sich in den Tieren getäuscht haben." Denn die heimischen Fledermäuse ernähren sich keineswegs von Blut, sondern von Insekten. koi Dienstag, 05. September 2006 | Quelle: Hertener Allgemeine (Herten |
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Nächtliche Jagd auf Insekten im Park Fledermaus-Wanderung mit "Nur im Vest" In einem Halbkreis stehen sie im Schlosspark, Augen und Ohren auf ein kleines blaues Gerät gerichtet. Es soll hörbar machen, was sonst nicht für den Menschen zu hören ist: Die Ultraschallwellen, die Fledermäuse aussenden. Denn die knapp 70 Menschen wollen Fledermäuse sehen. "In Herten gibt es vier Arten", sagt Karl-Heinz Ochlast vom NABU Gladbeck. Zusammen mit dem Verein "Nur im Vest" will er diese vier Arten finden. Doch noch ist es zu hell, da bleibt noch Zeit für Erklärungen. Weltweit gibt es 900 Fledermaus-Arten, erfahren die Teilnehmer von ihm. Die Wanderung beginnt, der Regen hört auf. "Wenn es regnet, verkriechen sich die Insekten und dann kommen auch die Fledermäuse nicht raus", hatte Andree Koeck, Jugendreferent beim Nur im Vest, noch das Schlimmste befürchtet. Doch Petrus hat Nachsicht mit den Wanderern. Schon an der ersten Lichtung schlägt Koecks Ultraschall-Messgerät aus. Gespannte Blicke richten sich gen Himmel, es wird ruhig in der Gruppe. Tatsächlich, da fliegen die ersten schwarzen Fledermäuse über das Schloss. Aber noch sind sie zu weit weg. Der Schotter knirscht beim Laufen unter den Füßen der Naturfreunde, hier und da lassen die Kinder die großen Taschenlampen aufleuchten. "Fledermäuse sind keine Draculas", erzählt Karl-Heinz Ochlast zwischendurch. "Sie sind Insektenjäger", sagt er. Die großen Schlossteiche sind die nächste Station. Wasserfledermäuse sollen hier auf die Jagd gehen. Plötzlich herrscht Aufregung. Mehr und mehr Fledermäuse fliegen über das Wasser, kommen nah an die Spaziergänger heran. Karin Christiansmeier (59) und Enkel Kevin (6) sind ganz begeistert von den kleinen Säugetieren. "Das Beste ist, wenn die so nah über das Wasser fliegen", sagt Kevin und die Oma ergänzt: "Ich würde gerne öfter welche sehen." juphi |
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NUR auf der Spur der Fledermäuse Am Samstag im Hertener Schlosswald Eine Führung durch den Hertener Schlosswald bietet der Natur- und Umweltschutzverein Recklinghausen (NUR) am kommenden Samstag, 19. August, an. Treffpunkt dazu ist die Brücke zum Innenhof am Schloss. Unter der Leitung von Andree Koeck und Karl Heinz Ochlast können die Teilnehmer zur jetzigen "Fledermaushochsaison" ab 20 Uhr die schwarzen Silhouetten der Tiere bewundern. Der Hertener Schlosspark, so NUR, beheimatet vier Arten von Fledermäusen, im Kreis sind es neun verschiedene Arten. Gäste sind willkommen, die Führung gibt es zum Nulltarif. Eine weitere Exkursion gibt es am Samstag, 26. August, ab 20 Uhr vom Haus Beck in Gladbeck / Feldhausen aus.
15.08.2006 / LOKALAUSGABE / HERTEN WAZ |
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NUR auf der Spur der Fledermäuse Am Samstag im Hertener Schlosswald Eine Führung durch den Hertener Schlosswald bietet der Natur- und Umweltschutzverein Recklinghausen (NUR) am kommenden Samstag, 19. August, an. Treffpunkt dazu ist die Brücke zum Innenhof am Schloss. Unter der Leitung von Andree Koeck und Karl Heinz Ochlast können die Teilnehmer zur jetzigen "Fledermaushochsaison" ab 20 Uhr die schwarzen Silhouetten der Tiere bewundern. Der Hertener Schlosspark, so NUR, beheimatet vier Arten von Fledermäusen, im Kreis sind es neun verschiedene Arten. Gäste sind willkommen, die Führung gibt es zum Nulltarif. Eine weitere Exkursion gibt es am Samstag, 26. August, ab 20 Uhr vom Haus Beck in Gladbeck / Feldhausen aus. 15.08.2006 / LOKALAUSGABE / BUER WAZ |
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Streiter für stechende Brummer "Solange wir die Tiere in Ruhe lassen, passiert auch nichts" Andree Koeck ist im Verein "Natur und Umweltschutz im Vest Recklinghausen" (NUR) zuständig für die Umsiedlung von Insektennestern. Die allgemeine Hysterie versteht er nicht Was halten Sie von der allgemeinen Angst vor Insektenstichen? Koeck: Das ist reine Panikmache, vermutlich ist uns das einfach so anerzogen worden. Eigentlich ist es ein riesengroßes Missverständnis zwischen Mensch und Tier, denn solange wir die Tiere in Ruhe lassen, passiert auch nichts. Was raten Sie als Fachmann, wenn es doch mal zu einem Stich kommt? Koeck: Auf jeden Fall die Einstichstelle kühlen. Zwiebelsaft ist ein altes bewährtes Hausmittel, einfach den Stich flächig mit einer aufgeschnittenen Zwiebel einreiben. Bei Bienenstichen ist es wichtig, sofort und vorsichtig mit einer Pinzette den Stachel zu entfernen. Da hängt nämlich meist die Giftblase mit Darm noch dran, und weil da Nerven durchlaufen, wird weiter Gift in den Einstichskanal gepumpt. Was ist dran an dem Gerücht, dass eine Hornisse mit drei Stichen einen Menschen töten kann? Koeck: (lacht schallend) Das ist dummer Aberglaube. Ein Mensch müsste zwei Hornissennester mit jeweils 1500 Tieren nebeneinander legen, und sich solange darin wälzen, bis jedes einzelne Tier ihn einmal gestochen hat, um überhaupt in Lebensgefahr zu geraten. Außerdem sind Hornissen ein friedliches Volk, solange man sie nicht ärgert, und darauf achtet, dass man vor dem Nest flach atmet: Hornissen reagieren auf CO2. Dann sind Libellen wohl auch viel weniger gefährlich als allgemein angenommen? Koeck: Richtig. Libellen haben ja nicht mal einen Stachel, mit dem sie stechen könnten. Wie sieht Ihr persönliches Verhältnis zu Insekten aus? Koeck: Wirklich gut. Ich gehe voll darauf ab, wenn ich mal ein Hornissennest umsiedeln darf. 28.07.2006 Das Gespräch führte WAZ-Mitarbeiterin Katharina Müller. |
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Nur keine Panik Die Stech- und Beißsaison verläuft nach wissenschaftlicher Beobachtung vor Ort völlig normal. Neu ist nur die große Angst vieler Gestochener und Gebissener vor schweren gesundheitlichen Folgen. Mit der Gefährdung durch Insekten ist es ein wenig wie mit der Temperatur: Das Gefühl sagt oft etwas ganz anderes als der wissenschaftlich beweisbare Wert. Mancher ist derzeit überzeugt: In diesem Jahr stechen die Mücken wie nie zuvor, entzünden sich Stiche aller Art viel schlimmer als sonst. Doch die Wissenschaft vor Ort in Gestalt von Arzt und Apothekersprecherin Christa Passiep sagt etwas anderes: Alles ist wie immer oder zumindest wie in den letzten Jahren. Kein Grund zur Panik. Marco Sträter, Assistenzarzt im St.-Elisabeth-Hospital und als solcher häufig in der Notfall-Ambulanz tätig: "Was sich im Vergleich zu früher verändert hat, ist allein die Angst der Leute. Die Panik, dass der Zeckenbiss zur Frühsommer-Meningoenzephalitis (Hirnhautentzündung) führen könnte. Dabei ist das in Herten gar nicht möglich! In Bayern kommen diese Viren vor, aber hier nicht," beruhigt er die Patienten. Eine Borreliose (mit Antibiotika beherrschbar) könne ein Zeckenbiss zwar auch hier zur Folge haben. Aber das geschehe nur selten, nur fünf Prozent einer von einer infizierten Zecke Gebissenen erkrankten daran, versichert der Mediziner. Auch bei den vielen vermeintlichen Blutvergiftungen müssten Patienten sich nicht zu sehr sorgen. Dabei handele es sich meist um eine Entzündung der Lymphbahnen, die oft von allein durch die nächsten Lymphknoten gestoppt würde. Kühlung mit Lokal-Alkoholverbänden reiche in der Regel aus, manchmal seien Antibiotika nötig. Dass mancher Stich anschwillt, liege daran, dass das Insekt vorher auf frisch gespritztem Obst gesessen habe und der Gestochene so halt ein wenig Chemie abbekomme. Denjenigen, den gerade 15 Mückenstiche am Fußknöchel plagen (bloß nicht jucken, dann kommt die Entzündung bestimmt!), mag das Wissen um die Beherrschbarkeit der Gefahren akut wenig trösten. Der Vorbeugung gegen Panik vor Stichen und Bissen allerdings dürfte es gut tun. THEMA INSEKTENSTICHE UND ZECKENBISSE 28.07.2006 Von Sibylle Raudies |
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NUR-Mitglieder
helfen gegen Wespenplage. Im vergangenen Jahr 140 Völker umgesiedelt Recklinghausen. Umsiedlung von Wespen und Hornissen führen Mitglieder des Naturschutzbundes NUR durch. Darauf weist der Kreisvorsitzende Reinhard Bömke hin. Auf der "Hitliste" der als gefährlich oder lästig empfundenen Tiere rangieren die gelb-schwarzen Insekten sehr weit oben. Im vergangenen Jahr haben NUR-Experten im Vest über 140 Umsiedlungen vorgenommen. Für den Fall, dass umgesiedelt werden muss, stehen im Kreis Recklinghausen folgende NUR-im-VEST-Mitglieder mit einer Spezialausbildung zur Verfügung: Volker Fockenberg,02045 / 84422, für Dorsten und Gladbeck; Heinrich Lammering 02 09 / 3594556, für Recklinghausen, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop, Castrop-Rauxel, Haltern am See; Andree Koeck, 0209/359 38 27, für Herten und Marl. 18.05.2006 / LOKALAUSGABE / RECKLINGHAUSEN WAZ / AUS DEN STÄDTEN |
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Wespen am Haus - was tun?Haltern - "Wir haben ein Wespennest - ist das gefährlich? Wie können wir die Tiere loswerden?", lauten Fragen besorgter Mitbürger. - Auf der "Hitliste" der als gefährlich oder lästig empfundenen Tiere rangieren die gelb-schwarzen Insekten weit oben. Der Naturschutzbund NUR-im-VEST - Kreisverband Recklinghausen weist darauf hin, dass eine Wespenbekämpfung nur in wenigen Ausnahmefällen nötig ist. Ein friedliches Zusammenleben mit diesen interessanten Tieren ist möglich - zumal Wespe nicht gleich Wespe ist. Neuer Staat Allergiker sollten in öffentlichen Gebäuden wie Kindergärten, Grundschulen oder Krankenhäuser ein waches Auge haben. Die Königinnen der Wespen und Hornissen kommen nun aus ihrem Winterschlaf. Es beginnt der Aufbau eines neuen Staates. Jetzt ist es einfach, die Wespen von ihrem Platz zu vertreiben. In wenigen Wochen ist ihr Volk so angewachsen, dass nur eine Umsiedlung helfen kann. Insgesamt leben bei uns über hundert verschiedene Wespenarten. Davon fallen nur zwei als "lästig" auf, weil sie sich von süßen Speisen und Getränken angezogen fühlen: Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Sind diese im Anflug auf den Frühstückstisch, sollte man sich ruhig verhalten: Durch heftiges Herumschlagen fühlen sich Wespen bedroht und könnten stechen. Deutsche und Gemeine Wespe bauen keine Nester an Häusern, sondern unterirdisch im Boden oder in dunklen Hohlräumen. Wer an seinem Haus ein hängendes, meist kugeliges Wespennest findet, der hat es mit einem friedfertigen und harmlosen Wespenvolk zu tun. Nester meiden Am häufigsten nistet die "Sächsische Wespe" in der Nähe von Menschen. Sie ernährt sich von Fliegen und anderen Insekten. Wer Garten oder Balkon mit Wespen teilt, der sollte den Nestbereich meiden oder sich dort nur vorsichtig bewegen. Als Blütenbesucher und Insektenfresser leisten sie Gärtnern und Landwirten wichtige Dienste. Für den Fall, dass umgesiedelt werden muss, stehen im Kreis Recklinghausen NUR-im-VEST Mitglieder mit einer Spezialausbildung zur Verfügung: Heinrich Lammering, Tel: (0209) 3594556 für Haltern. www.nur-im-vest.de Mittwoch, 17. Mai 2006 | Quelle: Halterner Zeitung (Haltern) |
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STELLUNGNAHME STELLUNGNAHME NUR erinnert Bürgermeister an Aussage über den geplanten Ausbau des RZR Vor dem geplanten RZR-Ausbau erinnert Reinhard Bömke, der Kreisvorsitzende des Naturschutzbundes, in einem offenen Brief Bürgermeister Dr. Ulrich Paetzel an eine Aussage aus dem letzten Wahlkampf. "Ich bin gegen jegliche Erweiterung", habe Paetzel in einer NABU-Runde mit den Bürgermeisterkandidaten gesagt. Heute befürwortet Paetzel als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke, dass sich der heimische Energieversorger mit 15 Mio. Euro am RZR-Ausbau beteiligt. "Schade, dass die SPD nicht die Gunst der Stunde nutzt und dem Umweltschutz die Aufmerksamkeit zukommen lässt, die dringend angezeigt wäre", so Bömke. Der Kreisvorsitzende des NUR weist darauf hin, dass die benachbarten Bergehalden höher als die Schornsteine des RZR sein werden. Deshalb solle der Bürgermeister noch einmal seine Position bezüglich der RZR-Erweiterung überdenken, so wie er es auch versprochen habe. 09.05.2006 / LOKALAUSGABE / HERTEN WAZ |
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Nur zwei von hundert Arten sind gefährlich Nur zwei von hundert Arten sind gefährlich
Naturschützer weisen auf den Umgang mit Wespennestern hin. Im letzten Jahr wurden im Kreis Recklinghausen 140 Völker umgesiedelt
Zur Zeit sind die Wespen im Begriff, sich mit ihren Völkern im wahrsten Sine des Wortes einzunisten. Die Königinnen der Wespen und Hornissen sind gerade aus ihrem Winterschlaf gekommen. Jetzt ist es noch einfach, die Wespen von ihrem Platz zu vertreiben. In wenigen Wochen wird laut Umweltschützern das Wespenvolk so angewachsen sein, dass nur eine Umsiedlung helfen kann. Im vergangenen Jahr übernahmen Experten vom Naturschutzbund "Nur im Vest" 140 Umsiedlungen. Dabei weisen die "Nur"-Experten darauf hin, dass eine Wespenbekämpfung nur in Ausnahmefällen nötig ist. Ein friedliches Zusammenleben mit den Tieren sei möglich - zumal Wespe nicht gleich Wespe ist. Nur zwei von hundert Arten sind gefährlich für den Menschen, weil sie sich von süßen Speisen und Getränken angezogen fühlen: Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Diese beiden bauen allerdings keine Nester an Häusern, sondern unterirdische Nester im Boden oder in dunklen Hohlräumen. Wer also an seinem Haus ein frei hängendes, meist kugeliges Wespennest findet, hat es mit einem der friedfertigen Wespenvölker zu tun. Am häufigsten nistet die so genannte Sächsische Wespe in der Nähe von menschlichen Siedlungen. Sie ernährt sich von Insekten und ist an Süßspeisen wenig interessiert. Info: Andree Koeck 0209 / 35 93 827 und Reinhard Bömke, 0209 / 62 07 73.
06.05.2006 / LOKALAUSGABE / HERTEN WAZ |
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Mit Wespen lässt sich auch in
Frieden leben Mit Wespen lässt sich auch in Frieden leben Verein Natur- und Umweltschutz will den Menschen die Angst vor den Insekten nehmen. Man sollte nicht sofort zur Keule greifen. Hausmeister in öffentlichen Gebäuden sollten ein offenes Auge haben. "Ein friedliches Zusammenleben mit Wespen ist möglich." Darauf macht der Verein Natur- und Umweltschutz (NUR) im Vest Recklinghausen aufmerksam. Nach Erfahrungen der Naturschützer rangieren die Wespen auf der Liste der als gefährlich oder lästig empfundenen Tiere weit oben. Im vergangenen Jahr haben die Experten von NUR, darunter auch der für Castrop-Rauxel zuständige Experte Heinrich Lammering, über 140 Umsiedlungen vorgenommen. Dabei sei die Bekämpfung von Wespen nur in Ausnahmefällen notwendig. "Bürger, die Allergien haben, aber auch die Hausmeister in öffentlichen Gebäuden wie Kindergärten, Krankenhäusern und Altenheimen sollten jetzt ein waches Auge haben", sagt Kreisvorsitzender Reinhard Bömke. "Die Königinnen der Wespen und Hornissen kommen jetzt aus ihrem Winterschlaf. Es beginnt der Aufbau eines neuen Staates. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch sehr einfach, die Wespen von ihrem Platz zu vertreiben. In wenigen Wochen ist ihr Volk so angewachsen, dass nur eine Umsiedlung helfen kann."In unserer Region leben über hundert verschiedene Wespenarten. "Davon fallen uns nur zwei Arten als ,lästig' auf", so Reinhard Bömke. "Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe, die sich von Speisen und Getränken anzogen fühlen. Sind diese Wespen im Anflug auf den Frühstücks- oder Kaffeetisch, sollte man sich am besten ruhig verhalten. Durch heftiges Herumschlagen fühlen sich die Tiere bedroht und können stechen."Deutsche und Gemeine Wespen bauen allerdings keine Nester an Häuser, sondern unterirdisch im Boden oder in dunklen Hohlräumen. Wer also an seinem Haus ein frei hängendes, meist kugeliges Wespennest findet, der hat es mit einem der friedfertigen und harmlosen Wespenvölker zu tun." Also: Hände weg davon." Weitere Informationen bei Heinrich Lammering, 02 09/3 59 45 56, oder unter www.nur-im-vest.de 05.05.2006 / LOKALAUSGABE / CASTROP-RAUXEL |
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Auch lästige Wespen sind meist harmlos Auf der "Hitliste" der als gefährlich oder lästig empfundenen Tiere rangieren die gelb-schwarzen Insekten ganz oben. Im letzten Jahr haben die Experten vom Naturschutzbund "NUR-im-VEST" über 140 Umsiedlungen vorgenommen. "Wir haben ein Wespennest - was sollen wir jetzt machen? Ist das gefährlich? Wie können wir die Tiere wieder loswerden?" - so ähnlich lauten die Fragen besorgter Mitbürger. Der NUR-Kreisverband weist darauf hin, dass eine Wespenbekämpfung meist nur in Ausnahmefällen nötig ist. Ein friedliches Zusammenleben mit diesen interessanten Tieren ist möglich - zumal Wespe nicht gleich Wespe ist. In öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Krankenhäusern und Altenheimen sollten jetzt die Hausmeister ein waches Auge haben. Die Königinnen der Wespen und Hornissen kommen aus ihrem Winterschlaf, es beginnt der Aufbau eines neuen Staates. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es daher noch einfach, die Wespen von ihrem Platz zu vertreiben. Bei uns leben über hundert verschiedene Wespenarten. Davon fallen uns aber nur zwei Arten als "lästig" auf, weil sie sich von Süßspeisen und Getränken angezogen fühlen: die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Sind sie im Anflug auf den Frühstückstisch, sollte man sich ruhig verhalten: Durch heftiges Herumschlagen fühlen sich Wespen bedroht und könnten stechen. Deutsche und Gemeine Wespe bauen aber keine Nester an Häuser, sondern unterirdische Nester im Boden oder in dunklen Hohlräumen. Wer also an seinem Haus ein frei hängendes, meist kugeliges Wespennest findet, der hat es mit einem der friedfertigen und harmlosen Wespenvölker zu tun. Falls Nester dennoch umgesiedelt werden müssen, stehen folgende NUR-Mitglieder mit einer Spezialausbildung zur Verfügung: Volker Fockenberg, 02045/84422 (Dorsten/Gladbeck), Heinrich Lammering, 0209/3594556 (RE, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop, Castrop-Rauxel, Haltern), und Andree Koeck, 0209/3593827 (Herten/ Marl) Freitag, 05. Mai 2006 | Quelle: Recklinghäuser Zeitung (Recklinghausen / Emscher-Lippe) |
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Exkursion für Natur- und Fotofreunde Exkursion für Natur- und Fotofreunde. Vereine aus dem Kreis besuchen Berlebeck. Dorsten / Kreis. Der Fotoclub des Fördervereins Schacht 6 und der NUR (Natur- und Umweltschutz in Recklinghausen) bieten am Sonntag, 30. April, eine gemeinsame Exkursion für Foto- und Naturfreunde an. Ziel ist die Adlerwarte in Berleburg mit Besuch des Vogel- und Blumenparks. Eingeladen sind Mitglieder beider Vereine, aber auch interessierte Bürger aus dem Kreis. Treffpunkt ist um 7 Uhr in Herten - Scherlebeck der Parkplatz vor der Maschinenhalle. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet. Vorgesehen ist ein zünftiges Picknick, zu dem jeder etwas beisteuern sollte. Die Rückkehr ist für 18 Uhr geplant. Der Eintritt in beide Parks liegt bei 8 Euro. Die Leitung der Tour übernehmen Heiner Beste und Reinhard Bömke. 24.04.2006 / LOKALAUSGABE / DORSTEN WAZ |
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Ziel für Foto- und Naturfreunde Ziel für Foto- und Naturfreunde Der Fotoclub des Fördervereins Schacht 6 Herten und der NUR (Natur- und Umweltschutzverband in Recklinghausen) bieten am 30. April eine Exkursion für Foto- und Naturfreunde unter Leitung von Heiner Beste und Reinhard Bömke an. Ziel ist die Adlerwarte in Berleburg mit Besuch des Vogel- und Blumenparks. Eingeladen sind alle Vereinsmitglieder sowie interessierte Bürger aus dem Kreis Recklinghausen. Die Fahrgemeinschaften treffen sich um 7 Uhr auf dem Parkplatz vor der Maschinenhalle in Herten - Scherlebeck. Der Eintritt in beiden Parks liegt bei acht Euro. Die Ausflügler werden gebeten, die Zutaten für ein Picknick mitzubringen.22.04.2006 / LOKALAUSGABE / CASTROP-RAUXEL WAZ |
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"Man muss politisch aktiver werden" Ex-NABU-Kreisvorsitzender Reinhard Bömke gründet neuen Natur- und Umweltschutzverein. Ein Huhn in Massentierhaltung verbringt sein kurzes Leben auf einer Fläche, die so groß ist wie ein DIN A4-Blatt. Alle zwanzig Minuten stirbt irgendwo auf der Welt eine Tierart aus, jedes Jahr sterben vier von zehntausend Menschen an den Folgen von Feinstaub. Den Hertener Reinhard Bömke macht das betroffen und wütend, tatenlos zusehen kommt für den 55-Jährigen nicht in Frage: Auf seine Initiative hin wurde der Verein "Nur im Vest" (Natur- und Umweltschutz Recklinghausen) am vergangenen Freitag, in der Gaststätte "Schneider in der Ried" in Herten - Langenbochum offiziell gegründet und Bömke zum ersten Vorsitzenden gewählt. Er engagiert sich nicht zum ersten Mal in diesem Bereich: Sechs Jahre war er aktives Mitglied des NABU, bekleidete unter anderem das Amt des Kreisvorsitzenden. Im Dezember 2005 verließ Bömke den Verein: "Die Arbeit hat mir Spaß gemacht, aber die wirklichen Umweltprobleme werden dort nicht aufgegriffen. Biotope pflegen und Wiesen mähen ist sicher wichtig, aber es verändert nichts. Und meine Ideen wurden immer geblockt. Dabei ist doch klar: Man muss politisch aktiv werden." Genau das ist es, was sich "Nur im Vest" auf die Fahnen geschrieben hat: Spezialisten wie Ärzte und Biologen in den eigenen Reihen sollen helfen, mit Fachwissen Politiker in die Mangel zu nehmen und für Aufklärung in der Bevölkerung zu sorgen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die erhöhte Feinstaub-Belastung im Ruhrgebiet: Messungen in Datteln und Gelsenkirchen ergaben, dass 2006 in beiden Städten die Feinstaub-Werte bereits an mehreren Tagen über dem EU-Richtwert lagen. Eine Messstation in Herten wurde vor drei Jahren geschlossen. "Nur im Vest" fordert nun weitere Stationen im Kreis. Außerdem ist ein Gespräch mit Landrat Jochen Welt geplant, bei dem es um den Missbrauch der Osterfeuer als Abfallverbrennung geht. "Da sind teilweise ganze Couchgarnituren verbrannt worden", erbost sich Bömke. "Wir müssen Probleme verhindern, nicht nur die Folgen beseitigen. Das betrifft zum Beispiel McDonalds in Herten, die quasi Verursacher des meisten Abfalls im Hertener Schlosspark sind", erläutert der pensionierte Sozialpädagoge. "Herten putzt sich raus" ist toll, aber man muss das Übel an der Wurzel packen." "Nur" hat im Moment 49 Mitglieder aus dem gesamten Kreis. Die müssen unabhängig von Arbeitgeber oder Parteiinteressen, aber dennoch politik- und umweltinteressiert sein. Wer im Verein Mitstreiten möchte, ist herzlich willkommen. Infos im Internet unter http://www.nur-im-vest.de" Da sind ganze Couchgarnituren verbrannt worden 28.03.2006 Von pm & kam | Quelle WAZ |
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"Umwelt und Natur politisch schützen" VEREINSGRÜNDUNG: Ex-NABU-Chef Reinhard Bömke bietet eine Alternative im Vest Recklinghausen an Er lege seinen Schwerpunkt auf politischen Natur- und Umweltschutz, nicht auf das Schneiden von Bäumen oder Mähen von Wiesen. Daher gründet Reinhard Bömke, nach seinem Ausscheiden als Kreisvorsitzender des Naturschutzbundes (NABU) Recklinghausen, am 24. März einen Alternativ-Verein für politisch Bewegte: "Natur- und Umweltschutz im Vest Recklinghausen", kurz: NUR. Von Danijela Budschun Fünf Jahre im NABU-Vorstand, davon drei als Kreisvorsitzender, hätten ihm gereicht, sagt der 55-Jährige: "Der NABU macht wichtige Arbeit. Aber er engagiert sich nicht politisch – und damit erreicht er für den Menschen zu wenig." Der käme aber zuerst – nur in einer gesunden Umwelt könnten Menschen gesund leben. Der noch zu gründende Verein ist zwar kein politisches Gremium, dennoch will Bömke sich einmischen und mit seinen künftigen Vereinsmitgliedern (49 meldeten seinen Angaben zufolge bislang Interesse an) Druck ausüben. "Das geht zum Beispiel über Gespräche mit Bürgermeistern oder auch dem Landrat", sagt er und verweist auf die Osterfeuer-Verordnung der Städte Herten und Recklinghausen: "Ich habe jahrelang gesagt, dass Menschen die Osterfeuer zum Entsorgen ihres Mülls nutzen. Seit dem letzten Jahr gibt es Auflagen, was wann wo und wie abgebrannt werden darf." NUR will sich zwei Projekte auf die Fahnen schreiben: "Wir sagen der Lärm- und Staubbelastung den Kampf an", so Bömke, "und der zunehmenden Versiegelung von Flächen im Vest Recklinghausen." Der Natur werde durch die Ausbreitung der Städte immer mehr Raum genommen, "und dabei stehen in den Städten ganze Wohngebiete leer." Sitz des Vereins, der sich am Freitag, 24. März, in der Hertener Gaststätte "Schneider in der Ried" (Backumer Str. 459) ab 19 Uhr zur Gründerversammlung trifft, ist Herten. Interessierte können sich vorab im Internet über NUR informieren. 20. März 2006 | Quelle: Recklinghäuser Zeitung |
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Wiesen mähen verändert nichts Reinhard Bömke, ehemaliger Kreisvorsitzender des NABU, gründet zum 24. März den Natur- und Umweltschutz-Verein "NUR im Vest". Bömke und seine bisher 49 Mitstreiter wollen im politischen Bereich aktiv werden Von Katharina Müller Ein Huhn in Massentierhaltung verbringt sein kurzes Leben auf einer Fläche, die so groß ist, wie ein DIN A4-Blatt. Alle zwanzig Minuten stirbt irgendwo auf der Welt eine Tierart aus, jedes Jahr sterben vier von zehntausend Menschen an den Folgen von PM 10 (Feinstaub). Den Hertener Reinhard Bömke macht das betroffen und wütend, tatenlos zusehen kommt für den 55-Jährigen nicht in Frage: Auf seine Initiative hin wird der Verein "NUR im Vest" (Natur- und Umweltschutz Recklinghausen) am 24. März seine offizielle Gründung feiern. Reinhard Bömke engagiert sich nicht zum ersten Mal in diesem Bereich: Sechs Jahre war er aktives Mitglied des NABU, bekleidete unter anderem das Amt des Kreisvorsitzenden. Im Dezember 2005 verließ Bömke den Verein: "Die Arbeit hat mir Spaß gemacht, aber die wirklichen Umwelt Probleme werden dort nicht aufgegriffen. Biotope pflegen und Wiesen mähen ist sicher wichtig, aber es verändert nichts. Man muss politisch aktiv werden." Genau das ist es, was sich NUR auf die Fahnen geschrieben hat: Spezialisten wie Ärzte und Biologen in den eigenen Reihen sollen helfen, mit fundiertem Fachwissen Politiker in die Mangel zu nehmen und für Aufklärung in der Bevölkerung zu sorgen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die erhöhte PM10-Belastung im Ruhrgebiet: 35 Tage im Jahr darf laut EU-Richtlinien die zulässige Feinstaubbelastung überschritten werden. Messungen in Datteln und Gelsenkirchen ergaben, dass 2006 in beiden Städten die Werte bereits an 15 Tagen über dem Richtwert lagen. Daten für Herten gibt es nicht: Die Messstation wurde vor drei Jahren geschlossen. "Die Politiker stecken einfach den Kopf in den Sand", so Bömke. Der pensionierte Sozialpädagoge geht mit jeder Menge Elan an die Sache, sagt: "Ich bin in den Naturschutz verliebt." 49 Mitstreiter hat er bisher gefunden, gemeinsam wollen sie ein unabhängiges Team bilden: "Unsere Mitglieder dürfen keiner Partei angehören und müssen unabhängig von ihrem Arbeitgeber sein. Nur so können wir gewährleisten, dass unserer Angaben objektiv sind." 10.03.2006 Von Katharina Müller | Quelle WAZ Herten |
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AUS DEN STÄDTEN NABU verliert 66 Mitglieder nach Neuwahl. Ex-Vorstand Bömke will neue Gruppe gründen Herten. Nach den Auseinandersetzungen innerhalb der Naturschutzinitiative NABU (die WAZ berichtete) haben 66 Mitglieder den Verband verlassen. Darauf weist der frühere Kreisvorsitzende Reinhard Bömke in einer persönlichen Stellungnahme hin. Die Entscheidung der Kreisversammlung wolle er nicht kommentieren. Jedoch kündigte Bömke an, dass 40 ehemalige Mitglieder des NABU daran denken, einen kreisübergreifenden, politisch unabhängigen Verband zu gründen: "Hier werden wir uns für die Umwelt einsetzen, nicht nur banale, sondern auch komplexere Themen bearbeiten. Umwelt und Politik sind nach unserer Auffassung untrennbar. Politik bedeutet für uns nicht politische Partei, hier werden wir strikt die Unabhängigkeit anstreben." Samstag 18.02.2006 | Quelle Kreisseite WAZ Recklinghausen |